Zum Inhalt springen

Publikation: E-Book

Hei, hallo und herzlich willkommen,

persönlich finde ich es immer spannend, wenn jedes Buchformat seine eigenen Besonderheiten hat. Und das Beste ist, bei vielen Ideen, die ich habe, musst Du noch nicht einmal zwangsläufig Geld investieren.

Kurze Vorgedanken

Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass man nichts Besonderes bei einem E-Book mitveröffentlichen könnte. Da wir es immerhin mit einer Datei zu tun haben, sind die Möglichkeiten ein wenig eingeschränkter.

Das bedeutet aber nicht, dass Du nicht trotzdem etwas machen kannst.

Der Reader

Um ein E-Book zu lesen, wird natürlich ein Reader benötigt. Zwischenzeitlich gibt es einige E-Reader im deutschsprachigen Raum zu kaufen. Und dann auch noch mit verschiedenen Generationen.

Das Problem bei den verschiedenen Readern ist, dass sie unterschiedliche Funktionen, und vor allem, unterschiedliche Darstellungsmöglichkeiten haben. Die einen können Links aufrufen und ins Internet gehen. Andere wieder herum können farbige Darstellungen anzeigen. Und ältere Geräte (wie ich einen habe) zeigen Dir alles schön in schwarz und grau und was auch immer an.

Theoretisch müsstest Du Dein E-Book auf die meisten Reader abstimmen. Dass Du allein nicht alle Generationen bedienen kannst, ist klar. Irgendwo muss man einen Strich ziehen.

Was ich damit sagen möchte, ist, dass Du damit rechnen musst, wenn Du Deine Datei formatierst, nicht alle Funktionen zwangsläufig überall funktionieren. Es ist bei technischen Geräten einfach nicht möglich.

Leseprobe am Anfang

Es gibt mehrere Möglichkeiten mit der Leseprobe zu arbeiten. Zum Beispiel in der Beschreibung beim Online-Shop, wo Du das Buch verkaufst. Oder auf Deiner Internetseite.

Doch manchmal ist in der Beschreibung nicht der Platz, den Du benötigst. Und viele kaufen spontan ein. Nicht alle machen sich dann die Mühe, klicken sich durch Deine Webseite, nur um eine Leseprobe dort zu lesen. Das ist häufig ein unnötiger Aufwand.

Vor einigen Monaten hatte ich spontan ein E-Book gekauft und angefangen zu lesen. Da wurde ich dann von einer Leseprobe am Anfang überrascht.

Viele Leute nutzen den “Blick ins Buch”, um zu sehen, ob ihnen der Schreibstil und der Anfang gefällt. Dann erst kaufen sie das Buch. Sprich, sie lesen zuvor eine Leseprobe.

Jetzt kann es aber passieren, dass es notwendig ist, dass der Anfang ruhiger ist. Es passiert nichts und das könnte schlimmstenfalls Deine potentiellen Lesenden abschrecken das Buch zu kaufen.

Da ein E-Book nicht an Seitenzahlen beschränkt ist, kannst Du eine spannende Szene mit einem Cliffhanger aus Deinem Roman nutzen. Füge diesen am Anfang ein, sodass die Lesenden ihn anstelle des Anfangs lesen können. Hat sie diese Stelle überzeugt, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie Dein Buch kaufen.

Buchpreise erwähnen

Natürlich sind wir Autor:innen ungemein stolz darauf, wenn unsere Babys für einen Buchpreis nominiert wurde. Wenn unser Baby diesen dann auch noch gewinnt, dann sind wir stolze Elter.

Nur viele Lesende dürfte das mehr oder weniger egal sein. Häufig kennen sie diese Buchpreise noch nicht einmal. Sollte man diesen also irgendwo im Buch erwähnen?

Ganz unter uns, warum eigentlich nicht?

Wenn ein Buch für Preise nominiert wurde oder gewonnen hat, ist das eine Auszeichnung. Also kannst Du es vor oder nach der oben erwähnten Leseprobe einfügen. Damit sehen Deine Lesende, dass das Buch in irgendeiner Art und Weise geehrt wurde.

