[Marketing] Allgemeine Gedanken zum Newsletter

Hei, hallo und herzlich willkommen,

zwar habe ich bereits einen Beitrag zum Thema Newsletter veröffentlicht. Doch ich möchte noch einmal intensiver auf dieses Thema eingehen. Daher dreht sich in den kommenden Wochen der Marketingteil um den Newsletter und alles, was damit zu tun hat.

Kurze Vorgedanken

Es gibt Autor*innen, die klar sagen, dass sie mehr Bücher über den Newsletter verkaufen, als über andere Kanäle. Andere hingegen nutzen (noch) nicht die Möglichkeiten und Dritte verkaufen nichts darüber.

Vorab meine Empfehlung: Finde Deinen Weg zu Deinem Newsletter. Dann wirst Du am erfolgreichsten. Davon bin ich überzeugt. Alles andere ist reines kopieren.

Was ist ein Newsletter

Wenn man den Gedanken hinter dem Newsletter herunterbricht, handelt es sich dabei lediglich um eine E-Mail. Diese E-Mail wird an mindestens zwei Personen gesendet (ab da, finde ich, verdient es am ehesten die Bezeichnung Newsletter).

Dabei wissen diese beiden Personen (oder wie viele Leute am Ende auf Deiner sogenannten Liste landen) nichts voneinander. Aber sie erhalten von Dir irgendwelche Informationen, die für sie interessant sind.

Theoretisch könntest Du Deinen Mailserver dafür benutzen und die Personen ins BCC nehmen. Alternativ ist es möglich, einen entsprechenden Anbieter zu verwenden, damit Du Vorlagen verwenden und eine Auswertung betreiben kannst.

Warum solltest Du Dir die Mühe machen?

In regelmäßigen Abständen sich hinsetzen und eine E-Mail schreiben, der informiert und fasziniert, kostet durchaus Zeit. Vermutlich könnten einige in der Zeit sogar eine Seite in einem Roman schreiben. Warum solltest Du also Dir die Mühe machen und das alles auf Dich nehmen?

In erster Linie geht es um den Kontakt. Die meisten Deiner Leser*innen werden zwar versuchen mit Dir über das Internet Kontakt aufzunehmen. Doch das kann sich manchmal als schwierig erweisen.

Wenn Du keine Fanseite auf Facebook hast, kann man mit Dir eventuell dort eine Freund*inschaft schließen. Aber das geht aktuell nur bis 5.000 Personen. Danach ist Schluss.

Schwieriger wird es, wenn Du gar nicht auf Facebook oder sonst wo zu finden bist. Wie soll ich als Deine treue Leserin dann mit Dir irgendwie Kontakt aufnehmen, um Dich zu unterstützen.

Und unterschätze Deine Leser*innen nicht. Wenn sie Dich mögen, gar lieben, werden sie eine Menge tun wollen, um Deine Bücher zu bewerben. Das mag verrückt klingen, aber als Leserin kann ich das bestätigen.

Wenn sie aber Deinen Newsletter empfangen können, bleiben sie auf den neuesten Stand. Sie wissen, wann welche Geschichte von Dir erscheint (und gegebenenfalls auch wo, gerade bei Verlagen oder Anthologien interessant). Sie erfahren, wo man Dich persönlich treffen kann. Und auch ein wenig über Dich selbst.

Zu der Themenfindung werde ich jedoch gesondert noch einmal etwas schreiben.

Warum können Newsletter so wichtig sein?

Normalerweise lassen viele User*innen nur bestimmte E-Mails in ihr Postfach. Klar, Mails von der lieben Familie und engsten Freundschaften. Gelegentlich auch von der Arbeit. Aber da könnte man noch eine eigene Adresse registrieren.

Auf alle Fälle ist es meistens relativ schwierig, in die Briefkästen der Leute zu gelangen. Ist man erst einmal drinnen, dann bleiben die meisten auch dort. Oder wann hast Du Dich das letzte Mal von einem Newsletter abgemeldet?

Bist Du erst einmal im Postfach von Deinen Leser*innen, kannst Du sie mit interessanten Titeln anlocken. Denn das zweite Ziel ist natürlich, dass sie Deine E-Mail auch öffnen. Zu guter Letzt müssen sie nur noch Deine E-Mail lesen und dann Deinen Aufforderungen nachkommen. Zum Beispiel Dein Buch kaufen. Oder es rezensieren.

Häufig höre ich von Leuten, das hatte ich doch auf Twitter gepostet. Oder dazu gab es einen Beitrag auf Facebook. Und dann muss ich gestehen, dass ich mindestens einen oder zwei Tage nicht online war. Und damit sind diese Dinge an mir vorbeigezogen.

