Einen Liebesroman schreiben – Eine Fragestellung und 5 Schritte

 

Hei, hallo und herzlich willkommen,

Mai 2017 startete die sogenannte #Autorinnenzeit. Das war ein ganzer Monat, in dem die Bücher von Autorinnen (tatsächlich nur die Frauen) vorgestellt wurden. Der Monat wurde von Frauen (und auch einigen Männern) durchaus positiv aufgenommen. Man muss es aber so sagen, dass es durchaus einige Männer gab (mehrheitlich die Herren der Schöpfung), welche gegen diesen Monat übelst wetterten.

Dabei gab es immer wieder Wünsche und Aufforderungen von Leserinnen, dass sich die Autorinnen mit sogenannten “ernsten” Genres bitte beschäftigen mögen. Und es kristallisierte sich schnell heraus, dass der Liebesroman nicht zu diesen Genres gehört, mit den frau sich auseinandersetzen möge. Wie man sich vorstellen kann, mochten das einige Autorinnen weniger. Gerade, wenn sie Liebesromane schreiben. Denn sie lieben dieses Genre und sie lieben ihre Geschichten.

Daher möchte ich diesen Monat unter dem Zeichen des Liebesromans stellen. Schauen wir uns an, wie man einen Liebesroman schreiben kann, sowie einige andere Punkte, die dazu gehören. Eben für die Autorinnen (und auch Autoren), die gerne einen Liebesroman schreiben möchten. Liebesromane können toll sein, können spannend sein und ein schönes Leseerlebnis bieten. Und das ist es doch, was wir als Leser*innen möchten und freuen uns, wenn wir dieses Lob als Autor*innen bekommen.

Kurze Vorgedanken

Bei Liebesromanen geht es letztendlich natürlich durchaus darum, dass sich zwei Menschen finden, sich ineinander verlieben, sich streiten und daher trennen (wenn auch nicht immer physisch) und am Ende wieder zusammenkommen. Aber es gibt bestimmte Fragestellungen, um einen Liebesroman in der ersten Stufe zu planen.

Daher habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie die Grundfragestellung dabei ist. Darauf möchte ich zuerst eingehen. Und danach stelle ich Dir fünf Schritte vor, wie Du theoretisch einen Liebesroman schreiben kannst.

Eine Fragestellung zum Liebesroman

Wer ist die Heldin? Wer ist der Held?

Es sollte schon recht frühzeitig klar sein, wer ist unsere Heldin und wer ist unser Held in der Geschichte. Alternativ Deine beiden Heldinnen in einem lesbischen Roman bzw. Helden in einem Gay Romance oder welche Varianten Du auch immer anstrebst (Stichwort Intersexuelle oder auch alternative Beziehungen). Viele empfehlen, dass die Heldin und der Held (aus Einfachheit bleibe ich bei dieser Konstellation) sich mindestens im ersten Kapitel schon treffen sollten. Kapitel 2 ist da schon zu spät.

Andererseits, ich habe schon Romane gelesen, in dem sich das Paar erst in Kapitel 2 getroffen haben. Zudem gibt es durchaus auch Beispiele, bei denen sich die Charaktere sogar noch ein wenig später treffen. Aber es sollte schon recht frühzeitig sein. Ausnahme wäre ein Epos von über 1.000 Seiten oder die über mehrere Bänder läuft und wo die Liebesgeschichte ein Teilaspekt ist. Solche Beispiele gibt es und bilden nie die Regel ab. Daher werde ich solche Ausnahmen nicht weiter berücksichtigen.

Überlege Dir also wann und wie die Heldin und der Held sich treffen und wie dieses Treffen aussieht. Idealerweise führst Du schon beim ersten Treffen den Konflikt der beiden ein, damit es gleich von Anfang an spannend ist.

Was führt sie zusammen?

