Meine Pläne für 2019

Hei, hallo und herzlich willkommen,

das ist er also, der letzte Beitrag in diesem Jahr. Und mit diesem möchte ich für mich einige Ziele definieren, die ich im kommenden Jahr erreichen möchte. Natürlich ist es ein Unterschied, ob man sich etwas vornimmt und es am Ende tatsächlich erreicht. Aber ich werde versuchen, diese Ziele am Ende tatsächlich zu erreichen.

Kurze Vorgedanken

In den letzten Tagen eines Jahres geht es los. Viele machen Pläne, was sie im kommenden Jahr anders machen möchten oder erreichen wollen. Klar, ich gehöre auch dazu. Dabei möchte ich nicht viel umsetzen, aber dafür haben diese kleine Ziele es doch in sich.

Doch was genau ist das?

Mein Blog

Die Beiträge

Im kommenden Jahr werde ich nicht mehr am Montag die Beiträge veröffentlichen, sondern Richtung Wochenende wandern.

Warum Beiträge (also Mehrzahl)?

Weil ich dazu tendiere, erst einmal mit zwei Beiträgen im kommenden Jahr weiterzumachen. Am Samstag werde ich erst einmal weiter an einer monatlichen Reihe arbeiten. Ob das dauerhaft klappt, kann ich jetzt noch nicht sagen. Eventuell werde ich da noch einiges anpassen. Aber das sehe ich im Laufe des Jahres.

Der Sonntag ist dann für die Beiträge aus meinem alten Blog reserviert. Das bedeutet, dass ich dort dann Beiträge herausnehme, diese überarbeite, eventuell ergänze und dann poste. Es kann auch sein, wenn es passt, dass Samstag alte Beiträge auftauchen. Aber bevorzugt wird es am Sonntag passieren.

Weiterhin gibt es unregelmäßig am Freitag Beiträge. Einmal im Monat plane ich eine Kolumne, zu diversen Themen, zu veröffentlichen. Hier wird gnadenlos meine Meinung zu Sachen veröffentlicht, die mich aktuell beschäftigen. Da es häufig keine Schreibtipps enthält, ist es kein Wochenendbeitrag.

Ansonsten werde ich da eher Buchtipps veröffentlichen. Mal eine Rezension zu einem Buch oder eine Buchtippreihe. Das wird aber eher unregelmäßig sein. Denn ich plane noch einiges andere. Und daher werde ich mich hier nicht festlegen, sondern schauen, wann ich es schaffe und dann eben entsprechend die Beiträge schreiben und veröffentlichen.

Podcast

Zugegeben, ich plane meinen Podcast schon seit zwei oder drei Jahren. Im kommenden Jahr versuche ich dann, ab Juli, endlich diesen zu starten. Daher werde ich bis dahin mir das notwendige Material besorgen (Hard- wie Software) und dann die Aufnahmen beginnen. Zudem natürlich auch Covers und Jingles und alles, was dazu gehört, besorgen.

Geplant ist erst einmal einen Beitrag im Monat einen zu veröffentlichen. Zuerst hatte ich mir überlegt, eine Zusammenfassung der Beiträge im Monat einzusprechen. Also nicht reines ablesen der Beiträge, sondern den Inhalt mit neuen Worten wiederzugeben.

Aktuell bin ich aber doch eher am überlegen, eigenständige Beiträge einzusprechen. Eventuell als Ergänzung zu den Wochenendbeiträgen. Oder anstelle etwas schriftliches, dann eben einen Podcast. Dazu hab ich ja noch sechs Monate Zeit zum überlegen.

Optisch

Eigentlich war das schon für dieses Jahr geplant. Da ich aber meine Finanzen ein wenig aus den Augen verloren habe, verschiebt es sich auf nächstes Jahr. Denn ich möchte ein neues Theme für meinen Blog haben. Und das bedeutet, dass ich dafür einige Euronen in die Hand nehme.

Mit anderen Worten, es wird hoffentlich nächstes Jahr hier ein wenig anders aussehen.

Romane

Schreiben

Ob das klappt, wird sich zeigen. Aber ich plane im kommenden Jahr mindestens sechs Romane zu schreiben. Das bedeutet, alle zwei Monate will ich einen Roman fertig haben.

Wenn man so viele Ideen wie ich hat, dann muss ich irgendwie zum Schluss kommen. Das bedeutet, jeden Tag schreiben und plotten. Am Ende habe ich dann hoffentlich was in der Hand, was ich dann auch veröffentlichen kann (nach der ganzen Überarbeitung und so weiter).

Über die Organisation und den Erfolgen und Misserfolgen, werde ich Dich auf meinen ganzen Kanälen informieren.

Veröffentlichung

Vor der Veröffentlichung gehört natürlich noch so einiges. Steuern, mich bei meinem Arbeitgeber melden und so weiter. Trotz allem will ich nächstes Jahr mindestens zwei Romane veröffentlichen.

Als ersten Termin werde ich mal Ende Juni anvisieren. Der zweite Termin kurz vor den Feiertagen im Dezember. Ob das klappt? Ich gebe mir Mühe.

Sachbuch

Klar, ein Sachbuch ist letztendlich auch ein Buch. Aber ich möchte versuchen, neben den sechs Romanen im gesamten Jahr noch an einem Sachbuch zu arbeiten. Mal sehen, wie mir das gelingt.

Privat

Fernkurse / Studium

Durch meine Krankheiten und Fehlplanungen hab ich dieses Jahr die Sache mit den Kursen und Studium nicht so hinbekommen, wie ich es wollte. Daher werde ich es nächstes Jahr neu angehen.

Den einen Kurs will ich endgültig abschließen (Social Media Management). Und bei meinem Studium will ich das erste Semester schaffen. Da ich zudem noch einen Schreibkurs für Mai vorgemerkt habe, den natürlich auch entsprechend schaffen. Bis dahin soll der SOMM Kurs fertig sein.

Sport und Gewicht

Aus gesundheitlichen Gründen möchte ich dann auch mit dem Sport anfangen. Und zugleich auch mein Gewicht um ein paar Kilos reduzieren.

