(D)Ein Bullet Journal

Hei, hallo und herzlich willkommen,

heute möchte ich Dir ein Projekt vorstellen, dass man Bullet Journal nennt. Zuerst möchte ich erklären, was das überhaupt ist, welche Materialien Du dafür benötigst und wie Du damit anfangen kannst. Und natürlich ist zu klären, warum Du als Schriftstellerin und Schriftsteller Dir überlegen kannst oder vielleicht sogar solltest, Dir ein Eigenes zu erstellen.

Kurze Vorgedanken

Seit etwa Juni 2016 bin ich auf das Bullet Journal gestoßen. Über einen Onlinekurs bin auf einen interessanten Zeichenstil gestoßen. Als ich mich informierte, fand ich heraus, dass es Sketchnotes sind. Daraufhin recherchierte ich danach. Doch, anstatt mich tiefer mit den Sketchnotes zu beschäftigen, fand ich das Bullet Journal. Und blieb erst einmal dabei.

Zuerst habe ich gar nicht ganz nachvollziehen können, was das genau ist. Aber nach und nach war ich dann so dermaßen begeistert, dass ich selbst eines gestalten wollte. Und das habe ich dann auch gemacht. Doch meine erste Version hat mir überhaupt nicht gefallen. Aus diesem Grund startete ich am 01. September 2016 meine nächste Version.

Am Anfang habe ich mich sehr an die Vorlagen aus dem Internet gehalten. Doch zwischenzeitlich bin ich so weit, dass ich meine eigenen Tracker zeichne und aus dem Bullet Journal meines mache.

Was ist ein Bullet Journal?

Ein Bullet Journal ist das wohl kreativste, vergebenste, freundlichste, individuellste und einzigartigste Kalender, Notizbuch, Kreativbuch, was Du Dir vorstellen kannst. Wobei diese Beschreibung noch nicht einmal komplett ist. Denn Du entscheidest, was ein bzw. Dein Bullet Journal ist. Das bedeutet also, was auch immer Du in Deinem Journal einträgst, das trägst Du ein. Und so entscheidest Du, wie es am Ende aussieht.

Schau Dir mal auf YouTube die verschiedenen Videos zu diesem Thema an. Du wirst sehen, wie unterschiedlich die Menschen ihre Bullet Journale anlegen. Es gibt kein richtig oder kein falsch dabei. Darüber solltest Du Dir immer im Klaren sein. Was Dir gefällt ist auch richtig.

Und vielleicht hast Du sogar Elemente in Deinem Kalender aufgenommen, welche man zwischenzeitlich dem Bullet Journal zuordnen kann, es aber gar nicht wusstest.

Man kann einen Bullet Journal als einen Kalender bezeichnen, den Du mit verschiedenen Tracker auffüllen kannst. Und welche Du verwendest, kannst Du nach Deinen persönlichen Bedürfnissen verwenden.

Aber fangen wir erst einmal klein an.

Welche Materialien benötigst Du?

  • Ein Notizbuch
  • Ein Stift (ich empfehle einen Bleistift und mindestens einen Fineliner)
  • Eventuell ein Lineal

Das Notizbuch

Natürlich benötigst Du ein Notizbuch, um ein Kalender selbst zu erstellen. Theoretisch kannst Du jedes Notizbuch verwenden, welches Dir gefällt. Ich würde sagen, dass Du Dir ein etwas dickeres Notizbuch besorgst, damit Du es einige Wochen und Monate verwenden kannst (wegen den Kalenderteil).

Dabei ist es wichtig, dass Dir das Buch gefällt. So kenne ich Leute, die am liebsten mit kartiertem Papier arbeiten. Andere hingegen wollen nur leere Blätter benutzen. Du kannst mit entsprechenden Blättern mal üben und sehen, was Dir zusagt.

Wenn Du Dich mit der, ich nenne es jetzt Mal so, Bullet Journal Szene auseinandersetzt, dann wirst Du feststellen, dass die Notizbücher von Leuchtturm 1917 bevorzugt werden. Das liegt an folgenden Gründen:

  • Dotted Points: Eine sehr lange Zeit hatte nur Leuchtturm 1917 Notizbücher mit gepunkteten Linien. Zwischenzeitlich haben auch andere Anbieter entsprechende Notizbücher. Doch die Leuchttürme waren die Vorreiter und viele halten ihnen deswegen weiter die Treue.
    Durch die gepunkteten Linien kannst Du Linien einzeichnen und Dich an ihnen orientieren, ohne Dich mit Linien oder Kästchen herumzuärgern. Das spricht viele positiv an.
  • Inhaltsverzeichnis: Für viele ist es wichtig, dass ihr Notizbuch auch ein Inhaltsverzeichnis hat. Du kannst es gerne selbst erstellen. Doch Leuchtturm liefert diesen gleich mit.
  • Nummerierte Seiten: Ich denke Mal, das spricht für sich. Du musst Dich nicht darum kümmern, ob die Seiten nummeriert sind oder nicht. Die hast Du bereits.

Auch wenn es sich so liest, als würde ich für Leuchtturm 1917 Werbung machen, tue ich es nicht. Nur bin ich damit zufrieden und werde diese gerne weiter verwenden. Und vor einiger Zeit habe ich herausgefunden, dass Leuchtturm 1917 ein Notizbuch herausgebracht hat, der sich direkt an BuJo’s wendet (damit meine ich die Leute, welche die Bullet Journals erstellen). Nun gibt es ein Notizbuch mit einer Seite für die Keys. Zugegebenermaßen, was es damit auf sich hat, also mit den Schlüsseln, da bin ich noch nicht ganz hintergestiegen. Ich bleib dran.

Stifte

Bleistifte kann ich deswegen empfehlen, damit Du Deine Kalenderseiten und Deine Tracker vorbereiten kannst. Häufig sitze ich da und überlege mir, wie die beste Aufteilung der Doppelseiten ist. Und da finde ich es besser, mit einem Bleistift vorzuzeichnen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Du Fehler ausbessern kannst, wenn Du sie siehst, bevor Du mit Stiften die Sachen dann festigst.

Selbst arbeite ich gerne mit diversen Finelinern, die man in jedem Schreibwarengeschäft bekommt. Zuerst zeichne ich die Vorlage mit Bleistift und danach zeichne ich diese mit den Finelinern nach. Zwar sieht man diese bei den Seiten von Leuchtturm durch, aber es ist nicht so schlimm, dass man mit der dahinter liegenden Seite nicht mehr arbeiten kann.

Es gibt auch farbige Fineliner, mit denen ich dann die Seiten hübsch gestalte, je nachdem, wozu ich letztendlich Lust habe.

Mit Kugelschreibern arbeite ich eher selten, da ich sie nicht so gerne mag. Dafür nutze ich dann lieber meinen Füller. Aber das ist natürlich reine Geschmackssache.

Lineal

Das ist schon wieder optional. Denn Du kannst alles auch Freihand zeichnen, wenn Dir das lieber ist. Da ich es aber ordentlich mag, das bedeutet gerade Linien und mit gleichmäßigen Abständen, nutze ich lieber ein Lineal.