Irgendeinen Grund gibt es ja, warum die Heldin und der Held sich ineinander verlieben. Was ist dieser Grund? Ja, es darf ruhig das Aussehen erst einmal sein. Aber irgendetwas an der Persönlichkeit sollte natürlich überzeugen, damit sie sich ineinander verlieben. Das Aussehen ist halt nur ein oberflächlicher Aspekt. Wenn unter dieser Oberfläche nichts ist, was man lieben kann, werden Deine Leser*innen sich fragen, was die voneinander wollen. Und solltest Du sie nicht überzeugen können, dürfte es gut möglich sein, dass Dein Buch eine Reise gegen die nächste Wand macht.

Definiere dieses etwas. Was ist der Grund, warum sie sich überhaupt füreinander interessieren und warum sie umeinander herumtanzen? Wenn Dir das klar ist, wie die Anziehungskraft zwischen diesen beiden Figuren aussieht, dann kannst Du es entsprechend in Deine Geschichte einbauen.

Was trennt sie?

Du darfst es für Deine Heldin und Deinen Helden nicht leicht machen, dass sie zueinanderfinden. Also muss es irgendeinen Grund geben, warum es mehr als 3/4 des Buches dauert, bis sie wirklich zusammenkommen.

Der Anfang Deiner Geschichte ist halt das Treffen zwischen der Heldin und dem Helden. Dann kommt der Tanz zwischen den beiden. Sie kommen sich näher, sie entfernen sich, aber nicht zu weit, damit sie wieder zusammenkommen, um dann wieder zu trennen, damit es am Ende zum Happy End kommt.

Finde also einen überzeugenden Grund, warum Deine Heldin und Dein Held nicht richtig zusammenkommen. Diese Hürde darf nicht ZU hoch sein. Denn ich habe einen Roman gelesen, da war diese Hürde extrem hoch und ich war von der Beziehung am Ende überhaupt nicht mehr überzeugt. Denn am Anfang erklärte sie, sollte er bestimmte Dinge tun, würde sie ihn nicht mal mehr mit dem Popo ansehen. Und er hat genau DAS getan. Natürlich musste er sie überzeugen, dass er doch der Typ ist, mit dem sie glücklich wird. Aber diese Überzeugungsarbeit scheiterte eigentlich. Daher ließ die Autorin einfach diese Hürde fallen und damit hatte sich das ganze Thema erledigt. Bei aller Liebe, mich hat das nicht überzeugt. Übrigens ist das auch der Grund, warum ich bisher der Autorin keine zweite Chance gegeben habe. Die Enttäuschung sitzt noch ziemlich fest.

Aber sie darf auch nicht ZU niedrig sein, sodass ich mich frage, warum sie nicht gleich ins Bett gehen und Du kannst mich mit der Geschichte in Ruhe lassen. Immerhin willst Du ja, dass ich Deinen Charakteren einige Seiten folge. Also musst Du mir natürlich etwas bieten.

Überzeuge mich also mit dem Grund und dann gewinnst Du mich auch für Deinen nächsten Roman als Leserin.

Was führt sie letztendlich richtig zusammen?

Was sie trennt, muss irgendwann einmal überwunden werden. Also musst Du auch etwas finden, was sie beide nun endgültig zusammenführt. Welche Kraft bringen die beiden auf, um die Hürde zu überwinden und um am Ende zusammenzukommen?

Diese Kraft muss natürlich stärker sein, als das, was sie trennt. Was ist diese Kraft und wie schaffen sie es, die Kraft der Trennung zu überwinden? Definiere es und schreibe es auch auf. Hier noch ein wichtiger Hinweis: Diese Kraft muss von den beiden Charakteren kommen. Es darf niemand von außen erscheinen und sagen, dass sie oder er sich um das Problem kümmert und unser Paar glücklich bis an ihr Lebensende miteinander leben darf. Die Überwindung aller Probleme muss am Ende von ihnen kommen.

Klar, sie dürfen Unterstützung erhalten. Aber der Endkampf ist ihnen bestimmt. Niemanden sonst.

In 5 Schritten zu Deinem Liebesroman

Kommen wir nun zu den fünf Schritten, die Du anwenden kannst, um einen Liebesroman zu schreiben.

1. Starke Charaktere

Jeder Roman, egal ob Krimi oder Liebesroman, braucht starke Charaktere. Ohne sie hast Du am Ende keine starke Geschichte. Daher ist es empfehlenswert hier besonders viel Zeit zu investieren und starke, aber auch logische Charaktere zu schaffen, welche glaubwürdig herüberkommen und Deine Leserinnen und auch Leser emotional berühren.

