Rund um den Shitstorm

Hei, hallo und herzlich willkommen,

wer sich gerade auf Twitter umtreibt, könnte das Gefühl haben, dass ein sogenannter Shitstorm den anderen folgt. Das wechselt sich manchmal so schnell ab, dass man da gar nicht mehr hinterherkommt. Aber besser wäre es, wenn man selbst erst gar nicht in einen solchen Sturm hineingerät.

Kurze Vorgedanken

Eine unbedachte Äußerung, eine schief gelaufene Provokation, ein falscher Retweet. Das kann schon ausreichen, um einen Shitstorm gegen sich zu entfachen. Erst recht, wenn man bewusst entsprechende Aussagen von sich gibt.

Schon vor zwei oder drei Jahren wurde ich gefragt, ob ich nicht einen Beitrag zu diesem Thema schreiben kann. Ehrlich gesagt, hatte ich mich bisher davor gedrückt. Denn die Mechaniken eines Shitstorms können manchmal erschreckend sein.

Da ich aber in den letzten Tagen und Wochen zwei oder drei Shitstorms beobachtet habe, denke ich, dass es Zeit wird. Also, schauen wir den Sturm ins Auge und überlegen, wie man da heil herauskommen kann. Denn leider ist es so, wir alle können in einem solchen Sturm landen. Selbst, wenn das noch nicht einmal beabsichtigt war.

Ein paar Definitionen

Wie so gut wie alles im Leben, hat auch der Shitstorm einige Wörter hervorgebracht, die sich nicht von selbst erklären. Es sei aber angemerkt, dass diese Liste nicht vollständig ist. Ich nehme Wörter, die mir selbst aufgefallen sind und eben einer Definition bedürfen.

Der Shitstorm

Bei einem Shitstorm (im englischen heißt der übrigens Firestorm) geht es darum, dass Institutionen, Personengruppen oder eine Person im Bereich Social Media mit negativen Kommentaren überhäuft wird. Diese negativen Kommentare sind wirklich herunterziehend oder auch beleidigend.

Wie ein Shitstorm auftritt, ist unterschiedlich. Manchmal kritisiert eine Person jemand oder etwas und niemand nimmt Notiz davon. Und aus irgendwelchen Gründen platzt Wochen später eine Blase und das halbe Internet stürzt sich auf die besagte Person. In anderen Fällen tritt der Shitstorm gleich mit voller Wucht auf und lässt dir keine Luft zum Atmen.

Criticalstorm

Der Criticalstorm ist keine offizielle Bezeichnung, sondern stammt von mir (zumindest hab ich davon bisher noch nie gelesen). Wenn man Glück hat, dann kommt vor dem Shitstorm der Criticalstorm.

Das bedeutet, dass die Menschen zu der Person kommen und erklären, warum sie den Beitrag nicht toll finden (unter Beitrag verstehe ich jetzt alles, was man veröffentlichen kann, von einem Tweet bis zu einem Roman oder Sachbuch).

Häufig kannst Du in dieser Phase noch einen richtigen Shitstorm abwenden, wenn Du richtig reagierst. Mir ist es leider passiert, dass ich einen Tweet mal geteilt habe, über deren Inhalt ich mich nicht wirklich informiert hatte. Da ich der teilenden Person vertraut habe, teilte ich den einfach. Da bekam ich die Kritik, ob ich das wirklich so sehe. Daher hab ich mich informiert und war tatsächlich anderer Meinung, als der Tweet es suggerierte.

In einem verfolgten Fall haben viele Menschen auch zuerst Aufklärung betrieben. Niemand stellte sich hin und beschimpfte die Person, sondern erklärten geduldig, warum die persönliche Einstellung nicht ganz korrekt sei. Daher kann man es als Mythos abtun, dass ohne Vorwarnung ein Shitstorm ausbricht.

In dieser Phase kommt es darauf an, wie Du darauf reagierst. Und je nach Entscheidung wird sich der Sturm entweder legen oder bricht dann erst so richtig aus.

Outcallen

Das sogenannte Outcallen bedeutet, dass man die besagte Person direkt beim Namen nennt. Nehmen wir an, Du hättest einen Tweet veröffentlicht, der nicht ganz sauber ist. Ich könnte nun indirekt von Dir sprechen oder direkt Deinen Namen erwähnen. Letzteres ist eben outcallen. Als alternative Bezeichnung kenne ich noch Prangern.

