12 Gründe, warum Du Kurzgeschichten schreiben solltest

Januarbeiträge:

Hei, hallo und herzlich willkommen,

für viele Autor*innen gehören Kurzgeschichten zum Schreiben einfach dazu. Andere hingegen haben regelrechte Angst davor, während Dritte sich dafür gar nicht interessieren. Wenn Du zu denen gehörst, die sich nicht für Kurzgeschichten interessieren, dann ist das natürlich in Ordnung. Aber vielleicht magst Du es trotzdem einfach mal probieren und eine schreiben. Einfach aufgrund der Freude am Experimentieren und am Schreiben.

Hast Du für Dich nach einem Versuch festgestellt, dass es nicht zu Dir passt, dann kannst Du für Dich argumentieren, warum es so ist. Aber auf einen Versuch würde ich es ruhig ankommen lassen. Und die Gründe findest Du in dem folgenden Beitrag.

Kurze Vorgedanken

Eine Kurzgeschichte hat unterschiedliche Längen. Das können 5.000 Wörter sein oder auch 10.000 Zeichen mit Leerzeichen. Wenn Du an einer Ausschreibung teilnimmst, entscheidet der Verlag über die Länge. Ansonsten kannst Du Dich an diese orientieren oder an die Länge Deiner Lieblingskurzgeschichte in einer Anthologie. Oder eben, was Du aktuell brauchst, um die bestmögliche Kurzgeschichte für Dich zu schreiben.

Aufgrund dieser Kürze bist Du gezwungen, ökonomisch zu arbeiten. Und ja, ich gebe es gerne zu, mir fällt es nicht immer leicht, mich daran zu halten. Manchmal habe ich durchaus das Bedürfnis lange und epische Texte zu schreiben. Nicht nur, weil die Geschichte es braucht, sondern einfach aus Prinzip. Mein Traum ist es immer noch, einen Roman von 1.000 Seiten zu schreiben. Jedoch ist es nicht der Sinn einer Kurzgeschichte. Doch warum sollte ich oder Du Dir den Stress antun und überhaupt eine zu schreiben?

1. Du kannst im Kleinen Form und Struktur erlernen

Eine Kurzgeschichte ist nicht mit einer Novelle oder gar mit einem Roman zu vergleichen. Das ist klar. Aber trotzdem enthält eine Kurzgeschichte wichtige Elemente, die man auch bei den anderen Geschichtsformen findet. Dazu zähl ich den Anfang, Mittelteil und Schluss. Aber auch gute Charakterarbeit, Beschreibungen oder auch Dialoge. Wobei es natürlich immer darauf ankommt, was für eine Art Kurzgeschichte Du schreibst. Denn nicht alle Elemente sind zwangsläufig ein Teil einer guten Kurzgeschichte.

Du kannst lernen, wie man am besten in eine Geschichte einsteigt, wie man zum Höhepunkt kommt und auch, wie man eine Geschichte abschließt. Weiterhin auch, wie Du Informationen mitteilst, ohne Deine Leserinnen und Leser zu überladen. Dazu gehören Informationen zu den einzelnen Charakteren, Hintergrundinformationen oder auch Informationen über die komplette Welt.

Mit der Kurzgeschichte kannst Du lernen, wie Du mit den Charakteren umgehst, wie Du eine Geschichte aufbaust und Dich auf das Wesentliche konzentrierst und wie Du auf wenigen Seiten Spannung aufbaust, sodass Deine Leserinnen und Leser mehr wollen.

Denn häufig neigen Autor*innen dazu, ihren Roman regelrecht mit Informationen und Beschreibungen zu überladen. Und zwar so sehr, dass manche gar keine Lust mehr haben, der Geschichte weiter zu verfolgen. Mit der Kurzgeschichte kannst Du lernen, Dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Und ganz unter uns, ich habe schon einige Kurzgeschichten gelesen, die weitaus besser waren, als so manche Romane.

