Lass uns mal über Fantasy reden

Lass uns mal über Fantasy reden

Hei, hallo und herzlich willkommen,

ehrlich gesagt, ich liebe Fantasy. Ich liebe es, in fremde Welten einzutauchen und völlig neue Umgebungen zu entdecken. Gerne auch neue Völker oder auch Gesellschaftssysteme.

Aber leider gibt es nicht immer die Vielfalt, die ich mir wünsche. Und was die Fantasy durchaus zulassen könnte. Und noch schlimmer ist, wenn Vielfalt in die Fantasy geholt wird, wird gemosert.

Kurze Vorgedanken

In diesem Beitrag möchte ich einfach mal die Möglichkeiten aufzählen, welche dieses Genre bieten kann. Und das ist in meinen Augen nicht wenig. In den kommenden Wochen möchte ich dann über die Kritik bei einigen Punkten sprechen, die es immer wieder gibt.

Und die bei mir die eine oder andere Hutschnur zum Platzen bringt.

Sie sollen fliegen? – Dann fliegen sie!

Theoretisch kannst Du in Deinem Fantasyroman alles, wirklich alles schreiben, was Dir Spaß macht. Wenn Du willst, kann ein Einhorn, mit rosa Mähne, blauem Bart, siebzehn Beinen, Fledermausflügeln und einem Elefantenschwanz auftreten, was 16,7 Sprachen beherrscht und flucht wie ein Müllkutscher.

Jetzt werden einige kommen und sagen, dass man es nicht übertreiben soll. Aber hei, warum nicht? Wenn es Spaß macht, hau in die Tasten und zeig mir, wie kreativ Deine Welt sein kann. Wenn die Geschichte gut ist, folge ich Dir auch auf diesem verrückten Einhorn.

Auch Dinge, Gegebenheiten oder politische Punkte, die Dir in der realen Welt nicht gefallen, kannst Du bearbeiten und aufnehmen. So erschaffst Du am Ende Deine Idealwelt. Oder kritisierst über Deine Geschichte die reale Welt, wenn Dir das liegt.

Deine Regeln gelten

In Deinem Fantasyroman legst Du die Regeln fest. Wenn in Deiner Welt die Magie durch einen Nieser ausgelöst wird, dann ist es so. Solange Du einen guten Grund dafür findest, werde ich als Leserin mit Dir mitgehen. Diesbezüglich musst Du Dir weniger Sorgen machen.

Solltest Du aber Deine eigenen Regeln, egal wie abgehoben sie auch sein mögen, brichst, verlierst Du mich. Bleiben wir beim Niesen. Solange Deine Leute nur beim Niesen zaubern können und es auch so geschieht, ist alles in Ordnung. Sollte jemand aber beim Husten zaubern können, werde ich aufmerksam.

Kannst Du das erklären, sagen wir, dass nur Personen mit blau-grünen Augen Husten können, damit sie überhaupt zaubern können, bin ich weiterhin bei Dir. Dann dürfen aber nur Personen mit blau-grünen Augen Husten, um zu zaubern. Kannst Du das nicht erklären oder es können auch Leute mit blau-schwarzen Augen beim Husten zaubern, verlierst Du mich.

Kurz geschrieben: Du kannst alle Regeln und Gesetze brechen, solange es nicht die sind, die Du für Deinen eigenen Roman aufgestellt hast.

Neue Charaktertypen

Natürlich kannst Du auch in anderen Genres völlig neue Charaktertypen einbauen. Aber ich finde, Fantasy eignet sich hervorragend dafür. Denn hier kann, muss aber nichts sein. Das gilt auch für die Charaktere.

Durch die Umgebung, die Du für Deine Welt komplett neu schaffen kannst, kannst Du auch einen völlig anderen Typ von Charakter schaffen. Wie wäre es, wenn in Deiner Welt die Männer zu Hause bleiben würden und die Frauen die Geschäfte leiten?

Das ist zwar eine umgedrehte Welt, kann aber für interessante Sichtweisen sorgen, wenn wir im Kopf eines solchen Charakters schauen. Ein Mann wird dann die Welt völlig anders sehen, als eine Frau. Und wenn sie dann auf andere Figuren aus Deiner Welt treffen, die eine völlig andere Umwelt haben, können kleine Konflikte entstehen. Das Salz in Deiner Geschichtssuppe.

Wenn Du also ein bestimmten Charaktertypen in einer Geschichte lesen wolltest und nie gefunden hast, ist hier Deine Chance. Schreib selbst über diesen Charakter.