Kunst

Und ich möchte mich mehr mit meinen künstlerischen Projekten beschäftigen. Vornehmlich dem Art Journaling. Denn das liegt mir am meisten. Aber, na wer hätte das gedacht, es gibt noch einige Ideen, die ich nach und nach umsetzen möchte.

Abschlussgedanken

Wie oben schon geschrieben, ich hab keine Ahnung, ob ich das alles erreichen werde. Zumal einiges auch nebenbei geschehen wird (zum Beispiel die optische Veränderung des Blogs). Andere Ziele verlangen hingegen eine sehr ordentliche Planung.

Jetzt hab ich meine Ziele definiert. Nun heißt es, sie auch erreichen.

Was sind Deine Ziele? Und wie willst Du sie schaffen? Aber egal wie und was, dabei wünsche ich Dir viel Erfolg und noch mehr Spaß.

Alles Liebe und einen gesunden Rutsch ins neue Jahr.

Deine frau schreibseele.


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Deadlines können toll sein

Hei, hallo und herzlich willkommen,

“I love deadlines.

I love the whooshing noise they make as they go by.”
― Douglas Adams,

The Salmon of Doubt

das Zitat sagt es schon. Deadlines können toll sein, erst recht, wenn sie an uns vorbeirennen. Daher möchte ich heute darüber schreiben, warum wir Deadlines setzen sollten und wie wir damit arbeiten können.

Kurze Vorgedanken

Katrin Ils – Jahresplanung für Autor*innen

Als Deadline wird eine Zeit bestimmt, an dem normalerweise etwas beendet werden soll. Wenn Du Romane schreibst und diese in einem Verlag veröffentlichen möchtest, werden sie Dir aller Wahrscheinlichkeit einen Termin setzen, bis wann Du das Manuskript abzuliefern hast. Tust Du das nicht, kann es sein, dass es schlimmstenfalls sogar Vertragsstrafen geben könnte.

Bei einem Erstlingswerk oder wenn Du im Selfpublishing Deine Romane veröffentlichst, setzt Dir niemand eine Deadline. Daher ist das Dein Job, um Dich darum zu kümmern.

Ein Beispiel aus der Praxis

Seit einiger Zeit versuche ich meinen aktuellen Roman fertig zu kriegen und zu überarbeiten. Tatsächlich sollte März 2018 dieser ins Lektorat gehen, damit der August 2018 veröffentlicht werden könnte.

Während ich diesen Beitrag schreibe, haben wir Dezember 2018 und stehen kurz vor 2019. Der Roman ist tatsächlich immer noch nicht fertig.

Was ist hier passiert?

An der Faulheit kann es nicht liegen. Denn ich war durchaus fleißig im letzten Jahr. Vielleicht nicht so, wie ich es gerne hätte. Aber faul war ich definitiv auch nicht.

Jedoch hatte ich gar keinen Plan gehabt, wie ich vorgehen soll. Und wenn ich mir etwas vorgenommen habe, habe ich es nicht schriftlich festgehalten. Bei Dir mag es sein, dass Du auch ohne schriftliche Fixierung auskommst. In meinem Fall nicht.

Zudem hatte ich für diverse Unterpunkte mir nie eine Deadline gesetzt. Zu keinem Zeitpunkt hab ich mir gesagt, bis dann und dann hast Du dieses Kapitel fertig. Und dann geht es in die nächste Runde. Und so weiter.

Und das ist letztendlich eine der vielen Gründe, warum ich nie einen Schlussstrich ziehen konnte.

Der Sinn einer Deadline

Eine Deadline soll in erster Linie einen Zeitpunkt in Deinem Kalender markieren, zu dem Du etwas zu erledigen hast. Dabei ist es egal, um was es sich letztendlich handelt.

Nehmen wir an, Du hast ein Projekt auf Arbeit. Dann kann es sein, dass Du eine Frist gesetzt bekommst, bis wann Du dieses Projekt zu beenden hast. Diese Fristen – eben Deadlines genannt – kannst Du auch auf alle privaten Projekte anwenden.

Bis zum Tag X hast Du Dein Zimmer aufgeräumt. Tag Y markiert die Beendigung Deiner Plotarbeit. Und Tag Z ist der letzte Tag, an dem Du Deinen Roman fertig geschrieben hast.

Ohne eine Deadline kann es passieren, dass Du trotzdem fertig bist. Es kommt darauf an, wie Du arbeitest. In solchen Beiträgen gehe ich von mir aus. Und bei mir passiert es, dass ich ohne eine Deadline nie etwas zu Ende kriege.

Wenn Du Dir Deadlines setzt, dann hast Du eine Art Stundenplan, mit dem Du arbeiten kannst. Gerade wenn Du alleine arbeitest, benötigst Du einen solchen Stundenplan.

Schreibst Du mit jemanden an einem Roman, dann werdet ihr euch gegenseitig anstupsen und sagen, bis wann Du Deinen Teil erledigt hast. Hast Du einen Verlagsvertrag, wird von dort jemand Dir auf die Füße treten. Bist Du alleine, musst Du Dir in den Popo treten.

Wie setzt Du Dir Deadlines?

Realistisch!

Egal für was Du Dir eine Deadline setzt, sei bitte realistisch dabei. Denn es bringt nichts, wenn Du Dich unter Druck setzt und am Ende ein schlechtes Gewissen hast, weil Du zehn Deadlines an einem Tag nicht geschafft hast.

Überlege Dir, was Du im kommenden Jahr erreichen möchtest.

Sagen wir, Du willst vier Romane schreiben (und im Weiteren werde ich mich darauf konzentrieren, unabhängig, wie Deine Planung tatsächlich aussieht). Das bedeutet, dass Du pro Roman drei Monate Zeit hast. Im ersten Monat könntest Du die Charaktere erarbeiten, den Plot und gegebenenfalls den Weltenbau. Und natürlich die Recherche und alles andere.

Im zweiten Monat schreibst Du dann Deinen Roman. Theoretisch kannst Du noch weiter an den Charakteren, dem Plot und besonders dem Weltenbau arbeiten. Das verbietet Dir natürlich niemand. Aber der Fokus liegt dann hier beim Schreiben.