Viele sehen in dem Outcallen das Problem, dass eine Person bloß gestellt wird. Sie hat einen Fehler gemacht und alle Welt weiß es, weil der Name direkt genannt wurde (oder der Account verlinkt wurde). Damit würde man ihr die Möglichkeit nehmen, neu anzufangen.

Der Umgang mit einem Shitstorm

Wie oben schon geschrieben, kann man schon fast versehentlich einen Shitstorm auslösen. Bei einigen Stürmen, die ich beobachtet habe, bin ich der Meinung, dass nicht alle dies beabsichtigt haben.

Bei ein oder zwei bin ich mir sogar ziemlich sicher, dass sie nur provozieren wollten. So als Marketinggag. Nur, dass es ordentlich nach hinten losging.

Im folgenden werde ich so tun, als würdest Du einen Shitstorm auslösen. Damit wird die Erklärung ein wenig persönlicher und vor allem konkreter.

Erkenne die Signale

Meistens kündigen sich die Stürme an. Beiträge werden häufiger kritisch kommentiert. Nehmen wir an, Du hast einen Tweet veröffentlicht, der ein wenig kontrovers ist. Dann kann es passieren, dass zuerst der Criticalstorm ausbricht.

Die Leute werden Dich darauf hinweisen, was mit Deinem Tweet nicht stimmt. Wenn Du Glück hast, dann erklären sie Dir auch warum. Auf alle Fälle solltest Du hier mitbekommen, dass sich da was zusammenbraut.

Reagiere zeitnah

Natürlich hocken wir nicht alle 24 Stunden am PC oder dem Handy, um auf alles und jeden zu reagieren. Das ist bei Privatpersonen unmöglich. Und Autorinnen wie Autoren zähle ich dazu.

Doch wahrscheinlich bist Du mindestens einmal täglich Online, um wichtige Nachrichten abzurufen. Und sei es “nur” Deine E-Mails. Da wirst Du vermutlich auch kurz mal bei Twitter oder Facebook reinschauen, um zu sehen, was dort los ist.

Spätestens dann siehst Du, dass da was los ist. Deine Mentions werden sich stark erhöht haben und die Beiträge sprechen ihre eigene Sprache. Daher ist es nun wichtig, dass Du reagierst.

Falls Du so ein emotionaler Mensch bist wie ich, empfehle ich Dir, nicht sofort zu reagieren. Manchmal benötige ich einen gewissen Abstand, um mein Gehirn zu beruhigen. Erst dann bin ich in der Lage, eine halbwegs vernünftige Antwort zu bieten. Aber dieser Abstand sollte in solchen Fällen höchsten Stunden betragen, niemals Tage oder gar noch länger.

Geh zum Sturm direkt hin

Expert*innen empfehlen immer wieder, dass man dort antworten soll, wo der Sturm ausgebrochen ist. Mit anderen Worten, ist der auf Twitter ausgebrochen, antworte auf Twitter. Hat jemand auf Facebook einen Beitrag auf der eigenen Pinnwand geschrieben, antworte in den Kommentaren. Und so weiter.

Natürlich kannst Du Deiner Internetseite oder Deinem Blog eine Antwort schreiben und diesen dann verlinken. Häufig kommt aber so etwas einfach nicht gut an. Denn viele bekommen das Gefühl, dass Du Dich gar nicht mit den kritischen Stimmen auseinandersetzen willst. Daher ziehst Du Dich auf Dein Gebiet zurück (und Dein Blog ist Dein Gebiet).

In Deinem Blog kontrollierst Du die Kommentare (in dem Du sie freischaltest oder löschst). Auf einer fremden Pinnwand hingegen lieferst Du Dich den kritischen Stimmen aus.

Daher geh dorthin, wo die Stimmen sind. Es spricht aber nichts dagegen, auf Deinem Gebiet noch ein Statement zu schreiben, wenn Du das Bedürfnis hast.

Eine Entschuldigung ist immer gut

Schau Dir genau an, was kritisiert wird. Bei manchen Shitstorms frage ich mich durchaus, wo genau das Problem ist. Da wird aus einer Mücke ein Elefant gemacht (z. B. wenn sich ein Promi nicht meldet, sondern sich eine Auszeit gönnt). Andere hingegen haben ihre Berechtigung.