2. Du kannst mit Plotbesonderheiten experimentieren

Es gibt verschiedene Plotmethoden, wie Du eine Geschichte aufbauen kannst. Zum Beispiel die Held*innenreise, die verschiedenen Aktmethoden, die Schneeflockenmethode und so weiter.  Oder auch, wie man Geschichten einleitet oder beendet. Wenn Du alle Formen anhand eines einzigen Romans ausprobieren wolltest, würdest Du sehr lange an dieser Geschichte arbeiten, ohne tatsächlich auf einen Nenner zu kommen. Daher lohnen sich Kurzgeschichten, damit Du dort üben kannst.

Im Laufe der Geschichte gab es verschiedene Möglichkeiten, um eine Kurzgeschichte einzuleiten und diese zu beenden. Mal wurde am Ende wichtige Informationen gegeben, um das Verständnis für die Geschichte auf eine andere Ebene zu bringen. Und dann wurde auch mal eine Kurzgeschichte quasi mittendrin beendet und wir Leser*innen werden in der Luft gelassen, wie es nun weitergeht. Eine Antwort bleibt man uns aber in solchen Geschichten schuldig.

Bei einer reinen Übung kannst Du hingegen das alles ignorieren und Dich den verschiedenen Methoden widmen, die es so gibt. Solltest Du mal eine interessante Methode entdecken, sei es in einem Schreibratgeber oder in einer Geschichte, wie man eine Szene schreiben kann, musst Du nicht warten, bis Du in Deinem aktuellen Roman diese Methode verwenden kannst. Schreib einfach eine Kurzgeschichte und übe damit.

3. Du kannst leichter Deine Lieblinge töten

Sicherlich hast Du schon mal den Spruch „kill your darlings“ gelesen oder gehört. Dieser Spruch stammt von den beiden Autoren Arthur Quiller-Crouch und William Faulkner. Damit ist nicht zwangsläufig gemeint, dass Du Deine Figuren töten sollst. Sondern Du sollst Deine Geschichte überarbeiten und auch Sätze, Absätze und ganze Szenen löschen. Das kann aber auch für Charaktere und Szenen gelten, wenn sie der Geschichte nicht dienen.

In Romanen verzeiht man eher unnötige Längen, solange es nicht übertrieben wird. Denn man mag schon mal gerne einige Absätze über die Umgebung lesen oder über die Charaktere. Gerne kann auch mal ein wenig mehr Wissen vermittelt werden. Das alles ist in Romanen möglich, weil man irgendwie ja vierhundert oder mehr Seiten füllen soll.

Kurzgeschichten hingegen sollen auf den Punkt gebracht werden. Das bedeutet also, keine unnötigen Längen, kein blabla. Komm zum Punkt und erzähle mir dann Hintergrundinformationen, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Ansonsten trägt die Geschichte sich selbst, indem Du in der Kürze alles sagst, was gesagt werden muss.

Du kannst also lernen, dass man auf den Punkt kommt. Und vor allem auch, wie man auf den Punkt kommt. Denn das ist durchaus eine Kunst für sich. Beherrschst Du dies dann in Deinen Kurzgeschichten, kannst Du diese Technik auch auf Deine Romane übertragen. Und wenn Du möchtest, kannst Du dann im Roman auch Längen einbauen. Aber diese sind dann bewusst gewählt.

4. Du kannst Deinen Charakter klar und bündig darstellen

Sehr häufig findest Du in Romanen Charakterbeschreibungen, die einfach nur elendiglich lang sind, nichtssagend, aus Rückblenden bestehen oder wo man das Gefühl hat, die/der Autor*in setzt sich hin und liest Dir aus den Unterlagen vor, mit denen sie arbeiten. So bekommt man kein Gefühl für die Charaktere. Und vor allem gelingt es dann nicht, mit ihnen zu leben und zu leiden. Immerhin sollen wir ja gute dreihundert und mehr Seiten an ihrer Seite ihre Abenteuer erleben. Da muss also eine gute Charakterarbeit her.

In dem einen oder anderen Roman mag man das verzeihen. Da drücken sogar einige beide Augen zu, wenn es sich dabei um eine Mary Sue oder Gary Stu handelt. Aber für viele kann das auch ein Grund sein, die Geschichte abzubrechen. In einer Kurzgeschichte aber erst recht. Das bedeutet also, Du musst Dir eine andere Methode überlegen, wie Du das hinbekommst, die Charaktere kurz und bündig vorzustellen, sodass ich als Leserin ein Bild von denen bekomme und zugleich keine unnötigen Beschreibungen folgen.