Weitere Materalien

  • Buntstifte
  • Farbstifte
  • Aquarellstifte
  • verschiedene Tintenfarben (für den Füller, aber auch für den Kugelschreiber)
  • Wolle
  • Glitter
  • Glanzbilder (ich kenne sie als Oblaten)
  • Sticker
  • Zitate
  • Washi-Tapes
  • Schablonen (für Buchstaben, Bilder und so weiter)
  • Stempel
  • verschiedene Stempelfarben
  • etc.

Gut, diese Liste ist übertrieben. Und wenn man es genau nimmt, ist sie noch nicht einmal halbwegs wirklich gefüllt. Aber das soll Dir zeigen, dass Du machen kannst, was Du willst. Ob Du mit Farben und Stempeln oder was auch immer arbeiten möchtest, kannst Du entscheiden. Und wie Dein Bullet Journal am Ende aussieht, ist Deiner Kreativität überlassen.

Wie kann man anfangen?

Häufig zeichnen die Leute ein Deckblatt für das aktuelle Jahr und den Monat, für den sie dann die Kalenderseiten erstellen. Aber das ist optional, und wenn Du Lust hast, dann leg los.

Meine klare Empfehlung ist aber, bevor Du irgendetwas einzeichnest, erstell am besten eine Jahresübersicht. Und zwar für das aktuelle und für das kommende Jahr. Wenn Du gegen Ende des Jahres anfängst, empfehle ich, ein oder zwei Seiten für eine reine Monatsübersicht zu verwenden. Hier findest Du ein Bild für eine Jahresübersicht. So ungefähr sieht auch meine Übersicht aus.

Als Nächstes würde ich Dir noch empfehlen, eine Monatsübersicht zu erstellen. Damit meine ich so etwas, wie bei diesem verlinkten Bild. Damit hast Du Deine monatlichen Termine immer übersichtlich geordnet und zudem kannst Du wichtige Termine jederzeit eintragen. Natürlich könntest Du dafür auch Deine Jahresübersicht nehmen. Aber dort würde ich nur ganz wichtige Termine eintragen. In die Monatsübersicht gehen auch Termine, die jetzt nicht ganz so wichtig sind.

Die Wochenübersichten erstelle ich immer relativ zeitnah. Das bedeutet, dass viele sich am Wochenende wirklich hinsetzen und überlegen, wie die nächste Woche in deren Journalen aussehen soll. Aus diesem Grund ist es durchaus eine gute Idee immer eine Monatsübersicht zu haben.

Und je nachdem wie viele Termine Du hast, kannst Du entsprechend den Platz einplanen. Du wirst am besten wissen, wie viele Termine Du ungefähr pro Monat haben wirst. Dann ist es egal, ob Du auch mal eine Woche vergisst, bei Deiner Planung (und das kann durchaus passieren, zumindest ist es bei mir schon öfters geschehen). Du hast alles in der Übersicht. Und benötigst keinen zweiten Kalender.

Nicht lachen, ich habe mir ursprünglich wirklich überlegt, erst einmal einen zweiten Kalender anzuschaffen, bis ich mit der ganzen Sache klarkomme. Oder um einfach auf Nummer sicher zu gehen. Auf alle Fälle kannst Du mit solch einer Übersicht Dir einen Kalender sparen. Und alles andere auf Dich zukommen lassen.

Wie Du dann letztendlich Deine Wochenübersicht gestaltest, ist Dir überlassen. Es gibt Leute (zu denen ich aktuell noch gehöre), welche die komplette Woche auf einer Doppelseite gestalten. Andere hingegen setzen sich jeden Tag aufs Neue hin und kreieren ihren Kalender.

Du kannst Dich im Internet umschauen oder meine Pinterestwand (auf dem noch einige Sketchnotesachen zu finden sind) durchwühlen. Sicherlich wirst Du fündig werden.

Die ersten Schritte

Für den Anfang ist es völlig in Ordnung, wenn Du Dich von anderen, erfahreneren BuJo’s inspirieren lässt. Schau Dir an, was sie veröffentlichen und übernimm es erst einmal. Du wirst schnell merken, was zu Dir und Deinem Leben passt und was nicht.

So habe ich festgestellt, dass viele einen Mahlzeitenplaner aufnehmen. Ob das daran liegt, dass die meisten Bilder aus Amerika stammen, wo man gerne außerhalb isst (also Restaurants), lasse ich einfach mal im Raum stehen. Wenn Du das nicht brauchst, weil Du immer weißt, was bei Dir auf dem Tisch kommt, kannst Du diesen Platz für etwas anderes verwenden.

Lass Dich also inspirieren. Denn solange es in Deinem Kalender bleibt, ist es egal, woher Du die Bilder hast. Und nach und nach wirst Du Deine eigenen Wochentracker erschaffen. In dem Sinne sei für alles offen.

Die Tracker

Neben dem Wochen-, Monats- und Jahreskalender, kannst Du noch verschiedene Tracker in Deinem Bullet Journal einzeichnen. Und das Thema ist absolut egal.

Was sind jetzt Tracker?

Ein Tracker ist eine individuelle Übersicht über Themen, die Dich interessieren. Aber werden wir einfach Mal praktisch, dann wirst Du vielleicht verstehen, was ich damit meine.

Nehmen wir Mal an, Du siehst eine Serie gerne. Dann könntest Du Dir eine Seite für diese Serie nehmen und eine Staffelübersicht gestalten. Diese Serie hat sieben Staffeln mit jeweils 13 Folgen (ich vereinfache das jetzt). Dann zeichnest Du jeweils eine Leiste für die jeweiligen Staffeln ein und unterteilst diese dann mit den jeweiligen Folgen. Und immer wenn Du eine Folge gesehen hast, malst Du deren Position in Deinem Tracker aus.

Diese Seite kannst Du dann noch gestalten. Zum Beispiel selbst ein Bild Deiner Lieblingsfigur zeichnen. Oder es ausdrucken und einkleben. Zitate aufschreiben, was auch immer Du gerne auf dieser Seite siehst.

Oder Du zeichnest ein Regal ein (ein sehr beliebtes Motiv, wie ich in einigen Facebook-Gruppen gesehen habe), der einige Bücher mit leeren Rücken hat. Du kannst Dir sicherlich vorstellen, dass dort dann die Titel eingetragen werden, von den Büchern, die Du gelesen hast.

Das sind nur zwei Beispiele. Recherchiere im Internet nach weiteren Ideen, was Du alles aufnehmen kannst, um noch mehr Inspirationen zu bekommen.

Und warum?

Wenn Du das Gefühl hast, dass das eine Art Hobbyübersicht ist, dann kann ich sagen, stimmt. Viele benutzen ihr Bullet Journal als eine Übersicht und Kontrollmöglichkeit ihrer vielen Interessen und Hobbys.

Andere benutzen ihr Bullet Journal auch dafür, um eine Übersicht über ihre Finanzen zu bekommen. Sei es, dass sie Geld sparen oder wissen wollen, wo es andauernd hin verschwindet.

Aber sie nutzen ihr Bullet Journal auch für ihr Business. Du musst nicht mit drei, vier oder sieben verschiedenen Notizbüchern herumrennen, sondern trägst alles nun in Deinem Bullet Journal. Das bedeutet, die Tracker sind nur der Anfang. Du kannst also richtig weiter gehen, wenn Du das Bedürfnis hast.

Ein Bullet Journal für Schriftstellerinnen und Schrifsteller?