Und im dritten Monat überarbeitest Du dann Deinen Roman. Und wenn Du möchtest, kannst Du schon den nächsten Roman anfangen zu planen.

Du schaust Dir dann an, bis wann Du was erledigt haben möchtest. Nehmen wir an, Du hast drei Hauptcharaktere. Wie genau möchtest Du sie bearbeiten? Tun wir mal so, als würden Dir vier Tage für einen Charakter ausreichen.

Dann nimmst Du Dir Deinen Kalender und schreibst rein, dass Du vom 02.01.2019 bis zum 05.01.2019 an Charakter A arbeitest (den ersten Januar lasse ich mal außen vor, damit wir alle Zeit haben, um auszuschlafen). Danach geht es weiter mit Charakter B und so weiter. Dann hättest Du nach 12 Tagen Deine wichtigen Charaktere zusammengetragen.

Und so gehst Du weiter. Schritt für Schritt.

Schnapp Dir Deinen Kalender für das kommende Jahr und notier Dir die ersten Schritte zu Deinem nächsten Roman. Es reicht auch erst einmal aus, wenn Du nur die erste Deadline setzt. Zum Beispiel für Charakter A.

Und wenn Du diese geschafft hast, dann schaust Du, wann Du Charakter B bearbeiten kannst.

Vorsicht: Das reale Leben

Vielleicht kennst Du den Spruch: Erstes kommt es anders und zweitens als man denkt.

Um es kurz zu machen, es kann immer wieder was dazwischen kommen, was Dir die Füße wegreißt. Ende Oktober 2018 ist mir so etwas passiert. Denn beim besten Willen hätte ich nicht gedacht, dass ich einen kleinen Unfall haben werde. Drei Wochen war ich ausgeschaltet und konnte nicht schreiben oder sonst irgendetwas tun.

So etwas kann immer passieren (auch wenn ich Dir das nicht wünsche). Alternativen dazu sind, dass Schatzi oder die lieben Kiddies krank werden. Die Arbeit ruft oder Freund*innen benötigen Deine Hilfe.

Und schon kann es passieren, dass Du eine Deadline nicht einhalten kannst. Wichtig finde ich, dass man so etwas immer einplant und sich auf keinen Fall davon irgendwie abhalten lässt, weiter an den eigenen Träumen und Zielen zu arbeiten.

Jedoch ist es wichtig, immer realistisch zu bleiben. Was schaffst Du in welchem Zeitraum. Dabei ist es wichtig, dass Du Deine Arbeitsweise kennst.

Wie arbeitest Du?

Oben hab ich das Beispiel angeführt, dass wir für einen Charakter vier Tage benötigen. Aber weißt Du auch, was Du dafür alles benötigst? Reicht eine Charakterbeschreibung? Oder möchtest Du einen Charakterbogen erstellen? Was alles gehört für Dich dazu?

Daher kann ich Dir empfehlen, alles zusammenzutragen, mit dem Du überhaupt arbeiten möchtest. Und dann schaust Du auch, wie vie Zeit Du benötigst, um die notwendigen Informationen zusammenzutragen.

Damit meine ich nicht, die Vorlagen, sondern um den Charakter zu entwickeln. Oder den Plot. Oder was auch immer Du benötigst. Sondern, wie lange Du brauchst, um diese zu füllen. Denn es reicht ja nicht aus, ein Fakt nach dem anderen aneinanderzureihen. Es soll ja auch mit Leben gefüllt werden.

Wie lange brauchst Du also, um die ganzen Arbeiten zu erledigen. Wenn Du für den Prozess Charaktererarbeiten sieben Stunden benötigst, kannst Du das besser auf die einzelnen Tage aufteilen. Beim ersten Projekt kann das natürlich noch unübersichtlich sein. Daher nimm Dir einen Wert und überprüfen dann, ob Du mit diesem klar gekommen bist. Eventuell musst Du beim nächsten Mal nach justieren.

Wenn Du diese Werte hast, weißt Du, wie Du zukünfitg arbeiten und Deine Zeit einteilen kannst.

Und der ganze Rest?

Natürlich kommen noch Sachen wie Recherche und Derartiges dazu. Mein aktueller Roman benötigt durchaus einige Recherchen, damit ich diesen realistisch darstellen kann. Aber häufig kann man das nebenbei machen.

Zumindest dann, wenn Du innerhalb kürzester Zeit einen Roman schreiben möchtest. Ansonsten ist es natürlich auch in Ordnung, dass Du dafür einen Monat aufwendest.

Denn häufig ist Recherche auch ein anderes Wort für “Prokrastination”. Man möchte zwar am Roman arbeiten, aber man kann ja nicht. Immerhin muss man noch etwas recherchieren.

Deine Pläne – Deine Ziele – Deine Deadlines

Egal wie Du es handhaben möchtest, es sind immer noch Deine Pläne, welche Dich zu Deinen Zielen bringen sollen. Und am Ende setzt Du Deine Deadlines. Lass Dich nicht von anderen (auch nicht von mir) irgendwie verrückt machen.

Schau Dir mal dieses Video an, damit Du verstehst, was ich meine.

Ziele nicht geschafft

Es kann natürlich leicht passieren, dass die Deadline an einem vorbeirauscht, ohne, dass wir es wirklich bemerkt haben. In einem solchen Fall ist das erst einmal keine Katastrophe (außer Du warst vertraglich verpflichtet, diese einzuhalten).

Denn tatsächlich geht die Welt nicht unter, wenn wir die Deadline nicht einhalten. Zumindest offiziell nicht. Häufig fühlt es sich aber bei mir so an. Dann geht die Selbstbeschimpfung los. Eben, dass ich so faul bin, unorganisiert und so weiter (wenn ich einen guten Tag habe).

Wichtiger wäre es, nun herauszufinden, warum man die Deadline nicht produktiv erreicht hat. Also, warum man die Ziele nicht geschafft hat. Daher finde ich es wichtig, mir alles zu notieren, was ich am Tag so gemacht habe (Stichwort: Bullet Journal).