Ein Beispiel? Vor einigen Tagen habe ich einen Film gesehen (leider weiß ich nicht mehr den Titel, zumal ich auch nur die eine Szene wirklich geguckt habe, da auf einem anderen Sender etwas Spannenderes lief), in dem es um das Thema Liebe und Derartiges ging. In der besagten Szene ärgerte sich eine Frau scheinbar sehr über ihren Lover/ex-Lover (wie gesagt, ich hab den Film nicht wirklich gesehen). Sie fand eine Packung Zigaretten und warf dann alles durch die Gegend, vornehmlich seine Garderobe.

Dann sah sie einen Spiegel an der Wand, schnappte sich diesen und warf ihn zu Boden. Dieser zerbrach in tausend kleine Teile. Und das, was danach kam, sagt sehr viel über den Charakter aus, ohne das man auch nur ein einziges Wort benutzen musste. Sie sah sich die Scherben an, ging um die Ecke, holte sich was zum Auffegen und räumte auf.

In einer Geschichte könnte man das genauso beschreiben, ohne das man Worte dafür finden müsste, warum sie das tut. Man kann sich denken, was im Kopf dieses Charakters vor sich geht. Vor allem, wenn man vorher schon gezeigt hat, dass sie scheinbar sehr ordentlich ist. Mit solchen Szenen kannst Du aber sehr genau einen Charakter zeigen, ohne Dich in unnötigen Beschreibungen zu verlieren.

Daher kannst Du lernen, wie man einen Charakter bündig vorstellt und das mit wenigen Worten. Am Ende entsteht dann ein komplexes Bild von Deiner Figur, mit denen wir dann, im Idealfall die nächsten Seiten folgen und wir mit der Figur leben und leiden.

5. Du kannst lernen, wie man eine gute Stimme verwendet

Im Idealfall hat jeder Charakter eine eigene Stimme. Sowohl, wenn sie spricht, als auch, wenn sie handelt und agiert. Wenn ein Charakter auftritt, dann ist es gut, dass man sie anhand der ersten Sätze erkennt, ohne das der Name genannt werden muss. Denn jede Figur hat eine eigene Stimme. Doch das muss man üben, üben und nochmals üben.

Daher kannst Du jeder Deiner Figuren eine eigene Stimme geben, damit man erkennt, mit wem man es zu tun hat. Denn jede Figur denkt auf ihre eigene Art und Weise. Und zwei Figuren würden niemals die exakt gleichen Gedanken zu einer Situation oder Person haben. Noch nicht einmal Zwillinge. Aus diesem Grund kannst Du mit den Kurzgeschichten üben, wie man das am besten darstellt.

Natürlich kannst Du das auch anhand von Szenen üben. Aber innerhalb einer Kurzgeschichte kannst Du die Figuren auch agieren lassen, wie sie in einer entsprechenden Situation reagieren würden. Das trainiert Deinen Schreibmuskel.

6. Du kannst Grundlagenarbeit für Deine Romane leisten

Auf meinem alten Blog erwähnte ich öfters die Idee, dass man mithilfe einer Kurzgeschichte auch einen Roman plotten kann. Dabei ist aber in erster Linie der Hauptstrang gemeint. Wie kommt also Dein Charakter in die Geschichte hinein und wieder heraus. Nebenstränge sind hierbei erst einmal völlig uninteressant. Die kannst Du dann in Deinem Roman einbauen.

Wenn Du also möchtest, kann jedes große Thema in Deinem Roman erst einmal in einer Kurzgeschichte aufgearbeitet werden. Und wenn Du Dir sicher bist, dass die Idee gut ist, kannst Du sie danach in Deiner Plotarbeit einfließen lassen. Wenn nicht, verschwendest Du nicht so viel Zeit mit der Plotarbeit, sondern kannst dann überlegen, was Du da besser machen kannst. Denn Du hast einen literarischen Text in der Hand, der mehr aussagt, als die Idee, die dahinter steckt.