Wie sieht es in Deinem Fall aus? Wolltest Du etwas ausdrücken und es kam nicht so gut an wie erhofft? Oder meintest Du etwas anderes und dies wurde nur falsch verstanden?

Egal was es war, jemand beschwert sich darüber. Daher ist erst einmal durchatmen angesagt und ja, auch eine Entschuldigung. An dieser Stelle ist es egal, was Du tatsächlich wolltest. Diese Botschaft wurde nicht aufgenommen.

Das bedeutet nicht, dass Du zwangsläufig im Unrecht bist. Jedoch hat jeder Mensch ein Anrecht auf die eigenen Gefühle. Und mit Deinem Beitrag hast Du diese verletzt. Dabei ist es egal, ob dies mit Absicht geschah oder nicht.

Bei der Entschuldigung solltest Du ehrlich sein. Sag, dass es Dir leidtut. Keine Ausreden, keine Drohungen, keine Bedingungen. Eine pure Entschuldigung.

Häufig haben solche Entschuldigungen einen positiven Effekt. Wenn es ehrlich gemeint ist, kommen nicht nur die Kritiker*innen zurück. Sondern auch neue Leute könnten sich durchaus für Dich und Dein Produkt interessieren.

Du bist nicht allein

Wenn man in einen solchen Sturm gerät oder angegriffen wird, hat man das Gefühl, völlig allein zu sein. Zumindest erging es mir mal so. Auf eine Frage wurde ich ziemlich heftig angegriffen. Am Ende stand ich da und hätte fast geheult. Eine ziemlich unangenehme Erfahrung.

Als ich aber dann Unterstützung bekam, baute es mich ziemlich auf. Gerade, weil einige meine persönliche Einschätzung teilten.

Es geht hier übrigens nicht darum, dass Du Leute vorausschicken sollst, damit sie Deinen Kampf kämpfen sollen. Es geht eher darum, dass Du Dich mit ihnen absprichst. Und zwar auch, ob die ganze Kritik berechtigt ist. Denn häufig haben wir keinen Blick dafür, was wir geschrieben haben. In solchen Fällen kann es wichtig sein, wenn eine neutrale Person die Angelegenheit genau unter die Lupe nimmt.

Gelegentlich hat diese Person oder diese Personengruppe auch Ratschläge für Dich, wie Du mit der Sache umgehen kannst. Gerade dann, wenn Du vielleicht eine marginalisierte Gruppe verletzt hast. Seien wir ehrlich, wir können nicht alle Feinheiten kennen. Aber was wir können, ist, entsprechende Personen fragen.

Sei offen, sei ehrlich und hör zu. Was immer diese Personen, die Du um Hilfe bittest, Dir sagen, meistens hat es Hand und Fuß.

Keine Drohungen

Ja, es stimmt. Viele User*innen da draußen rutschen in Sphären hinab, die nicht mehr schön sind. Da wird gepöbelt und beleidigt, was das Zeug hält. Und ja, das kann auch wehtun.

Egal wie sehr es Dir auf die Nerven geht, droh bitte auf keinen Fall mit irgendetwas. Vor allem nicht mit juristischer Unterstützung. Denn erst einmal solltest Du versuchen das auf Augenhöhe zu klären. Ein Anwalt oder eine Anwältin verhindert eine Diskussion auf Augenhöhe.

Versuch daher erst einmal alles alleine zu klären. Gerne mit Unterstützung von Freundschaften. Oder auch mit juristischer Beratung. Aber Du solltest dann in den Fokus treten. Das kommt meistens besser an.

Das soll aber nicht bedeuten, dass Du Deine Anwältin bzw. Deinen Anwalt einschaltest. Sollte es jemand da draußen ZU wild treiben. Dir gar drohen oder was auch immer, dann schalte die Polizei ein. Und dann auch Deinen juristischen Beistand.

Wenn es Dir zu viel wird oder gar unheimlich, oder was auch immer, darfst und sollst Du Dir entsprechende Hilfe suchen. Es geht hier in erster Linie darum, dass Du niemanden mit Klagen mundtot machst. Das bringt auf Dauer nichts.

