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Instagram: Texte zum Bild

Hei, hallo und herzlich willkommen,

wenn Du ein Bild auf Instagram hochlädst, kannst Du neben Hashtags (dazu gibt es einen eigenen Beitrag) auch noch einen erklärenden Text dazu fügen. Und darum geht es in diesem Beitrag.

Kurze Vorgedanken

Bei Instagram kannst Du nicht nur Bilder hochladen, sondern dazu auch Texte schreiben. Während das Bild noch zwingend notwendig ist, um irgendeinen Beitrag zu veröffentlichen, sind Text oder Hashtags optional.

Trotzdem kann es sich lohnen, über einen kurzen, oder auch einen längeren Text nachzudenken. Und gelegentlich ist es auch in Ordnung, dass Bild für sich sprechen zu lassen.

Text in einer Bilder-App?

Auf dem ersten Blick könnte es sich widersprechen, dass man auf einem Social-Media-Kanal Texte verwendet, welche sich in erster Linie auf Bilder konzentriert. Doch Texte können und spielen auch hier durchaus eine gewisse Rolle.

Hier empfehle ich Dir abzuwägen, wann und wie viel Text Du schreibst. Häufig ist es so, dass selbsterklärende Bilder nicht zwangsläufig einen erklärenden Text benötigen. Du kannst es aber gerne zusätzlich schreiben. Aber häufig benötigen wir trotzdem einen Text, um zu verstehen, was Du Aussagen möchtest. Wobei es gelegentlich auch völlig ausreicht, wenn Du einen Satz schreibst.

Wenn Du sicher gehen möchtest, dass Deine Follower und Deine Besuchende Dein Bild in voller Pracht würdigen können, schreib immer einen Text dazu. Wer Zeit hat, liest sich diesen durch. Und wer nicht möchte, ignoriert diesen.

Immer wieder diese Entscheidungen

Manche Bilder sind durchaus als selbsterklärend zu bezeichnen. Zum Beispiel dieser Beitrag spricht für sich. Man sieht, wofür in diesem Fall geworben wird und wo man es bekommt. Im Text selbst ist nur noch ein Hinweis zur Handhabung des Bildes.

Wenn Du Dir Dein Bild anschaust, dann frage Dich, verstehen die Leute, was Du ihnen mit dem Bild sagen möchtest? Sollte es dem so sein, dann ist ein erklärender Text zu dem Bild nicht notwendig. In einem solchen Fall kannst Du noch zusätzliche Informationen zur Verfügung stellen (wie beim Link geschehen). Sollte es nicht klar sein, kannst Du noch einmal die Sache erklären und weitere Informationen dazu schreiben.

Deine Intention und Dein Bild entscheiden letztendlich, was Du noch dazu fügst, mehr nicht.

Kurz und bündig

Im obigen Beispiel siehst Du einen Text mit gerade einmal fünf Wörtern. Wer bei der LoveLetter Convention 2019 dabei war, erinnert sich, wie heiß es in den Räumen war. Gefühlt um die vierzig Grad. Ohne diesen Fächer wäre ich damals mit Sicherheit eingegangen.

Einerseits ist das ein gewisser Insider. Wer dabei war, erinnert sich. Am Bild erkennt man grob, was es ist. Und zudem musste ich nicht mehr beschreiben. Das war nicht meine Intention.

Auf Instagram verfolge ich einige Accounts von Wrestler:innen, unter anderem den von Kenny Omega. Schau Dir mal seine Beschreibungen an. Auch die bestehen meistens aus kurzen Texten. Wer ein wenig seine Biografie kennt oder sich seine aktuellen Shows anschaut, weiß, was damit gemeint ist. Hier bedarf es daher keiner epischen Erklärungen.

Natürlich schließt das Leute aus, die entweder nicht dabei waren (auf der LoveLetter Convention zum Beispiel) oder die Person dahinter kennen. Es stellt sich aber dann auch die Frage, ob es das Ziel ist, alle abzuholen, oder nur die, die es interessiert.

Überlege Dir daher genau, wen Du mit diesem Bild erreichen möchtest und ob es eine Art Insider ist oder nicht. Wenn eine Handvoll Worte ausreichen, dann schreib auch nur diese. Solltest Du Dir aber denken, nein, da müssen noch ein paar Worte dazu, dann schreib diese.