Gegebenenfalls kannst Du auch schon hier sehen, ob die Idee überhaupt etwas taugt. Und sollte es nicht sein, kannst Du die Geschichte in die Schublade stecken. Das tut nicht so weh, als würdest Du einen kompletten Roman auf diese Weise verschwinden lassen. Da schreibe ich aus bitterer Erfahrung.

Von einigen Autorinnen habe ich auch gehört, dass sie mithilfe der Kurzgeschichte überprüft haben, ob ihre Romanidee überhaupt tragfähig ist. Andere hingegen haben über die Kurzgeschichte erst entdeckt, dass die Idee eventuell für einen Roman etwas taugen könnte. Das ist ebenso möglich.

7. Du kannst Dein Schreibstil verbessern

Jeder Text, jede Szene, jede Kurzgeschichte, die Du schreibst, verbessert Dein Schreibstil. Denn jede Geschichte kannst Du als Schreibübung sehen. Nur im Gegensatz zu einer Schreibübung, die eventuell etwas abstrakt ist, hast Du hier am Ende auch noch etwas Konkretes in der Hand. Eine kleine Geschichte, mit der Du eventuell später eventuell etwas anfangen kannst.

Du wirst also immer besser und immer geschickter darin, Szenen, Orte oder Landschaften zu beschreiben. Zielsicherer und gekonnter, als noch am Anfang. Du musst nur beharrlich an der Sache dran bleiben.

8. Du kannst die Veränderungen in Deinem Schreibstil verfolgen

Theoretisch kannst Du innerhalb eines Jahres 52 Kurzgeschichten schreiben. Also jede Woche eine Kurzgeschichte. Wenn Du dann die Geschichten miteinander vergleichst, also eine Geschichte vom Anfang des Jahres und dann vom Ende des Jahres, wirst Du aller Wahrscheinlichkeit eine Steigerung Deines Schreibstils entdecken. Wenn Du fleißig dabei bist, kann es eigentlich nicht anders sein, als dass Du Dich immer weiter verbesserst.

Es ist wie beim Sport. Am Anfang bist Du froh, wenn Du die Treppen in die erste Etage hochsteigen kannst und dies überlebst. Wenn Du regelmäßig Sport machst, wirst Du am Ende einen Marathon laufen können.

Write a short story every week. It’s not possible to write 52 bad short stories in a row.”―
Ray Bradbury

9. Du kannst verschiedene Erzähltechniken verwenden

Sicherlich hast Du schon mal von der Du-Erzählperspektive gehört. Oder das eine Geschichte niemals dort anfangen soll, wo eine Figur aus einem Traum erwacht. Am besten noch ein Albtraum. Doch seien wir mal ganz ehrlich, gerne würden wir mal diese ganzen Techniken oder auch Fehler einmal anwenden. Auf alle Fälle gehöre ich dazu. Einfach mal, um zu sehen, wie es ist, wenn unsere Hauptfigur aus einem Traum erwacht. Was soll schon daran so schwierig sein?

Du kommst mit der Kurzgeschichte schneller zur Lösung, ob sich die von Dir gewählte Technik überhaupt lohnt oder Du damit klarkommst. Oder einfach nur, um den kleinen Dickkopf zu sagen, hier hast Du es. Bist Du nun zufrieden? Das hört sich wirklich doof an. Alternativ könntest Du entdecken, dass es doch funktionieren kann. Wenn man es für sich richtig anwendet.

10. Du kannst verschiedene Erzählperspektiven einnehmen

Wenn Du mindestens zwei Figuren hast, die in Deiner Geschichte auftauchen sollen, kannst Du üben, wie man am besten zwischen den beiden Perspektiven hin- und herwechselt. Es gibt zum Beispiel die eiserne Regel, dass man innerhalb einer Szene nicht die Perspektive wechseln soll. Wobei es durchaus sehr gute Beispiele gibt, welche diese Regel aufheben. Probiere es einfach aus und sieh, wie es Dir gelingt und gefällt.

Es gibt aber auch die Möglichkeit zwischen dem Ich und der Sie- bzw. Er-Perspektive zu wechseln. Auch das kannst Du testen, ohne danach einen ganzen Roman umzuschreiben, weil Dir diese Perspektive am Ende doch nicht so gut gefällt.