Bisher habe ich Dir vorgeschlagen ein Notizbuch, ein Kreativbuch und ein Ideenbuch zu führen. Nun kommen wir halt zum Bullet Journal, also einem Kalenderbuch (um es so weiterzuführen). Man könnte meinen, dass das nicht gerade wenige Bücher sind, die Du andauernd mit Dir führen oder füllen sollst.

Das tolle hierbei ist, dass Du theoretisch alle drei aufgeführten Notiz- und Tagebucharten in Deinem Bullet Journal zusammenführen kannst. Wenn Du ein Projekt abgeschlossen hast, kannst Du theoretisch Dein Erfolgstagebuch nehmen und dazu etwas schreiben. Oder Du schreibst dazu etwas in Deinem Bullet Journal.

Natürlich gibt es auch Möglichkeiten, Dein aktuelles Projekt direkt in Deinem Bullet Journal zu integrieren. So kannst Du eine Seite reservieren, um die Eckdaten für Dein aktuelles Projekt zu reservieren. Und dann schreibst Du alles dazu auf, was Dir wichtig ist.

Alternativ kannst Du auch Deine ganzen Ideen, die Dir so spontan einfallen, dort notieren. Einfach eine Doppelseite freihalten und alles aufschreiben, was Dir einfällt. Wenn Du mehr Platz brauchst, schreibst Du einfach weiter.

Zudem kannst Du Dich auch motivieren, um regelmäßig zu schreiben. So hab ich eine Übersicht erstellt, in die ich jeden Tag eintrage, an dem ich geschrieben habe. Und irgendwann war es dann so weit, dass ich auf gar keinen Fall einen Tag auslassen möchte. Daher gebe ich mir Mühe und Sorge dafür, dass ich tatsächlich jeden Tag was schreibe. Egal wie viel oder wie wenig es am Ende ist.

Aber vielleicht hast Du jetzt schon Deine ersten Ideen, wie Du Dein persönliches Bullet Journal führen kannst. Vielleicht möchtest Du es ja mit einem dünnen Heft erst einmal probieren und sehen, ob es Dir gefällt. Oder Du legst Dich gleich richtig ins Zeug und besorgst Dir ein dickes Notizbuch.

Abschlussgedanken

Du kannst natürlich auch einen einfachen Kalender benutzen und diesen ein wenig abändern. Aber ich muss gestehen, die kreative Freiheit, die man mit einem Bullet Journal hat, spricht mich sehr an. Aus diesem Grund kann ich Dir nur empfehlen, es zumindest auszuprobieren.

Vielleicht sagst Du danach, dass es absolut nicht Dein Ding ist. Das ist völlig in Ordnung. Oder Du bist genauso begeistert wie ich und kommst nicht mehr davon los.

Und zukünftig werde ich auf meiner Instagramseite meine Seiten posten. Vielleicht ist auch etwas für Dich dabei.

Auf alle Fälle wünsche ich Dir dabei viel Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

(D)Ein Ideenbuch

(D)Ein Ideenbuch

Hei, hallo und herzlich willkommen,

vielleicht gehörst Du ja auch zu denen, die sich vor lauter Ideen gar nicht retten können. Oder Du hast nur ab und an eine Idee und befürchtest, dass Du die Feinheiten vergessen könntest. Dann ist ein Ideenbuch durchaus etwas für Dich.

Kurze Vorgedanken

Es kann schneller passieren, als man schauen kann. Während man an einem aktuellen Projekt arbeitet, haben viele Autor*innen schon unzählige Ideen für die nächsten hundert Romane.

Dabei geht es nicht darum, ob diese Ideen tatsächlich gut sind. Sondern es geht mir eher darum, dass diese Ideen mich erst einmal beim Schreiben hindern. Denn sie brüllen mich regelrecht an und behaupten, sie seien ja so toll. Viel toller als das, was ich gerade schreibe. Sie wollen quasi Aufmerksamkeit.

Also geben wir ihnen diese Aufmerksamkeit. Nur nicht so, dass wir uns auf das nächste Projekt stürzen.

Was ich nicht erwähne

In diesem Beitrag könnte ich erwähnen, welche Notizbücher sich eignen oder welche Stifte Du verwenden könntest. Da ich in der kommenden Woche noch etwas zum Bullet Journal schreibe, werde ich mir erlauben, diese Punkte auszulassen. Zumal ich mir denke, dass Du zwischenzeitlich weißt, was Du brauchen könntest und was nicht.

Trotzdem erwähne ich ein oder zwei Dinge zu meinem Ideenbuch. Aktuell arbeite ich mit einem kleinen Notizbuch, welches liniiert ist. Und ganz unter uns, ich finde es gelegentlich frustrierend. Daher kann ich Dir nur empfehlen, dass Dein Ideenbuch etwas größer ist und eventuell Blankoseiten hat. Damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht.

Ansonsten schaust Du einfach, was Dir am ehesten zusagt.

Wozu ein Ideenbuch?

Wie oben schon geschrieben, kann es immer passieren, dass man neue Ideen kriegt, während man an einem Projekt schreibt. Jetzt gibt es die Möglichkeit, dass man das aktuelle Projekt beiseiteschiebt und an der neuen Idee arbeitet. Aber dann taucht um die Ecke wieder eine neue Idee auf, die ja noch toller ist und der Kreislauf beginnt wieder von vorne.

Auf Dauer ist das keine gute Idee.

Und glaub mir, ich spreche da aus eigener Erfahrung. Wenn ich mir kurzfristig was notiere, ist das in Ordnung. Solange ich nicht auf Dauer an dem neuen Projekt arbeiten möchte.

Daher ist es für mich auf Dauer besser, wenn ich mir die Ideen notiere. Eben in einem Ideenbuch. Diese sind dann nicht verschwunden. Aber sie lassen mich danach in Ruhe. Denn ich habe ihnen Platz gegeben, sich zumindest kurzweilig auszubreiten. Und danach geben sie bei mir Ruhe.

Wenn ich die Idee also notiert habe, dann kann ich mich wieder voll auf mein aktuelles Projekt konzentrieren. Bis zur nächsten Idee.

Aufbau einer möglichen Doppelseite

In meinen Ideenbüchern arbeite ich immer auf Doppelseiten. Da muss ich mich nicht einschränken und kann gegebenenfalls auch etwas dazu schreiben, falls mir später was einfällt, was noch interessant sein könnte.

Die Idee bekommt dann zumindest eine grobe Überschrift. Das kann auch nur das Genre sein oder was die Charaktere ausmacht. So heißt eine Idee einfach “Fantasy, Pirat“.

Auf den Seiten notiere ich mir dann alles, was mir zu dieser Idee einfällt. Manchmal ist das noch nicht einmal viel. Trotzdem ist es mir wichtig, dass ich alles aufschreibe, was ich habe. Gelegentlich benötige ich mindestens die Doppelseiten, wenn nicht sogar noch mehr.

Du kannst natürlich alles aufschreiben. Aber es ist auch möglich, Deine Ideen zu zeichnen, Dinge einzukleben, oder was auch immer Dir zusagt. Wichtig ist nur, dass Du am Ende weißt, was Du damit anfängst. Niemand sonst muss mit Deinen Notizen etwas anfangen können.