Immerhin möchtest Du, dass Deine Leserinnen und Leser Deinen Figuren so durch mindestens dreihundert Seiten und mehr folgen. Wenn Du sie aber so anlegst, dass man gar keine Lust hat, auch nur drei Seiten zu verfolgen, dann hast Du leider verloren.

Gib ihnen Stärken und wirkliche Schwächen, gib ihnen Ziele, eine Motivation, sorge für innere Konflikte. Schreibe darüber, wer sie sind, woher sie kommen, welche Geschichte sie haben, was für Träume sie begleiten, welche sie beendet haben und welche neu geboren wurden. Und natürlich die wichtigen Eckdaten: wo sind Deine Heldin und Dein Held geboren, was für ein Gewicht haben sie, wie groß sind sie, was für Haar- und Augenfarben haben sie und so weiter und so fort.

Schaffe also alles, was Du wissen musst, um realistische und überzeugende Charaktere zu kreieren, die mich als Leserin so fesseln, dass ich gerne dabei bleibe.

2. Schaffe das gewisse Kribbeln

Wenn sich Deine beiden Hauptfiguren das erste Mal treffen, dann darf es gerne ein wenig knistern. Denn immerhin möchtest Du uns erklären, warum die Heldin und der Held zusammenkommen und die ganzen Widrigkeiten Deiner Geschichte gemeinsam durchstehen. Dafür muss es letztendlich einen guten Grund geben.

Überlege Dir genau, welche Eigenschaften, sowohl innere als auch äußere, bei der jeweils andere Figur dafür sorgt, dass sie sich ineinander verlieben. Bleibe dabei ruhig auf dem Boden der Realität. Ein absolut überirdisches Wesen, das in jeglicher Hinsicht so dermaßen perfekt ist, das ist doch für manche ein wenig zu extrem, dass sie dann sagen, Danke aber nein danke. Aber Du darfst ruhig ein wenig ausholen. Immerhin ist es hier Fiktion, also dürfen die Charaktere ein wenig perfekter sein. Aber nicht zu perfekt.

Auf YouTube gibt es ein Video, in denen Wonder Woman und die BlackWidow gemeinsam auftreten. Da Wonder Woman eine unsterbliche, superstarke Amazone ist, kann ich mich mit ihr nicht so dermaßen identifizieren, als mit der sterblichen und durchaus schwachen BlackWidow. Sollte sie eine Kugel treffen, könnte sie daran sterben. Wonder Woman ist so schnell mit ihren Reaktionen, dass sie diese abwehren kann. Die BlackWidow ist da Überzeugender. Zwar hat sie ihre Stärken und Besonderheiten. Zugleich aber auch ihre Schwächen. Und damit meine ich nicht nur, dass sie nicht kugelsicher ist.

Die Heldin hat es in einigen Dingen ein wenig leichter. Da sich die meisten Leserinnen mit ihr identifizieren, muss sie nicht perfekt sein. Ganz im Gegenteil hat sie ein paar Problemzonen, ist das sogar ideal. Denn seien wir mal ehrlich, welche Frau hat denn heutzutage denn keine Problemzonen? Sie gehören zum Alltag. Daher ist es für sie besser, wenn sie über eine Frau lesen dürfen, die ihnen ähnlicher ist. Also nicht perfekt.

Männer haben es hier nicht ganz so leicht. Denn die Leserinnen sehen in ihm nicht ein Identifikationsobjekt, sondern jemanden, mit dem sie gerne zusammen sein würden. Schon öfters habe ich von intensiven Liebesromanleserinnen gehört, dass sie sich beschweren, warum die realen Männer nicht so sind, wie die fiktiven Männer. Gerne kann man über das Bild des Mannes diskutieren und ob es sexistisch ist. Das möchte ich nur nicht an dieser Stelle tun, weil es schlichtweg den Rahmen des Beitrages sprengen würde.

