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Twitter mit Bildern und Gifs

Hei, hallo und herzlich willkommen,

Twitter ist keine reine Textangelegenheit. Dort kannst Du auch jederzeit Bilder oder auch Gifs veröffentlichen. Und sich mit diesem Thema zu beschäftigen kann sich durchaus lohnen.

Kurze Vorgedanken

Wenn Du eine Timeline hast, die mehr oder weniger nur aus Textwüsten besteht, kann ein Bild für entsprechende Aufmerksamkeit sorgen. Es zieht das Auge schon fast magisch an. Dadurch kannst Du Deine Follower auf die Bilder aufmerksam machen. Und darüber letztendlich auf Deinen Tweet.

Warum Bilder?

Wenn Du schon ein wenig auf Twitter bist, kannst Du Dir ja gerne Deine Timeline ansehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du dort viele Tweets mit Texten findest, dürfte sehr groß sein.

Es gibt einige, die liest man durch. Gerade, wenn sie von Leuten stammen, die man schätzt oder gerne hat. In meinem Fall achte ich durchaus darauf, welcher Avatar auftaucht, damit ich mir deren Tweets definitiv genauer ansehe.

Tauchen aber Bilder auf, dann springe ich sofort darauf an und schaue genauer hin. Zumindest ich bin ein sehr visueller Mensch. Daher fallen mir Tweets mit Bilder besonders auf.

Durch die Bilder neigen viele dann eher einmal, sich den Tweet genauer anzusehen. Damit kannst Du Deine Botschaft noch eher in die Welt tragen. Sei es eine wichtige Information, eine lustige Anekdote oder eben auch Deine Werbung.

Es ist also ein Magnet für die Augen. Und häufig ein sehr guter Magnet.

Welche Art von Bildern?

Theoretisch kannst Du jegliche Art von Bildern nehmen, solange Du mit der Veröffentlichung keine Urheberrechtsverletzung begehst. Meine persönliche Empfehlung ist, dass Du am besten Bildmaterial wählst, dessen Rechte komplett bei Dir liegen.

Zum Beispiel zeichne ich die Bilder zu frau schreibseele selbst. Sie sind jetzt nicht die höchste Form der Kunst, aber sie stammt aus meiner Feder. Und somit liegen die Rechte bei mir. Würde ich jetzt ein passendes Bild aus, sagen wir, einem Comicheft nehmen, würde ich eine Urheberrechtsverletzung begehen. Und das kann schlimmstenfalls teuer werden.

Natürlich ist das kein juristischer Rat (da ich keine entsprechende Ausbildung habe). Aber in den letzten Jahren habe ich schon so viele Geschichten diesbezüglich gehört, dass sogar Menschen abgemahnt wurden, die sogenannte gemeinfreie Bilder verwendeten. Von daher, würde ich da doch sehr vorsichtig sein.

Das Bild sollte natürlich von einer halbwegs guten Qualität sein. Also so gut, dass man erkennen kann, was darauf abgebildet ist. Eine Ausnahme wäre, wenn Du das nicht möchtest und es ein Teil der Kunst ist. Aber wir gehen einfach im weiteren Verlauf aus, dass Du möchtest, dass Deine Bilder erkannt werden wollen.

Dabei empfehle ich, dass die Bilder keine zu hohe Pixelzahl haben. Je besser die Qualität ist, desto länger kann es dauern, dass diese am Ende angezeigt werden. Am PC oder Laptop kann das noch in Ordnung sein. Wer aber mit dem Handy Twitter aufruft, könnte schlimmstenfalls schnell frustriert sein, dass Dein Bild nicht schnellstmöglich angezeigt wird. Dann wird das laden abgebrochen und die Leute wenden sich dem nächsten Tweet zu.

Dein Branding stärken

Persönlich sehe ich das ein wenig lockerer. Aber ich kann Dir trotzdem nur empfehlen, in erster Linie Dein eigenes Branding zu stärken. Wenn Du also Horror schreibst, finde ich es nicht passend, dass Deine Bilder mit Herzen und süßer Schmetterlinge vollgepackt sind. Das passt weniger (selbst, wenn es ein Thema in Deinem Buch ist).

Es darf durchaus ein wenig düsterer einhergehen. Anders natürlich, wenn Du Liebesromane schreibst. Da würde ich keine Horrorelemente erwarten. Sondern eben die Herzen und Schmetterlinge.