Eine Doppelseite ist zu wenig

Gelegentlich kann es passieren, dass eine Doppelseite zu wenig ist. Daher plädiere ich durchaus dafür, dass Dein Notizbuch groß genug ist. Oder zumindest, dass es keine Linien hat, an welche Du Dich sklavisch hältst (immerhin haben wir ja alle in der Schule gelernt, dass man auf der Linie zu schreiben hat).

Allein mit dem freien Schreiben kannst Du den Platz Optimaler nutzen. Zusätzlich hast Du ein ganzes Notizbuch zur Verfügung, in der Du Deine Ideen regelrecht ausbreiten kannst.

Wenn die Doppelseite nicht reicht, suchst Du Dir einfach die nächste Doppelseite aus. Meine Empfehlung ist aber, dass Du auf der Ursprungsseite eine Notiz machst, dass es eben weiter geht.

Und zwar mit Nummern und Pfeilen. Nehmen wir an, Du hast eine Doppelseite beschrieben (Seite 6 und 7). Die ist nun voll und auf den Seiten 16 und 17 hast Du noch mehr zu dieser Idee geschrieben (die Seiten dazwischen sind mit anderen Ideen gefüllt). Dann würde ich auf den Seiten 6 und 7 einen Pfeil nach rechts machen und die Seitenzahl darin notieren, wo es weiter geht (also einer dieser dicken Blockpfeile).

Da der Pfeil nach rechts geht, weiß ich automatisch, dass ich auf der rechten Seite blättern muss, um weitere Sachen zu finden. Auf den Seiten 16 und 17 hingegen zeichne ich einen Pfeil nach links und notiere die Seiten 6 und 7. Damit weiß ich, dass dort ebenfalls was zu finden ist.

Auf diese Weise findest Du einfach schneller den Überblick, wo Du was findest. Neben dem Inhaltsverzeichnis.

Alternativen zu den Pfeilen

Natürlich kannst Du auch mit Klebchen arbeiten und alle gemeinsame Ideen mit der gleichen Farbe markieren. Oder mit dem gleichen Motiv. Da gibt es genügend Material da draußen, um auch die kreativste Seele zu beruhigen.

Darauf kommt es letztendlich nicht an. Sondern darauf, dass Du mit Deinem System klar kommst. Egal wie dieses aussieht. Und natürlich, dass es Dir Spaß macht.

Und dann?

Wenn es so weit ist, dass Dein aktuelles Projekt beendet ist und Du Dich auf das nächste stürzen möchtest, nimmst Du Dir Dein Ideenbuch vor. Vielleicht hast Du schon ein Projekt, an dem Du unbedingt als Nächstes arbeiten möchtest. Oder Du bist spontan und schaust nach, was Dich anspricht.

Solltest Du ein buntes Ideenbuch haben, könnte es sich wie ein kleines Album anfühlen, während Du die Seiten durchblätterst. Dann kannst Du Dir ansehen, was Du im Laufe für Ideen gesammelt hast.

Es ist klar, dass manche von denen nie zu einer Geschichte taugen werden. Vielleicht als Szene, aber auch das gilt nicht für alle. Sei ehrlich zu Dir und entscheide hier ganz klar, was Dich gerade anspricht und was nicht. In einem Jahr könnte das alles nämlich noch einmal anders aussehen.

Du kannst Dir auch gerne Notizen machen, warum Dich etwas anspricht oder nicht. Oder Du entscheidest aus dem Bauch heraus. Dann notierst Du Dir alles, was Du geschrieben hast, in Deinem Programm und arbeitest dann damit. Dabei kann es passieren, dass aus den alten Ideen noch einmal etwas komplett Neues wird.

Sei offen und schau Dir an, was am Ende daraus wird. Sehr wahrscheinlich wird nicht viel von der Ursprungsidee übrig bleiben.

Abschlussgedanken

Wie oft Du Dein Ideenbuch fütterst, ist komplett Dir überlassen. Manche notieren sich jeden Tag etwas, andere hingegen nur dann, wenn sie wirklich eine gute Idee haben (oder meinen, eine zu haben).

Wichtig finde ich nur, dass Du Dir tatsächlich alles notierst, was Dir in dem Moment wichtig erscheint. Und wenn Du ein paar Tage, Wochen oder noch später etwas Neues dazu einfällt, schreibst Du es ebenfalls auf. Am Ende musst Du vielleicht sogar weniger am Plot oder an den Charakteren arbeiten, als wenn Du Dir die Sachen nicht notiert hättest.

In dem Sinne, leg los und hab Spaß dabei.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

(D)Ein Kreativbuch

(D)Ein Kreativbuch

Hei, hallo und herzlich willkommen,

nachdem wir uns Dein mögliches Notizbuch angesehen haben, möchte ich Deiner möglicherweise übersprudelnden Kreativität einen Raum geben. Zumindest dann, wenn Du das Gefühl hast, dass Du vor lauter Kreativität platzen könntest.

Frau Schreibseele und das Kreativbuch

Kurze Vorgedanken

Wenn Du eher zu den Leuten gehörst, die sich auf eine Sache konzentrieren können oder sich für wenige Dinge interessieren (so etwas soll es tatsächlich geben), könnte Dich dieser Beitrag vielleicht weniger interessieren. Trotzdem lade ich Dich ein, diesen durchzulesen. Vielleicht enthält er trotzdem ein paar Inspirationen für Dich.

Gehörst Du aber zu den Leuten, die vor lauter kreativen Ideen regelrecht platzen, hab ich da eine Idee für Dich. Aber vorab ein wichtiger Hinweis. Im Folgenden schreibe ich nicht von Ideen für Geschichten jeglicher Art. Dazu gibt es nächste Woche einen Beitrag. Hier geht es um kreative Ideen aller Arten.

Kurze Erklärung: Was verstehe ich unter kreative Ideen?

Schriftsteller*innen können sich natürlich nur auf das Schreiben konzentrieren. Aber manche von uns haben dann noch Ideen für ein Bild oder für eine Skulptur oder für Schmuck oder fürs stricken, nähen, sticken. Sie brauchen sich nur umsehen und schon platzt wieder die Ideenkiste. Und das alles unter einem Hut zu bringen, kann manchmal sehr schwer sein.

Unter kreative Idee verstehe ich tatsächlich alles, was man zum Thema Kreativität haben könnte. Dabei ist das Gebiet hierbei völlig egal. Theoretisch könntest Du das Schreiben hier ausschließen und Dich nur noch auf die anderen Gebiete konzentrieren.

Natürlich kannst Du Dein Kreativitätsbuch anders verstehen. Wichtig ist, dass Du für Dich entscheidest, wie Du es führen möchtest – sofern Du eines brauchst.

Was ist nun ein Kreativitätsbuch?

Unter einem Kreativitätsbuch verstehe ich ein Notizbuch, das mit kreativen Ideen gefüllt ist. Du kannst Bilder einkleben, Notizen machen, gerne selbst Bilder malen oder Proben einkleben.

So bin ich per Zufall in über ein Onlineshop gestolpert mit schönen Anhängern aus Fimo. Theoretisch könnte ich die mir natürlich kaufen. Aber ich könnte mich auch hinsetzen und meine eigene Version basteln, wenn ich dazu Lust habe. Also drucke ich mir die Bilder als Beispiele aus und klebe sie in mein Kreativitätsbuch ein.