Geschlechtervielfalt zeigen

Auch wenn viele das nicht lesen, so gibt es mehr als nur die Cis-Frau und den Cis-Mann als Geschlecht. Doch trauen sich viele noch nicht dies in ihren Romanen zu zeigen, die in unserer Welt spielt. Warum dann nicht in der Fantasy dies zeigen. Einfach, um einen Anfang zu machen.

In meinen Augen haben wir noch viel zu wenig Diversität in den Fantasygeschichten. Das betrifft auch die Genderdarstellung. Daher kannst Du Dir überlegen, wie Du diese darstellen möchtest. Handelt es sich hierbei um eine Ausnahme, wenn jemand, zum Beispiel, Intersexuell ist? Oder ist eine ganze Umgebung von Geburt auf an Intersexuell?

Beziehungsvielfalt zeigen

Die monogame Beziehung ist für viele in Ordnung. Aber eben nicht die einzige Möglichkeit, sich in einer Beziehung oder sexuell auszuleben. Polyamore Beziehungen sind in vieler Munde. Aber es gibt sicherlich noch mehr.

Wenn das Thema Romantik bei Deiner Geschichte eine Rolle spielt, und sei es nur als Nebenstrang, dann kannst Du auch hier die verschiedenen Aspekte zeigen. Wenn Du es harmonisch einbaust, dann wirkt es organisch und nicht aufdringlich.

Politische Systeme

Aus irgendwelchen mysteriösen Gründen, scheint es in Fantasywelten nur die Monarchie zu geben. Bisher sind mir andere politische Systeme nicht wirklich über die Buchseiten gelaufen.

Scheinbar gibt es nur die Möglichkeit über König*innen zu schreiben. Ein demokratisches System, als eine banale Alternative, scheint einigen wohl nicht in den Sinn zu kommen. Dabei gibt es noch viel mehr Möglichkeiten.

Welches politische System ist für das Idealste? Schreib darüber und zeig mir als Leserin, warum Du das findest.

Es gibt mehr als nur Weiße

Wenn ich mir die meisten Fantasyfilme ansehe, dann sehe ich ein Meer von weißen Menschen. Wenn dort mal ein PoC auftaucht, dann ist das schon ein kleines Wunder. Dabei könnten in Fantasywelten auch Menschen mit einer rosa-blauen Haut auftauchen. Doch scheinbar sind dort allesamt weiß.

Selbst wenn explizit erwähnt wird, dass die Charaktere PoC sind, sehen selbst PoC dies nicht mehr. Und ich muss gestehen, mein Gehirn ist zwischenzeitlich auch sehr auf weißer Charakter gepolt, dass es mir auch schwerfällt, sie anders zu sehen.

Daher fände ich es aus diesen und anderen Gründen schön, wenn mehr PoC auftreten würden. Repräsentation zählt eindeutig.

Sexuelle Orientierungen

Von Asexualität bis zur Pansexualität kann man so viel zeigen. Doch so gut wie alle Charaktere sind heterosexuell. Gelegentlich taucht mal ein schwuler Charakter auf. Aber das ist dann schon das Höchste an Gefühlen, was viele aufbringen.

Doch wenn die Charaktere gegen Drachen und Monster kämpfen, warum können sich diese nicht in das eigene Geschlecht verlieben? Um eine Möglichkeit zu nennen.

Und ja, es ist auch völlig in Ordnung, Deinen Charakter in die Kiste zu schicken. Das macht aus Deinem Fantasyroman noch lange keinen erotischen Fantasyroman.

Weitere Felder

Es gibt bestimmt noch Dinge, Orte oder Bereiche, die Dich faszinieren. Du könntest Dir das alte Japan als Vorbild für das World Building nehmen. Das wäre außerhalb Europas, wo die meisten Fantasyromane emotional angesiedelt sind, und hast mehr Möglichkeiten, Deine Welt darzustellen.

Was auch immer es ist, zeig es in Deinem Roman. Ich bin mir sicher, dass die Vielfalt am Ende nur gewinnen kann.

Abschlussgedanken

Das ist eine mögliche Liste, mit der Du arbeiten kannst. Und ich gestehe, das ist auch eine kleine Wunschliste von mir. Es gibt noch viel mehr Möglichkeiten, mit denen Du Dich beschäftigen kannst. Was interessiert Dich, worüber möchtest Du gerne schreiben?

In den folgenden drei Wochen möchte ich noch über diese Themen schreiben:

Bis dahin wünsche ich Dir alles Liebe.

