Hei, hallo und herzlich willkommen,

zugegeben, mit konkreten Angeboten oder Dienstleistern tue ich mich persönlich immer schwer. Denn Anbieter von irgendwelchen Dienstleistungen können heute zweifelhaft sein und morgen weg. Oder sie entsprechen nicht den Richtlinien und bessern nach. Alternativ tauchen sie erst auf, nachdem Beiträge geschrieben sind. Daher möchte ich mich heute eher darauf konzentrieren, worauf Du achten solltest.

Kurze Vorgedanken

Wenn Du Dir einige Newsletters von anderen Autor*innen abonniert hast (was ich Dir bereits empfahl, ansonsten kannst Du es immer noch nachholen), wirst Du sicherlich schon einige Anbieter gesehen haben. Diese kannst Du nach und nach abgrasen und schauen, welche der Anbieter Dir persönlich gefallen.

Im Folgenden schreibe ich Dinge auf, die mir bei der Auswahl immer wichtig sind.

Leichte Arbeit im Hintergrund

Jetzt muss ich Dir ein Geständnis machen, meine Geduld kann sehr, sehr endlich sein. Was ich damit meine? Wenn etwas nicht so funktioniert, wie ich es möchte, kann mich das ziemlich auf die Palme bringen.

Daher möchte ich einen leichten Zugang zu der Technik, zur Software und was auch immer haben, um ganz einfach den Newsletter zu versenden. Wo muss ich was klicken, um meine E-Mail zu schreiben. Wie schaffe ich es, die Bilder hochzuladen und was tue ich, um den Text zu editieren.

Je einfacher für mich der Zugang zu der Technik ist, desto eher bin ich gewillt, mit dem Anbieter zu arbeiten. Oder je mehr Informationen es gibt.

Tatsächlich sind einige Newsletterdienstleister so beliebt, dass es zu deren Funktionalitäten nicht nur Internetseiten gibt, die es erklären. Sondern auch Online-Kurse oder gar Bücher. Wenn es also doch keinen intuitiven Zugang zum Dienstleister gibt, dann können solche Dinge helfen.

Vielleicht magst Du ja im Vorfeld schauen, wie gut die Informationen im Internet sind. Dann weißt Du, dass Du Dir entsprechend Hilfe besorgen kannst. Vor allem, wenn der Dienstleister aus dem englischsprachigen Raum kommt und Du nicht ganz so sicher in dieser Sprache bist.

Der Preis

Gerade, wenn Du noch keine Geschichte veröffentlicht hast, kannst Du vielleicht Hemmungen haben, für solche Dienstleister Geld auszugeben. Immerhin nimmst Du ja noch nichts ein.

Klar, darüber kann man diskutieren. Wer nichts ausgibt, kann nichts verdienen. Aber ich kann es verstehen, wenn man erst einmal zögerlich damit umgeht. Das bedeutet jedoch auch, dass Du gewisse Abstriche machen musst. Wer die kostenfreie Variante nutzt, kann durchaus mächtige Tools bekommen. Aber die wirklich wichtigen Tools sind hinter der Bezahlwand versteckt.

Wenn Du damit leben kannst, ist das in Ordnung. Ansonsten heißt es, weiter suchen. Oder eben ein paar Euros in die Hand nehmen und zahlen.

Schau Dir am besten genau an, was Du für welchen Preis bekommst. Häufig bieten Dir die Dienstleister ein gewisses Kontigent an monatlichen E-Mails erst einmal kostenfrei an. Sagen wir mal, Du hast 200 Personen auf Deiner Liste. Und diesen kannst Du einmal im Monat eine E-Mail versenden. Eben kostenfrei.

Gerade fürs Austesten und Probieren ist das erst einmal gut. Wer will schon die Katze im Sack kaufen, wenn man nicht weiß, ob das alles zu mir passt? Ich auf alle Fälle nicht.

Mein Tipp noch, schau Dir auf alle Fälle die Preislisten an. Es kann sein, dass Du eines Tages den kostenfreien Bereich verlassen möchtest oder sogar musst (weil Du die Bedingungen für den kostenfreien Bereich nicht mehr erfüllst). Dann ist es besser, wenn Du nicht überrascht wirst, weil Du auf einmal eine Summe im dreistelligen Bereich bezahlen musst.