Keine Zensur, keine Sperrungen

Häufig werden kritische Stimmen sofort mundtot gemacht. Oder entsprechende Beiträge aus dem Netz entfernt. Das Problem ist in der heutigen Zeit, dass das nichts mehr bringt.

Zwischenzeitlich werden sicherheitshalber die Videos heruntergeladen und Screenshots von Beiträgen gemacht. Viele ahnen schon, dass solche Beiträge schnell verschwinden, wenn die ersten kritischen Stimmen auftauchen. Und dann werden diese Sachen hochgeladen und verbreitet sich noch mehr, als man es eigentlich beabsichtigt hat.

Hier spricht man von dem sogenannten Streisand-Effekt. Je mehr Du etwas unterdrücken möchtest, desto eher gelangt es an die Öffentlichkeit. Und vor allem, desto heftiger noch.

Daher ist es besser, sich dem Sturm zu stellen. Zensieren oder löschen hilft hier überhaupt nicht.

Jeder Sturm geht mal zu Ende

Wenn Du selbst einige Shitstorms beobachtest, dann wirst Du feststellen, dass die häufig genauso schnell gehen, wie sie gekommen sind. Meistens so nach ein bis zwei Wochen. Man kann also sagen, es gibt immer ein Licht am Ende des Tunnels.

Mit anderen Worten, hier ist ein gewisses Durchhaltevermögen notwendig. Je eher Du die Kommunikation startest, desto eher ebbt der Sturm ab. Daher finde ich es wichtig, dass Du nicht abwartest und Tee trinkst. Das kann einfach zu viel kaputt machen, was Du Dir vorher aufgebaut hast.

Sollte der Sturm länger dauern, empfehle ich Dir, genauer hinzuschauen. Denn irgendetwas dürfte dann nicht stimmen. Ein Beispiel: Du hast Dich für einen aktuellen Beitrag entschuldigt und diesen danach gelöscht (danach ist es übrigens in Ordnung Posts zu löschen). Aber Du postest weiter Sachen, die eher zweifelhaft sind? Dann wäre es kein Wunder, wenn die Kritik dementsprechend anhält.

Wenn es dem so ist, kann ich Dir nur nahelegen, Deine Art der Kommunikation noch einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Gegebenenfalls könntest Du hier noch nachbessern.

Ansonsten gibt es eine andere Methode, um herauszufinden, warum der Shitstorm weiter anhält. Schau genau hin, was sie kritisieren. Und wenn Du Dir nicht sicher bist, frag nach. Viele sind auch jetzt noch bereit, Dir zu antworten.

Lös selbst keine Shitstorms aus – auch nicht zur Ablenkung

Vielleicht kennst Du es noch aus der Schulzeit, es war nie cool, wenn man andere versuchte hereinzulegen. Sei es sie zu verpetzen oder hereinzulegen. Spätestens wenn es herauskam, dass Du dahinter steckst, war es sehr wahrscheinlich, dass Du geschnitten wurdest.

Das gilt im Internet noch heute so. Mit anderen Worten, selbst einen Shitstorm auszulösen, weil man irgendwelche Hintergedanken dabei hat, kann in die Hose gehen. Nehmen wir an, Du als Autor*in möchtest die unliebsame Konkurrenz loswerden, weil Du von Gemeinschaft nicht hältst. Was wäre da besser, als einen Shitstorm loszutreten?

Vielleicht funktioniert es am Anfang. Sollte aber herauskommen, dass Du das eingefädelt hast, ist es sehr wahrscheinlich, dass Du den Sturm abbekommst. Und schlimmstenfalls wird der heftiger, als der, den Du ausgelöst hast.

Das gilt auch, wenn Du einen Shitstorm auslösen möchtest, um von Dir abzulenken. Also, wenn Du mitten in einem steckst. Das könnte auch wieder auf Dich zurückfallen.

Wenn es ein Thema gibt, der kritisiert gehört, kritisiere. Das ist völlig in Ordnung. Aber missbrauche kein Shitstorm, egal aus welchen Gründen. Denn ich befürchte, dass der Rückschlag in solchen Fällen um einiges heftiger ausfällt, als gedacht.

