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Publikation: Hardcover

Hei, hallo und herzlich willkommen,

zwar nicht immer sehr beliebt bei vielen Lesenden, kann ein Hardcoverbuch trotzdem eine interessante Idee sein.

Kurze Vorgedanken

Zugegeben, ich selbst mag Hardcoverbücher nur bei Sachbüchern. Bei Romanen dann nur, wenn es wirklich alte Werke sind. Ansonsten bevorzuge ich die Taschenbuchausgabe.

Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht unter bestimmten Umständen nicht solch eine Ausgabe anbieten würde. Denn es gibt durchaus Lesende, die gerne ein Hardcoverbuch hätten. Warum das nicht anbieten?

Kurz: Was ist ein Hardcoverbuch?

Ein Hardcoverbuch hat einen festen Umschlag, meistens aus Karton. Wenn Du also auf die Coverseite klopfst, dann fühlst Du den Unterschied.

Dadurch sind diese Bücher um einiges robuster. Während die Kanten eines Taschenbuches häufig an den Ecken umknickt, ist es bei einem Hardcover um einiges schwieriger.

Bei Hardcoverbüchern kann es noch einmal ein Umschlag geben, auf dem das Cover, der Klappentext und weitere Informationen zu finden sein können. Den Umschlag kann man dann auch abnehmen, wenn man das Buch zum Beispiel unterwegs liest. Aber ein Umschlag ist kein Muss. Gerade Sachbücher haben so etwas eigentlich so gut wie nie (zumindest ist es mir noch nie untergekommen).

Warum ein Hardcoverbuch?

Ein Hardcover ist natürlich keine Pflicht. Das möchte ich noch einmal betonen. Aber es bedeutet nicht, dass Du nicht die Möglichkeiten nutzen kannst, welche Dir ein Hardcoverbuch bietet.

Mit einem Hardcoverbuch kannst Du spielen. So kannst Du mit dem Umschlag eine Seite des Buches zeigen. Und der Umschlag des direkten Buches (also das Hardcover) kann dann noch einmal eine andere Seite zeigen.

Zudem gibt es durchaus Lesende, die lieber Hardcoverbücher magen. In so einigen Umfragen habe ich gesehen, dass sie zwar eher wenige sind. Das bedeutet aber nicht, dass es sie nicht gibt. Und warum diese nicht bedienen?

Wann solltest Du eines anbieten?

Es gibt mehrere Termine, an denen Du speziell für diese ein Hardcoverbuch anbieten kannst.

Zur Buchveröffentlichung

Klar, wenn ein Buch das erste Mal veröffentlicht wird, dann ist das die beste Gelegenheit neben dem E-Book und der Taschenbuchausgabe auch das Hardcover anzubieten. Eventuell lässt Du eine gewisse Stückzahl drucken und schickst es an Vorbesteller:innen direkt. Damit machst Du Werbung für Dich, weil viele das auch in den sozialen Medien posten werden. Und Du machst sie glücklich.

Zu den Buchgeburtstagen

Gerade der erste Geburtstag ist natürlich was ganz besonderes. Und den kannst Du gerne groß feiern. Warum dann nicht zusätzlich eine Hardcovervariante herausbringen?

Und natürlich auch zu den weiteren Geburtstagen. Zum Beispiel zum dritten oder fünften.

Weiter unten gebe ich Dir noch Tipps, wie Du Dein Hardcover aufpeppen könntest.

Zu Deinem Geburtstag

Du feierst Geburtstag und Deine Fans kriegen die Geschenke. Das machen viele. Warum dann nicht eine Sonderauflage Deines Lieblingsbuches (wenn Du bereits mehrere veröffentlich hast) herausbringen? Natürlich kannst Du nicht unbedingt alle verschenken. Aber zu einem Sonderpreis eventuell verkaufen?

Zu besonderen Tagen

Du hast einen Liebesroman geschrieben? Dann wäre der Valentinstag doch ein schöner Tag für eine Sonderausgabe. Oder bei einer weihnachtlich geprägten Geschichte eben zu Weihnachten. Und all die anderen Tage, die es sonst noch zu feiern gibt.

Messen und Coventions

Auf Messen und Conventions hast Du die Möglichkeit schlechthin, Dich mit Deinen Lesenden und Fans zu treffen. Warum dann nicht eine besondere Ausgabe Deines Buches mitbringen? Denn viele möchten ja mit Deinem Buch nach Hause gehen. Dann gibt es eine Auflage, die es nur zu diesem Termin gibt. Danach nie wieder.

Besondere Inhalte

Schauen wir uns an, welche Inhalte Du anbieten könntest. Dabei werde ich nie auf die oben genannten Besonderheiten eingehen. Füge zusammen, was Dir gefällt.