Natürlich darf der Held ein wenig perfekter sein. Aber ich würde Dir sehr ans Herz legen, dass Du ihn trotzdem nicht zu einer Art Superman verkommen lässt. Denn solche Helden sind auf Dauer extrem langweilig. Und sicherlich möchtest Du, dass Deine Leserinnen sich in den Helden verlieben und nicht von ihm gelangweilt sein, oder?

Notiere Dir daher, was die Heldin an dem Helden attraktiv findet und andersherum. Welche Gestiken verwenden sie, um ihre Gefühle zu zeigen (auf die Unterlippe beißen, mit den Haaren spielen) und wie sie mit dem anderen flirten. Und beschreibe auch, wie heiß sie die jeweils andere Figur finden. Auch wenn sie es am Anfang vermutlich nicht zugeben würden. Dabei ist es noch nicht einmal zwingend notwendig, dass er tatsächlich heiß aussieht (also wie ein Pin Up Boy aussieht). Es reicht aus, wenn sie ihn heiß findet.

3. Konflikte und Hindernisse

Egal was für eine Geschichte Du schreibst, Du benötigst Konflikte und Hindernisse, welche Deine Figuren überwinden müssen, damit es ein beruhigendes Ende für sie gibt. Das ist ein Fakt. Denn niemand möchte einen Roman lesen, der von Anfang an perfekt für die Charaktere läuft. Diese Regelung gilt übrigens für alle Genres, also nicht nur speziell für Liebesromane.

Überlege Dir, welche Konflikte und Hindernisse Deine Figuren überwinden müssen. Sowohl die Persönlichen, als auch Äußere. Die inneren Konflikte und Hindernisse sind der Grund, warum Deine Figuren erst einmal nicht zusammenkommen. Irgendetwas ist da tief in ihrem Inneren, in ihrer Seele, dass verhindert, dass sie sagen, hei, komme her, ich liebe dich. Finde heraus, was es ist.

Aber es muss einen guten Grund geben, warum sie nicht einfach auseinandergehen. Wenn ich das Gefühl habe, dass ich nicht mit dem heißen Typen oder der Wahnsinns Frau zusammenkommen kann, warum sollte ich es mir also antun, in ihrer bzw. seiner Nähe zu bleiben? Das muss einen guten Grund haben, äußere Konflikte zählen dazu.

Schreibe Dir daher auf, welche Gründe es gibt, dass beide nicht voneinander weggehen können und wie Du immer die Spannung aufrecht halten kannst. Denn wenn irgendwann Deine Leserinnen und Leser merken, da ist keine Spannung mehr, dann läufst Du Gefahr, dass sie Deine Geschichte nicht mehr verfolgen wollen.

Ein Beispiel? Beide arbeiten an einem Projekt. Würden sie sich trennen, würde das Projekt den Bach runter gehen und sie wären am Ende pleite. Das ist durchaus eine starke Motivation, dass sie beieinanderbleiben.

4. Die persönlichen Hindernisse überwinden

Ich habe mal einen Roman gelesen, da waren die Hindernisse zwischen der Heldin und dem Helden so dermaßen groß, dass sie eigentlich nicht überwunden werden konnten. Die Autorin hatte es so dermaßen übertrieben, dass es einfach nicht mehr möglich war, realistisch glaubhaft zu machen, dass die beiden füreinander bestimmt waren.

Das schien sie dann selbst bemerkt zu haben. Denn die Lösung empfand ich dann eher peinlich, als wirklich überzeugend. Denn sie hat das riesige Hindernis einfach fallen gelassen und es war alles gut. Das war für mich die Entscheidung, danke aber nein danke. Die Autorin kommt mir nicht noch einmal in meinem Bücherregal.

Wenn Du also Hindernisse aufbaust, dann sollten sie zwar groß sein, aber eben nicht ZU groß. Denn wenn Du an dem Punkt angekommen bist, wo sie nun diese überwinden sollen und Du hast es übertrieben, kaufe ich Dir die große Liebe nicht ab. Hast Du es aber harmonisch gestaltet, dann bist Du nun an den Punkt gelangt, wo die Hindernisse überwunden werden können. Der äußere Konflikt ist überwunden, der Tag ist für alle gerettet, nun müssen Heldin und Held sich kriegen. Der letzte Punkt ist erreicht. Wenn das geschafft ist, dann darf ich als Leserin das Buch zufrieden zuklappen.