Deine frau schreibseele

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Lass uns mal über Deine Buchpreise sprechen

Lass uns mal über Deine Buchpreise sprechen

Hei, hallo und herzlich willkommen,

wer bei einem Verlag veröffentlicht, hat bei einigen Themen durchaus Mitspracherecht. Wobei es hier auch auf den Verlag ankommt. Bei manchen Themen kannst Du mehr mitreden, bei anderen weniger. Die Wahrscheinlichkeit, dass Autor*innen beim Preis ein Mitspracherecht haben, halte ich für eher unwahrscheinlich. Hier geht es nämlich um knallharte Kalkulationen. Und nicht um Deine persönlichen Ansichten.

Anders sieht es aber bei Selfpublisher*innen aus. Sie dürfen nicht nur ihre Buchpreise bestimmen, sie müssen es sogar. Wer sollte es sonst tun?

Kurze Vorgedanken

Wenn Du endlich, endlich Deinen Roman fertig hast, liegt noch ein langer Weg vor Dir. Damit meine ich natürlich Lektorat, Korrektorat oder auch Coverdesign. Doch irgendwann haben wir das auch geschafft.

Was kommt dann? Der Weg zu Veröffentlichung. Du trägst alles ein, lädst alles hoch. Und dann? Irgendwann wird der Distributor, wo Du Dein Buch hochlädst, die eine entscheidende Frage stellen: Für wie viel Euro möchtest Du Dein Buch überhaupt anbieten? Was ist Dir Deine Geschichte eigentlich wert?

Deine innere Einstellung

In diesem Beitrag geht es eher um Deine Einstellung, als um die Suche nach einem vernünftigen Preis (die Beiträge kommen noch).

Gerade Erstautor*innen können manchmal das Gefühl bekommen, dass sie für ihre erste Geschichte nicht so viel verlangen dürfen. Immerhin ist es ihr erstes Buch, es ist ja noch nicht gut und überhaupt müssen sie sich ja eine Marke aufbauen.

Es werden viele Gründe gesucht und noch mehr gefunden, um sich selbst einzureden, dass man einen sehr niedrigen Preis nur verlangen könne. Wenn überhaupt. Zusätzlich kommen noch die Tipps von sogenannten Expert*innen, die Dir dann noch dieses oder jenes raten.

Da ist mit Garantie die Unsicherheit der Autor*innen vorprogrammiert. Und schlimmstenfalls bleibt diese auch bei weiteren Veröffentlichungen bestehen.

Ja klar

Eines möchte ich persönlich klarstellen. Natürlich ist Dein erstes Buch niemals so gut wie Dein Zweites. Und dieses ist wieder herum niemals so gut wie Dein Zehntes.

Jedes Buch wird immer besser sein, als das Vorherige. Aus dem einfachen Grund, weil Du an Erfahrungen gesammelt hast. Sowohl, was das Schreiben betrifft, als auch, was Dein Leben angeht.

Würden wir danach gehen, dürftest Du niemals einen höheren Preis verlangen. Denn Dein Buch ist nicht so gut wie Dein Nächstes.

Harte Fakten – rechnen wir einfach mal ein wenig

Keine Sorge, ich komme jetzt nicht mit komplizierten Rechnungen. Das Folgende ist eine einfache Additionsaufgabe.

Selbst, wenn Du noch keinen Roman veröffentlicht hast, kannst Du mitmachen. Wie viel kosten die Dienstleistungen, die Du (wahrscheinlich) in Anspruch nehmen möchtest und wirst? Wobei ich von einheitlichen Summen ausgehe. Diese können sich je nach Person und/oder Anbieter*in entsprechend unterscheiden. Und ich gehe davon aus, dass Du alles machen lässt und nichts davon selbst umsetzt. Dabei gehe ich von einem Buch von circa 300 Seiten aus.

  • Lektorat: 1.500 EUR
  • Korrektorat: 800 EUR
  • Buchsatz: 1.000 EUR
  • Cover: 250 EUR
  • Marketing: 500 EUR

Das machen 4.050 EUR. Lass Dir das Mal auf der Zunge zergehen. Für manche ist das eine ordentliche Urlaubsreise. Oder die Miete für ein halbes Jahr. Und es sind noch nicht einmal zwangsläufig alle Kosten aufgeführt.

Nun nehmen wir mal an, Du würdest für jedes verkaufte Buch einen ganzen Euro verdienen. Dann müsstest Du immerhin 4.050 Bücher verkaufen, nur um die Ausgaben wieder hereinzubekommen. Bis dahin hast Du noch nichts verdient.