Du kannst auch zu jeder Hardcoverausgabe was Besonderes machen. Zum Beispiel zum Geburtstag fügst Du zwei der genannten Elemente zusammen. Wenn Du das Buch dann zur nächsten Buchmesse mitnimmst, fügst Du ein anderes Element bei.

Natürlich ist das mit einer Menge Arbeit verbunden. Und eventuell wirst Du niemals die Kosten reinbekommen. Daher erwähnte ich auch, dass das alles keine Pflicht ist. Aber es könnte sich auch als Sammlerobjekt mausern und Deine Lesenden wollen unbedingt immer das neueste Hardcoverbuch haben, nur um zu sehen, was Du Dir dieses Mal hast einfallen lassen.

Verschiedene Covers

Mit jeder Ausgabe kannst Du ein neues Cover benutzen. Klar, ist das auf Dauer teuer. Aber eventuell kannst Du auch auf Premade-Covers zurückgreifen. Oder diese Sache nicht zu häufig anwenden.

Eine Alternative bzw. Ergänzung wäre, wenn Du auf dem Umschlag ein eigenes Cover verwendest. Und dann auf das Hardcover ein völlig anderes. Oder Elemente verwendest, damit das Buch selbst ebenfalls zu einem Highlight wird.

Für Letzteres setze Dich am besten mit Deinem Dienstleister in Verbindung (also der Dienstleister, bei dem Du das Buch drucken lässt), was möglich ist. Und dann mit Deiner:Deinem Designer:in, um diese Möglichkeiten umzusetzen.

Illustrationen

Was bei Taschenbücher den Preis in die Höhe treibt und viele nicht wirklich akzeptieren, kann bei Hardcoverbüchern angenommen werden. Die Innenillustrationen.

Je nach Stimmung des Buches können sie fröhlich und hell sein. Oder eben düster und bedrückend. Und bei einem Hardcoverbuch akzeptieren viele einen höheren Preis. Warum dies nicht mit den Illustrationen erklären?

Du musst nicht zwangsläufig ein:e Illustrator:in mit dem Zeichnen der Bilder beauftragen. Wenn Du halbwegs selbst zeichnen kannst, male sie selbst. Oder wenn Du andere Techniken zur kreativen Bildererstellung herrschst (achte aber immer auf das Urheberrecht der Materialien).

Damit machst Du für Deine kreative Arbeit Werbung. Zugleich aber baust Du eine Nähe zu Deinen Lesenden auf. Denn viele schätzen es sehr, wenn die Autor:innen sich von dieser Seite zeigen. Gerade bei Bildern sind wie sehr selbstkritisch. Und damit zeigen wir eine durchaus verletztliche Seite von uns. Das wird von vielen honoriert.

Aber es gilt, wenn Du das Gefühl hast nicht zeichnen zu können, dann musst Du das auch nicht. Es gibt Leute, die das gut können. Und Dir gerne, für ein entsprechendes Entgelt, helfen.

Kurzgeschichten

Auch ein Hardcoverbuch ist hervorragend dazu geeignet, um mindestens eine Kurzgeschichte mit zu veröffentlichen. Schreibe für jede Veröffentlichung eine neue Kurzgeschichte. Dann kannst Du mit relativ einfachen Mitteln daraus etwas Besonderes machen.

Notizen

Zwischenzeitlich habe ich das schon zwei Mal gesehen. Zwei Autorinnen hatten von ihrem Roman ein Sonderdruck herstellen lassen. Und dann haben sie handschriftliche Notizen eingetragen.

Das können Gedanken aus der Sicht eines Charakters sein. Vielleicht eines wichtigen Nebencharakters. Oder Du schreibst zu einzelnen Szenen Deine Gedankengänge. Was hattest Du gedacht, als Du diese oder jene Szene geschrieben hattest?

Fanwünsche

Frag auch gerne Deine Lesenden und Fans, was sie sich wünschen. Je mehr Du sie einbindest, desto eher werden Sie am Ende auch Dein Buch kaufen. Aber rechne immer damit, dass von zehn potentiellen Käufer:innen gut und gerne die Hälft abspringt. Je weniger, desto schöner.

Abschlussgedanken

Ein Hardcoverbuch kann durchaus eine schöne Sache sein. Übernimm Dich dabei nicht (sowohl persönlich als auch finanziell). Aber wenn Du es machst, genieße es. Denn so etwas kann durchaus eine einmalige Sache sein. Und warum nicht?

Auf alle Fälle wünsche ich Dir dabei viel Spaß. Lass Deiner Kreativität freien Lauf und tob Dich aus.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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