Oder wenn Du ein Stück gehäkelt hast, um es als Probe für ein späteres Werk zu benutzen, kannst Du es einkleben. Natürlich wird das Buch dadurch dicker. Zugleich wird es aber ein Zeugnis Deiner bisherigen Arbeit. Und da lohnt es sich durchaus, wenn der Rücken mal platzt.

In Deinem Kreativitätsbuch darf alles rein, was Dich fasziniert. Klar kannst Du auch Ideen für Deinen nächsten Roman reinschreiben. Das würde ich selbst nur nicht machen, um den Platz nicht zu vergeben. Gerade dann, wenn Du viele Ideen hast, könnte aus Deinem Kreativitätsbuch am Ende ein Ideenbuch werden. Das würde ich daher doch trennen.

Materialliste

Zum einen brauchst Du nicht viel, um Dein Kreativbuch zu beginnen. Und gleichzeitig kann Deine persönliche Materialliste endlos lang sein. Hierbei kommt es in erster Linie darauf an, was Dich persönlich interessiert und wie Du Dein Buch führen möchtest.

Und wenn Du heute Dich für eine bestimmte Materialliste entscheidest, kann sich das für Dein nächstes Kreativbuch wieder total ändern. In dem Sinne sei gerne offen für alles, was Du in einem gut geführten Bastelladen findest.

Das Kreativbuch

Natürlich brauchst Du etwas, wo Du Deine kreativen Ideen einfügst. Es kann ein Buch sein, aber es können auch Einzelseiten sein, die Du am Ende zu einem Buch zusammenfügst.

Wichtig ist nur, solltest Du mit Klebstoff oder Farbe arbeiten (besonders mit Wasserfarben oder Ähnliches), empfiehlt es sich, dass Du dickes Papier nimmst. Damit meine ich schon mindestens 180 Gramm Papier und dicker. Die Seiten werden sich aller Wahrscheinlichkeit auch bei sehr dickem Papier wellen. Aber zum einen nicht so stark und vor allem, die Farben oder der Klebstoff bluten nicht durch. Somit kannst Du die andere Seite ohne Probleme benutzen.

In Kreativläden wirst Du sicherlich fündig werden. Eventuell hältst Du nach Büchern Ausschau, die für das Art Journaling geeignet sind.

Zubehör

An Zubehör gibt es keine Grenzen, außer die, die Du Dir selbst setzt. Das kann daran liegen, dass Dir etwas nicht gefällt oder Du noch nicht weißt, wie Du mit dem Material umgehen kannst. Hier gibt es die Möglichkeit der Experimente. Einfach ausprobieren. Niemand muss Dein Kreativbuch sehen. Also ist es in Ordnung, wenn Du mal die eine oder andere Seite versaust.

Du kannst Farben verschiedener Arten verwenden. Also Buntstifte, Filzstifte, Aquarellstifte und so weiter. Alternativ auch Wasserfarben, Aquarellfarben und was es noch so gibt. Und ja, es ist auch möglich, Schminke zu benutzen. Eines meiner ersten Bilder (das Gesicht einer Frau) hab ich mit Schminke und Lippenstift ausgemalt. Es sah tatsächlich sehr gut aus.

Und natürlich kannst Du Bilder, Glanzbilder oder Zeitungsausschnitte verwenden. Sticker, Coverideen und was auch immer. Wenn Du so etwas verwendest, solltest Du Dir auch guten Bastelkleber gönnen. Und dafür einen Pinsel, mit dem Du gut arbeiten kannst.

Was Du darüber hinaus verwendest, liegt an Dir, das sollte nur ein kleiner Einblick sein, was möglich ist. Vermutlich wird sich Deine Sammlung nach und nach erweitern, wenn Du einmal anfängst, mit einem Kreativbuch zu arbeiten.

Doch warum ein Kreativbuch?

Natürlich weiß ich nicht, wie es bei Dir so ist, daher schreibe ich aus meinen eigenen Erfahrungen. Es gibt Phasen, da kann ich unheimlich viel Schreiben. So viel, dass mir am Ende die Finger wehtun.

Doch dann ist es manchmal notwendig, dass ich mich mit etwas anderem beschäftige. Das kann ein Wollprojekt sein oder eben mit einem Kreativbuch.

Damit lade ich meine Batterien wieder auf und beschäftige mich für eine gewisse Zeit mit etwas anderem. Danach hab ich wieder die nötige Energie, um mich auf das Schreiben zu konzentrieren.

Andererseits hab ich sehr viele Ideen im Kopf. Das betrifft nicht nur das geschriebene Wort, sondern auch das gemalte Wort. Und das möchte ich entsprechend für mich festhalten. Manchmal kann sich daraus noch mehr entwickeln, als ich ursprünglich geplant habe.

So hab ich mal ein Bild gemalt, was mich zu einer möglichen Reihe inspiriert. Das war eine spontane Idee und die möchte ich nun nach und nach dann als ein Projekt umsetzen.

Zusätzlich kann ich auch Ideen auf andere Ebene visualisieren. Wenn ich ein Bild sehe und es mich anspricht, möchte ich es häufig für mich interpretieren. Und daraus kann dann am Ende tatsächlich auch eine Marketingidee werden.

Gerade im Bereich Marketing kann solch ein Kreativbuch etwas besonderes sein. Denn Du kannst Dich damit individuell von anderen Autor*innen abheben, ohne Dich quasi anstrengen zu müssen. Und das kann ein Vorteil für Dich sein.

Mit anderen Worten, es spricht durchaus viel für ein Kreativbuch.

Die erste Seite

Die erste leere Seite kann durchaus beängstigend sein. Man möchte gleich von Anfang an perfekt sein und hat Angst, die Seite zu versauen. Zumindest ergeht es mir so.

Hier kommt die gute Nachricht. Wenn Du die eine Seite versaust, dann blätterst Du einfach auf die nächste um. Dort kannst Du komplett neu anfangen. Es ist also nichts Schlimmes daran.

Wie bei einer ersten Fassung Deines Romans gibt es hier kein richtig oder falsch. Selbst wenn Dir das Werk am Ende nicht gefällt, hat es Dich sicherlich etwas gelehrt. Und wenn es zumindest der Umgang mit den Materialien ist.

Eine gute Möglichkeit ist, wenn Du den Hintergrund mit Farbe bemalst. Damit ist die Angst vor der weißen Seite häufig schon einmal genommen. Und je nach Farbwahl und Hintergrundmuster kann es schon sein, dass Du erste Inspirationen bekommst, was Du mit der Seite anfangen möchtest.

Durch die Musterung der Farbe hab ich ein ganz tolles Bild hinbekommen, obwohl ich nicht unbedingt die beste im Zeichnen von Gesichtern bin. Da war ich aber sehr stolz auf mich. Einfach das Bild auf Dich wirken lassen. Es wird Dir schon zeigen, was es dort alles zu finden gibt.

Abschlussgedanken

Gerade wenn Du Dich nicht kreativ fühlst, könnte solch ein Buch vielleicht hilfreich sein. Es ist nicht nur für Bilder gut. Du kannst auch einfach Dinge einkleben, die Dich faszinieren und Du festhalten möchtest. Oder Du schreibst Texte auf, die Dich gerade beschäftigen.