In meinen Augen kommt es bei der Bildersprache darauf an, wie Du Dich den Lesenden Deiner Tweets und am Ende Deiner Bücher präsentieren möchtest. Wer bist Du und wie möchtest Du wahrgenommen werden?

Wenn Du in mehreren Genres schreibst, würde ich Dir raten, jedes Genre in einem eigenen Bilderkleid zu verpacken. Fantasy hat eine Farbkombination und Bildersprache und Horror eine andere. Damit können Deine Lesende unterscheiden, mit was sie zu rechnen haben, wenn sie Deine Bilder sehen. Am Anfang nicht, aber irgendwann werden sie sicherlich Deinen Bildercode verstehen.

Meine Empfehlung, schau Dir die Kanäle von anderen Autor:innen an. Wie machen sie das? Was für Bilder posten sie und wie sind sie aufgebaut?

Dabei wirst Du feststellen, dass sich viele keine Gedanken darum machen. Natürlich kannst Du einfach so Bilder posten. Aber wenn Du eine Marke aufbauen möchtest, empfiehlt es sich durchaus, so früh wie nur möglich damit anzufangen. Damit ist der Farbcode genauso gemeint, wie der Bildercode.

Bilderbeschreibung

Twitter ist so freundlich und denkt an die, die wenig bis gar nicht sehen können. Daher ist es möglich, wenn Du ein Bild einfügst, auch eine Bildbeschreibung einzufügen.

Damit können die Geräte, auf die Personen mit einer Sehschwäche verlassen, die Texte vollständig auslesen. Und somit auch feststellen, was es mit dem Bild auf sich hat.

Meine Empfehlung ist, dass Du genau beschreibst, was man auf dem Bild sehen kann. Ein Beispiel wäre, auf dem Bild sind folgende Personen zu sehen, die Grimassen ziehen. Solltest Du Texte auf dem Bild haben, kannst Du diese ebenfalls in die Bildbeschreibung einfügen.

Das Tolle hierbei ist, dass Du Dir so gut wie keine Gedanken über die Länge machen musst. Denn dieser Bereich ist um vieles länger, als Du in Deinem Tweet schreiben kannst. Bisher bin ich selbst noch nie an die Grenze der Zeichenanzahl gekommen, auch wenn ich von anderen gehört habe, dass sie es geschafft haben. Aber sie haben auch sehr viel Text in die Bilderklärung eingefügt.

Damit erstellst Du nicht nur einen tollen Tweet mit einem Bild, sondern einen tollen Tweet mit einem Bild, der barrierefrei zu lesen ist.

Gif – Bilder

Gifs sind eine Sequenz von Bildern oder ein Ausschnitt aus einem Film, dass in einer Endlosschleife wiederholt wird. Meistens sind Gifs nur wenige Sekunden lang, selten länger.

Twitter bietet von sich aus unzählige Gifs an, die zum einen unter bestimmten Schlafwörter bereits sortiert sind. Oder Du suchst nach einem Gif, indem Du ein Wort oder eine ganz kurze Wortfolge (ich lache als Beispiel) eingibst. Bei zu vielen Wörtern gibt aber Twitter auf und gibt Dir keine Angebote. Und ja, Du kannst gerne auf Deutsch suchen.

Und seit Kurzem (von Februar 2020 aus gesehen), kannst Du auch für Gifs eine Bildbeschreibung einfügen. Auch hier empfehle ich, das zu nutzen. Zusätzlich kannst Du auch schreiben, warum Du dieses Gif ausgewählt hast.

Eigene Gifs erstellen

Zwischenzeitlich ist es möglich, dass Du online, ohne große Programmierkenntnisse eigene Gifs zu erstellen.

Hier findest Du einige Angebote, mit denen Du arbeiten kannst. Wobei ich keine Garantie für deren Qualität oder für alles andere. Mit dieser Seite habe ich selbst schon gearbeitet und durchaus gute Gifs bekommen.

Aber auch hier gilt, achte das Urheberrecht. Wenn Du fremdes Material verwendest, kann es natürlich Ärger geben.

Abschlussgedanken

Bilder verwenden kann einfach sein, Du musst nur die Richtigen verwenden. Ganz einfach kannst Du das mit dem Try and Error Verfahren herausfinden. Was kommt besonders gut an und was nicht.

An den Likes und Reaktionen wirst Du sicherlich sehen, was besser ankommt. Aber ich kann Dir nur ans Herz legen, ab und an ein Bild zu posten.

Dabei wünsche ich Dir kreativen Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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