Doch eine E-Mail kann man auch Tage nach dem Erhalt lesen. Oder auch Jahre, wenn der Anbieter diese nicht nach einer Frist löscht. Das spricht eindeutig für einen Newsletter. Besonders dann, wenn nicht wirklich viele E-Mails in diesem Postfach landen.

Zumal viele Social-Media Kanäle dafür geschaffen wurden, dass man sie eher durchscrollt, sieht das bei E-Mails häufig anders aus. Da nehmen sich die Meisten immer noch ein wenig Zeit und schauen sich diese in Ruhe an.

Du siehst, es spricht also vieles dafür, sich mit dem Thema Newsletter ein wenig mehr zu beschäftigen.

Sie sollen sich erinnern – dann eventuell kaufen

Als unveröffentlichte Autorin verfolge ich natürlich auch andere Autor*innen. Und das auch per Newsletter. Bei einigen ist es so, dass sie zwischenzeitlich so unregelmäßig diesen versenden, dass ich die Person schlichtweg vergesse.

Wenn dann endlich mal wieder ein Newsletter auftaucht, fällt mir ein, ach ja, Person XY gibt es ja noch. Und dann neige ich durchaus, nach den aktuellen Werken oder auch älteren zu recherchieren. Gelegentlich bin ich dann auch so frei und bestelle mir das eine oder andere Buch.

Für mich ist der Newsletter erst einmal wichtig, um mich in Erinnerung und letztendlich auch ins Gespräch zu rufen. Wenn die Leser*innen sich auf meinen Newsletter freuen, oder zumindest lesen, dann kann ich auch verkaufen. Denn die E-Mail wird geöffnet und ein Blick riskiert. Das ist der wichtigste Schritt bei der Sache.

Über die weiteren Schritte werde ich dann in den kommenden Wochen entsprechend schreiben.

Abschlussgedanken

Das war nur eine kleine Einführung in das Thema. In den kommenden Wochen möchte ich da tiefer und tiefer gehen. Am Ende soll dann auch mein eigener Newsletter stehen. Es soll also eine praktische Anleitung sein.

Daher plane ich folgende Themen für die kommenden Wochen:

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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frau-schreibseele

Mein Thema ist das geschriebene Wort. Das gilt sowohl für Romantexte als auch fürs Lettering, Sketchnote, Bullet Journals und was man noch schreiben kann. Aktuell arbeite ich an meinem ersten Roman, der 2018 veröffentlicht werden soll.

2 Gedanken zu „[Marketing] Allgemeine Gedanken zum Newsletter

  • 12. Oktober 2019 um 12:10
    Permalink

    Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Autoren keinen Newsletter haben. Meiner Meinung nach ist Newsletter-Marketing die effektivste und am wenigsten zeitraubende Methode, um mit Lesern in Kontakt zu bleiben. Facebook- und Twitter-Marketing mache ich praktisch überhaupt nicht mehr, weil es mir nichts bringt. Ich schreibe aktuell ca. 1 – 2 Mails im Monat, nicht immer mit einem Verkaufslink, sondern manchmal einfach auch nur, weil ich mit den Lesern in Kontakt treten will. Und es gibt “Superfans”, die mir regelmäßig auf diesem Weg schreiben. Viele meiner Leser sind übrigens ausgesprochen “Facebook-Hasser”. Mit anderen Worten: Über diese Plattform würde ich sie sowieso nicht erreichen. Aktuell habe ich ca. 1200 Abonnenten.

    Antwort
    • 12. Oktober 2019 um 17:39
      Permalink

      Hallo Martin,

      danke für Deine Sicht der Dinge. Tatsächlich bin ich auch überrascht, dass viele noch der Meinung sind, dass Facebook und ähnliches sich eher lohnt. In meiner Autor*innenbubble gibt es Leute, die sich entweder weigern auf FB zu gehen (um eine Plattform zu nennen) oder sich sogar zwischenzeitlich dort abmelden. Und ich gestehe, ich überlege auch es zu tun, da meine Aktivitäten dort sich so dermaßen reduziert hat, dass ich, im Grunde genommen, dort schon abgemeldet bin.

      Glückwunsch zu Deiner Abonnentenzahl. Für viele ist das ein Traum, aber wie man deutlich sehen kann, solche Träume können in Erfüllung gehen.

      Und wie man sieht, man muss nicht immer Werbung in den Mails machen, um etwas zu verkaufen. Da bin ich sogar der Meinung, dass man die Lesenden eher abschreckt 😀

      Danke für Deinen Kommentar <3

      Liebe Grüße
      frau schreibseele

      Antwort

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