Dadurch lässt sich leichter herausfinden, was Du gemacht hast und wieso Du keine Zeit hattest. Und wenn Du das für Dich geklärt hast, geht es in die nächste Runde. Immer ein Schritt nach dem anderen. Am Ende hast Du dann Deinen Roman, welchen Du dann auch veröffentlichen kannst.

Wenn Du Strafen möchtest / brauchst

Wenn Du aber möchtest, kannst Du Dir gerne überlegen, welche Vertragsstrafe Du Dir auferlegst, wenn Du Deine Deadline nicht erreichst. Damit meine ich nicht die ganzen Kleinen.

Wenn Du Deinen Charakter B nicht in der vorgegebenen Zeit geschafft hast, ist Dein Projekt nicht in Gefahr. Wenn Du einen Roman in drei Monate schreiben möchtest und Ende März den nicht geschafft hast, da wäre eine Strafe denkbar.

Überlege Dir daher, was Du Dir wirklich wünschst und Dir gönnen würdest, wenn Du Dein Ziel erreichst. Es könnte ja sein, dass Du Dir einen Wochenendtrip wünschst. Oder am Ende eine längere Reise herauskommen soll.

Egal was es ist. Wenn Du Dein Ziel erreicht hast, bekommst Du Deine Belohnung. Hast Du es nicht geschafft, dann gibt es die Strafe. Und das würde ich selbst durchaus schriftlich festhalten, sowie den Hinweis darauf irgendwo hinhängen, wo Du es regelmäßig siehst.

Noch ein Tipp

Aber egal, welche Belohnung oder Bestrafungen Du Dir überlegst, denk immer daran, was Du am Ende willst. Sicherlich möchtest Du einen fertigen Roman haben, welche die Leute auch lesen. Das bedeutet, dass Du immer darauf hinarbeitest, Deinen Roman zu schreiben.

Das sollte die wichtigste Motivation sein, die Du hast. Alles andere ist ein wenig Druck, wenn Du denn diesen brauchst.

Abschlussgedanken

Das Schreiben ist ein lebenslanger Lernprozess. Mit jedem Roman wirst Du immer besser und besser. Du lernst dazu und wirst herausfinden, was für Dich klappt und was nicht.

Das gilt auch für alles drum herum. Heute planst Du Deinen Roman auf eine Weise und das nächste Mal komplett neu. Deadlines setzen helfen Dir dabei, dass Du Dich nicht in unwichtigen verzettelst.

Denn ich werde Dir jetzt ein kleines Geheimnis verraten. Dieser Beitrag hier, an dem habe ich jetzt ungefähr vier Stunden gesessen. Warum? Weil ich ungefähr zwei davon auf Twitter und YouTube verbracht habe.

Hätte ich mir eine Deadline gesetzt, bis wann dieser Beitrag fertig ist, sähe das sicherlich anders aus. Auch solch kurzfristige Deadlines kannst Du setzen. Bis zwanzig Uhr arbeite ich an dem Roman und schreibe so und so viele Wörter.

Dann gilt das. In dieser Zeit sind Ablenkungen tabu. Und wenn Du dies mit Dir ausmachst, hilft es meistens auch. Zumindest bei mir.

Probiere es jetzt aus. Du hast den Beitrag zu Ende gelesen. Öffne Dein Dokument und erkläre, dass Du die nächste halbe Stunde schreibst. Und dann schau, wie es bei Dir funktioniert hast. Mal wird es gut laufen, mal nicht. Bleib dran.

Und dafür wünsche ich Dir eine Menge Energie und alles Liebe.

Deine frau schreibseele


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Mit dem Bullet Journal die Pläne schmieden

Hei, hallo und herzlich willkommen,

das neue Jahr rückt immer näher und näher. Spätestens jetzt setzen sich viele hin und überlegen, welche Projekte sie im kommenden Jahr angehen wollen. Dabei werden häufig Oberthemen aufgeschrieben wie, ich möchte einen Roman schreiben, ich will ein Haus bauen oder ich will meine Wohnung aufräumen.

Und ich möchte Dir heute zeigen, wie Du solche Projekte angehen kannst, ohne an der gigantischen Aufgabe zu verzweifeln.

Dieser Beitrag erschien ursprünglich in meinem alten Blog “Schreibkasten”. Diesen habe ich nun überarbeitet und ergänzt.

Kurze Vorgedanken

Wenn Du ein größeres Projekt angehen möchtest, könnte es Dich entmutigen, weil Du vielleicht nicht weißt, wo Du anfangen sollst. Ein Roman zu schreiben ist halt eine besondere Angelegenheit und erfordert viel Ausdauer und Kreativität und natürlich auch Planung.

Brichst Du aber solch ein gigantisches Projekt auf die einzelnen Punkte herunter, sieht alles mit einem Mal übersichtlicher aus. Und vor allem nicht mehr so beängstigend. Daher möchte ich Dir heute meine Vorlage für einen möglichen Projektplan vorstellen.

Du kannst diesen in Dein BulletJournal einzeichnen, in Dein Projekttagebuch oder auch einfach auf ein DIN-A4 Blatt. Und natürlich kannst Du diesen so abändern, wie Du ihn brauchst. Bei den Bildern handelt es sich um einen Projektplan, den ich in meinem BulletJournal eingetragen habe. Dabei habe ich mich von einer Vorlage inspirieren lassen und diesen dann ein wenig abgeändert.

Dein Projektplan –
Eine kleine Übersicht

Bei diesem Bild siehst Du erst einmal eine kleine Übersicht über den Projektplan, den ich selbst eingezeichnet und benutzt habe (Details zu den einzelnen Punkten folgen gleich). Mir persönlich war es wichtig, dass ich die Punkte übersichtlich sehen kann, daher habe ich alles auf einer Doppelseite untergebracht.

Auf der linken Seite habe ich viel Platz fürs Brainstorming gelassen und auch für eine Zusammenfassung. Und auf der rechten Seite hast Du dann die Möglichkeit, das Projekt in einzelne Punkte aufzusplitten.

Aber kommen wir nun zu den Details.

Dein Projekttitel

Dein Projekttitel

Ich bin der Meinung, dass es gut ist, wenn jedes Projekt einen Titel hat. Dann fällt es zumindest mir leichter, darüber zu sprechen oder mir Gedanken dazu zu machen.

