Wie könnte ich eine feministische Geschichte schreiben?

Wie könnte ich eine feministische Geschichte schreiben?

Hei, hallo und herzlich willkommen,

immer wieder wünschen sich Lesende, dass die Romane, die sie lesen, ein wenig feministischer sein könnten. Dabei reicht es nicht aus, einfach mal eine starke Frau in die Geschichte zu werfen (wobei sich die Frage stellt, was eine starke Frau überhaupt ist). Aber schauen wir uns mal an, mit welchen Elementen man eine feministischere Geschichte schreiben könnte.

Kurze Vorgedanken

Mir ist sehr wohl bewusst, dass für viele, sehr viele Leuten der Feminismus – gelinde gesagt – ein negatives Thema ist. Viele sind der Meinung, dass wir heutzutage keinen Feminismus mehr benötigen, immerhin haben wir ja die Gleichberechtigung erreicht. Warum sollte man also noch darüber diskutieren? Oder gar eine feministische Geschichte schreiben?

Um es kurz zu machen, wir brauchen heute mehr denn je den Feminismus. Allein wenn Du Dir diese Seite anschaust, dann sollte jede und jeder klar werden, es gibt immer noch viel zu tun. Und wenn Du der Meinung bist, das ist normal, dann muss sogar noch mehr getan werden.

Übrigens, im folgenden Beitrag werde ich durchgehend das generische Femininum verwenden, außer ich meine explizit eine reine Männergruppe. Ansonsten dürfen sich die Herren und alle anderen Menschen gerne und immer mitgemeint fühlen.

Was ist Feminismus?

An dieser Stelle möchte ich keine Abhandlung darüber halten, was der Feminismus ist. Dazu gibt es durchaus einige Seiten im Netz, welche Dich darüber fachkundig aufklären. Daher möchte ich Dir hier meine eigene Interpretation vorstellen. Sie ist nicht vollständig und vermutlich nicht unbedingt akademisch korrekt, aber für den Anfang reicht es sicherlich aus.

Den Feminismus sehe ich als ein Konzept, dass alle Menschen zu keinem Zeitpunkt benachteiligt werden sollen. Zuerst fing es bei den Frauen an, das stimmt. Das lag aber auch daran, dass früher in erster Linie Frauen sehr viele Nachteile hatten, die es zu überwinden galt. So durften sie ohne die Erlaubnis ihres Ehemannes keiner Arbeit nachgehen. Er konnte sogar zu ihrem Arbeitgeber hingehen und kündigen, wenn er es für richtig hielt (oder Lust dazu hatte).

Weiterhin durften Frauen lange Zeit nicht wählen (während es bei Männern von vornherein feststand, dass es keine Gründe gab, die dagegen sprachen). Sie durften nicht über ihr eigenes Geld verwalten und so weiter und so weiter. Das waren einige Gründe, warum der Feminismus sich in erster Linie um die Frau gekümmert hatte. Denn sie brauchte anfänglich die Unterstützung, um in die Nähe der Rechte zu kommen, die ein Mann hatte.

Zwischenzeitlich sieht es etwas besser aus, was Frauen dürfen und was nicht. Und doch erzählte mir vor Jahren eine Kollegin, dass sie als IT-Systemkauffrau arbeiten wollte (der erste Beruf, den ich lernte). Sie wurde abgelehnt, weil sie als Frau aller höchstens Kaffee kochen könnte. Und ansonsten hätte sie in der Nähe von der Technik nichts zu suchen. Dazu sage ich mal nichts.

Zwischenzeitlich schauen auch viele Feministinnen genauer hin, wenn sich Nachteile gegen die Männer richtet (Sexismus würde ich es nicht nennen, weil dieser vom Mann ausgeht, daher kann er nicht sexistisch behandelt werden, genauso wie es keinen Rassismus gegen Weiße geben kann) richtet. Aber viele schauen genauer hin, wenn es um Rassismus oder Antisemitismus geht. Natürlich ist nicht jede Feministin automatisch perfekt. Und nicht alle kümmern sich um diese Themen oder sind so weit gekommen, dass sie sich auch den Mann betrachten. Aber das ist auch nicht möglich. Man kann nur schauen, wo man selbst helfen kann. Und alle anderen dann so weit unterstützen, wie man es eben schafft. Und dann den Rest den anderen überlassen.

Warum feministische Geschichten?

Natürlich könnte man jetzt sagen, es reicht, wenn man sich theoretisch mit dem Feminismus beschäftigt. Oder im Rahmen von Fachtexten oder Sachbüchern. Doch häufig fehlt uns das Feingefühl, was wirklich feministisch ist und was nicht. Manchmal denke ich, dieses Thema geht ja eigentlich in Ordnung. Und einige Zeit später stelle ich fest, dass es dem doch nicht so ist. Es ist sexistisch, rassistisch oder was auch immer.

Wenn man andauernd mit sexistischen Themen – um dabei zu bleiben, – regelrecht bombardiert wird, fällt es schwer, dieses als solche zu erkennen. Daher ist es durchaus wichtig, dass man darauf hingewiesen wird, wenn ein Thema eben sexistisch ist. Oder von vornherein gesunde und starke Rollenbilder präsentieren.

Denn ich bin der festen Überzeugung, wenn wir mit positiven Rollenbildern konfrontiert werden, dann sind wir eher in der Lage diese zu verinnerlichen. Ansonsten identifizieren wir uns eher mit den negativen Vorbildern. Und das halte ich persönlich für ungesund.

Lass uns eine feministische Geschichte schreiben

Vielleicht sagst Du Dir jetzt, ich möchte zumindest versuchen, eine entsprechende Geschichte zu schreiben. Daher sind hier ein paar Vorschläge, die Du dabei berücksichtigen kannst.

Die widerwillige Heldin

Sehr häufig scheinen Autorinnen zu denken, dass ihre Heldinnen gar keine Heldinnen sein wollen. Also müssen sie ihren Widerwillen brechen und dafür Sorgen, dass sie ins Abenteuer gescheucht werden.

Katniss Everdeen ist solch eine widerwillige Heldin. In „Die Tribute von Panem“ geht sie nicht freiwillig ins Abenteuer, sondern opfert sich. In diesem Fall für die Familie. Nein, es ist nichts Schlechtes daran, dass ihr die Familie so wichtig ist, dass sie für ihre kleine Schwester in den Tod geht. Aber es ist auch typisch weiblich. Eine Frau opfert sich für die Familie, um dann Teil der Geschichte zu werden.

Manchmal hab ich aber das Gefühl, dass man Frauen keine Abenteuerlust zuspricht. Meistens wird ihnen irgendeinen Grund zugesprochen, damit sie ihre gewohnte Umgebung verlassen, um ins Abenteuer zu gehen.

Hier eine sehr gute Nachricht, dies ist nicht notwendig. Es darf ab und an gerne sein, dass Deine Heldin sich opfert, um jemanden anderen das Leben zu retten. Aber sie darf auch so ins Abenteuer gehen und dort entdecken, wer sie ist und vor allem, was sie alles kann.

Weiblichkeit ist kein Problem, dafür die Misogynie

Sehr häufig wird in den Geschichten es so dargestellt, dass die Weiblichkeit per se schlecht ist. Dabei ist nicht diese das Problem, sondern die Misogynie.

Frauen werden häufig auf gewisse Themen stark reduziert. Unter anderem, dass sie zu gerne Schuhe kaufen oder Kleidung. Sie treffen sich, um zu reden, nein, natürlich tratschen sie nur. Oder haben andere Interessen, welche eben als typisch weiblich gelten.

Wenn Frauen sich mit diesen Themen beschäftigen oder gar identifizieren, wird es häufig in negativer Art und Weise getan. Und das eigentlich nur, weil es Frauen interessant finden. Das kannst Du daran erkennen, dass Männer, wenn sie sich ebenfalls für diese Themen interessieren, häufig absurd dargestellt werden.

Doch nicht der Umgang mit diesem Dingen durch die Frau ist das Problem, es ist die Ansicht darüber. Also die Misogynie ist hier das Ärgernis. Denn es werden so gut wie alle männlichen Themen als für wichtiger erachtet, als die der Frauen. Das kannst Du daran erkennen, dass reine Männerberufe besser bezahlt werden, solange keine Frauen in diesen arbeiten. Arbeiten mehr Frauen in diesen Berufen, werden diese automatisch schlechter bezahlt.

Willst Du ein bestimmtes Frauenthema beschreiben, dann tue es gerne, aber eben neutral und respektvoll. Nur weil eine Frau gerne einkaufen geht, ist das nicht als negativ zu bezeichnen. Genauso wie das lackieren von Fingernägeln. Sobald es aber lächerlich dargestellt wird, weil Männer so etwas nie machen würden, haben wir meistens ein Problem.

Die heilige Jungfrau

Aus irgendwelchen Gründen sind Jungfrauen in Geschichten ziemlich heiß begehrt. Entweder die Frauen hatten schon Ewigkeiten keinen Sex mehr gehabt (in Geschichten für Erwachsene, was sie irgendwie über drei Ecken wieder zur Jungfrau macht) oder sie sind noch echte Jungfrauen (zum Beispiel bei Young Adult Geschichten). Das macht den Wert der Frau aus, zumindest in diesen Geschichten.

Man hat das Gefühl, dass Frauen noch so doof sein können, sind sie aber Jungfrauen, sind sie mehr Wert als ihre beste Freundin. Dabei könnte sie einen IQ von 256, die Menschheit mehrere Male gerettet und ein Heilmittel gegen Krebs, AIDS und Dummheit erfunden haben. Ist sie keine Jungfrau, ist sie nichts wert – auch wenn ich das überspitzt hier darstelle.