11. Du kannst lernen, wie man Spannung aufbaut

Egal was für eine Geschichte Du schreibst, ohne Spannung wirst Du kaum Leserinnen und Leser finden. Doch da hapert es bei vielen, weil sie nicht wissen, wie sie an diese Spannung herankommen können. In der Kurzgeschichte kannst Du sehen, welche Elemente sich lohnen, um die Spannung aufzubauen und welche hingegen nicht. Und, wie oben schon beschrieben, kannst Du sehen, welcher Spannungsbogen sich für Deinen Roman eignet.

Auf diese Weise kannst Du die verschiedenen Methoden, welche die ganzen Schreibratgeber empfehlen, einfach mal ausprobieren. Auf diese Weise kannst Du üben, die Spannung in Deinem Roman zu holen. Gerade dann, wenn Du das Gefühl hast, damit Probleme zu haben.

12. Du hast was zum verschenken

Wenn Du Marketing für Dich und Deine Arbeit betreibst, gibt es dafür viele Möglichkeiten. Du könntest Gewinnspiele ausschreiben oder Deinen Roman verschenken. Letzteres ist zwischenzeitlich jedoch in die Kritik geraten. Was also tun? Gerade, wenn Du möchtest, dass Deine zukünftigen Leser*innen Deinen Schreibstil kennenlernen sollen. Oder Du für Deinen Newsletter etwas anbieten möchtest (das sogenannte Freebie).

Nach einem Jahr Kurzgeschichten schreiben hast Du mehr als genügend Material, was Du verschenken kannst. Denn die wenigsten würden für eine Kurzgeschichte Geld ausgeben. Außer natürlich, Du bist zwischenzeitlich sehr bekannt und Deine Leser*innen wollen tatsächlich alles von Dir lesen. Dann wäre das noch eine Option diese zu verkaufen.

Aber ansonsten kannst Du Deine Geschichten entweder kostenfrei auf den verschiedenen Portalen hochladen und dort verschenken. Oder als kleines Dankeschön, wenn sich jemand für Deinen Newsletter einträgt. Du kannst also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Du übst die verschiedenen Techniken zum Schreiben. Und gleichzeitig produzierst Du etwas, was Du dann weitergeben kannst. Quasi im Vorbeigehen.

Abschlussworte

Du siehst, es gibt sehr gute Gründe, warum Du Dich durchaus mit dem Thema Kurzgeschichte beschäftigen solltest. Natürlich frisst auch eine Kurzgeschichte Deine Schreibzeit. Das will ich auf keinen Fall kleinreden. Aber es ist nun einmal halt so, dass Du eine Menge gewinnst. Deine Schreibfertigkeiten werden dadurch wachsen, Du wirst lernen, worauf es in Deinem Roman ankommt und zudem, kannst Du auch eine Menge Zeit beim Plotten Deines aktuellen Projektes sparen. Und Du hast auch etwas zum Verschenken.

Daher empfehle ich Dir ganz klar, setz Dich hin, überlege Dir eine maximale Zeichenanzahl für Dein Projekt (am Anfang kann dies ein wenig großzügiger ausfallen, doch nach und nach kannst Du die Zeichenanzahl auch reduzieren) und leg los.

Dabei wünsche ich Dir viel Energie und Erfolg.

Du bist dran!

  1. Überlege Dir, ob meine Punkte für Dich gute Gründe sind, die eine oder andere Kurzgeschichte zu schreiben. Wenn ja, warum. Und wenn nicht, warum nicht?
  2. Was sind für Dich gute Gründe, um eine Kurzgeschichte zu schreiben?
  3. Fang heute an, plotte und plane eine Kurzgeschichte.
  4. Schreibe eine Kurzgeschichte.
  5. Schreibe noch eine Kurzgeschichte.
  6. Schreib.

frau-schreibseele

Mein Thema ist das geschriebene Wort. Das gilt sowohl für Romantexte als auch fürs Lettering, Sketchnote, Bullet Journals und was man noch schreiben kann. Aktuell arbeite ich an meinem ersten Roman, der 2018 veröffentlicht werden soll.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.