… oder, warum ich nicht das erreicht habe, was ich dieses Jahr erreichen wollte.

Hei, hallo und herzlich willkommen,

es ist November und die meisten stürzen sich in das NaNoWriMo. In einem Monat wollen also 50.000 Wörter geschrieben werden. Andere hingegen ziehen sich eher zurück, weil die Wortzahlmitteilungen anderer bei Ihnen eher eine Schreibblockade verursacht.

Zwar versuche ich, zumindest jeden Tag zu schreiben. Jedoch möchte ich die Sonntagsbeiträge dazu nutzen, Dich einzuladen, ein wenig Revue geschehen zu lassen. Was hast Du erreicht, was wolltest Du erreichen und wie soll es weitergehen.

Theoretisch könnte ich das auch im Dezember machen. Aber da plane ich lieber für das kommende Jahr.

Was ich erreichen wollte

Wie viele andere habe ich Anfang 2019 einige Ideen gehabt, die ich erreichen wollte. Dazu zählten tatsächlich 6 Romane, der Anfang eines Sachbuches und diverse Kurzgeschichten.

Tatsächlich habe ich sogar meine eigentlichen Ziele sehr weit runtergeschraubt, da ich schon ahnte, dass es eine Herausforderung sein wird. Daher wollte ich es nicht übertreiben.

Ideen habe ich genug, um das alles umzusetzen. Von daher wäre es kein Problem gewesen.

Was habe ich erreicht?

Einen Roman habe ich fertig geschrieben. Das ist mein Baby, das eigentlich auch dieses Jahr erscheinen sollte. Nachdem aber meine Alphaleser*innen zwar den Anfang gut fanden, aber den weiteren Teil weniger, bin ich gerade dabei, es ziemlich ausführlich zu überarbeiten.

Leider sind noch einige neue Ideen dazu gekommen, die zwar zur Hauptidee passen. Aber ich muss bei meiner Kreativität und Prokratinationswillen vorsichtig sein, dass ich nicht alles über den Haufen werfe. Denn das alles hindert mich am Ende ja das Buch zu veröffentlichen. Vielleicht ein unbewusster Akt von mir?

Einen zweiten Roman habe ich geschrieben. Die Idee zu einem Charakter finde ich übrigens auch sehr gut. Nur leider der Roman selbst nicht. Daher werde ich auf alle Fälle diesen komplett neu schreiben. Was Schrott ist, ist halt Schrott. Die Planung werde ich im NaNoWriMo vornehmen.

Zu meinem Sachbuch habe ich immerhin die Planung begonnen. Immerhin etwas. Zudem habe ich dazu auf dem #LitCampHH eine Session gehalten. Es waren immerhin drei Leute dabei gewesen. Zudem finde ich, dass ich mich relativ gut gemacht habe. Aber gut, es geht immer besser.

Und immerhin schreibe ich gerade an einer Kurzgeschichte. Klar, es hätte mehr sein können. Aber auch weniger.

Warum habe ich nicht das erreicht, was ich wirklich erreichen wollte?

In meinem Kopf herrscht Chaos, um es mal klar zu benennen. Da sind so viele Pläne und Ideen, die ich gerne umsetzen möchte, dass ich am Ende nicht weiß, was ich wann wie machen soll.

Zwischenzeitlich wurde indirekt bestätigt, dass ich ADHS bin (noch bin ich am überlegen, ob ich wirklich eine offizielle Diagnose haben möchte oder es so belasse). Daher ist es für mich wichtig, Methoden zu finden, mit denen ich meinen Alltag bewältigen kann. Denn ich nehme keine Medikamente (ohne Diagnose, kein Rezept). Also muss es anders gehen.

Daher führe ich zum Beispiel eine andere Form der To-Do-Listen. Überhaupt führe ich seit dem intensiver meinen Bullet Journal. Ohne diesen wäre ich vermutlich absolut hilflos und verloren. Das ist eben meine Methode, um mit allem klar zu kommen.

Habe ich keine Planung, bin ich persönlich total verloren. Daher muss ich eben diesen einen Weg für mich finden, der eben funktioniert – für mich und für niemanden sonst.

Wie geht es für den Chaos in meinem Kopf weiter?

Tatsächlich werde ich mehr planen, weil ich eben planen muss. Das bedeutet tatsächlich, dass ich mir notieren werde, wann ich schreibe, wann ich blogge und wann ich für einen Kurs lernen werde.

Wobei ich da nicht zu weit im Vorausplanen werde. Woche für Woche wird es erst einmal sein. Da ich bisher damit noch keine Erfahrungen habe, muss ich sehen, ob es so klappt.

In meinem Bullet Journal werde ich daher einen Monatskalender einrichten, nur um zu klären, wann ich was machen werde. Also, wann werde ich Schreiben, wann eben bloggen und so weiter. Gleichzeitig notiere ich dann die Termine, die ich in der Woche habe, damit ich in meiner Planung nicht durcheinander komme. Gegebenenfalls muss ich dann halt etwas umstellen.

Daher eben auch die Planung. Dann kann ich sehen, wann sich was eher lohnen würde.

Und bei Dir so?

Wie sieht es bei Dir so aus? Hast Du erreicht, was Du Dir dieses Jahr vorgenommen hast? Oder, wenn nicht, bist Du zufrieden, was Du erreicht hast?

Auch wenn eher der Dezember durchaus der Monat des Rückblicks ist, finde ich es in Ordnung, wenn wir jetzt anfangen. Schnapp Dir Dein Tagebuch oder ein leeres Dokument und schau Dir das vergangene Jahr an.

Planen können wir dann im Dezember, wenn wir wollen.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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Chaos in meinem Kopf …
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