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Twitter und die #Hashtags

Hei, hallo und herzlich willkommen,

eine der wichtigsten Mittel, um mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, oder auch das eigene Anliegen darzustellen, sind die sogenannten Hashtags.

Schauen wir uns das doch mal näher an.

Kurze Vorgedanken

Hashtags gehören zu Twitter, wie die kurzen Nachrichten und dass taggen. Damit kannst Du eben mit anderen in Kontakt treten, Leute auf Dich aufmerksam machen oder sie auch um Hilfe bitten.

Und das tolle ist, ein Zeichen und aus jedem Wort kann ein Hashtag werden.

Was ist ein Hashtag?

Ein Hashtag besteht aus zwei Teilen. Einmal einem x-beliebigen Wort, wie zum Beispiel Hashtag. Davor, ohne ein Leerzeichen, kommt das Zeichen #. Das steht im deutschen für Nummer, im englischen halt für Hashtag. In unserem Beispiel würde das dann so stehen: #Hashtag.

Auf Twitter kannst Du dann die Hashtags als Links benutzen. Wenn Du auf diese Worte klickst, öffnet sich ein neuer Kanal (je nach Einstellung und mit welchem Programm Du arbeitest) und Du siehst alle Tweets, die mit einem bestimmten Hashtag veröffentlicht wurden.

Einen Hashtag erkennst Du daran, dass sie in blauer Farbe angezeigt werden. Genauso, wie ein Link. Hier ein Beispiel vom Nornennetz mit Links, Tags und eben Hashtags.

Warum kannst / solltest Du Hashtags benutzen?

Natürlich kannst Du Twitter benutzen, ohne jemals ein Hashtag zu benutzen. Irgendwie finden Dich die Leute auch, sofern sie nach Teilen aus Deinem Tweet suchen.

Vor etwas zwei Jahren schrieb ich über meinem Lieblingscomiczeichner. Dabei habe ich seinen Namen nicht als Hashtag benutzt, sondern nur als einfache Wörter aufgeschrieben. Trotzdem hat tatsächlich eben dieser Comicbuchautor einen Tweet gefunden und geliked (er stammt aus den U.S.A. nebenbei erwähnt). Das geht. Aber mit einem Hashtag ginge das sicherlich schneller.

Mit einem Hashtag kannst Du eine Bewegung unterstützen, wie zum Beispiel #MeToo. Du kannst Werbung für etwas machen, zum Beispiel Deinem Buch oder eine Aktion an der Du teilnimmst. Es können auch Netzwerke sein, wie zum Beispiel das #Nornennetz. Oder Du bittest mit einem Hashtag um Hilfe, zum Beispiel mit #PlsRT (also Please Retweet, bitte teile) oder #Followerpower (entweder, weil jemand um Antworten bittet oder um weiterverbreiten eines Tweets).

Du kannst Dich also mit einem Hashtag positionieren, Deine Einstellung zeigen, erklären, was Du gerade machst (#AmWriting) oder was auch immer Dir wichtig ist. Dadurch kannst Du ein Statement setzen. Oder Dich mit anderen verbinden.

Nehmen wir an, Du schreibst gerne #Steampunk Geschichten. Dann kannst Du diesen Hashtag benutzen, um Dich mit anderen Autor:innen zu verbinden, die ebenfalls dieses Genre mögen.

Sie können auf den #Steampunk Hashtag klicken und sehen dann irgendwann Deinen Tweet. Darüber finden Sie auch Dich. Wenn den Personen gefällt, was sie sonst noch auf Deinem Kanal finden, werden sie Dir folgen.

Klar, irgendwann könnte es sein, dass sie trotzdem auf Deinem Tweet kommen. Aber das ist nie garantiert. Und es würde um einiges länger dauern. Mit Hashtags kannst Du Dich mit anderen Leuten verbinden.

Lohnt sich ein Hashtag wirklich?

Regelmäßig teile ich Tweets, in denen um Hilfe gebeten wird oder, die doch bitte für die größere Reichweite geteilt werden soll, mit dem Hashtag #Followerpower. Es gibt einen Account, der automatisch alle Beiträge teilt, in dem dieses Hashtag auftaucht.

Dadurch sind auch Leute auf diese Tweets von mir aufmerksam geworden, die mir nicht folgen. Und diese haben die Tweets auch geteilt. Es hat sich in diesem Fall auf alle Fälle gelohnt.

In meinen Augen können sich Hashtags durchaus lohnen. Und wenn eines besonders häufig benutzt wird, kann es passieren, dass dieses in den Trends auftaucht. Damit kannst Du für ein bestimmtes Thema noch einmal Aufmerksamkeit generieren.