Wenn ich also sage, ich benötige für meinen „Romantitel“ nur noch drei Punkte, dann habe ich zu diesem einen ganz anderen Bezug, als wenn ich sagen würde, ich brauche für meinen Roman nur noch drei Punkte. Welcher von meinen zehn Millionen Romanideen ist damit gemeint?

Dabei gilt natürlich, wenn Du am Anfang Deiner Planungsphase noch gar keinen Namen dafür hast (dabei ist es egal, was für ein Projekt Du damit bearbeiten willst), dann kannst Du Folgendes machen:

  • einen Arbeitstitel wählen
    oder
  • am Ende der Bearbeitungsphase der Vorlage einen Titelnamen vergeben.

Und natürlich kannst Du jederzeit den Namen umändern, wenn Du einen besseren hast. Da musst Du Dich nicht verrückt machen.

Brainstorming

Der große Block auf der Seite ist für Dein Brainstorming reserviert. Hier kannst Du Dir Gedanken machen, welche Punkte Du überhaupt berücksichtigen willst und was alles auf die rechte Seite gelangen soll.

Dieser Bereich ist gerade dann interessant, wenn Du Dir noch gar nicht sicher bist, was Du überhaupt berücksichtigen möchtest. Oder auch dann, wenn Du Deine Gedanken in eine bestimmte Ordnung bringen willst. Und wenn Du noch gar keine Idee hast, was für ein Projekt Du als Nächstes angehen möchtest, ist dieser Platz auch dafür sehr gut geeignet.

Sollte Dir der Platz zu wenig sein, dann kannst Du natürlich auf einem Extrablatt arbeiten, auf der nächsten Seite oder sogar noch Extrablätter am Rand dazu kleben. Da gibt es viele kreative Möglichkeiten. Hauptsache Du schreibst alles auf, was Dir erst einmal einfällt, das Ganze Bearbeiten kannst Du dann in einem zweiten Schritt.

Und der kann so aussehen, dass Du die Punkte dann einkreist, die Dir dann wichtig sind. Es mag zwar sein, dass man bei einem Roman bestimmte Punkte beachtet werden dürfen bzw. sollen. Das musst Du aber nicht.

Sagen wir mal, Dir sind Dialoge ungemein wichtig. Dann wird dieser Punkt eher auf Deiner Liste landen, als die Beschreibung der Umgebung (das ist natürlich nur ein Beispiel, aber ich denke, Du verstehst, was ich damit sagen möchte).

Lass Dich da also von niemandem aus dem Konzept bringen. Es ist Dein Projekt und Du entscheidest allein, was für Elemente bearbeitet werden.

Alternativ: Mind-Map

Letztens hab ich für ein Jahresprojekt ebenfalls diesen Plan benutzt. Anstatt alles aufzuschreiben, was mir zu dieser Idee eingefallen wäre, hab ich ein Mind-Map erstellt.

Es handelte sich um ein Kunstprojekt und ich hatte eine grobe Idee, wie ich diesen entsprechend aufteilen könnte. Daher habe ich dann zu den entsprechenden Oberthemen meine Gedanken notiert und sie von vornherein sortiert.

Das hat in diesem Fall wunderbar funktioniert und war für mich effizienter, als eine reine Stoffsammlung.

Deine Zusammenfassung

Im unteren Teil habe ich für mich noch ein Feld freigelassen, in dem ich eine Zusammenfassung meines Projektes aufschreiben kann. Dies kannst Du dann noch einmal nutzen, um Dir klar zu machen, worauf Du eigentlich wirklich hinaus willst.

Wobei Du gerne im Hinterkopf behalten möchtest, dass sich diese Zusammenfassung jederzeit ändern kann. Zudem kannst Du hier auch noch auflisten, welche wichtigen Punkte Du überhaupt bearbeiten möchtest.

Du kannst die Zusammenfassung auch auslassen, wenn Dich das zu sehr stresst. Auch das ist kein Problem.

Deine Hauptschritte – und brich sie runter

Hier siehst Du eine mögliche Übersicht der einzelnen Punkte, die Du Dir erarbeiten kannst. Hier sind vier Hauptschritte mit vier Unterschritten. Das bedeutet jedoch nicht, dass Du so viele oder so wenige benutzen musst. Es kommt natürlich auf Dein Projekt an.

In dem großen Block kannst Du Dir notieren, was für einen Schritt Du überhaupt bearbeiten willst und weitere Informationen, wenn es für Dich nötig ist.

Sagen wir mal, Du notierst Dir den Hauptpunkt Recherche. Dann kannst Du in dem Feld noch notieren, was genau Du recherchieren willst. Zum Beispiel das Leben im China im Jahre 1359. Oder Du notierst Dir eine bestimmte Stelle in Deinem Roman, wo Du entsprechende Informationen benötigst. Oder was auch immer Dir wichtig ist.

Hier siehst Du es noch einmal im Detail. Links die große Box mit den notwendigen Informationen und rechts brichst Du dann den großen Schritt in kleine Schritte. Bei unserer Recherche könnte es sein, dass Du folgende Punkte abarbeitest:

  1. Recherche im Internet,
  2. Recherche in einer Bücherei für asiatische Literatur (oder die Abteilung),
  3. Gespräche mit Fachleuten,
  4. Zusammenfassung der Informationen zu einem Text.

Und immer, wenn Du eines der Punkte erfolgreich bearbeitet hast, gibt es entweder ein Hacken oder Du malst das Feld aus (oder was auch immer Du machen magst).

Nutze diese Vorlage

Natürlich ist das erklären solch einer Vorlage eine Sache. Aber wenn Du Dich nicht hinsetzt und es ausprobierst, wirst Du nie wissen, ob es nicht was für Dich sein könnte.

Setz Dich also hin und probier einfach mal aus, was Dir diese Vorlage bringt. Und eventuell wirst Du sehen, dass Deine Projekte übersichtlicher werden. Und vor allem, dass Du sie auch wirklich Stück für Stück abarbeiten kannst.