Alles ist möglich, solange es Dir gefällt. Das Wichtige ist nur, setz Dir keine Grenzen. Sei einfach offen, was Du möchtest. Und dann sieh zu, wie Dein Kreativbuch wächst und wächst.

Dabei wünsche ich Dir viel Spaß und noch mehr Kreativität.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele


(D) Ein Notizbuch

(D) Ein Notizbuch

(D)Ein Notizbuch

Hei, hallo und herzlich willkommen,

es empfiehlt sich durchaus für Dich als Autorin oder als Autor, in irgendeiner Art und Weise ein Notizbuch zu führen. Daher lasse ich Dich mal in meines blicken und schreibe Dir, wie ich mein Notizbuch führe. Vielleicht ist da die eine oder andere Idee für Dich, die Du gerne übernehmen möchtest.

Vorbemerkung

Notizbücher finde ich selbst schon fast überlebenswichtig. Anders könnte ich mit den ganzen Ideen nicht merken, die ich sonst so habe. Zwar nutze ich nicht immer alle Ideen, die ich selbst zu einer Geschichte habe. Einige davon vergesse ich, andere sind schon überholt, nachdem ich sie aufgeschrieben habe. Es gibt verschiedene Gründe, warum mich eine Idee irgendwann nicht mehr reizt. Aber zumindest habe ich sie mir notiert. Und wer weiß, wenn ich jetzt die Idee nicht für einen Roman nutze, kann es sein, dass diese für eine andere (Kurz-)Geschichte wiederum gut ist.

Vorneweg kann ich Dir aber schon einmal empfehlen, schaff Dir ein Notizbuch durchaus an. Und vor allem, hab diesen immer dabei. Wobei es zum Notizbuch auch alternativen gibt, die ich Dir in den kommenden Wochen noch vorstellen werde.

Ausgangsmaterialien

Um ein Notizbuch als Autor*in zu führen, benötigst Du nur wenige Grundmaterialien. Du benötigst mindestens

  • ein Notizbuch
  • ein Stift Deiner Wahl (zum Beispiel Füller, Kugelschreiber, Bleistift, womit Du am besten klar kommst).

Alle weiteren Punkte, die ich jetzt aufführe, sind optional. Du kannst sie benutzen, musst es aber nicht.

  • Klebestift bzw. Klebestreifen
  • Buntstifte oder Filzstifte
  • Zusätzliches Papier (aus entsprechenden Schreibblöcken)
  • Drucker, um etwas auszdrucken (und dementsprechend natürlich ein PC)
  • weitere Materialien Deiner Wahl

Dein individuelles Notizbuch

Es ist im Grunde genommen egal, was für ein Buch Du nutzt, um Deine Notizen festzuhalten. Hauptsache es sagt Dir zu und es ist zweckdienlich. Früher war ich ein großer Fan von Moleskine. Zwischenzeitlich neige ich eher zu Leuchtturm 1917. Was Dir also heute zusagt, könnte durchaus morgen ersetzt werden. Mach Dir nichts draus und schau Dich ruhig regelmäßig in Papierwarengeschäften vorbei. Du wirst sicherlich fündig werden.

Mir ist wichtig an einem Notizbuch, dass ich es jederzeit einpacken kann, um es überall mitzunehmen. Denn es könnte immer sein, dass ich gerade eine Idee habe und mir denke, wo kann ich es niederschreiben. Natürlich auch auf ein Stück Papier. Oder in meinen Handy. Aber wenn ich eine Zettelsammlung am Ende habe, macht das auch kein Spaß mehr, sich durchzuwühlen und am Ende landen sie wohlmöglich in der Ecke und dann habe ich nichts davon. Und ich schaue nicht immer in mein Handy, um mir die Ideen irgendwie zu überspielen oder gar zu notieren.

Ein Inhaltsverzeichnis

Meine Empfehlung ist ganz klar, arbeite mit einem Inhaltsverzeichnis. Es mag am Anfang noch alles sehr übersichtlich sein und Du wirst alles schnell finden. Aber irgendwann, gerade ab dem zweiten Notizbuch, kann es passieren, dass Du nicht mehr weißt, wo Du was notiert hast. Und dann wird es anstrengend genau die eine Information zu suchen, die man aktuell braucht.

Beim Schreiben kannst Du noch mit Lückenfüllern arbeiten. Aber wenn Du bei der Überarbeitung bist, möchtest Du sicherlich so langsam alles festziehen. Und dann ist es sicherlich toll, wenn Du die eine Information findest. So hatte ich mal einem Charakter einen etwas komplizierten Namen gegeben. Da ich diesen auf verschiedenen Medien festgehalten habe, konnte ich am Ende diesen nicht mehr finden, da ich damals noch kein vernünftiges Ordnungssystem hatte.

Meine Inhaltsverzeichnisse fange ich immer auf der letzten Seite an. Denn ich kann nicht sagen, ob ich nur eine Seite oder vielleicht sieben brauche. Und wenn ich diesen am Anfang beginne, kann es sein, dass mir dann einfach der Platz für eine ausführliche Notiz über den Inhalt fehlt. Und ehrlich gesagt, dafür bin ich schlichtweg zu faul.

Die Notiz sieht im groben etwa so aus:

  • Charktername – Idee – Seite
    oder
  • Szene – Geschichte – Seite

Oder was auch immer ich mir gerade notiere. Immer wenn ich eine Seite beschreibe, nummeriere ich sie, damit ich mein Inhaltsverzeichnis aktualisieren kann.

Egal wie Du Dein Inhaltsverzeichnis führst, idealerweise führst Du eines und weißt mit einem Blick, was sich auf den Seiten befindet. Du kannst auch eine ganz kurze Zusammenfassung zum Inhalt schreiben. „Charakternotiz zu XY, warum er XX liebt.“

Eine alternative Idee

Aktuell arbeite ich mit einer alternativen Idee, wie man das Notizbuch einteilen kann. Mein Projekt hat drei wichtige Hauptcharaktere. Daher habe ich die ersten 150 Seiten für diese drei Charaktere reserviert (also jeweils 50 Seiten). Der Rest benutze ich für meine Plotideen und für weitere Charaktere, die ich eventuell einbauen möchte.

Auf diesen Seiten lasse ich mich in erster Linie nur zu dem Charakter oder zum Plot aus. Dass ich dann häufig auch etwas zum Volk (es handelt sich um eine Fantasygeschichte) schreibe oder zu wichtigen anderen Charakteren, kommt häufiger vor.

Hierbei besteht jedoch die Gefahr, dass ich eine Information aufschreibe und sie in meiner Textwüste verloren geht. Eben, weil ich nicht mehr so detaillierte Inhaltsverzeichnisse notiere. Entweder ich verwende große Überschriften, sowie Zwischenüberschriften oder ich muss mir was anderes einfallen lassen.

Seitenaufbau

Das ist jetzt eine Sache, die ich bei meinem Tagebuch angefangen und daher in meinen Notizbüchern übernommen habe. Ob Du es für Dich übernehmen möchtest oder nicht, liegt völlig an Dir. Und zwar klebe ich auf einer Doppelseite noch weitere Papiere ein, damit ich auf einer Stelle alle wichtigen Notizen zusammenhabe. Dann schlage ich nur eine Doppelseite auf und sollte im Idealfall alles dort finden, was ich zu einer Szene, einem Charakter oder was auch immer geschrieben habe.

