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Dein Podcast: Deine Anbieter

Hei, hallo und herzlich willkommen,

wenn Du alle Elemente zusammengetragen hast, dann geht es ans Eingemachte. Die Folgen wollen ja irgendwann auch veröffentlicht werden.

Kurze Vorgedanken

Jetzt hast Du vielleicht ein paar Stunden oder gar länger an einer einzigen Folge gearbeitet. Nun ist sie fertig und Du bist glücklich darüber. Dazu erst einmal:

Herzlichen Glückwunsch!

Nun stellt sich Dir vielleicht die Frage, wie kannst Du diese Folge (und letztendlich alle nachfolgenden) mit der Welt teilen?

Ein paar Vorüberlegungen

Wie immer bei solchen Dingen, empfehle ich Dir, dass Du Dir ein paar Gedanken darüber machst, was Dein Podcast-Anbieter alles haben sollte.

Reicht es Dir völlig aus, dass er günstig ist, Du Deine Folge hochladen und dann teilen kannst? Oder soll Deine Folge zum Beispiel auch über Spotify zu hören sein?

Um zu wissen, was Du überhaupt möchtest (immerhin kann es sein, dass Du gar nicht an alle Möglichkeiten denkst), kannst Du Dich bei den entsprechenden Anbietern informieren. Gegebenenfalls lohnt es sich, auch auf englischsprachige Seiten umzuschauen, ob die nicht was für Dich wären.

Alternativ oder ergänzend kannst Du auch gerne mit anderen Podcaster:innen sprechen, wo sie ihre Folgen hochladen. Wo laden sie ihre Folgen hoch und warum genau dort. Häufig bekommst Du bei solche Fragen Seiten angeboten, die Du bei Deinen Recherchen nie gefunden hättest.

Wenn Du Dir eine Liste zusammengestellt hast, kannst Du dann nach Deinem perfekten Anbieter suchen. Jeden Punkt, der erfüllt ist, bedeutet ein Häkchen auf Deiner Liste. Und je mehr Punkte erfüllt sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass Du den Richtigen gefunden hast.

Ja, es kostet häufig Geld

Webspace kostet Geld. Das gilt natürlich auch für Deinen Anbieter für Deinen Podcast. Dieser stellt Dir Webspace zur Verfügung, damit Du Deine Folgen hochladen und verbreiten kannst. Zumal dieser Speicherplatz Dir dauerhaft zur Verfügung gestellt werden soll. Außer Du willst jedes Mal eine Folge löschen, damit Du eine neue hochladen kannst.

Daher solltest Du natürlich auch überprüfen, wie viel Du in der Lage bist, monatlich zu zahlen. Und zudem, was Du auch bereit bist, dann zu zahlen (beide Summen können sich durchaus unterscheiden).

Es durchaus Webspace, die du unter zehn Euro bekommst. Häufig verlangen die Anbieter aber, dass Du für ein ganzes Jahr buchst. Vorteil kann bei einigen aber sein, dass Du hier noch ein wenig Geld sparst. Zusätzlich musst Du Dir monatlich keine Gedanken machen, ob die Summe bereits abgebucht ist, wenn Du Dir Gedanken über Dein monatliches Budget machst.

Wichtiger Hinweis: Notiere Dir, wann das Geld dann jährlich abgebucht wird, damit Du in dem Monat dann keine böse Überraschung erlebst. Es könnte ja sein, dass Du gerade dann eine größere Ausgabe planst und dann kommen circa einhundert Euro (je nach Anbieter natürlich unterschiedlich) dazu, mit denen Du gerade nicht gerechnet hast. Das kann dann ein schönes Loch in Deinen Finanzplan reißen.

Wie viele Minuten brauchst Du?

Der monatliche Preis richtet sich danach, wie viele Minuten Du im Monat haben möchtest. Daher solltest Du ruhig überschlagen, wie viel Du monatlich voraussichtlich brauchst. Alternativ kannst Du die Folgen für einen Monat schon einmal vorbereiten. Dann zählst Du die Zeit zusammen und schlägst noch einmal zehn Prozent drauf.

Wenn Du Dich monatlich an diese Zeiten hältst, solltest Du dann mit der Zeit hinkommen. Die zehn Prozent rechne ich noch hinzu, falls man doch ein wenig länger spricht. Das kann durchaus passieren.

Musst Du Dich zwischen zwei Paketen entscheiden, weil es sehr knapp ist (und die zehn Prozent Regelung zum höheren Paket mit dem höheren Preis tendieren lässt), solltest Du genau überlegen, ob sich das teuere Paket tatsächlich lohnt.

Wenn es nur ein paar Minuten sind, dann solltest Du eher zum günstigeren Paket tendieren. Notfalls musst Du eine Folge kürzer ausfallen lassen. Oder Du kaufst Dir noch Extrazeit.