Abschlussgedanken

Natürlich musst Du nicht solch eine Vorlage benutzen, um an Deinen Projekten zu arbeiten. Aber es kann manchmal durchaus erleichternd sein mit etwas zu arbeiten, was die Schritte übersichtlicher zeigt, als nur mit dem großen Stichwort, Romane schreiben.

Probiere und experimentiere herum und denk daran, arbeite auch damit. Denn Listen machen ist eine Sache, sie umzusetzen, das ist die wichtigere.

Dabei wünsche ich Dir viel Erfolg.

Alles Liebe Deine

frau schreibseele

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Große Pläne – kleine Schritte

Hei, hallo und herzlich willkommen,

Pläne können gut und wichtig sein. Gerade dann, wenn Du, so wie ich, vielleicht dazu neigst, Dich zu verzetteln. Aber selbst dann, wenn Du ein Ziel klar verfolgen kannst, kann es wichtig sein, zu wissen, was für Ziele Du hast und wie Du sie verfolgen kannst.

Daher geht es heute darum, große Pläne in kleine Schritte aufzuteilen.

Kurze Vorgedanken

Häufig setze ich mir Ziele und mache Pläne und scheitere daran, weil diese für mich zu groß sind. Einen Roman schreiben, einen Podcast erstellen oder vom Schreiben leben. Das sind tolle Pläne. Aber wie soll ich das umsetzen, wenn ich mich so leicht ablenken lasse, nachdem meine Hyperfokussierung beendet ist?

Dabei gibt es eigentlich einen ganz einfachen Trick. Große Pläne bestehen aus kleinen Schritten. Genauso wie ein Roman von eintausend Seiten, auch aus einzelnen Wörtern, Sätzen und Kapitel besteht.

Darüber möchte ich heute an zwei Beispielen erklären. Keine Sorge, ich denke, dass sich die Dinge von selbst erklären, sodass ich das nicht bis ins allerletzte Detail bespreche.

Vom Schreiben leben

Viele Autor*innen haben den Wunsch, vom Schreiben zu leben. Sie möchten ihren Brotjob aufgeben und jeden Tag Stunde um Stunde nur noch schreiben. Dieser Traum ist legitim. Aber allein dieser Satz ist zum Scheitern verurteilt.

Was bedeutet denn für Dich tatsächlich “Vom Schreiben zu leben?”. Da können zwei Menschen zwei völlig unterschiedliche Meinungen dazu haben.

Person A sagt, dass es ihr reicht, wenn Sie 2.000 Euro netto verdient und sie eben jeden Tag schreiben kann. Person B wird sagen, dass mindestens 10.000 Euro in die Kasse müssen und die Möglichkeit, in Island zu leben um dort zu arbeiten.

Deine Wunschvorstellung

Wie sieht nun Deine Wunschvorstellung aus? Je Detaillierter Du das für Dich definierst, desto eher wirst Du es erreichen. Denn Du jagst dann nicht einem Gespenst hinterher, sondern einer Sache, die theoretisch erreichbar ist.

Schreib detailliert auf, wie Deine Wunschvorstellung aussieht.

Ein paar Inspirationen:

  • Wie viele Bücher möchtest Du im Jahr veröffentlichen?
  • Wie viel Geld soll monatlich mindestens dabei herauskommen?
  • Möchtest Du nur vom Schreiben leben oder noch nebenbei von etwas anderem? (zum Beispiel Schreibkurse)
  • Willst Du Deinen Job aufgeben? (das meine ich dauerhaft, es kann durchaus sein, dass du nebenbei weiterhin in Teilzeit arbeiten möchtest)
  • Was willst Du nebenbei machen? (Podcast, Blog, etc.)
  • Wie reagierst Du, wenn es mal nicht rund läuft?
  • Was passiert, wenn die Mindestsumme im Monat nicht hereinkommt?
  • Wie sieht Dein Rentenplan aus?

Und so weiter und so fort. Diese Fragen dürften für einen Einstieg ausreichen. Während Du diese abarbeitest, werden sicherlich noch Weitere auftauchen.

Deine Wunschvorstellung – Auf Papier

Am besten schreibst Du alles auf, was Du erreichen möchtest. Und auch, wann Du es erreichen möchtest.

Nehmen wir an, Du träumst davon, 2.500 Euro netto zu verdienen (monatlich natürlich) und mindestens vier Bücher pro Jahr zu veröffentlichen. An sich ist das schon einmal ein Plan.

Und wann willst Du das alles erreichen? Nächstes Jahr oder erst in zehn Jahren? Setz Dir eine Deadline und arbeite darauf hin. Ansonsten bleibt es aller Wahrscheinlichkeit bei einer Wunschvorstellung.

Roman schreiben

Klar, wer vom Schreiben leben möchte, muss auf Dauer irgendetwas schreiben. Doch viele stehen regelrecht vor einem Wald, wenn sie sich denken, dass sie einen Roman schreiben möchten. Immerhin kann das durchaus ein gewaltiger Akt sein.

Aber, wie oben schon erwähnt, selbst der dickste Roman aller Zeiten besteht aus Kapiteln, Szenen, Sätzen und einzelnen Wörtern. Natürlich hast Du schon einmal viel Arbeit, bevor Du den ersten Satz mit dem ersten Wort schreibst.

Doch auch das ist übersichtlich.

Überlege Dir, was Du als individuelle Person brauchst, um einen Roman zu schreiben. Warum ich das so betone? Weil das, was Du brauchst, sich durchaus von dem unterscheiden kann, was ich brauche.

Deine Liste

Notier Dir alles, was Du für Deinen Roman benötigst. Hier ebenfalls einige Inspirationen:

  • Charaktere (notier Dir auch die Namen der wichtigen Figuren)
  • Plot
  • Subplot
  • Recherche (Themenübersicht)
  • Dialog
  • Show don’t tell
  • Überarbeitungsweise

Egal was Du brauchst, notiere es Dir. Und wenn Du noch nicht alles aufgeschrieben hast, weil es Dein Erstlingswerk ist, schreib auf, was Du glaubst zu brauchen.

Natürlich kannst Du Dich auch mit anderen Schriftsteller*innen unterhalten und fragen, was sie so brauchen. Oder Dir entsprechende Schreibratgeber besorgen (wobei ich aktuell immer noch in erster Linie die englischsprachigen empfehlen kann).