Du kannst natürlich auch die kostenfreie Variante nutzen und dann zu einem anderen Dienstleister umziehen. Dafür musst Du nur wissen, wie das geht. Wenn Du Deine Liste einfach so mitnehmen kannst, ist das natürlich besser, als wenn Du diese bitten musst, sich neu anzumelden. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du einige dann verlierst, ist groß. Das ist dann leider der Faulheit geschuldet.

Rechtssicher

Wie schon erwähnt, muss Deine E-Mail einige rechtliche Dinge berücksichtigen. Zumindest für den deutschsprachigen bzw. für den EU-Bereich. Tut sie es nicht, kannst Du die Abhmahnung kassierst – sehr unwahrscheinlich, dass die Abmahnung Deinen Dienstleister trifft (gerade, wenn der Sitz im Ausland ist).

Daher ist und bleibt meine Empfehlung, teste vorher auch diese Punkte ausgiebig. Gibt es das Double-Opt-In Verfahren, siehst Du irgendwo das Impressum, kannst Du Dich ohne Probleme abmelden? Und so weiter und alles, was dazu gehört.

Wenn der Dienstleister sich nicht an die DSGVO hält. Oder plant, dieses abzuschaffen, ist meine Empfehlung diesen zu wechseln. Entweder gibt es die Möglichkeit, etwas zu installieren, sodass man diesen weiterhin nutzen kann (oder über den Text zu schreiben oder was auch immer). Oder Du musst Dir einen neuen Anbieter suchen.

Lieber einen angenehmen Dienstleister wechseln, als in einer möglichen Rechtshölle bleiben.

Design

Natürlich darf ein Newsletter auch optisch schön aussehen. Häufig bieten Dienstleister eine Auswahl von Designs an, mit denen Du arbeiten kannst. Oder du kannst sogar ein eigenes erstellen und mit diesen arbeiten.

Natürlich gilt auch hier, die kostenfreie Variante hat häufig eingeschränktere Möglichkeiten. Aber wenn Du ein einziges Design anlegen kannst, ist das schon ausreichend. Denn damit kannst Du Dein Logo hochladen, mit Deinen Farben arbeiten und was auch immer Dich optisch ausmacht.

Meine Empfehlung ist, dass Du darauf achtest, dass alles am Monitor lesbar ist. Blaue Schrift auf grünen Hintergrund ist halt schwer bis gar nicht lesbar. Und auch wenn ich es selbst nicht ausprobiert habe, doch dürfte dies auch für den Monitor gelten (tatsächlich hatte ich ein Buch mit dieser Schriftwahl, es war sehr schwer, den Text zu entziffern).

Und wenn Du ein vorbereitetes Design wählen musst, empfehle ich eines, was zu Dir passt, Dir gefällt und optisch ansprechend ist. Es mag sein, dass es nicht eins zu eins zu Dir und Deinem Branding passen mag, aber wenn es weitgehend Übereinstimmungen gibt, dann denke ich mal, kann man damit durchaus leben.

Ansonsten versuche Dein Design einzustellen, mit dem Du dann längerfristig arbeiten kannst. Das ist durchaus gut für Dein Branding.

Plugins

Für mich persönlich wäre das ein I-Tüpfelchen. Sollte Dein Dienstleister ein Plugin für WordPress oder andere Social-Media-Kanäle haben, erleichtert das durchaus die Arbeit.

Das bedeutet, dass Du das Plugin installierst und die Arbeit im Hintergrund läuft. Häufig musst Du nur noch entscheiden, wo das Plugin in Deinem Design sichtbar ist und der Rest läuft meistens von selbst.

Gibt es kein Plugin, dann ist das auch kein Problem. Es gibt andere Methoden, um Werbung für Deinen Newsletter zu machen (darauf komme ich später noch zurück). Daher ist das eine Kann-Sache, aber keine Muss-Sache.

Trotzdem kannst Du schauen, ob es ein Plugin gibt. Ansonsten, wenn der Rest stimmt, ist der Dienstleister in Ordnung. Auch ohne ein Plugin.

Abschlussgedanken

Am besten machst Du Dir eine Liste, was Dir an einem Anbieter wichtig ist. Arbeite mit meinen Vorschlägen und schau Dir die Newsletter anderer deutschsprachiger Autor*innen an, die Du abonniert hast. Was findest Du dort und was spricht Dich an?

Und denk daran, Du kannst Dir natürlich jederzeit einen anderen Anbieter suchen. Gegebenenfalls musst Du kündigen (wenn Du zahlst). Ansonsten einfach wechseln und weitermachen.

Bei der Suche wünsche ich Dir viel Spaß und Erfolg.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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