Wie gehe ich dabei vor? Dazu muss ich erwähnen, dass diese Methode bei mir am besten mit größeren Moleskinenotizüchern funktioniert. Sicherlich bei den anderen auch, aber da habe ich es selbst noch nicht ausprobiert.

Auf dem karierten Papier im Notizbuch zähle ich immer fünf Kästchen Richtung Mitte ab und zeichne einen Rand. Dafür benutze ich kein Lineal, reine Faulheit. Dieser Rand bleibt bei mir frei, damit ich dort noch Blätter oder Bilder rankleben kann. Gerade Charakterbilder finde ich persönlich immer gut, da ich so ein mögliches Bild von der Figur habe.

Dann gebe ich dem Beitrag einen eindeutigen Titel. Zum Beispiel „Ideen zum Bösewicht <Name>“.  Oder worüber ich auch gerade schreiben möchte. Und dann schreibe ich alles auf, was mir aktuell wichtig ist.

Aber wie geschrieben, ob Du das übernimmst, ist völlig Dir überlassen.

Meine Notizen

Immer wenn ich eine Idee zu einer Geschichte, Szene oder Figur habe, reserviere ich dem Ganzen eine Doppelseite. Dann schreibe ich den Namen der Figur als Beispiel darüber und notiere dann zukünftig alles, was mir zu dieser Figur einfällt. Dann ist alles an einer Stelle versammelt und muss nicht im kompletten Notizbuch suchen, wo ich was geschrieben habe.

Wobei ich nicht zwei Sachen miteinander vermische. Wenn ich als zu meiner Figur eine Szene schreibe, dann wechsle ich doch zu einer neuen Doppelseite. Das wäre sogar für mich zu unübersichtlich. Und ich bezeichne mich durchaus als Chaoskönigin.

Immer dann, wenn Du eine Idee hast, und sei sie noch so klein, solltest Du sofort zu Deinem Notizbuch greifen und aufschreiben. Denn Ideen können leider schneller weg sein, als es Dir lieb ist. Das hat übrigens nichts damit zu tun, dass die Idee schlecht war. Häufig ist das eine Gehirnsache. So habe ich zwischenzeitlich schon öfters gelesen, dass das Gehirn Sachen dann vergisst, wenn es denkt, dass es sich erledigt hat.

In dieser Hinsicht empfehle ich Dir, konsequent zu sein. Egal wo Du bist und egal wie viel oder wenig Du Zeit hast. Notier Dir auf alle Fälle ein paar Stichpunkte, damit Du immer etwas hast, worauf Du später zurückgreifen kannst.

Meine Szenen zu einem aktuellen Projekt

Es kann immer sein, dass ich unterwegs bin und gerade eine Idee für eine Szene habe. Diese Ideen ich mir dann in Gedanken aus und versuche diese dann zeitnah zu notieren. Das bedeutet nicht, dass sie auch wirklich in der Geschichte unterkommt. Es kann auch sein, dass ich einfach nur eine Szene schreibe, damit der Roman bei mir aktuell bleibt.

Und wenn die Ausarbeitung der Szene mehr Platz benötigt, als mir die Doppelseite hergibt, klebe ich schon mal DIN-A5 Papier ein, damit ich dort weiterschreiben kann (siehe weiter oben). Da kann es schon einmal passieren, dass ich mehrere Blätter übereinander klebe. Damit ich das Geschriebene nicht überklebe, bekommt das Papier ebenfalls ein Rand von mir und da schreibe ich nichts rauf.

Klar kann es dadurch unordentlich werden, aber das beruhigt meine kreative Ader und ich genieße diese Art von Schreiben. Aus diesem Grund bleibe ich halt dabei.

Szenenübungen

Wenn ich ein Bild sehe oder eine Geschichte lese, springen mir manchmal Szenen in den Kopf. Daher versuche ich das Bild auszudrucken, damit ich etwas in der Hand habe, und klebe es in mein Notizbuch ein. Und zu diesem Bild schreibe ich dann eine Szene.

Einerseits verwende ich diese Texte als Übung, damit ich sehe, wie ich das Beste aus einer Szene herauslocken kann. Denn ohne Schreiben wird man nicht besser. Andererseits kann das auch der Anfang einer neuen Geschichte sein, an der ich zukünftig arbeiten kann. Man sollte niemals unterschätzen, was sich am Ende in einem solchen Notizbuch so sammelt.

Charakterimpressionen

Wenn ich an einem neuen Charakter arbeite oder mit der Motivation einer Figur Probleme habe, mit der ich gerade arbeite, dann überlege ich mit dem Stift in der Hand, wo das Problem sein könnte. Auch wenn ich versuche meine Figuren sehr genau kennenzulernen, kann es immer passieren, dass sie sich während des Schreibprozesses ändern. Und das bedeutet für mich herauszufinden, was da passiert ist und wohin die neue Reise geht.

Manchmal stellt sich heraus, dass die Figur sich nur leicht entwickelt hat, manchmal auch sehr tief greifend. Und diese Dinge finde ich nicht immer am PC heraus, sondern eher, wenn ich mit dem Stift auf die Reise gehe. Hier werde ich nicht abgelenkt und kann jederzeit auch mal hin- und herspringen. Das tut mir gut.

Kurzgeschichten

Manchmal überkommt mich die Lust, an einer Kurzgeschichte zu schreiben. Du kannst die Kurzgeschichte sowohl als Schreibübung sehen, als Möglichkeit, um Deinen Charakter kennenzulernen oder auch für Dein Marketing. Denn diese Geschichten kannst Du dann abschreiben und als kleines Geschenk an Deine Leser*innen weiterreichen.

Oder Du lässt die Geschichte einfach in Deinem Notizbuch verstauben. Auch das ist natürlich möglich.

Szenenanalyse

Eine Möglichkeit als Autor*in besser zu werden, sind andere Bücher bzw. deren Szenen zu analysieren. Wo wären die Informationen dann am besten aufgehoben, als im eigenen Notizbuch. Denn es soll ja nicht nur ein Ort des Planens sein, sondern auch des Lernens.

Schreibe daher Deine Wunschszene ab, die Du näher kennenlernen möchtest. Das kann per Hand sein, aber auch per PC. Alternativ kannst Du es auch kopieren. Dann druckst Du die Sache aus und notierst Dir dann alles, was Dir auffällt. Das kann die Satzstellung sein, das kann die Wortwahl sein, wie die Autorin oder der Autor etwas beschreibt. Und alles, was Dir auffällt und zu dieser, für Dich, genialen Szene geführt hat. Oder auch, warum Du diese Szene persönlich als nicht so gelungen findest.

Du kannst danach versuchen selbst eine Szene zu schreiben, um zu sehen, ob Du das Gelernte sofort umsetzen kannst. Das kann natürlich einige Übung erfordern, aber wenn Du siehst, wie es andere machen und das übernimmst, was Dir gefällt, sieht die Sache dann anders aus. Du lernst aus der Theorie und der Praxis.

Alternativ kannst Du die Szene so umschreiben, wie Du sie selbst in Deinem Buch verwendet hättest. Gerade dann, wenn sie Dir nicht gefallen hat.