Dann listest Du die Punkte noch einmal detailliert auf. Wie viele Charaktere möchtest Du bearbeiten. Den Plot kannst Du in “Anfang”, “Mittelteil” und “Schluss” aufteilen. Und so weiter.

Und für jeden Punkt setzt Du Dir Fristen. Bis wann hast Du Charakter A fertig bearbeitet. Mit anderen Worten, wie viel Zeit gibst Du Dir, bis Du für Dich entschieden hast, dass Du fertig bist.

Sagen wir, dass Du für die Hauptcharaktere eine Woche Zeit brauchst, um sie fertig zu bearbeiten. Schnapp Dir Deinen Kalender und trag die Frist ein. Von Monat bis Samstag arbeitest Du an Charakter A. Den Sonntag nimmst Du Dir als Frist, falls Du es bis dahin nicht schaffen solltest. Ansonsten gönnst Du Dir einen freien Tag. Alternativ kannst Du am nächsten Charakter arbeiten.

Deadlines sind wichtig

Zum Thema Deadlines kommt noch ein Extrabeitrag. Daher werde ich hier nicht tiefer eingehen.

Wenn Du Pläne erstellst, dann ist es gut, dass Du Dir notierst, bis wann Du sie umgestellt haben möchtest. Gerade dann, wenn Du Probleme hast, Deine Zeit einzuteilen oder auch wenn Du Dich schnell verzettelst.

Daher ist es immer eine gute Idee, wenn Du Dir einen Rahmen gibst, um zu arbeiten. Setz Dir also Fristen, bis wann Du etwas geschafft haben willst. Kleine Sachen brauchen weniger Zeit, als große Sachen.

Deswegen schreib Dir auf, bis wann Du die jeweiligen Ziele erreicht haben möchtest. Und erinnere Dich täglich daran, dass Du noch an dieses Ziel arbeiten möchtest (müssen tust Du es ja nicht). Und dann arbeite darauf hin.

Bei mir erlebe ich das in letzter Zeit, wenn ich mir diese Fristen setze, dann erreiche ich diese eher. Natürlich kann ich innerhalb eines Jahres einen Roman schreiben. Aber ich habe das bisher nie verschriftlicht. Und somit hatte ich keine richtige Deadline gehabt.

Und selbst wenn Du sagst, ich schreibe bis zu meinem nächsten Geburtstag den Roman fertig, ist das immer noch zu ungenau. Klar, Du weißt, wann Du Geburtstag hast. Aber da ist immer noch dieses Monster namens “Roman”. Das ist einfach zu groß.

Wenn Du aber Deine Ziele in kleine Schritte aufteilst, ist alles machbar. Und die Wahrscheinlichkeit steigt immens, dass Du diese auch erreichst.

Abschlussgedanken

Wenn Du Probleme damit hast, ein ganzes Jahr zu planen, ist das erst einmal völlig in Ordnung. Mach es eben quartalsweise. Was möchtest Du die nächsten drei Monate erreichen? Oder auch vier?

Theoretisch kannst Du in drei Monaten tatsächlich drei Romane schreiben (frag J. Vellguth, sie hat es durchgezogen). Ansonsten ist es vielleicht Zeit genug, um einen Roman zu schreiben.

Egal wofür Du Dich entscheidest, fang mit der Planung an. Und lerne aus Deiner eigenen Planung. Wenn Du in den ersten drei Monaten alles geschafft hast, was Du Dir vorgenommen hast, kann man das als einen guten Plan bezeichnen.

Hast Du es nicht geschafft, ist es Zeit nachzubessern. Was war zu viel? Oder hast Du Deine eigenen Deadlines nicht eingehalten? Sei ehrlich und kritisch zu gleich, verurteile Dich aber nicht. Du kannst das alles im zweiten Quartal besser machen.

Dabei wünsche ich Dir viel Erfolg.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele


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Warum ich Pläne für gut halte

Hei, hallo und herzlich willkommen,

bald ist es soweit, das neue Jahr steht bevor. Für viele (auch für mich) bedeutet das, die Zeit zu nutzen, um eine Rückschau zu betreiben. Zugleich plane ich auch schon für das kommende Jahr, was ich dort alles erreichen möchte.

Warum ich Pläne schmieden sollte

Es gibt Menschen, die haben keine Probleme damit, sich etwas in den Kopf zu setzen und es dann umzusetzen. Und dann gibt es andere Menschen, die eben damit Probleme haben. Zu der zweiten Gruppe gehör eindeutig ich.

Seit einiger Zeit hege ich den Verdacht, dass ich doch ADS haben könnte. Diesen hatte ich schon vor einigen Jahren und mein damaliger Psychiater meinte, nein, ich habe es nicht. Doch als meine Teamleiterin mich darauf ansprach (sie hat in ihrer Familie einige Person, die ADS sind), informiere ich mich intensiver darüber.

Und was soll ich sagen, es trifft so vieles auf mich zu, dass es schon fast wehtut. Daher arbeite ich intensiver mit meinem Bullet Journal. Seit Jahren arbeite ich daran, überhaupt einen Roman fertig zu schreiben. Wenn ich tatsächlich ADS haben sollte, erklärt sich damit auch, warum ich es bisher nicht auf die Reihe gekriegt habe.

Daher ist es für mich persönlich wohl notwendig, dass ich Pläne schmiede. Denn ich sehe immer dieses riesige Projekt, zum Beispiel einen Roman oder ein Sachbuch schreiben, stürze mich mit Elan und Energie darauf und breche zusammen. Denn es dauert natürlich, einen Roman zu schreiben. Und vor allem, es benötigt viele kleine Schritte.

Wenn man aber so ungeduldig ist wie ich, dann sieht die Sache natürlich anders aus. Da hat alles sofort zu gehen und zu funktionieren. Und das klappt so nicht.

Ein Beispiel?

Aktuell bin ich bei einem Schreibprojekt dabei und arbeite dort als Social Media Managerin mit. Das bedeutet, dass ich mich um die Facebook- und Twitterpräsenz kümmere.