Frauen sind mehr, als ein Jungfernhäutchen und ob sie mit einem oder mehreren Kerlen geschlafen hat. Es wäre also schön, wenn man sie nicht darauf reduzieren würde. Denn es geht nicht nur um ihre Sexualität, sondern auch, wie sie damit umgeht. Und das wäre schön, wenn sie es selbstbestimmt und selbstbewusst tut. Denn auch Frauen dürfen Spaß im Bett haben, ohne das sie mit Mr. Right ins Bett geht.

Frauen sind automatisch Feindinnen

Aus irgendwelchen Gründen glauben viele, zumeist Männer, wenn Frauen aufeinandertreffen, dann gibt es zwei Dinge, über die Frauen sich unterhalten:

  • über Männer
    und
  • wie Frauen sich gegenseitig das Leben zur Hölle machen können.

Wenn Frauen aufeinandertreffen, dann stecken sie ihr Revier ab und überprüfen dann, wie sie die Gegnerin fertigmachen können. Das ist mir letztens auch bei Doctor Who aufgefallen. Rose Tyler traf auf eine ältere Begleiterin des Doctors. Und sofort haben sie sich angezickt. Sie mussten sich erst erinnern, dass das absolut lächerlich ist, aber das war der erste Schritt, wie prügeln uns um den Doctor (um den Mann der Geschichte).

Es wäre echt schön, wenn zwei Frauen aufeinandertreffen und sie sich respektvoll begegnen könnten. Sie streiten sich nicht um einen Mann oder sind erbitterte Feindinnen. Frauen dürfen gerne Vertraute sein, Freundinnen oder einfach nur Kameradinnen. Frauen müssen sich nicht automatisch verstehen oder automatisch ablehnen. Sie können auch einfach nebenher existieren.

Über körperliche Belange schreiben

Was sich hier so abgehoben liest, bedeutet ganz einfach: Wie oft hast Du über das Thema Menstruation gelesen?

Jetzt, wo ich darüber nachdenke, hab ich wohl nur ein einziges Mal über eine Frau gelesen, die ihre Menstruation hatte. Und das Buch war von einer Feministin geschrieben worden. Ansonsten scheinen die Personen in den Geschichten, die theoretisch einmal im Monat die Monatsblutung haben könnten, dies nicht zu haben.

Oder die Geschichte findet immer dann statt, wenn sie gerade ihre Monatsblutung hinter oder vor sich haben. Was für ein Zufall.

Die Menstruation, das körperliche Unwohlsein und diese Dinge gehören auch dazu. Lass Deine Charaktere ruhig mal Binden kaufen oder über die Menstruationstasse nachdenken. Und warum soll sie nicht auch die Menstruation haben? Das gehört dazu, dann schreib ruhig darüber.

Du willst feministische Geschichten schreiben? Dann sei eine Feministin!

Natürlich musst Du keine Feministin sein, um feministische Texte zu schreiben. Immerhin musst Du auch keine Mörderin sein, um einen Krimi zu verfassen. Aber in diesem Fall hat es durchaus einige Vorteile. Denn wer sich mit der Materie beschäftigt, hat einen ganz anderen Zugang dazu.

Du wirst eher sehen, welche Themen wichtig sind, wie Du sie angehen kannst und warum etwas sexistisch ist und etwas anderes nicht. Denn Du beschäftigst Dich mit der Materie und kannst dies dann auch in Deinen Geschichten entsprechend einbringen.

Zudem bekommst Du sicherlich noch die eine oder andere Idee für Deine nächste Geschichte. Denn die ganzen Probleme im Feminismus könnten Dich dazu bringen, darüber nachzudenken und aufzuzeigen, wie man es besser schreiben kann.

Abschlussgedanken

Wir sind noch lange nicht soweit in einer gleichberechtigten Gesellschaft zu leben. Vor einigen Monaten hatte ein Radiomoderator (!) tatsächlich gesagt, dass ein Ton (Achtung!) behindert klingen würde. Ich dachte, ich höre nicht richtig. Und ja, daraufhin gab es auch eine kritische Mail von mir.

Doch nicht nur die Verwendung solcher Wörter ist kritisch zu betrachten und abzulehnen. Sondern auch die ewigen Klischees (können Frauen einparken, alle Frauen lieben es, Schuhe zu kaufen, nein, tun sie nicht), die letztendlich zum Sexismus führen. Und so weiter und so fort. Daher finde ich es wichtig, solche Geschichten zu schreiben.

Du hast aber sicherlich gesehen, dass kein Vorschlag dazu führen soll, Männer zu hassen oder sie auszuschließen. Es gibt sie natürlich, die Feministinnen, die Männer hassen. Es gibt auch genügend Männer, die Frauen hassen. Und daran stören sich nicht unbedingt viele Leute.

Feministische Geschichten ermöglichen es, dass Du eine andere Form von Geschichten veröffentlichst. Und vielleicht, ja wirklich vielleicht, sind sie sogar stärker als das, was wir aktuell zu lesen bekommen.

Auf alle Fälle würde ich mich über Deine Texte freuen und wünsche Dir beim Schreiben viel Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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Und warum ist manchmal weniger viel mehr?

Hei, hallo und herzlich willkommen,

in den letzten Beiträgen habe ich es zwar öfters schon erwähnt, aber hier möchte ich es noch einmal gesondert aufführen. Und zwar, warum weniger Geschenke manchmal mehr sind.

Kurze Vorgedanken

Natürlich freuen sich die meisten Menschen über kleine Geschenke. Nicht umsonst heißt es, kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Du musst also nicht unbedingt darauf verzichten, wenn Du nicht möchtest.

In dieser Reihe ging es mir persönlich, darum aufzuzeigen, wie Du effizient Deine Geschenke auswählst. Und wann viel einfach zu viel ist. Hier fasse ich noch einmal zusammen, warum Du Dir überlegen möchtest, eben auch effizient zu schenken.

Wirtschaftliche Aspekte

Finanzielle Mittel für die Geschenke

Gerade als Neu-Autor*in kann es finanziell eine Herausforderung sein, überhaupt nur ein Marketinggeschenk zu finanzieren. Denn Du dürftest noch kein großes, finanzielles Polster besitzen, um dass alles zu bezahlen. Und selbst, wenn Du seit Jahren dabei bist, kann es sein, dass Du nicht die großen finanziellen Ressourcen besitzt.

Daher ist eine gezielte Auswahl von Marketinggeschenken die beste Möglichkeit, um Deinen Geldbeutel durchaus zu schonen. Aber auch, um Dich eher in Erinnerung zu bringen.

Wenn Du quasi nur 0-8-15 Geschenke verteilst, bleibst Du schlimmstenfalls so in Erinnerung, als 0-8-15 Autor*in. Da erwähne ich noch einmal den Kugelschreiber aus den letzten Beiträgen.

Manchmal ist so ein schicker Schlüsselanhänger oder ein wiederverwendbarer Kugelschreiber eben das Geschenk. Vielleicht auf den ersten Blick etwas teurer. Aber diese Dinge sind immer und immer wieder nutzbar. Und wenn ich solch einen Schlüsselanhänger nutze, denke ich immer wieder an Dich als Autor*in. Was kann es Besseres geben?

Portokosten eventuell sparen

Häufig ist es, dass man nicht in einem Shop alles bekommt, was man haben möchte. Das bedeutet, dass Du eventuell in zwei oder mehr Shops bestellen müsstest. Und häufig verlangen sie auch entsprechende Portokosten.

Klar, das kann auch passieren, wenn Du effizient bestellst. Aber ich würde die Wahrscheinlichkeit als geringer einschätzen. Und damit sparst Du eben auch an Portokosten. Manchmal ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor.

Ökonomische Aspekte

Umweltschutz

Wie schon öfters erwähnt, finde ich es persönlich besser einen Kugelschreiber (als banales Beispiel) zu bekommen, bei dem ich die Miene austauschen kann.

Vielleicht wirst Du jetzt sagen, dass ein einzelner Kugelschreiber nicht die Welt retten wird. Zumal man ja die Miene austauschen muss. Klar, da gebe ich Dir absolut recht. Aber jeder noch so kleine Beitrag zählt.

Und vielleicht inspiriert Dich dieser Gedanke auch ein paar umweltbewusste Geschenke zu planen und umzusetzen. Möglichkeiten gibt es ja.

Mehrere Pakete? Mehr Energie zum Versand und zur Zustellung

Wie oben erwähnt, wenn Du in zwei Shops etwas bestellst, musst Du meistens zwei Mal Porto bezahlen. Hinzu käme es ja noch, dass häufig die dann zwei Mal zugestellt werden müssen. Also zwei Mal Abgas von Autos. Als Beispiel.

Also schützt Du auch die Umwelt damit, wenn Du weniger bestellst. Es sind kleine Dinge, aber es ist eben auch die kleinen Dinge.

Persönliche Aspekte

In Erinnerung bleiben

Wie schon öfters erwähnt, mit den richtigen Marketinggeschenken bleibst Du wahrscheinlich eher in Erinnerung, als wenn Deine Fans diese irgendwann wegschmeißen. Selbst wenn die Farbe abgegangen ist oder die Sache dreckig wurde oder was auch immer. Durch die regelmäßige Nutzung erinnern sich viele daran, von wem sie es bekommen haben.

Weniger Stress

Wenn Du nur ein oder zwei Sachen organisieren musst, ist das weniger Stress, als wenn es am Ende zehn sind. Je mehr Du haben willst, desto mehr Shops musst Du finden, vorbereiten, bestellen und zustellen lassen.

Und je näher das Event kommt, wofür Du die Sachen benötigst, desto nervenaufreibender kann das alles werden. Klar, wenn Du nur eine Sache bestellst und das geht in die Hose, hast Du gar nichts. Aber die Energie, die Du für die eine Sache sparst, kannst Du in die Problemlösung stecken.

Andere werden nicht unter Druck gesetzt

Nicht lachen, aber Du schützt nicht nur Dich, sondern auch andere ein wenig. Als ich auf der letzten Convention war, hab ich gesehen, wie einige Autorinnen losgelegt haben.

Das kann einige Autor*innen durchaus unter Druck setzen. Viele fragen sich dann durchaus, ob das tatsächlich Pflicht ist, so viel zu bringen. Und das setzt sie unter Druck, mit dieser Masse von anderen mitzuhalten.

Wenn Du also den ganzen Marketingapparat ein wenig herunterschraubst, hilfst Du auch anderen. Es mag sein, dass es indirekt ist. Aber es hilft allen.

Abschlussgedanken

Es ist ein Übersichtsbeitrag, warum weniger mehr ist. Denn in den letzten drei Beiträgen hab ich mich dazu ein wenig ausführlicher dazu geäußert. Aber Du siehst, es spricht vieles dafür, sparsamer zu sein. Zumal Du Deine Fans damit nicht überforderst.

Daher, schnapp Dir ein Stift und ein Blatt Papier und mach Dir Gedanken, was Du verschenken möchtest und was Du wirklich nutzen willst. Und schau mal nach, wo Du was findest. Damit kannst Du heute schon anfangen, auch wenn Dein Roman noch nicht erschienen ist.

Vorbereitung ist alles.

Dabei wünsche ich Dir viel Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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Berufe für Deine “Badlady” Heldinnen

Berufe für Deine “Badlady” Heldinnen

Hei, hallo und herzlich willkommen,

natürlich müssen Deine Heldinnen nicht zwangsläufig zu der guten Seite gehören. Sie können auch “Böse” sein oder ein Mittelding. Also hilfreich sein, wenn es notwendig ist. Und ansonsten eben nur für sich arbeiten. Als Beispiel.

Kurze Vorgedanken

Mein letzter Beitrag zum Thema konzentriert sich darauf, dass sich die Berufsauswahl für Heldinnen nur auf „positive“ Berufe bezieht. Aber die Rolle der Frauen oder weiblich gelesenen Charaktere müssen nicht zwangsläufig nur positiv sein. Sie können auch negativ besetzt werden. Und diese Badladys, also die bösen Damen brauchen idealerweise auch einen Beruf.

Dabei muss Deine böse Damen Heldin nicht als die absolut Böse auftreten. Es kann einfach sein, dass sie Grau ist. Also eine Mischung aus absolut gut und absolut Böse. Warum sollen Heldinnen nicht einfach mal herrlich egoistisch auftreten? Und in der nächsten Sekunde sind sie dann zugleich herzzerreißend selbstlos, dass man mit ihnen regelrecht leidet.

Letztendlich kommt es nicht darauf an, welche Arbeit sie nachgeht, sondern wie Du sie schreibst. Der Beruf selbst kann sie selbst noch ein Ticken interessanter gestalten.

Der folgende Beitrag ist wieder als Inspiration gedacht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du Deine eigenen Berufe hast, die Du Deiner böse Damen Heldin geben möchtest, sobald Du ein wenig darüber nachgedacht hast, was alles möglich sein kann. Und natürlich kannst Du die Berufe, die ich hier exemplarisch aufliste, auch Deinen Helden geben.

Die Räuberinnen

Von der kleinen Straßenräuberin bis hin zur Piratin, kann hier alles dabei sein. Als Straßenräuberin ist sie eher am unteren Ende der „Nahrungskette“. Sie dürfte aller Wahrscheinlichkeit am Existenzminimum leben und kämpft daher eher ums tägliche Überleben. Ob man sie dann wirklich als eine böse Frau bezeichnen kann, darüber lässt sich diskutieren.

Auf alle Fälle bestiehlt sie Leute, vielleicht ist es ihr sogar egal, dass es denen auch nicht viel besser geht als ihr. Oder sie hält sich daran, nur die zu beklauen, denen es definitiv besser geht. Natürlich kann sie auch in der Mittelschicht oder gar Oberschicht leben und sieht den Diebstahl als eine Art Hobby, eine Herausforderung oder lediglich als eine Ablenkung. Auch das ist möglich.

Als Nächstes könnten wir eine Bandenchefin nehmen, die professionell klaut. Nicht nur Geld, sondern auch Juwelen oder Informationen (je nachdem, wo Deine Geschichte spielt). Sie schickt ihre Leute raus, damit diese mit reicher Beute zurückkehren, welche sie verwaltet.

Natürlich könnte sie auch allein eine professionelle Diebin sein. Das bedeutet, sie ist zwar Solo, befindet sich aber beutetechnisch auf der gleichen Ebene, wie unsere Bandenchefin. Wäre natürlich interessant, wenn solche Figuren dann in einer Geschichte aufeinandertreffen würden.

Für mich an der Spitze ist die Piratin bzw. deren Kapitänin. Das bedeutet, dass sie nicht nur eine Bande von Individuen unter Kontrolle halten muss, sondern ein ganzes Schiff (wenn nicht sogar mehrere) und womöglich mehrere Königreiche (oder auch Königinnenreiche), deren Schiffe sie bestohlen hat.

Käufliche Liebe

Viele denken bei den Worten böse Lady durchaus an eine Gruppe von Damen, deren Liebe (oder zumindest sexuelle Dienste) man käuflich erwerben kann.

Die wohl bekannteste Version ist die Straßenprostituierte. Für viele das schwächste Glied in dieser Gruppe. Denn häufig muss sie sich mit einem Zuhälter auseinandersetzen und gewaltättigen Freier. Und auf der anderen Seite kommt noch das Klischee hinzu, dass sie ein goldenes Herz hat.

Wenn sie in einem Bordell arbeitet, dann geht es ihr häufig besser. Muss sich aber trotzdem umsehen.

Das königliche Gegenstück dürfte wohl die Kurtisane sein. Denn sie weiß nicht nur, wie man jemanden im Bett erfreut, sondern ist auch noch eine hervorragende Gesellschafterin (zumindest sollte sie es sein). Dadurch hat sie die Möglichkeit viel Geld zu verdienen. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich mit dem allgemeinen Volk einlässt, darf ruhig als eher gering eingeschätzt werden.

Sie hat durch die Bettwahl auch die Möglichkeit sich mit den mächtigen eines Landes einzulassen und als Spionin zu arbeiten. Eine Kurtisane kommt also an wichtige Informationen heran, kann notfalls jemanden belauschen, an denen andere nicht herankommen und diese Leute auch bestehlen. Und wenn es hart auf hart kommt, dann eignet sie sich auch als Mörderin.

Und ja, es gibt auch die Mätresse. Auch sie kann diese Aufgaben erledigen, ist aber meistens nur bei einem Mann zu finden, während die Kurtisane bei mehreren zu Hause ist.

Wobei ich Dir jetzt ein Geständnis machen möchte: Ich würde gerne über eine männliche Kurtisane und auch Mätresse mal lesen.

Die Todesbringerinnen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man einen Menschen den Tod bringen kann. Die Giftmörderin ist durchaus eine Möglichkeit. Sie kennt sich mit Kräutern aus und weiß, welche gefährlich sind und welche heilen können. Zudem kannst Du Dir noch überlegen, ob sie nicht ein gewisses medizinisches Verständnis hat (Kräuterwissen und medizinisches Verständnis gehören nicht unbedingt zusammen). Zwar gelten Frauen als die Giftmörderinnen schlechthin. Aber ich habe mal einen Beitrag gelesen, indem es hieß, Frauen sind nur deswegen so bekannt, weil man bei Männern nicht daran denkt bzw. glaubt, sie könnten mit Gift morden.

Natürlich kann auch die Attentäterin oder auch die Assassine eine Rolle spielen. Sie tötet bewusst jemanden und kann dadurch auch Krisen auslösen und Reiche stürzen (je nachdem, wer ihr Opfer ist). Häufig sind ihre Attentate politisch, ideologisch oder auch religiös motiviert, gelegentlich kann es aber auch wirtschaftliche Gründe haben. Dabei kann es passieren, dass sie nur eine Person tötet, oder auch eine Gruppe.

Man könnte sagen, dass ihr gegenüber die Auftragsmörderin steht. Sie bekommt Aufträge jemanden zu töten und tut dies gegen einen materiellen Gewinn (meistens Geld, Gold oder welche Währung Du auch wählst). Dabei kann sie einen eigenen ethischen Standard haben, wen sie ermordet. Vielleicht nur Männer, vielleicht nur Frauen, niemals Kinder. Oder es ist ihr egal, wer auf ihrer Liste steht.

Auch wenn das jetzt kein Beruf ist, aber zur Vollständigkeit möchte ich natürlich auch die psychopathische Mörderin aufführen. Statistisch gesehen ist es wahrscheinlicher, dass ein Serienmörder (egal welcher Art) eher männlich ist. Aber diese Statistik gilt in erster Linie für uns Menschen. Wie Du sie einbaust, wäre dann Deiner Fantasie überlassen.

Die Regentinnen

Natürlich kann eine böse Lady Heldin auch auf einen Thron sitzen (oder überhaupt am Kopf irgendeiner Gruppe von Menschen). Dazu gehört natürlich die Königin irgendeines Reiches. In diesem Beitrag (im Gegensatz zu dem der letzten Woche) haben wir es mit einer bösen Königin zu tun, die vielleicht noch nett zu ihren eigenen Leuten ist (das wäre definitiv mal etwas anderes), aber gegenüber ihren Gegnerinnen und Gegnern keine Gnade walten lässt.

Es muss aber nicht gleich ein Königinnenreich sein, über das sie herrscht. Es reicht auch, wenn es eine kleine Gruppe ist. Also eine Gruppenanführerin. Natürlich könnte sie eine Piratin sein (siehe weiter oben), aber auch eine Diebin oder eine Terroristin. Was und warum sie tut, was sie tut, ist natürlich Dir überlassen. Aber dabei muss sie nicht immer die ganze Nette sein.

Abschlussgedanken

Natürlich sind das auch hier wieder nur Inspirationen für die Berufe Deiner bösen Lady Heldinnen. Aber ich denke Mal, dass da doch das eine oder andere dabei ist, was Dir durchaus gefallen könnte.

Ansonsten, sei offen, was es um Dich herum alles gibt und was Du für Deine bösen Lady Heldin interessant finden könntest.

Dabei wünsche ich Dir ganz viel Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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Wie kannst Du Trash-Marketing verhindern?

Hei, hallo und herzlich willkommen,

und ja, ich gestehe, manchmal sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Das bedeutet ganz klar, ich verrenne mich häufig selbst, wenn ich mich für etwas begeistern kann. Da könnte es auch passieren, dass ich einen Marketingshop leerkaufen würde, nur, um Marketing zu betreiben. Doch wie verhindern, wenn man Spaß dabei hat?

Kurze Vorgedanken

Zugegeben, es gehört zu meiner Persönlichkeit zu übertreiben. Leider bin ich so. Daher kann ich die Autor*innen verstehen, die sehr gerne, sehr viel verschenken. Es macht mir Spaß, anderen Leuten eine Freude zu bereiten.

Aber wie schon erwähnt, bringt es auf Dauer nicht viel. Wie können wir also verhindern, vor lauter Leidenschaft es zu übertreiben?

Willst Du alles? Dann ist es schon zu viel!

Kennst Du dieses Gefühl? Wenn Du Dir denkst, dass Du dieses kaufen könntest und jenes, dann vielleicht noch das und dann noch das andere. Kommt dieses Gefühl auf, ist es sehr wahrscheinlich, dass Du übertreibst.

Natürlich darfst Du Dich austoben und Dir vorstellen, wie es wäre, wenn Du das alles kaufst und verteilst. Irgendwie gehört das dazu, finde ich zumindest.

Aber seien wir ehrlich, brauchen Deine Fans das alles wirklich? Es geht hier erst einmal um Deine Fans, nicht um Dich. Wenn Du es haben möchtest, klar, es macht Spaß. Doch am Ende sollen es Deine Fans nicht nur bekommen, idealerweise sollen sie es auch nutzen, was auch immer Du verschenkst.

Wie geschrieben, in Deinem Kopf (und im Einkaufskorb) darfst Du Dich erst einmal austoben. Doch bevor Du Dich dranmachst alles zu individualisieren, um es tatsächlich zu kaufen, stoppe erst einmal. Dann lauf die eine oder andere Runde durch Deine Wohnung und überlege Dir genau, was Du jetzt machen möchtest.

Willst Du das wirklich alles? Wenn ja, dann kauf es (ich meine das wirklich so, denn ich denke mir, dass Du dann dafür gute Gründe hast). Wenn nein, überlege Dir genau, was von den ganzen Dingen Du tatsächlich verschenken möchtest.

Lieber weniger, dafür hochwertigere Geschenke

Erinnerst Du Dich noch an das Beispiel mit dem Kugelschreiber? Hier zur Sicherheit eine kurze Zusammenfassung:

Es gibt ja (grob geschrieben) zwei Arten von Kugelschreibern. Die einen, welche man nur einmal benutzen kann, weil man die Mienen nicht austauschen kann. Wenn die Miene leer ist, muss man sie entsorgen. Und eben die, bei denen man die Miene austauschen kann. Damit sind sie dauerhafter nutzbar.

Wenn Du also die Wahl zwischen diesen Einmalkugelschreiber und einem Mehrfachkugelschreiber hast, ist meine Empfehlung ganz klar, lieber etwas teurer, dafür länger nutzbar. Und zwar nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Erinnerung der Person. Denn sie wird aller Wahrscheinlichkeit öfters Deinen Kugelschreiber verwenden, wenn sie die Miene austauschen kann. Gerade dann, wenn sich dieser gut in der Hand anfühlt.

Am Ende kannst Du natürlich weniger kaufen, weil solche Artikel ein wenig teurer sind. Aber es geht am Ende darum, dass Du diese Mittel sinnvoll einsetzt. Wir möchten ja dauerhaft in Erinnerung bleiben und nicht nur kurzfristig.

Häufig gewinnt das Naheliegendste

Womit kannst Du Bücherfans eine kleine Freude machen? Häufig muss man keine riesigen Gedankensprünge machen. Lesezeichen oder Postkarten gehört irgendwie dazu. Das landet im nächsten Buch und die Meisten freuen sich (so wie ich).

Auf Messen oder Convention könnte sich noch ein Beutel gut machen. Natürlich mit Deinem Logo oder Deinem Buchcover drauf. Auch wenn am Ende andere Bücher in dem Beutel landen, so werden alle sehen, mit was für einen Beutel die Person herumläuft. Und die Wahrscheinlichkeit, dass die Beobachtenden sich mit Dir und Deinem Werk beschäftigen, kann steigen.

Überhaupt sind solche Dinge mit Deinen Sachen durchaus interessant. Weil viele sich eher Bilder auf Messen oder Convention ansehen, als das geschriebene Wort. Es geht schneller.

Deine eigene Marke

Gibt es etwas, was Dich besonders fasziniert? Oder worüber Du besonders viel weißt? Die Autorin Katherina Ushachov liebt zum Beispiel den Fächer. Warum das nicht irgendwie in den Kanälen immer wieder erwähnen und dann daraus ein Marketingprodukt machen?

Unter dem Hashtag #SchreibseelesTarotForWriters poste ich aktuell auf Twitter alles rund um das Tarot fürs Schreiben. Warum nicht am Ende selbst ein Tarotdeck veröffentlichen? Das wäre auch eine Möglichkeit.

Natürlich ist der Aufbau einer solchen Marke nicht von heute auf morgen getan. Aber wenn Du nicht heute damit anfängst, kannst Du es nicht morgen nutzen.

Frag Deine Fans

Letztendlich wissen Deine Fans am besten, was ihnen gefällt. Daher frag sie einfach. Natürlich wird es immer Leute geben, die etwas exotisches haben wollen. Aber das gehört zum Leben dazu.

Doch sehr wahrscheinlich kannst Du die Sache eingrenzen und am Ende auf eine Lösung kommen, die für alle passend ist. Daher kannst Du eine Umfrage erstellen (es gibt viele kostenfreie Tools im Internet) und damit herausfinden, was am Ende Deine Fans von Dir möchten. Und so kannst Du zielgerichtet ihnen etwas anbieten.

Aber klar, überraschen darfst Du sie immer noch am Ende. Daher ist es gut, ihnen zuzuhören. Was schreiben sie unter anderen Tweets oder Beiträgen, was teilen sie auf ihren Accounts und so weiter.

Einen Onlineshop aufmachen

Es gibt verschiedene Anbieter im Internet, die es Dir ermöglichen, Dein Logo oder Dein Cover (oder was auch immer) auf den unterschiedlichsten Produkten zu packen und zu verkaufen. Du musst das Bild nur in einer entsprechenden Qualität hochladen und schon kann es losgehen.

Diesbezüglich musst Du Dir keine Gedanken machen, was Deine Fans wollen. Denn der Shop bestimmt die Bestückung und sie können auswählen was und wie viel sie wollen.

Bisher kenne ich noch nicht viele Autor*innen, welche einen eigenen Onlineshop haben. Aber zumindest eine Überlegung ist es Wert.

Abschlussgedanken

Gerade bei der ersten Messe oder Convention kann es passieren, dass man die Fans vor lauter Freude und Begeisterung mit kleinen Dankeschöns überschütten möchte. Denn nichts anderes sind diese Marketinggeschenke häufig. Ein kleines Dankeschön, dass die Fans Dich als Autor*in besuchen, Deine Bücher gekauft haben und Dich unterstützen.

Trotz allem würde ich Dir empfehlen, es nicht zu übertreiben. Einerseits, um Deinen Geldbeutel zu schonen. Aber auch, um Dir für weitere Messen Luft zu lassen, damit Du sie mit neuen Dingen überraschen kannst.

Bei Deinen Überlegungen wünsche ich Dir viel Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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Mögliche Berufe für Deine Fantasyheldinnen

Mögliche Berufe für Deine Fantasyheldinnen

Hei, hallo und herzlich willkommen,

Frauen sind schon häufig Mangelware in diversen Geschichten (also Fantasy, Science-Fiction und so weiter). Zusätzlich sieht es noch einmal mau aus, wenn man Berufe für sie sucht. Daher hatte ich mir vor einigen Jahren Gedanken darum gemacht. Schauen wir uns an, welche Berufe sie in der Fantasywelt so alles übernehmen könnten.

Noch ein kleiner Hinweis. In diesem Beitrag geht es um die Heldin oder andere Protagonistinnen, die man lapidar als Gut bezeichnen könnte. Für die Antagonistin kommt nächste Woche ein eigener Beitrag.

Kurze Vorgedanken

Natürlich haben Frauen in der Geschichte durchaus ihren Weg gefunden. Zumindest im Schatten. In einem Gespräch erfuhr ich mal, dass es bei den Beduinen wohl so ist/war, dass die Frauen nicht alleine das Zelt verlassen dürfen/durften. Daher haben sie ihre Männer auch für Kleinigkeiten aus dem Zelt zum Einkaufen geschickt, damit sie alleine waren. Und über Schleichwege kamen sie zu den anderen Frauen und unterhielten sich. Um ein reales Beispiel zu nennen.

Doch in Fantasygeschichten fehlt mir diese Kreativität häufig. Frauen haben schon immer einen Weg gefunden, um sich zu treffen, ihre Ideen mitzuteilen und ihren Wissensdurst zu stillen. Nicht alle haben es in der Geschichte geschafft, ihre Stimme einen ewigen Wert zu geben. Das ist ein Fakt. Aber viele. Auch das ist ein Fakt.

Aber das ist egal, ich schreibe hier von Fantasygeschichten. Und da können ganz andere Regeln gelten. Warum muss dort unser Gesellschaftssystem immer wieder übernommen werden? Theoretisch könnten dort auch Frauen oder weiblich gelesene Wesen physisch stärker sein, als Männer oder männlich gelesene Wesen. Daher habe ich mir Gedanken gemacht, welche Tätigkeiten Deine Heldinnen nachgehen können.

Und ja, wenn Du willst, kannst Du auch gerne Inspirationen für Deine Helden (also die Männer) mitnehmen.

Die Kaste der Kriegerinnen

In Fantasygeschichten kann der Krieg immer wieder eine wichtige Rolle spielen. Daher spielen zumindest die männlichen Krieger eine Rolle. Warum also nicht auch die Kriegerin?

Es gibt die Möglichkeit, dass wir es mit einer einzelnen Kriegerin in der Armee zu tun haben (wie Mulan). Entweder wird sie ermuntert oder schleicht sich aus eigenem Antrieb heimlich in die Armee ein, um für eine gute Sache zu kämpfen (welche das ist, liegt an Deiner Geschichte). Hier stellt sich die Frage, warum dürfen Deine Frauen nicht in die Armee eintreten. Und welche Konsequenzen es hat, tun sie es doch.

Aber es ist auch möglich, dass mehrere Frauen in die Armee eintreten und ihren Dienst verrichten (wie im Roman von Terry PratchettWeiberregiment„). Es kann offiziell sein oder ebenfalls im Geheimen passieren, weil die Frauen ansonsten bestraft werden würden.

In zwei asiatischen Filmen (deren Titel ich leider nicht mehr weiß), hat sich jeweils die Prinzessin eines Landes gemeldet, sich zur Soldatin ausbilden zu lassen. Also die wahre Kriegerprinzessin. Einmal wollte die Prinzessin eine Soldatin werden, damit sie ihr Land verteidigen und die Sorgen und Nöte ihrer Soldaten besser verstehen lernt. Für die andere Prinzessin war es selbstverständlich, dass sie in den Krieg zieht. Immerhin ist sie die Prinzessin des Reiches. Und als solche hat sie ihr Reich auch mit ihrem Leben zu beschützen.

Interessant war bei den Filmen, dass die Männer kein Problem damit hatten, dass überhaupt eine Frau in den Krieg ziehen wollte. Man bestrafte sie nicht oder sperrte sie ein. Aufgrund ihrer Erfahrungen (die ihr fehlten), war der Grund, warum die Männer ihr rieten, sie solle zu Hause bleiben. Was sie natürlich nicht tat.

Wenn Du über vereinzelte Kriegerinnen oder Soldatinnen schreibst, dann kann man es mit Ausnahmeerscheinungen zu tun haben. Auch wenn sie geduldet werden und an der Seite der Männer kämpfen dürfen.

Alternativ kannst Du auch über Kriegerinnen schreiben, denen man es gestattet, genauso in der Armee zu dienen, wie den Männern. Sie werden also eingezogen und ausgebildet, als gäbe es keine Unterschiede zum anderen Geschlecht.

Gerade Amazonenarmeen speisen sich natürlich aus dem eigenen Geschlecht. Da können sie keine Männer in den Kampf schicken. Amazonenkriegerinnen (die es wirklich gab) bewiesen, dass Frauen durchaus kämpfen können.

Vielleicht wirst Du aber sagen, Frauen sind Männern körperlich unterlegen. Menschenfrauen in unserer Realität haben diesen Nachteil. Da stimme ich Dir sofort zu. Auch wenn viele Frauen durchaus beweisen, dass mit ein paar guten Handgriffen auch ein starker Mann überwältigt werden kann. Aber darauf will ich nicht hinaus.

Wir sind in einer Fantasywelt. Hier reagiert durchaus Deine Fantasie. Warum also bitte schön, sollen Frauen nicht genauso stark wie Männer sein? Oder gar stärker? Nenne mir einen guten Grund? Wir bilden hier nicht zwangsläufig die Realität ab. Und zudem gibt es Fantasyvölker. Das bedeutet, hier müssen nicht die gleichen biologischen Gesetze herrschen, wie bei uns Menschen. Von den sozialen Gesetzen schreibe ich an dieser Stelle mal nicht.

Wenn Du, sagen wir Mal, über ein Orkvolk schreibst, können die Frauen genauso stark sein, wie die Männer. Oder Du teilst auf. Es gibt also Frauen und Männer, die stärker sind, als andere aus dem Volk (also ebenfalls Frauen und Männer). Die Starken gehören zur Kriegskaste und die Schwachen bleiben zu Hause.

Die Kaste der Regentinnen

Gut, jetzt sagst Du Dir, ich will meine Frauen nicht in den Krieg ziehen lassen. Dann setz ihr doch eine Krone auf? So als Beispiel. Oder bring sie anders ins Regierungssystem ein.

Die wohl bekannteste Rolle von Frauen als Regentin ist eben der einer Königin. Oder auch die einer Prinzessin. Auch wenn einige Fantasygeschichten diese Rolle nicht so optimal ausnutzen, wie man es sich wünscht.

Häufig kommt der Königin eher eine Statistinnenrolle zu. Sie darf lächeln, ihren Ehemann unterstützen, aber sobald er stirbt, kommt nicht sie an die Macht, sondern sehr häufig ein anderer Mann.

Wie wäre es, wenn sie aus eigenem Recht her regiert? Sie wird als Prinzessin geboren und darf dann als Königin allein regieren? Ohne, dass ein Mann ihr die Würde in irgendeiner Art und Weise zubilligen muss. Oder, wenn sie verheiratet ist und ihr Gemahl stirbt, dass sie dann selbst regieren darf, bis die nächste Generation dran ist? Wäre zumindest eine schöne Abwechslung.

Aber Frauen müssen nicht nur Prinzessinnen oder Königinnen sein. Wie wäre es denn als Beraterin? Meistens kommt Männern diese Rolle zu. Doch auch Frauen können logisch denken und einen König beraten. Oder ihn in die Irre führen, je nachdem, was Du willst.

Oder sie könnte auch als Botschafterin arbeiten. Man sagt doch Frauen zu (wenn wir die Klischees bedienen), dass sie sehr einfühlsam sind und darauf bedacht, die Harmonie zu erhalten.

Die Kaste der Wissenschaft

Gehen wir mal aus dem Schloss, wo wir die Kriegerin und die Königin am ehesten finden, weg und schauen uns mal in den Universitäten oder im Leben um. Dort finden wir sicherlich auch Frauen, die etwas Interessantes zu erzählen haben.

Wissenschaftlerinnen können herausfinden, wie die Welt funktioniert oder auch neue Waffensysteme entwickeln, damit die Soldatinnen sie nutzen können. Oder von mir aus, sie erfinden etwas, um die körperlichen Schwächen der Frauen zu kompensieren.

Frauen können zum Beispiel als Physikerinnen oder Chemikerinnen arbeiten, gerne auch als Mathematikerinnen. Aber auch als Biologinnen und hei, wie wäre es denn mit einer Alchimistin?

Natürlich könnte sie an einer Universität lernen und lehren. Aber auch in ihrer kleinen Stube unter dem Dach eines Hauses. Egal welche Widrigkeiten Du sie aussetzt, solange sie eine Liebe zu der Wissenschaft hat, wird sie einen Weg finden, um ihre Forschungen zu betreiben. Und vielleicht hast Du eine Lieblingswissenschaftlerin, die Du hier als Vorbild nehmen kannst.

Kaste der Magie

Was wäre eine Fantasygeschichte ohne Magie? Gut, eine Fantasygeschichte. Aber in vielen ist die Magie durchaus ein wichtiges Thema. Und meistens haben die Männer eine gewisse Hoheit darüber. Sie sind entweder der Oberguru, haben den besseren Zugang dazu oder sind sonst wie begünstigt.

Warum sollte nicht eine Frau die Oberhoheit über die Magie haben, so als Obermagierin? Natürlich gibt es Geschichten dazu, aber meistens sind immer noch die Männer, welche auch die magische Führung innehaben.

Häufig sind Frauen, welche die Magie anwenden gefürchtet, verachtet oder gehören schlichtweg zum Lager der Schurkinnen. Sie sind die bösen Hexen, welche das Reich vernichten wollen. Nicht immer, aber immer wieder. Hexen können gerne die Beraterinnen von Königinnen und Königen sein. Sie können das Reich retten, die Heldin oder den Helden anweisen. Du hast mit ihnen eine Menge Möglichkeiten.

Kaste der Heilerinnen

Und eines der wohl weiblichsten Rollen in der Geschichte. Die Frau als Hebamme und als Heilerin. Natürlich kann sie auch eine Ärztin sein, eine Kräuterhexe oder was auch immer es so gibt oder Deine Geschichte benötigt.

Oder Du nutzt einen Beruf aus der Gegenwart und transportierst ihn in Deine Fantasywelt. Das wäre auch noch eine Möglichkeit (auch für die anderen Bereiche). So könnte es eine Gerichtsmedizinerin geben, die mithilfe von Telepathie die Mordursache herausfindet. Nur, um ein Beispiel zu nennen.

Kaste der Händlerinnen

Frauen haben schon immer Handel betrieben. Sie haben Waren hergestellt und verkauft, sie haben eingekauft und weitergekauft.

Sie könnte eine Handelskapitänin sein und eine Flotte besitzen, mit der sie um die Welt reist, um die Waren anzubieten oder einzukaufen. Oder sie besitzt einen Laden, ein Kontor oder was auch immer wichtig ist. Und darüber baut sie sich nach und nach ihr Weltreich auf (hei, man kann auch träumen).

Abschlussgedanken

Das soll nur eine kleine Übersicht darüber bieten, was Deine Fantasyheldinnen theoretisch alles machen können. Sicherlich fallen Dir noch mehr Punkte bzw. Berufe ein, die Du nutzen könntest. Hier findest Du lediglich einen Startpunkt.

Sei kreativ, denk außerhalb des Rahmens und trau Dich. Sicherlich wirst Du ein paar tolle Ideen haben, die Du umsetzen kannst. Auf die Ergebnisse von Dir freue ich mich schon einmal.

Dabei wünsche ich Dir viel Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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Warum ist Trash-Marketing keine gute Idee?

Hei, hallo und herzlich willkommen,

letzte Woche haben wir uns angesehen, was ich unter Trash-Marketing verstehe. Nun geht es um das Thema, warum ich es für keine gute Idee halte, im Rahmen des Offline-Marketing Müll zu fabrizieren.

Kurze Vorgedanken

Marketing um jeden Preis? Bei manchen scheint das ihr Motto zu sein. Dabei finde ich, dass es sehr gute Gründe gibt, die gegen Trash-Marketing sprechen. Drei Themen halte ich hier besonders für ausschlaggebend. Jedoch bin ich mir sicher, dass Du selbst auch noch ein paar Gedanken dazu hast. Also, warum man Trash-Marketing unterlassen könnte.

Dein Geldbeutel wird es Dir danken

Zwar heißt es in den Kreisen des Marketing sinngemäß, wenn man 1.000 EURO investiert, verbrennt man circa 500 EURO. Man weiß nur nicht, welcher Teil es ist.

Bei Offline-Marketing ist es fast genauso. Wenn ich jetzt Kugelschreiber, Lesezeichen, Leseproben und so weiter anbiete, weiß ich natürlich nicht, was davon wirklich gut ankommt. Zumal einige Leute Leseproben lieben und andere dies sofort aussortieren (das war auch ein Kommentar auf Twitter zu diesem Thema).

Wenn ich aber sinnlos Geld ausgebe, nur um eine breite Palette anbieten zu können, ich bin der festen Überzeugung, dass da durchaus eine Menge Müll anfällt. Denn ich bekomme immer öfters mit, dass viele Menschen in meiner näheren Umgebung ihre Wohnungen ausmisten und minimaler leben wollen. Und in dieser minimalen Welt passen hunderte von Marketingsachen der Lieblingsautorin oder des Lieblingsautor nicht mehr rein.

Daher ist eine zielgerichtete Auswahl von Marketingmittel auf Dauer günstiger. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Umwelt wird es Dir danken

Dass wir ein massives Umweltproblem haben, ist sicherlich kein großes Geheimnis. Eine der vielen Gründe, warum Schüler*innen jeden Freitag auf die Straße gehen, anstatt in die Schule (auch wenn die Nachrichten in letzter Zeit kaum noch darüber berichtet).

In diesem Zusammenhang finde ich es, dass es ein fatales Signal ist, wenn wir dann, im Rahmen des Marketing, auf Umweltbelange keinen Wert legen. Immerhin geht es uns auch etwas an. Dabei kann es durchaus leicht sein, ein paar Hebel zu bewegen, um etwas umweltfreundlicher aufzutreten.

Nehmen wir ein banales Beispiel: den Kugelschreiber. Bei meiner letzten Convention hatte ich einige Kugelschreiber als Geschenk dabei. Dabei gab es zwei unterschiedliche Versionen. Einen Kugelschreiber, bei dem ich die Miene jederzeit austauschen kann und einmal, den ich wegwerfen kann, wenn die Miene leer ist.

Klar, ist der Kugelschreiber, den ich irgendwann wegwerfen muss, nicht gerade umweltfreundlich. Es gibt aber noch ein weiteres Problem, wie ich das mal bezeichnen möchte. Wenn ich den Kugelschreiber irgendwann wegwerfe (je nach Gebrauch mal früher oder mal später), könnte es passieren, dass ich die Person dahinter vergesse.

Das ist gerade bei neuen Autor*innen schade. Nehmen wir an, ich gehe auf eine Messe, treffe auf ein*e neue*n Autor*in und bekomme so einen Einmalkugelschreiber. Bei mir ist es so, dass ich schlimmstenfalls zeitnah vergesse, dass ich die Person getroffen habe. Und fliegt irgendwann der Kugelschreiber aus dem Haus (warum soll ich Müll aufbewahren), vergesse ich definitiv auf Dauer die Person.

Bei Kugelschreibern, wo man die Mienen austauschen kann, ist die Wahrscheinlichkeit durchaus größer, dass man diese öfters benutzt. Gerade, wenn die Miene weich ist (also nicht kratzt). Zumindest ist es bei mir so. Der Vorteil ist dadurch ganz klar, dass die Person dahinter eher im Bewusstsein bleibt. Und das eben jedes Mal, wenn ich den Kugelschreiber in die Hand nehme.

Bei vielen ist es sogar so, dass sie sich an die Person dahinter erinnern, wenn schon die Farbe vom Kugelschreiber ab ist. Denn sie haben eine Art Verbindung dazu aufgebaut. Aus diesem Grund finde ich es gut, wenn auf Dauer eher auf qualitativ hochwertigere Produkte zurückgegriffen wird.

Ja klar, auf dem ersten Blick sind sie teurer. Aber ich bin der Überzeugung, dass sie auf Dauer mehr einbringen, als die Billigprodukte. Und immerhin kannst Du auch damit werben, dass Du etwas für die Umwelt tust.

Deine Fans / Leser*innen werden es Dir danken

Bücher haben nicht den gleichen Status wie, sagen wir mal, eines Autos. Im Normalfall kaufst Du Dir ein Auto zur gleichen Zeit (Abweichungen wie, ein Auto für Schatzi oder Autosammlungen, lasse ich mal hier außen vor, denn das wäre jetzt zu speziell). Bei Büchern hingegen sieht es anders aus.

Je nach Budget kannst Du Dir pro Monat mehrere Bücher kaufen (dazu zähle ich auch gebrauchte Bücher oder auch E-Books, die häufig um einiges günstiger sind). Dadurch kann es natürlich passieren, dass Du mehrere Lieblingsautor*innen hast.

Jetzt gehen wir mal davon aus, dass Du drei Lieblingsautor*innen hast (auch wenn das die Autor*innen vielleicht nicht gerne hören, aber die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass man mehr als nur von einer Person sehr, sehr gerne die Bücher liest). Und jetzt stell Dir mal vor, alle drei Autor*innen schenken Dir einen Berg von Marketingsachen.

Und das eben nicht nur einmal (dann würde ich das gar nicht erwähnen), sondern auf jeder Messe oder auf jeder Convention. Dann gibt es ja noch Gewinnspiele und so weiter und so fort. Da kann durchaus was zusammenkommen.

Willst Du alles aufbewahren, dann kann es durchaus viel werden. Schlimmstenfalls landet alles in einer Kiste und Du vergisst es. Dadurch wird Stauraum in Beschlag genommen, welche die Lesenden durchaus für etwas anderes gebrauchen könnten. Aber da sie Dich als Autor*in zu sehr mögen, möchten sie es nicht wegwerfen. Es ist auf Dauer ein Teufelskreislauf.

Wenn Du zielgerichtet Geschenke vorbereitest, bringst Du Deine Lesenden nicht zur Sammelleidenschaft. Und vor allem, Du bleibst selbst eher in Erinnerung.

Du wirst es Dir vielleicht sogar selbst danken

Jetzt kenne ich nicht Dich und Deine Persönlichkeit. Aber wenn Du nur ein wenig wie ich bist, dann würde es Dir vermutlich wehtun zu sehen oder zumindest zu hören, dass Deine Geschenke in der Tonne gelandet sind.

Bei mir wäre es auf alle Fälle so. Seien wir mal ganz ehrlich. Wenn ich mir die ganze Zeit Gedanken mache, was meinen Lesenden gefallen könnte und viel Geld in die Hand nehme, um das alles zu realisieren, ich hätte es schon gerne, wenn es ihnen gefällt. Tut es nicht, mir würde es weh tun.

Klar, das ist eine reine Egosache, aber wir sind halt alle Menschen. Und es tut sicherlich uns allen gut, wenn unsere Arbeit auch auf dieser Ebene wertgeschätzt wird. Wenn nicht, mich würde es durchaus verunsichern. Das ist aber halt meine Persönlichkeit.

Würde aber alles, was ich in die Welt entlasse, gebraucht werden, ja, ich gestehe, meinem Ego würde das sehr, sehr gefallen. Daher wäre eine zielgerichtete Marketingaktion sicherlich um einiges attraktiver als blinder Aktionismus. Allein, für das persönliche Ego. Oder etwa nicht? 😀

Abschlussgedanken

Es gibt mindestens drei große und gute Gründe, warum man, meiner Meinung nach, Trash-Marketing vermeiden sollte. Klar, bei teureren Marketinggeschenken (wie der oben erwähnte Kugelschreiber) kratzen sicherlich an Dein Budget. Aber wenn Du weniger verschenkst, sieht die Sache anders aus.

Auf Dauer könntest Du vielleicht sogar Deinen Geldbeutel entlasten (weil die unendliche Masse wegfällt), die Umwelt wird entlastet (weil nicht jede zweite Sache weggeworfen wird) und letztendlich werden sogar Deine Lesenden entlastet, weil sie sich nicht um die Entsorgung kümmern müssen.

Und ja, wenn das Marketing gut ankommt, dann darf sich das persönliche Ego dabei durchaus wohl fühlen. Muss ja niemand wissen, außer Dir selbst.

Bei Deinem nächsten Marketingschritt wünsche ich Dir viel Erfolg.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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Frauen in Fantasyromanen und in der Geschichte

Frauen in Fantasyromanen und in der Geschichte

als dieser Beitrag ursprünglich auf meinem alten Blog erschien, hatte ich relativ frisch den Film „Warcraft – The Beginning„ gesehen. Ein durchaus sehenswerter Popcornfilm, wie ich immer noch finde. Den dazugehörigen Beitrag hab ich nun aus dem Keller geholt und möchte ihn Dir im neuen Gewand präsentieren.

Kurze Vorgedanken

Es gibt Zeiten, da möchte ich gar nicht so kritisch sein, wie ich es dann doch bin. Als ich diesen Beitrag schrieb, kam ich direkt aus dem Kino. Und an sich war „Warcraft – The Beginning“ durchaus ein sehenswerter, kurzweiliger Film. Doch es gab ein Punkt, der mich doch sehr gestört hatte: meine eigene kritische Brille, der es mir zwischenzeitlich um einiges schwerer macht, diverse Filme zu sehen oder Bücher zu lesen.

Das bedeutet nicht, dass mir der Film keinen Spaß gemacht. Doch es gibt Punkte, bei denen ich mir denke, es hätte um einiges besser werden können, hätte man die eingehalten. Und wie die Überschrift schon vermuten lässt, ja, es geht mal wieder um die Rolle der Frau.

Ein paar Gedanken rund um das Genre Fantasy

Sicherlich können wir uns darauf einigen, dass die meisten Fantasyromane von unserer eigenen Geschichte inspiriert sind. Vornehmlich dem Mittelalter. Wenn wir einen Fantasyroman lesen, dann haben einige vielleicht das Gefühl, so ähnlich könnte es im Mittelalter unserer Welt ausgesehen haben. Auch wenn dieser Gedankengang nicht realistisch ist, so kann es durchaus passieren, dass wir viele Ideen, wie unser Mittealter einst aussah, aus Fantasyromanen übernommen haben.

Unabhängig, ob manche von uns unbewusst verführt werden, Fantasy für ein wenig ZU real zu halten, oder nicht, basiert dieses Genre auf unsere Geschichte. Manche stärker, andere weniger. Und bei einigen Romanen hat man durchaus das Gefühl, reale Länder aus unserer Geschichte direkt eins zu eins zu erleben und nachvollziehen zu können.

Und doch dürfen wir von den meisten Büchern und auch Filmen aus diesem Genre gerne enttäuscht sein. Nun gut, ich kann es. Wie es bei Dir aussieht, will ich nicht entscheiden. Doch die Rolle der Frau in diesem Genre ist für mich schlicht enttäuschend.

Dabei bin ich eine leidenschaftliche Hobbyhistorikerin. Das bedeutet, dass ich gerne historische Sachbücher aller Art lese. Besonders gerne aus der Zeit des viktorianischen Englands (Steampunk lässt grüßen). Aber auch einfach mal so ein Buch über die Steinzeit und dem Mittelalter. Vor einigen Jahren habe ich auch, ohne große Intention, ein Buch über die Geschichte Indiens gelesen. Um ein weiteres Beispiel zu nennen.

Was das alles zu bedeuten hat? Geschichte und Fantasy schließen sich nicht aus, obwohl sie es tun.

Frauen in der realen Geschichte – unserer Geschichte

Wenn wir in historischen Büchern lesen, dann lesen wir meistens Bücher, welche die Geschichte der Männer erzählt. Und meistens wurden und werden sie auch noch von Männern geschrieben. Das bedeutet, dass die Taten von Männern mehr oder weniger in epischer Bandbreite erzählt wurden. Egal wie bedeutend die Angelegenheit wirklich für die Geschichte war, sie wurde erzählt.

So kann es durchaus vorkommen, dass ein unscheinbarer Mann so einer beachtlichen Größe gefunden hat, nur weil seine Geschichte immer und immer wieder erzählt wurde. Und dadurch wurde ihm mehr Bedeutung zuerkannt, als es letztendlich stimmte.

In den Geschichtsbüchern dieser Männer haben Frauen eine untergeordnete Rolle gespielt. Sofern sie überhaupt erwähnt wurden. Denn Frauen spielten in der Welt der Männer nicht unbedingt die Rolle, die sie eigentlich hätten einnehmen sollen.

Und diese sexistische Brille tragen viele Historikerinnen und Historiker noch heute. Und das bringt zwei Probleme mit sich. Zum einen, es wird teilweise den Berichten von damals geglaubt. Zwar gibt es heute durchaus kritische Beobachtungen. So hat man zwischenzeitlich anerkannt, dass es bei den Wikingern auch Wikingerinnen gab, die an vorderster Front gekämpft hatten. Aber wenn ich mir zwei Beiträge im Fernsehen zu einem Thema ansehe, dann bekomme ich mindestens drei verschiedene Ansichten der gleichen Ereignisse.

Denn wir sehen die Ereignisse von damals mit einer Brille der Gegenwart (oder zumindest die Historikerinnen und Historiker). Das bedeutet, was wir heute erleben und heute kennen, wird auf die Vergangenheit angewandt (das zweite Problem). Und zwar ohne Rücksicht darauf, dass damals ganz andere Verhältnisse vorherrschten und somit die Dinge ganz anders bewertet werden müssten.

So werden Dinge, die Frauen getan haben, in einem ganz anderen Licht betrachtet. Wurden sie nicht erwähnt oder in einem Kontext, der heute eher als unschön gilt, wurde dies einfach übernommen und nicht weiter kritisch hinterfragt.

So gibt es den Dienst an die Göttin. Das bedeutete, dass Frauen mit fremden Männern eine Nacht verbrachten. Das gilt heute in einigen historischen Berichten als reine Prostitution. Denn was sind Frauen, die mit Männern schlafen und dafür Geld bekommen? Damals war das aber vielleicht (und mit großer Wahrscheinlichkeit war es wohl so) eine völlig andere Sache. Wir wissen es nicht und betrachten diese Angelegenheit in einem völlig falschen Kontext.

Eine andere Sicht der Dinge erlauben sich nicht alle Historikerinnen und Historiker. Leider. Denn dazu müsste man aus der Box springen und über den eigenen Tellerrand schauen. Und noch wagen das nicht alle. Und wenn, dann kann das durchaus zu Anfeindungen führen.

Fakt ist, unsere Geschichte bzw. die Männer hatten zu den verschiedenen Zeiten einen unterschiedlichen Stand zu den Frauen. Vor zwei oder drei Jahren habe ich die Biografie des Großen Kurfürsten gelesen. Unter anderem blieb mir eine Szene im Kopf. Und zwar, dass es geheißen haben soll, dass der wehrte Kurfürst seinen Kurfürstenhut (wohl das Äquivalent zu der Krone eines Königs) seiner Ehefrau Luise Henriette von Oranien zu den Füßen warf. Danach soll er gesagt haben, dass sie doch bitte die Regierungsgeschäfte übernehmen solle, wenn sie doch alles besser wisse.

Jetzt wirst Du Dich vielleicht fragen, was bitte schön der Blödsinn soll. Denn zu Zeiten des Großen Kurfürsten hörte dieser noch auf den Rat seiner Mutter, seiner Schwester und seiner ersten Ehefrau (bei seiner zweiten Ehefrau bin ich mir nicht mehr so sicher).

Erst später wurde der Rat einer klugen Frau nicht mehr geschätzt, ganz im Gegenteil. Dieser wurde abgelehnt und die Frauen sogar misstrauisch beäugt, wenn sie klüger war, als ein Mann.

Und vor allem, sie waren immer ein Teil der Geschichte. Sie waren Töchter, die man verheiraten konnte, Schwestern die gelegentlich was Eigenes auf die Beine stellte und auch Mütter, welche sich um ihre Kinder kümmerten (sowohl Söhne als auch Töchter). Sie waren Ehefrauen von berühmten Männern, unterstützten diese oder kümmerten sich um ihre eigene Sachen.

Frauen waren in der Geschichte immer zugegen. Vielleicht nicht so aktiv, wie ich es mir gewünscht hätte (auch, weil sie es nicht durften). Und doch hatten sie ihren Wert und waren vorhanden. Zwar waren die Männer durchaus die aktiveren. Zudem vergessen so manche Historikerinnen und Historiker, dass es Frauen gab. Aber man kann nicht um sie herumkommen. Das ist so gut wie unmöglich. Und das sollten wir niemals vergessen.

Die Rolle der Frau in der Fantasy

Wenn man sich das durchliest und sich dann anschaut, wie die Rolle der Frau in den Fantasyromanen ist, dann findet man einen gewaltigen Unterschied. Während in der Geschichte die Frau eine entscheidende Rolle spielen konnte, scheint dies in den Fantasyromanen schlichtweg vergessen zu werden.

Schauen wir uns die großen, epischen Fantasyromane an, dann sind die häufigsten Themen Krieg, Politik und die Macht. In der historischen Welt war das nicht unbedingt das Spielfeld von Frauen. Oder kennst Du eine große historische Kriegsherrin. Ja, es hat sie gegeben. Aber jetzt ganz spontan eine zu benennen, das ist durchaus schwierig, ich gebe das gerne zu. Trotzdem haben wir zum Beispiel die Kriegerkönigin Boudicca. Sie gab nicht nur Befehle, sondern kämpfte sogar an vorderster Front.

Aber muss das bedeuten, dass wir deswegen die Frau in den Fantasyromanen einfach vor der Tür lassen müssen? Das war in dem Warcraftfilm nämlich so. Menschenfrauen spielten als Ehefrauen oder Königin eine Rolle. Aber wer war die Kriegerin? Keine Menschenfrau (und sonst kamen keine vor, die man näher hätte betrachten können).

Ich meine, wir haben es hier mit einer Fantasygeschichte zu tun. Und Fantasy entspricht nicht der Realität. Auch wenn wir vielleicht bei manchen Geschichten das Gefühl haben. Oder die Geschichten ein Teil unseres Denkens werden. Sie sind und bleiben fiktionale Geschichten.

Man kann also eine Frau durchaus in Rollen stecken, welche historische Frauen niemals hätten annehmen können oder dürfen. Gerne offen und legal oder auch unter der Hand (wie es Mulan getan hat).

Oder, wenn Du Deine Frauen nicht in den Krieg schicken möchtest, was ist mit der Magie? Physisch gesehen besteht ein Unterschied zwischen Männern und Frauen. Darüber können wir uns einig sein (warum das auch bei anderen Völkern gilt, will sich mir aber nicht erschließen, da könntest Du diese Unterschiede tatsächlich aufheben). Aber warum sollte das für die Magie gelten? Oder in der Politik? Oder in anderen Bereichen?

Es gibt keinen rationalen Grund, warum das nicht in Fantasyromanen gelten soll. Natürlich, in historischen Romanen ist dies eher schwerlich möglich. Doch dort finden wir immer und immer wieder starke Frauencharaktere (das ist bei vielen historischen Romane auch der Grundtenor). Aber Fantasyromane sind einfach keine historischen Romane. Also, warum bitte schön, sollten wir nicht die Möglichkeit nutzen und weniger sexistische Elemente in diese Geschichten einzubauen? Ich sehe einfach keinen Grund.

Abschlussgedanken: Was können wir daraus lernen?

Aus der Geschichte und den historischen Romanen können wir folgendes lernen:

  1. Die Geschichte ist interessant. Sowohl für Fantasyautorinnen und -autoren als auch für alle anderen. Denn sie bietet eine Fülle an Material für Deine Romane.
    Lies ruhig einige Bücher zur Geschichte, die sich auch kritisch mit dem Thema auseinandersetzt. Lies Dir auch gerne Bücher über das soziale Umfeld der damaligen Zeit und nicht nur über die großen Männer der Geschichte. Dort findest Du sicherlich auch interessante Frauenfiguren und damit auch Vorbilder für Dich und Deine Figuren.
  2. Gib den Frauen durchaus größere Rollen in Deinem Fantasyroman. Gerne an der Front, aber auch hinter dem Kampfgetümmel. Gib den Frauen interessante Rollen und interessante Geschichten.
    Damit werden diese Geschichten für Deine Leserinnen und Leser interessanter. Nicht nur für Frauen, sondern im allgemein für alle, die nach Deinem Buch greifen. Denn die meisten von uns wollen interessante Charaktere lesen. Gib sie uns also.
  3. Schreib einfach bessere Bücher. Dazu gehört eine Menge. Aber ich bin mir sicher, Du schaffst das schon.

Dafür wünsche ich Dir viel Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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Was verstehe ich unter “Trash-Marketing”?

Hei, hallo und herzlich willkommen,

warst Du in letzter Zeit auf irgendwelchen Messen oder Conventions unterwegs? Vielleicht hast Du ja dort eine Tasche oder einen Beutel bekommen, der sehr viel Werbung enthalten hat. Und um diesen Inhalt geht es heute.

Kurze Vorgedanken

Auf viele Messen oder Conventions ist es schon Usus, dass man als Besuchende einen Beutel oder eine Tasche als Geschenk bekommt. Häufig sind sie ein Bestandteil der Eintrittskarte.

In diesen Taschen befindet sich in erster Linie Werbematerial, wie zum Beispiel Postkarten, Kugelschreiber, Lippenstifte, Schlüsselanhänger, Leseproben, Autogrammkarten, Bücher und so weiter.

Doch wird das alles wirklich gebraucht?

Was verstehe ich nun unter “Trash-Marketing”?

Als ich auf einer Convention war, bekam ich im Rahmen meines Tickets eine Tasche geschenkt. Und in dieser Tasche war so viel Zeugs drinnen, dass ich schon gar nicht weiß, was da alles war.

Auf der Veranstaltung hab ich dann gesehen, dass einige ihre Taschen entleert hatten und die Inhalte teilweise in die nächste Mülltonne warfen. Und ja, teilweise sogar die Taschen selbst. Es tut mir leid das zu sagen, ich kann es verstehen. Oder anders ausgedrückt, mein chaotisches Selbst kann es verstehen.

Genau das ist dann auch Trash-Marketing. Marketing, dass zeitnah oder sogar sofort eben im Trash, also dem Mülleimer landet. Und das teilweise, ohne sich sogar mit dem Werbemittel zu beschäftigen.

Warum?

Das kann tatsächlich viele Gründe haben. Schauen wir uns einige Mögliche davon an.

Uninteressante Inhalte

Kommen wir zu dem, für mich zumindest, naheliegendste Grund. Die Autor*innen suchen sich Werbematerialien aus, die einfach uninteressant sind. Warum sollte ich mich also als Lesende mit so etwas beschäftigen?

Ein Beispiel: Ich versuche meinen Schlüsselbund so mager, wie nur möglich zu halten. Das bedeutet also, dass ich mir niemals irgendwelche Schlüsselbundanhänger dran befestigen würde. Damit sind solche Werbegeschenke einfach uninteressant.

Würde ich also so etwas geschenkt bekommen, würde ich entweder Versuchen es jemanden zu geben, die oder der damit mehr anfangen kann (wenn ich es schon nicht ablehnen kann) oder es quasi frei lassen. Also auf der Messe irgendwo heimlich liegen lassen. Oder sonstwo auf einer Parkbank.

Aber rechne damit, dass andere sich nicht so viele Gedanken darüber machen würden. Vermutlich würden die meisten es sofort in den nächsten Mülleimer werfen. Für mich ist es sehr wahrscheinlich, dass sogar sehr viele das machen würden.

Hat nichts mit dem Buch zu tun

Wenn Werbematerialien nichts mit dem Buch zu tun hat, stehen viele Leute da und wissen damit nichts anzufangen.

Nehmen wir an, Du hast einen Roman über Rockstars geschrieben und als Geschenk gibt es eine Badekappe. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Erst recht, wenn Deine Band nicht ein einziges Mal schwimmen geht. Da würde ich mich schon fragen, was ich damit soll.

Mir würde einfach der Bezug zur Geschichte fehlen. Zudem drängt sich mir dann der Gedanke auf, dass die Autorin oder der Autor sich keine Gedanken über das Marketing gemacht hat. Hauptsache irgendwelche Geschenke.

Mehr, mehr und noch viel mehr

Bei manchen Autor*innen hab ich das Gefühl, dass es ihnen nicht nur darum geht, Marketing zu betreiben. Es geht ihnen viel mehr darum, als jemand zu gelten, die*der viele Geschenke macht. Da wird alles in den Beutel gepackt, was man in irgendwelchen Werbegeschenkeonlineshops findet.

Das ist natürlich nett, aber einfach zu viel. Wobei es auch häufig hier zu dem Fall kommt, dass durchaus einiges dieser Geschenke nichts mit dem aktuellen Roman zu tun hat. Zusätzlich ist das auch häufig einfach reine Materialverschwendung.

Welche Erfahrungen hast Du gemacht?

Jetzt überleg mal zurück zu Deine Beutel, die Du auf Messen oder Conventions bekommen hast. Was war da so alles drinnen? Hast Du wirklich alles genutzt? Oder hast Du auch was weggeschmissen?

Du musst gerade den letzten Punkt nicht öffentlich beantworten. Aber wenn Du was in die Mülltonne geworfen hast, dann weißt Du genau, was Trash-Marketing ist. Denn, wenn man es so will, hast Du es in diesem Moment gelebt.

Wenn Du aber alles nutzen konntest, sage ich Glückwunsch dazu. Nur muss ich provokant fragen, wie viele Schlüsselanhänger kannst Du wirklich gebrauchen?

Wie geht es weiter?

In den nächsten drei Wochen schauen wir uns dazu noch folgende Themen an:

Bis dahin wünsche ich Dir kreative Gedanken zu diesem Thema.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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