Achtung: Auch wenn Du Szenen überarbeitst und umschreibst, darfst Du sie noch lange nicht veröffentlichen. Davon rate ich Dir dringend ab, solange man noch erkennt, dass es nicht zu einhundert Prozent Dein eigenes Werk ist. Solltest Du das tun, handelt es sich hierbei um ein Plagiat. Und das ist kein Kavaliersdelikt. Bestenfalls bekommst Du nur eine Strafe und musst Dein Buch einstampfen. Schlimmstenfalls strafen Dich Deine Fans ab. Damit kannst Du dann Deinen guten Ruf sehr schnell ruinieren.

Plotten und Planen

Natürlich gehören alle Ideen und Ausarbeitungen zum Plot Deiner aktuellen oder auch zukünftigen Geschichte in Dein Notizbuch. Ich glaube, ohne diese Elemente wäre ein Notizbuch schlichtweg unvollständig.

Momentan arbeite ich gerne mit der Heldenreise. Daher notiere ich mir zu jedem der zwölf Schritte meine Gedanken und was ich aus den Tarotkarten herauslese. Mit diesen Informationen plotte ich meine Geschichten so gut, wie es möglich ist. Am Ende überarbeite ich die Fakten dann noch einmal am PC und am Ende schreibe ich natürlich dann die Geschichte.

Und immer, wenn ich zu einem der Schritte noch eine Idee habe, natürlich wird diese notiert. Das Erinnern an die Ideen darf nicht dem Vergessen zugeworfen werden. Zumindest gebe ich mir Mühe damit.

Marketing

Auch wenn ich noch keine Geschichte fertig habe, mache ich mir jetzt schon Gedanken, was für Marketingmöglichkeiten ich nutzen kann. Dazu gehören natürlich auch Werbematerialien, Aktionen und alles, was mir so spontan einfällt. Es ist schön und gut, dass ich an meinem Roman arbeite und erst dann wirklich über Werbemittel nachdenken kann, wenn er fertig ist.

Aber wenn ich erst anfange, wenn alles fertig ist, darüber nachzudenken, ist es auch ziemlich knapp. Daher nutze ich jetzt alle Möglichkeiten für die kreativen Ideen und schaue auch gerne mal bei den anderen Autorinnen und Autoren hin, was sie so machen. Dabei möchte ich die Ideen nicht 1:1 zu kopieren. Denn wir sind alle unterschiedlich und haben alle unseren eigenen Kopf. Aber das bedeutet nicht, dass ich nicht von ihnen lernen kann.

Also notiere ich mir, was ich als Marketingstrategie anwenden könnte oder auch, welche Werbemittel ich nutzen möchte. Dann schreibe ich diese auf und in welchem Zusammenhang ich das nutzen kann. Und zu guter Letzt auch, wo ich die Sachen herbekomme.

Gerade Letzteres mag vielleicht eher kontraproduktiv sein, weil ich vielleicht noch ein oder zwei Jahre brauche, um meinen Roman zu veröffentlichen (ich will erst einmal einige Geschichten auf Lager haben, bevor ich das nächste Abenteuer angehe). Bis dahin können die Seiten alle offline sein. Aber es kann auch sein, dass sie bis dahin noch existieren und mein Computer wieder zu Bruch gegangen ist. Daher nützt mir meine Lesezeichenliste nicht immer.

Weitere Möglichkeiten

Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie Du Dein Notizbuch führen kannst. Meiner Meinung nach kommt es darauf an, was Du daraus am Ende machst oder machen willst. Lass Dich von mir nur inspirieren. Vielleicht willst Du ja keine Marketingideen notieren oder Szenen schreiben. Das ist völlig in Ordnung. Es ist Dein Notizbuch und damit ist es auch Deine Entscheidung.

Ich gebe zu, einige der Punkte habe ich bisher noch nicht so umgesetzt, wie ich es hier notiert habe. Im Grunde genommen hat mich mein eigener Beitrag selbst zu einigen Punkten inspiriert, die ich nun selbst umsetzen werde (nicht lachen, ist wirklich so).

Dein digitales Notizbuch

Es mag sein, dass Du mit den handschriftlichen Notizen überhaupt nichts anfangen kannst. Das ist völlig in Ordnung. Dann finde Dein Weg, wie Du Dir die Notizen digital machst.

Wenn Du ein Smartphone hast, dann lade Dir ein Schreibprogramm herunter, wo Du alles notieren kannst, was Dir so einfällt. Es gibt gute und vor allem kostenfreie Apps, mit denen Du jederzeit arbeiten kannst. Manchmal lohnt es sich, eine kostenpflichtige App zu installieren, bei den Schreibprogrammen hat mich aber bisher noch keine dieser Apps wirklich gereizt.

Schreibe auch hier in einer eigenen Datei, was Dir immer einfällt. Also eine Datei für einen Charakter, eine Datei für das Schreiben einer Szene, Geschichtsideen und was auch immer Dir wichtig ist.

Und natürlich, vergib eindeutige Namen. In einem handschriftlichen Notizbuch kannst Du noch hin- und herblättern. In einem Ordner kann es durchaus nervig sein, wenn Du andauernd nach etwas suchen musst. Auch wenn Du aller Wahrscheinlichkeit eine Suchfunktion in der App hast (was aber nicht immer garantiert ist). Zumindest würde mich das absolut nerven. Daher vergib eindeutige Namen und dann findest Du alles schneller. Und wenn möglich, sortier alle Ideen für ein Projekt, auch in einem entsprechenden Ordner.

Wenn Du mit Word-Dateien arbeitest, empfehle ich Dir hier auch das Gleiche. Es ist zwar am PC leichter, auch mal wichtige Daten aus dem Internet zu kopieren und einzufügen. Aber wenn Du alles Charakteranalyse oder Szenenübung nennst, dann wird es durchaus sehr unübersichtlich.

Ansonsten empfehl ich Dir, mit Scrivener zu arbeiten. Mit diesen kannst Du ein Projekt anlegen, indem Du alle Ideen zu einem Projekt sammelst und diese dann in Ordner organisieren. Damit kannst Du Unterordner für die Genres anlegen, die Du verwenden willst, dann einen Ordner anlegen, der ein Projektname von Dir bekommt und zu guter Letzt kannst Du dann einzelne Schreibdateien anlegen, mit denen Du dann arbeiten kannst.

Abschlussgedanken

Ein Notizbuch kann eine Quelle der Kreativität für eine Geschichte sein. Alles, was Dir zu einem Thema einfällt, kannst Du hier notieren. Zugleich kann es auch eine Quelle der Frustration sein, wenn Du nicht eine gewisse Ordnung hast. Wie diese aussieht, ist vollkommen Dir überlassen. Wichtig ist nur, dass Du damit am Ende arbeiten kannst.

Mein Vorschlag ist, probiere es aus und sieh, was am Ende es für Dich hergibt. Es muss ja am Anfang kein teures Notizbuch sein. Hauptsache es ist eines, mit dem Du Dich wohlfühlst. Denn, wenn Du ein Notizbuch kaufst, was Du nicht magst, wirst Du es nicht verwenden. Und dann könntest Du fälchlicherweise auf die Idee kommen, dass diese Methode nicht für Dich arbeitet.

Sei offen und probiere es einfach aus.

Dabei wünsche ich Dir viel Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele