[Newsletter] Die Gestaltung einer E-Mail

Hei, hallo und herzlich willkommen,

wenn Du Dir über alle Punkte Gedanken gemacht hast, also über die Inhalte, mögliche Freebies, Deinen Anbieter gewählt hast und wo Du Werbung machen möchtest, kommen wir endlich zu Deinem ersten Newsletter. Wie soll er aussehen und welche Inhalte möchtest Du veröffentlichen?

Kurze Vorgedanken

Theoretisch kannst Du Dir für jeden Newsletter ein neues Konzept ausdenken, wie Du es aufbauen möchtest. Damit meine ich optisch, als auch inhaltlich. Damit kannst Du durchaus Deinen Lesenden ein Highlight bieten. Denn sie werden jedes Mal von neuem überrascht, was Du ihnen dieses Mal bietest.

Jedoch hat es einen Grund, warum die meisten Newsletteranbietenden einen einheitlichen Stil anbieten. Darüber bauen sie sich als Marke auf. Und damit steigt der Wiedererkennungswert.

Farben, Formen und Bilder

In letzter Zeit beschäftige ich mich intensiver mit den ganzen Newslettern, die ich bekomme. Und was soll ich sagen, bei mir sind Namen häufig Schall und Rauch. Somit erkenne ich nicht unbedingt die Person hinter dem Newsletter, für den ich mich mal angemeldet habe.

Rufe ich aber die E-Mail auf, erkenne ich dann das Design des Newsletters. Und dann erinnere ich mich häufig, wer das überhaupt ist.

Dein Design

Idealerweise findest Du Dein Design, mit dem Du glücklich bist und der auch einige Jahre hält. Ansonsten kannst Du anfänglich ruhig ein wenig experimentieren. Nur irgendwann empfiehlt es sich, auf Dein Design zu kommen, damit Du einen Wiedererkennungswert bekommst.

Das Problem ist nur häufig so, wenn Du die kostenfreie Version nimmst, dass die Erstellung eines eigenen Designs durchaus eingeschränkt ist. Daher kann es natürlich schwierig sein, Deine Farben und Formen zu wählen.

Hier gibt es einen kleinen Trick. Und zwar kannst Du mit einer PDF-Datei arbeiten. Diese gestaltest Du so, wie Du sie haben möchtest. Dann lädst Du sie im Internet hoch (zum Beispiel über Google Drive) und verlinkst diese Datei am Ende.

Dann wählst Du ein Design für die E-Mail aus, mit denen Du Deine Liste anschreibst. Und in dieser verschickst Du Deinen Link. Kleiner Hinweis jedoch, schreib auf alle Fälle etwas in die E-Mail hinein. Es wäre doch sehr unhöflich, wenn Du einfach nur Links durch die Gegend schickst.

Deine Bilder

Das ist eher optional. Aber wenn Du halbwegs zeichnen kannst (kann ich nicht, trotzdem gibt es meine frau schreibseele), dann zeichne auch ruhig etwas. Damit kannst Du Deine Newsletters aufpeppen. Und Du zeigst damit, dass Du Dir Mühe gegeben hast.

Solltest Du Bilder aus Datenbanken verwenden, achte hier bitte auf das Urheberrecht. Gerade in freien Datenbanken werden wild Bilder hochgeladen, ohne zu berücksichtigen, dass es ein Urheberrecht verletzten könnte.

Das gilt übrigens auch, wenn Du eigene Bilder verwendest. Die Bilder selber unterstehen Deinem Urheberrecht. Aber nicht unbedingt das Motiv (Stichwort: Persönlichkeitsrechte, wenn Personen dort abgebildet sind).

Dein Inhalt

Nachdem Du Deinen Newsletter optisch gestaltet hast, kommen wir zu den Inhalten.

Die Begrüßung

Wenn Du die Namen der Leute auf Deiner Liste hast, kannst Du sie natürlich auch namentlich begrüßen. Viele Anbieter haben ihre Newsletter so programmiert, dass Du einen Code einfügen kannst, welchen dann die Namen ausliest. So fühlen sich die Personen direkt angesprochen, wenn sie die Mail aufmachen.

Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das durchaus Eindruck schinden kann. Häufig hab ich eine E-Mail allein deswegen geöffnet, weil ich dachte, es sei eine persönliche Nachricht für mich. Oder anders ausgedrückt, ich hab mich hereinlegen lassen.

Aber Achtung, das bedeutet trotzdem nicht, dass Du bei der Anmeldung den Namen zum Pflichtfeld machen darfst. Das muss weiterhin freiwillig bleiben. Denn Du benötigst nicht den Namen, um eine E-Mail zu versenden.

Einleitung

Wie Deine Einleitung aussieht, musst Du für Dich entscheiden. Entweder Du begrüßt Deine Liste einfach nur so. Oder Du stellst ihnen vor, was sie in diesem Newsletter erwarten dürfen.

Dabei kannst Du ganz standardisiert vorgehen. Oder jedes Mal von neuen und kreativ.

Dein Text

Je nach Thema Deines Newsletters kannst Du entweder auf Deine Bücher zu sprechen kommen. Oder alternativ auf Dein Thema. Denk auf alle Fälle an genügend Absätze.

Vor einiger Zeit habe ich einen Blog gefunden, der nur aus Textwüsten bestand. Irgendwann hab ich aufgegeben die Beiträge zu lesen. Es war mir einfach zu anstrengend. Die Person dahinter hab ich darauf hingewiesen, leider ohne Erfolg. Daher meine Empfehlung, mach es besser. Denn ich denke mal, Du möchtest, dass Deine Liste alles von Dir liest und nicht irgendwann einmal aufgibt.

In diesem Bereich kannst Du, sofern Du möchtest, auch den Link zu einer PDF-Datei setzen. Entweder zu einem Freebie. Oder, sofern Du das bevorzugst, zu dem Inhalt Deines Newsletters.

Der Abschluss

Freundlich und einladend, solltest Du die Leute dann entlassen. Und zwar so, dass sie Lust darauf haben, den nächsten Newsletter von Dir zu lesen.

Ob Du über den nächsten Newsletter schreibst oder einfach nur die Leute verabschiedest, ist Dir überlassen. Wichtig ist nur, wenn Du etwas ankündigst, empfiehlt es sich, dieses Versprechen dann auch einzuhalten. Ansonsten sind die Leute enttäuscht. Ein oder zwei Mal machen sie das mit. Irgendwann werden sie Dir aber dann die Treue kündigen.

Abschlussgedanken

Wichtig ist erst einmal, dass Du Dich mit dem Endergebnis wohlfühlst. Wenn Du sagst, ja, ich kann diese E-Mail versenden, ist schon einmal viel gewonnen. Denn Du kennst Deinen Geschmack wahrscheinlich am besten. Und Du weißt, was zu Dir und Deiner Marke passt. Und vor allem, was harmonisch aussieht.

Setz Dich einfach hin und probiere einiges aus. Und notfalls, frag ruhig andere nach deren Meinung. Mal sehen, was sie dazu sagen.

Dabei wünsche ich Dir viel Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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frau-schreibseele

Mein Thema ist das geschriebene Wort. Das gilt sowohl für Romantexte als auch fürs Lettering, Sketchnote, Bullet Journals und was man noch schreiben kann. Aktuell arbeite ich an meinem ersten Roman, der 2018 veröffentlicht werden soll.

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