Es mag sein, dass es für Bücher schwerer ist, in den Trends aufzutauchen (diese siehst Du auf der Twitter Startseite). Aber nicht unmöglich.

Welche Hashtags kannst Du nutzen?

Theoretisch kannst Du jedes Wort in Deinem Tweet als Hashtag schreiben. Das ist aber etwas, was ich Dir nicht empfehlen kann. Deine Tweets werden unleserlich und schlimmstenfalls uninteressant. Ganz unter uns, ich würde solche Tweets schlichtweg ignorieren.

In einem #Tweet kannst Du jedes wichtige Wort in einem #Hashtag verwandeln. Damit sorgst Du schon einmal für #Aufmerksamkeit. Zudem kannst Du noch weitere #Hashtags getrennt einbauen. Wenn Du an Deinem #Roman schreibst, könntest Du #AmWriting oder #WritingFantasy nutzen, um nur zwei #Beispiele zu nennen.

Du kannst auch viele Hashtags aus dem Englischen nehmen. Diese finden im deutschsprachigen Raum durchaus ihre Beliebtheit. Und ja, ich muss gestehen, diese sind häufig auch kürzer.

Schreib Deine Genres als Hashtags. Deine Buchtitel oder auch Arbeitstitel. Alternativ Deinen Autor:innennamen. Oder Hashtags, die Du selbst erschaffen hast.

Ja, es ist auch völlig in Ordnung, wenn Du eigene Hashtags kreierst. Wichtig ist dann natürlich, dass Du diese regelmäßig benutzt. Damit baust Du Deinen Brand entsprechend nach und nach auf.

Einige wichtige Punkte zum Hashtag

Wenn Du ein Hashtag nutzt, wäre es schön, wenn Du einige Punkte beachten könntest.

Kurz und bündig ist immer gut

Natürlich kannst Du Hashtags benutzen, welche alle 280 Zeichen in einem Tweet ausnutzt. Das wäre aber schwer zu lesen. Daher empfehle ich, dass Dein Hashtag kurz und bündig ist. Das sorgt dafür, dass dieser lesbar ist und sich auch leicht zu merken ist. Und ja, auch von Dir selbst. Je komplizierter Dein Hashtag ist, desto schwerer kann es bei einigen Personen sein, dass sie sich an ihren eigenen Hashtag erinnern.

Es gibt auch längere Hashtags, die funktionieren. Wichtig ist aber, dass dieser in sich stimmig ist. Ansonsten würde ich das nicht machen. Also wäre es gut, wenn Du das ausgeglichen behältst.

Großbuchstaben

Nicht alle Menschen können gut sehen, oder überhaupt. Um trotzdem am Internetleben teilzunehmen, werden sie von Programmen unterstützt. Diese benötigen jedoch Unterstützung von Dir.

Daher ist es gut, wenn Du jedes neue Wort großschreibst. Ja, auch dann, wenn es grammatikalisch nicht korrekt ist. Denn diese Programme können diese Großbuchstaben besser finden und dann eine Pause einfügen. Damit wird das Wort leiser auswertbar für diese Programme.

Ein Beispiel: #ichprokrastinierejetzteinwenig

Seien wir mal ehrlich, das ist wirklich schwer zu lesen für Leute, die sehen können. Also ich hab damit Probleme. Jetzt will ich gar nicht wissen, wie es sich anhört, wenn ein Programm versucht, DAS vorzulesen versucht.

Daher wäre es toll, wenn Du dann solche Hashtags wie folgt schreibst: #IchProkrastiniereJetztEinWenig.

Ja, ich diskutiere nicht darüber, dass es grammatikalisch nicht richtig ist. In diesem Fall ist das aber auch völlig in Ordnung. Im restlichen Tweet kannst Du dann die korrekte Rechtschreibung verwenden. Da aber zwischen den Worten immer ein Leerzeichen zu finden ist, ist das kein Problem. Nur bei den Hashtags wäre es schön, wenn Du jedes Wort groß anfängst.

Es gibt Diskussionen, ob das erste Wort trotzdem klein geschrieben werden kann. Für mich habe ich entschieden, auch dieses Wort groß zu schreiben. Sicher ist sicher.

Abschlussgedanken

Hashtags sind glücklicherweise keine Wissenschaft. Probiere Dich einfach aus, um zu sehen, was für Dich funktioniert und welche Hashtags Du zukünftig nutzen möchtest.

Und wie immer, Social Media ist eine Mitmachesache. Bring Dich ein, nutze die Hashtags und sei ein Teil von allem. Alles andere gibt sich dann.

Dabei wünsche ich Dir viel Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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