Lerne daraus

Egal warum der Shitstorm über Dich eingebrochen ist, es ist immer eine gute Idee daraus zu lernen. Idealerweise gehst Du gestärkt und motiviert daraus. Vielleicht hast Du auch neue Kommunikationswege und -möglichkeiten gelernt.

Wenn Du Dich für eine offene und ehrliche Kommunikation entschieden hast, kann es sogar passieren, dass Du noch treuere Fans dazu bekommst.

Die Kommunikation

Im Internet läuft nun einmal alles über das schriftliche Wort. Dabei können wir keine Mimik oder Gestik sehen, um zu interpretieren, was Du mit Deiner Aussage meinst.

Daher sehe ich es als wichtig an, gerade in solchen Fällen die richtige Wortwahl zu treffen. Daher ein paar Tipps, die mir in den letzten Tagen aufgefallen sind. Und die ich unter keinen Umständen empfehlen kann.

Beleidigungen

Wenn in einem erklärenden oder gar entschuldigenden Text Beleidigungen jeglicher Art auftauchen, kann ich den Text nicht mehr ernst nehmen. Nur, weil ich Dich kritisiere, heißt das nicht, dass ich dumm, zurückgeblieben, humorlos oder untervögelt bin.

Wenn ich Dich kritisiere, dann wird das alles Wahrscheinlichkeit schon seinen Grund haben. Meine Empfehlung ist daher, such erst einmal den Fehler bei Dir (auch gerne mit Unterstützung). Wenn da alles sauber ist, dann kannst Du auf mich zukommen und fragen, was ich da nicht verstanden habe.

Hast Du mich aber vorher schon beleidigt, würde ich kein Wort mehr mit Dir wechseln. Dann ist der Zug abgefahren.

Ausreden suchen

“Du hast ja recht, aber …”

Häufig fangen Entschuldigungen so an. Natürlich haben die Kritikger*innen recht, erst einmal. Doch dann wird lang und breit erklärt, dass sie am Ende ja eigentlich Unrecht haben. Denn sie haben Dich ja missverstanden.

Vielleicht ist es aber auch so, dass Du Dich selbst missverstanden hast. Weil Du dachtest, dass Du etwas weißt und am Ende da einem Denkfehler unterlagst. Es ist nicht immer so, dass die anderen falsch liegen.

Werbung

Wegen einer Aussage oder einem Marketingbeitrag hast Du einen Shitstorm ausgelöst. Und klar, jetzt hast Du die Aufmerksamkeit sehr vieler Leute. Trotzdem ist es nie gut, wenn Du jetzt noch Werbung für Dich und/oder Dein Produkt machst.

In einem solchen Fall kann es sein, dass viele eine solche Entschuldigung nicht ernst nehmen. Da könnte man sich schon fragen, hast Du den Shitstorm vielleicht nur deswegen ausgelöst, um Werbung zu machen?

Vielleicht klappt das ja sogar. Doch ich hab häufig gesehen, dass dann erst recht zum Boykott aufgerufen wurde.

Provokation

Häufig wird in den Texten nach dem auslösenden Beitrag noch provoziert. Und das manchmal auf eine Art und Weise, wo ich mich frage, geht es noch?

Daher kann ich wirklich nur sagen, mach es nicht. Provoziere nicht die Leute. Bestenfalls ignorieren sie Dich. Schlimmstenfalls löst Du etwas aus, was Du am Ende nicht mehr unter Kontrolle hast.

Abschlussgedanken

Manchmal reicht ein gedankenloser Beitrag aus und schon bist Du mitten in dem Sturm drinnen. Dabei ist es vielleicht noch nicht einmal wirklich von Dir gewollt gewesen.

Daher kann man nicht sagen, lös keinen Shitstorm aus, dann musst Du Dich nicht damit beschäftigen. So einfach ist das nicht. Denn jeder Mensch empfindet eine Sache anders. Und daher kann man sagen, dass jede Äußerung von Dir, theoretisch ein Shitstorm auslösen könnte.

Es ist immer gut, wenn Du Dir einen guten und starken Ruf aufbaust. Dann hast Du in einem entsprechenden Fall auch Unterstützung, falls Du mal daneben greifst. Denn es dürfte sehr wahrscheinlich sein, solange Du nicht unnötig provozierst, dass Deine Base zu Dir steht.

Dabei wünsche ich Dir viel Erfolg.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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