Überlege Dir also, wie die persönlichen Hindernisse überwunden werden können und was Deine Figuren sagen oder tun müssen, um das zu erreichen. Das kann ein Heiratsantrag sein, die Höhenangst überwinden oder was auch immer Deiner Heldin letztendlich zeigt, dass er der Richtige ist und die beiden füreinander bestimmt sind.

Konflikt und Lösung müssen zueinanderpassen. Das ist hier das Wichtigste. Wenn Dein Konflikt verlangt, dass die Figuren aktiv diesen lösen, dann reicht es nicht aus, wenn sie sich hinsetzen und reden. Und wenn Du noch schaffst, das wunderschön zu beschreiben, die Gefühle einfließen zu lassen, dann wird das eine schöne Schlussszene.

5. HEA – das Happily ever after

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben (und lieben) sie sich noch heute. Natürlich endet ein Liebesroman glücklich. Unsere Heldin muss nicht zwangsläufig den Helden bekommen. Es kann auch sein, dass sie für sich entscheidet, alleine zu leben und einen neuen Job anzunehmen. Aber sie muss auf alle Fälle mit ihrem Leben zufrieden sein. Dafür benötigt sie keinen Mann. Er ist aber das Sahnehäubchen in einem perfekten Leben. Frauen müssen keine Männer an ihrer Seite haben, um Ganz zu sein. Aber sie dürfen, das ist der Unterschied.

Kreiere also ein schönes Happy End für Deine Figuren und löse alle offenen Fragen auf. Nicht, dass am Ende noch eine Frage stehen bleibt und wir uns Fragen, was war denn da noch? Das macht kein Spaß. Ich schreibe aus Erfahrung.

In einem Liebesroman hatte die Autorin eine Frage in den Raum geworfen. Es ging darum, wie der Held an die Telefonnummer der Heldin gekommen ist. An sich eine unbedeutende Frage. Doch die Autorin hatte mehrere Kapitel darauf herumgeritten, dass ich es eben nun auch wissen wollte. Wie ist der Held an diese verdammte Telefonnummer gekommen. Und dann hat sie einfach diese Frage unter dem Tisch fallen lassen. Am Ende wusste weder die Heldin noch ich, wie der Held an die Nummer der Heldin gelangt ist. Und das frustriert mich. Es mag eine harmlose Sache sein, aber daran können sich einige regelrecht aufhängen.

Idealerweise schaffst Du nicht nur ein HEA für Deine Charaktere, indem sie am Ende glücklich sein dürfen. Schaff auch für Deine Leser*nnen ein HEA, indem Du keine Frage offen lässt und sie sich einfach gut fühlen. Den Roman habe ich vor etwa zwei Jahren gelesen. Und noch heute kreist diese Frage in meinem Kopf herum (obwohl die Geschichte selbst gut war).

Abschlussgedanken

Liebesromane können mit allen Beziehungsmöglichkeiten und Geschlechtern geschrieben werden. Hier findest Du einen möglichen Rahmen für Deine Geschichte. Deine Arbeit ist, diesen Rahmen mit einem wunderschönen Bild zu füllen, eben Deiner Geschichte. Dieses Bild malst Du natürlich nach Deinem Geschmack. Aber am Ende darf es gerne so faszinierend sein, dass ich davor stehen bleibe, um es mir ansehen zu wollen.

Daher, leg los, besorg Dir Deinen Rahmen und fang an zu malen.

Dabei wünsche ich Dir viel Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

P.S. Erotik oder Sex kann zwar ein Teil der Geschichte sein, muss es aber nicht.

 

frau-schreibseele

Mein Thema ist das geschriebene Wort. Das gilt sowohl für Romantexte als auch fürs Lettering, Sketchnote, Bullet Journals und was man noch schreiben kann. Aktuell arbeite ich an meinem ersten Roman, der 2018 veröffentlicht werden soll.

Ein Gedanke zu „Einen Liebesroman schreiben – Eine Fragestellung und 5 Schritte

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