Zumindest sorgt das für Aufmerksamkeit. Und einige werden vermutlich sogar nach den Preisen, die Du gewonnen hast, recherchieren.

“Praise for the Book”

Im englischen Sprachraum ist das üblich, im deutschsprachigen Raum hingegen (noch) nicht.

Praise bedeutet übersetzt Lob. Wir haben es hier also mit positiven Stimmen für einen Roman zu tun. Häufig wurden vorab Exemplare an Zeitschriften, Blogs oder andere Autor:innen geschickt, die dann etwas positives zum Buch sagen.

Oder nach der Veröffentlichung haben sich viele zum Buch positiv geäußert. Und diese Zitate wurden dann in einer Neuauflage entsprechend verwendet.

Ein englisches Buch stellte den Rekord auf und füllte gute acht Seiten mit entsprechenden Lobeshymnen verschiedener Autor:innen, Blogs und Zeitschriften.

Vor einigen Jahren hieß es dazu, dass so etwas wie Angeberei klingt. Daher empfehlen es viele nicht.

Doch auch in einem E-Book kann man durchaus die tollsten Worte für ein Werk einfügen. Gerne auch auf das Cover. Immerhin hast Du Dir viel Mühe gegeben. Warum solltest Du das nicht erwähnen?

Deine anderen Werke

Irgendwann hast Du mehr als nur ein Buch veröffentlicht. Um die Lesenden auf Deine anderen Werke aufmerksam zu machen, kannst Du am Ende für diese werben.

Bei einer Reihe kannst Du eine Leseprobe für den nächsten Band einfügen. Viele haben es sich angewöhnt, mindestens ein Kapitel zu veröffentlichen. Einmal hatte ich ein E-Book gelesen, da bekam ich fast einen Drittel des kommenden Buches als Leseprobe.

Andere Bücher, die nichts mit dem gelesenen Werk zu tun haben, kannst Du den Klappentext, das Cover und eine kleine Leseprobe oder ein Praise einfügen. Es geht hierbei darum, dass Deine Lesende ja schon an der Angel hängen. Im Idealfall hat ihnen das Buch gefallen und sie wollen mehr von Dir. Gib ihnen die Möglichkeit, Deine anderen Bücher kennenzulernen, ohne unnötig auf Deine Webseite zu gehen.

Mache es ihnen so leicht wie möglich, mehr über Dich zu erfahren.

Über Dich

In vielen Büchern (meistens Non-Fiction) stellen sich die Autor:innen noch einmal kurz vor. Damit weiß ich als Lesende, mit wem ich es zu tun hatte.

Nutze die Möglichkeit um, vor allem auf Deine Webseite aufmerksam zu machen. Und natürlich auch für Deinen Newsletter.

Gerade, wenn der Reader die Möglichkeit anbietet, dass die Leute Links aufrufen können, können sie sich sofort anmelden. Und auch sonst, sie wissen Bescheid, dass es diesen gibt.

Andere Bücher

Es gibt noch andere tolle Autor:innen da draußen. Vielleicht möchtet ihr euch gegenseitig bewerben? Also, Du nimmst zwei oder drei Bücher von denen auf und dafür nehmen sie in ihren Büchern Dein Buch im Werbeteil auf.

Damit erreicht ihr eine größere Reichweite, weil Du in einen anderen Lesekreis eintauchst. Und vielleicht passiert es, dass die Lesenden der anderen Autor:innen zu Deinen Werken greifen und andersherum.

Wenn Du einfach auch Autor:innen empfehlen möchtest, kannst Du auch “nur” ihren Namen und den Titel des Buches erwähnen. Damit gehst Du sicher, keine Urheberrechtsverletzung zu begehen (wegen der Verwendung des Covers und des Klappentextes).

Abschlussgedanken

Da sind nur einige Ideen, wie Du Dein E-Book befüllen kannst. Vielleicht möchtest Du die eine oder andere Idee umsetzen. Oder Dir ist was anderes eingefallen. Gerne kannst Du mir davon erzählen.

Auf alle Fälle wünsche ich Dir dabei viel Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    Um unsere Webseite für Dich optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwende ich Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmst Du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung

    Informiere Dich weiter.