Das bedeutet, dass es Anbieter gibt, die Dir für eine gewisse Summe zum Beispiel eine Stunde geben. Mit dieser Extrazeit und der Zeit, die Du sowieso monatlich zur Verfügung hast, kannst Du dann die Folge hochladen, die normalerweise zu lang gewesen wäre.

Erkundige Dich im Vorfeld, wie viel Du bekommen kannst und wie teuer das ist. Wichtig ist auch, ob Du die Zeit dann über Deinen Monat auch behalten kannst. Bei meinem Anbieter gehört mir die gekaufte Zeit, solange ich den Vertrag habe.

Normalerweise ist das kein Abo, sondern eine einmalige Zahlung. Das bedeutet, wenn Du in einem Monat die zusätzliche Zeit kaufst, dann musst Du in diesem Monat eben den Preis bezahlen. Im kommenden Monat hingegen bekommst Du Deine gekaufte Zeit und damit hat es sich. Die zusätzliche Zeit musst Du dann aktiv anfordern bzw. erwerben.

Wichtiger Hinweis: Du kaufst die Zeit für den aktuellen Monat. Nehmen wir an, Du registrierst Dich an ersten eines Monats. Das bedeutet, dass Du jeden Ersten Deine neue Zeit bekommst. Normalerweise ist es dann so, dass die Zeit, die Du bis zum letzten eines Monats nicht verbraucht hast, verloren ist.

Ein konkretes Beispiel: Nehmen wir an, dass Du monatlich 120 Minuten zur Verfügung hast. Und aus irgendwelchen Gründen hast Du am Ende noch circa vierzig Minuten übrig und es ist der letzte im Monat. Am nächsten Tag verlierst Du die circa vierzig Minuten und bekommst dafür neue 120 Minuten.

Am besten ist es also, dass Du bis zum letzten Tag Deines Monats (bei einigen Anbietern kann der auch inmitten eines Monats anfangen) die komplette Zeit verbrauchst. Das geht übrigens auch mit vorplanen von entsprechenden Folgen.

Eine kostengünstige Alternative?

Es gibt noch eine Möglichkeit, wie Du Deinen Podcast hochladen kannst. Und das auch kostenfrei. Dafür ist aber wieder etwas Arbeit notwendig.

Das große Geheimnis lautet: YouTube.

Natürlich hat YouTube (noch) keine Plattform für Podcasts. Aber vielleicht ahnst Du schon, worauf ich hinaus will. Du nimmst alles auf, was Du aufnehmen möchtest. Achte bitte hierbei, dass Du Deine Musik auch für YouTube verwenden darfst, wenn Du welche benutzt. Ärger ist sicherlich das Letzte, was Du hier möchtest.

Dann besorgst Du Dir ein Programm, mit dem Du Videos machen kannst. Es gibt hier teilweise kostenfreie Programme und natürlich auch welche, die so richtig schön viel Geld kosten. Solange es Einmalzahlungen sind, kannst Du Dir das gerne genauer anschauen. Entscheide dann selbst, was Du am Ende nutzt.

Dann musst Du das Video nur noch mit Bildern oder Texten untermalen (Achte bitte auf das Urheberrecht bei Bildern), einen Kanal erstellen und alles hochladen. Damit kannst Du ein Video entsprechend teilen und theoretisch die YouTube-Nutzer:innen ansprechen, die zufällig über Dein Video stolpern.

Wenn Du nicht möchtest, musst Du zu keinem Zeitpunkt Dein Gesicht zeigen. Immerhin ist das ein Podcast, mit Bildern untermalt. Und zwischenzeitlich steigt bei vielen durchaus die Toleranz auch auf YouTube Podcastfolgen zu hören.

Fügst Du noch ein paar bewegte Bilder ein, kann das sogar ein wenig die Tolerenz erhöhen. Immerhin bekommt das Auge etwas geboten. Gleichzeitig verpassen Deine Zuhörende nichts, wenn sie eben nicht auf den Tab mit Deinem Video schauen.

Überprüfe gerne, ob das nicht eine Version ist, die Dir (eher) zusagt. Und ja, es gibt hier Programme, die kostenfrei sind. Eine Recherche lohnt sich auf alle Fälle. Damit würdest Du auch hier Geld sparen und kannst trotzdem Deine Stimme in die Welt tragen.

Abschlussgedanken

Auch hier gilt, was willst Du am Ende ganz genau. Je eher Du Dir darüber bewusst bist, desto eher wirst Du die Lösung für Deinen Podcast finden. Ein wenig Recherche sowohl in Deinem Geldbeutel, als auch bei möglichen Anbietern ist hierbei jedoch notwendig.

Solltest Du Dich für die YoutTube-Variante entscheiden, dann gilt auch hier, erkundige Dich, wie es geht, was Du darfst und achte auf das Urheberrecht bei Bildern. Nichts ist ärgerlicher, als unnötigen Ärger zu bekommen.

Bei Deinem Weg zu Deinem Podcast wünsche ich Dir allen Erfolg.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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