Zuerst habe ich mich freudig darauf gestürzt und war voller Eifer dabei. Doch in den letzten zwei Wochen hatte ich nicht die Leistung gezeigt, die ich auch von mir selbst erwarte.

Immerhin liegt meine eigene Facebookseite seit einigen Wochen eher brach. Erst jetzt fange ich wieder an, sie zu beleben.

Also habe ich einen Tracker in mein BuJo eingetragen, mit dem ich meine Social Media Termine hoffentlich besser planen kann. In diesem Tracker hacke ich immer ab, wann ich welchen Kanal abgearbeitet habe. Und dann kann ich mich auf das nächste Projekt konzentrieren.

Wenn das also klappt, dann könnte es ja mit dem Roman auch klappen. Eben dann, wenn ich ihn in kleine Schritte aufteile und abarbeite.

Wie sieht es bei Dir aus?

Du musst es niemanden Offenbahren, aber sei ehrlich zu Dir selbst. Wie sieht es denn bei Dir so aus? Hast Du bisher alles erreicht, was Du Dir vorgenommen hast? Oder zumindest einen Bruchteil davon? Und bis Du zufrieden mit Dir?

Wenn Du das alles mit Ja beantworten kannst, brauchst Du voraussichtlich keine Pläne zu schmieden bzw. tust Du es bereits. Bist Du nicht zufrieden, ist es vielleicht Zeit für Dich mal eine Bestandsaufnahme zu machen, wie Du bisher die Sache angegangen bist.

Nimm Dir die Feiertage Zeit und überdenke mal, welche Ziele Du für 2018 hattest. Und dann überprüfe, was Du davon erreicht hast. Solltest Du Dich nicht an alle Ziele erinnern, ist das kein Problem. Die Großen reichen hier völlig aus.

Hast Du alles notiert, überlege genau, warum Du gescheitert bist. Es gibt immer gute Gründe, warum Du nicht auf Dein Ziel hinarbeiten kannst. Zum Beispiel hab ich dieses Jahr das erste Mal seit langem das #NaNoWriMo nicht gewonnen. Und Warum? Ich hatte einen Unfall und dadurch eine schwere Verletzung am rechten Auge. Somit durfte ich nicht am PC sitzen.

Da ein Kalenderjahr ziemlich lang sein kann, gibt es unzählige Gründe, warum Du ein Ziel nicht erfolgreich umsetzen konntest. Krankheit, Arbeitsbelastung, was auch immer. Schreib ruhig diese Dinge auf, wenn sie Dich betroffen haben.

Aber sei auch ehrlich, wenn Du selbst der Grund warst. Wenn Du nicht in der Lage warst richtig zu planen oder einfach nur zu faul warst, notiere es Dir. Natürlich kann das wehtun. Aber Ehrlichkeit bringt uns weiter.

Wenn Du die Schwächen Deines letzten Jahres erkannt hast, ist es Zeit herauszufinden, wie Du ihnen entgegentreten kannst. In den nächsten Wochen werde ich Dir ein paar Vorschläge machen. Aber nichts davon wird wirklich helfen, solange Du sie nicht für Dich adaptierst.

Überlege Dir also, wie Du Deine Ziele erreichen kannst. Bei mir hilft zum Beispiel das Bullet Journal sehr weiter. Aber es kann sein, dass Du damit Probleme hast. Daher ist es wichtig, dass Du Deinen Weg findest. Nur so kommst Du weiter.

Dein Plan steht?

Wenn Du Dir Gedanken gemacht hast, wie Du zukünftig Deine Ziele angehen möchtest, ist es Zeit dies auch umzusetzen. In welchem Zeitraum möchtest Du das alles erreichen?

Nehmen wir an, Du möchtest einen Roman schreiben. Wie lange brauchst Du dafür? Reicht ein Monat? Oder wirst Du das komplette nächste Jahr benötigen?

Setze Dir Deadlines für Deine Projekte. Bis zu einem bestimmten Tag hast Du also mit Projekt X fertig zu werden. Wenn nicht, dann wird in den meisten Fällen keine Katastrophe passieren. Aber Du würdest wahrscheinlich mit Deinen anderen Projekten in Verzug geraten.

Eventuell wäre eine Idee, dass Du für Dich selbst eine Vertragsstrafe überlegst. Wie diese aussehen könnte, das entscheidest letztendlich Du. Aber ein Gedanke wäre es Wert.

Eventuell setzt Du einen Vertrag mit Dir auf

Du kannst auch mit Dir einen Vertrag abschließen über all die Dinge, die Du im kommenden Jahr erreichen möchtest. Das hat durchaus seine Vorteile:

  • Es hat einen offiziellen Charakter. Einfach so sagen, man möchte diverse Dinge erreichen, ist das eine. Es dann vertraglich festhalten hingegen eine andere.
  • Du wirst nicht übereifrig. Wenn Du nur so sagst, was Du alles erreichen möchtest, könnte die Liste ziemlich lang werden. Hältst Du alles schriftlich fest, wirst Du Deine Liste eher hinterfragen. Du kannst immer noch mehr erreichen. Aber versuch dann halt, dass in dem Vertrag umzusetzen.

Übrigens, Du musst natürlich kein hochkompliziertes Vertragswerk aufsetzen. Es geht nur dabei, dass Du Dich verpflichtest alles Mögliche zu tun, um kommendes Jahr Deine Projekte umzusetzen.

Das hängst Du dann sichtbar auf oder packst es dorthin, wo Du es regelmäßig siehst und Du Dich daran erinnern kannst. Und dann legst Du los.

Abschlussgedanken

Natürlich gibt es keine Garantie, dass Du trotz aller Vorbereitung alles schaffst, was Du möchtest. Aber wenn Du Dich einfach so auf das Abenteuer 2019 stürzt, dann könnte es sein, dass es in die Hose geht.

Probier es aus und sieh, wie es Dich weiterbringt.

Und ein wichtiger Hinweis. Wenn es nicht klappt, dann kannst Du alles einfach umwerfen und neu anfangen. Das ist alles erlaubt.

Auf alle Fälle wünsche ich Dir viel Erfolg.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele


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