Etwas mehr Text

Oben siehst Du ein Beispiel, wo ich mehr Text verwendet habe. In diesem Fall ist es ein erklärender Text mit einer persönlichen Ansicht. Damit weißt Du, was das Bild aussagen will, da es nicht wirklich selbsterklärend ist. Zugleich mache ich quasi auch eine Ankündigung (an deren Inhalt ich mich jetzt nicht mehr erinnere, ich gestehe).

Du kannst die Texte noch einen ticken länger schreiben. Das dürfte ungefähr die Länge sein, welche die Leute immer noch locker lesen werden. Viele, so wie ich, nehmen das nebenbei noch mit. Besonders dann, wenn das Bild sie/uns lockt.

Kleine Romane

Bisher habe ich noch keine kleinen Romane über Instagram verfasst, aber diese häufig gesehen. Eine Zeichenbegrenzung ist mir nicht bekannt, von daher ist es möglich, hier wirklich ausführlich zu werden.

Manche haben keine eigene Webseite oder Blog. Andere hingegen möchten keines führen. Da ist Instagram ein guter Ersatz für sie, um ihre Gedanken der Welt mitzuteilen. Häufig habe ich schon Stellungnahmen von Leuten gesehen, die eine gewisse Länge haben. Und diese werden auch komplett gelesen.

Es schließt sich nicht zwangsläufig aus, dass man beim durch scrollen der Bilder die langen Texte ignoriert.

Eventuell könntest Du solche langen Texte mit einem Schlagwort einleiten. Wenn am Anfang “Gewinnspiel” steht, dann ist es klar, dass die Leute sich Deinen Beitrag anschauen werden. Schreibst Du eine Stellungnahme, kannst Du das auch damit einleiten. Oder worum es auch immer in Deinem Beitrag geht.

Natürlich kannst Du auch einfach Deinen Text schreiben. Wichtig finde ich persönlich aber, dass gerade hier regelmäßig Absätze gemacht werden. Für mich ist es durchaus anstrengend, wenn ich einen, gefühlt, endlosen Text lesen muss, der keine Absätze enthält. Das ist auf Dauer anstrengend für das Auge und sorgt schlimmstenfalls dafür, dass die Leute flüchten. Zumindest tue ich das.

Meine Empfehlung ist ganz klar, sorge dafür, dass das Lesen so einfach wie nur möglich gemacht wird. Also regelmäßig Absätze einbauen, kein SCHREIEN oder vErTaUsChTe Buchstaben. Mal ist es in Ordnung, aber zu oft verwendet, erschwert es das lesen häufiger, als das es Deine Botschaft unterstützt. UND WENN NUR GESCHRIEN WIRD, flüchten wohlmöglich die Leute und entfolgen Dich sogar noch.

Gar kein Text

Zugegeben, bisher habe ich tatsächlich noch nie ein Bild hochgeladen, bei dem ich kein Text geschrieben habe. Dazu habe ich mich noch nicht getraut. Denn ich hatte immer das Gefühl, dass ich etwas zu meinen Bildern schreiben musste. Das ist aber nicht zwangsläufig notwendig.

Aber manchmal lohnt es sich, das Bild für sich sprechen zu lassen. Oder die dazugehörigen Hashtags. Einfach mal ausprobieren und sehen, was am Ende passiert. Wenn die Leute nicht darauf reagieren, kannst Du immer noch Texte schreiben. Ansonsten, vielleicht lohnt es sich ab und an mal ein Bild für sich stehen zu lassen.

Abschlussgedanken

Meine Empfehlung bei den Texten ist ganz klar, dass Du schaust, was Du erreichen möchtest. Das entscheidet letztendlich, was Du schreiben möchtest. Wenn Dein Text dabei länger wird, achte lieber auf die Absätze, als dass Du Dich selbst zensierst.

Notfalls, schaue Dir die anderen Accounts an, denen Du folgst. Wie lange schreiben sie ihre Texte? Und wie leiten sie diese ein? Und beobachte Dich selbst. Wann hast Du Lust einen Text zu lesen? Und wann scrollst Du (genervt) weiter?

Beim lernen und beim ausprobieren wünsche ich Dir viel Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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