Und vor kurzem habe ich in einem Buch gelesen, dass Verlagsautor*innen durchschnittlich um die 500 Bücher verkaufen.

Nein, ich will Dich nicht entmutigen. Auch wenn sich das erst einmal so lesen mag. Es ist eher ein Hinweis, wie die Realität aussieht. Das bedeutet also auch, je niedriger Du Deinen Preis ansetzt, desto mehr Bücher musst Du verkaufen, um Deine Ausgaben zu refinanzieren.

Es kann also sein, dass Du mit Deinem Erstlingswerk durchaus Schulden erwirtschaftest. Wenn Du Dich damit abgefunden hast, ist das in Ordnung.

Trotzdem, kannst Du es Dir wirklich leisten, Dich und Deine harte Arbeit unter Wert zu verkaufen?

Zum schnuppern

Jetzt werden einige sagen, dass das erste Werk sowieso dafür da sein, um Dich als Autor*in kennenzulernen. Also den ersten Schritt nach draußen zu wagen. Und Verkaufszahlen sind sowieso völlig überbewertet. Wichtiger ist, dass Du gelesen wirst.

Beides stimmt, auf ihre eigene Art und Weise.

Zum einen können Verkaufszahlen dann wichtig sein, wenn Du dauerhaft vom Schreiben leben willst. Hast Du kein Einkommen, bleibst Du erst einmal in Deinem Brotjob. Daher kann es erst einmal wirklich wichtiger sein, wenn Du gelesen wirst. Diese Lesende werden Dich dann hoffentlich immer wieder weiterempfehlen. Dann kann es sein, dass sie Deinem nächsten Buch sogar eine Chance geben.

Aber wie sieht es mit Deinem Erstlingswerk aus? Wie machst Du es sichtbar? Über den Preis? Da gäbe es durchaus Alternativen.

Veröffentliche als Erstes eine längere Kurzgeschichte. Damit meine ich durchaus eine Geschichte, die um die dreißig oder vierzig Seiten lang ist. Damit können Dich die Lesenden kennenlernen. Und eventuell Deine Welt. Denn die Kurzgeschichte könnte in der Welt spielen, in der Deine Erstveröffentlichung spielt.

Du könntest aber auch eine Novelle veröffentlichen, die um die hundert Seiten lang ist. Das hat auch mehrere Vorteile. Zum einen können Dich die Lesenden auch hier kennenlernen. Eben von Deiner Schreibart und Deinem Stil her. Du benötigst nicht so viel Zeit, um diese Geschichte zu schreiben. Zudem ist das Lektorat hier nicht ganz so teuer. Immerhin gibt es weniger Normseiten.

Weiterhin brichst Du damit das Eis für Dich selbst. Du hast etwas veröffentlicht. Etwas Übersichtliches, etwas, was Du aufführen kannst. Danach bist Du ein*e veröffentlichte*r Autor*in. Das kann schon ein ganz anderes Gefühl für Dich geben.

In diesem Fall würde ich damit rechnen, dass nicht die Kosten eingefahren werden. Gerade, wenn Du es günstiger anbietest. Damit sollen Dich die Lesenden kennenlernen. Es soll eine Art Lockmittel sein. Und eben nicht etwas, womit Du das ganz große Geld verdienst.

Solltest Du Dich trotzdem entscheiden, Dein Hauptwerk als Erstes zu veröffentlichen, ist das natürlich auch in Ordnung. Es darf auch ein wenig günstiger sein, als Deine späteren Werke. Aber wie günstiger soll es am Ende sein?

Recherche, Recherche … schau genau hin

Wie lang ist Deine Geschichte? Sagen wir, die oben erwähnten 300 Seiten. Nun schau Dich bei den verschiedenen Onlineshops um, was andere Selfpublisher*innen für diese Werke verlangen. Versuch dabei die Erstlingswerke ausfindig zu machen.

Notiere Dir diese Preise. Welche hältst Du für realistisch und welche sind Deiner Meinung nach völlig übertrieben?

Du kannst auch mit der Hilfe von Distributoren Deinen möglichen Preis errechnen. Was empfehlen Sie Dir, für Deine gewünschte Seitenanzahl für einen Preis? Oder was sagt dieser Generator zu Deinem Buch?

Sprich auch mit anderen Autor*innen, die Du kennst. Was würden sie Dir empfehlen? Als Inspiration kannst Du Dir auch diese Meinungen anhören. Auf alle Fälle ist es wichtig, dass Du selbst mit Deinem Buchpreis am Ende zufrieden bist.

Und in meinen Augen ist es auch wichtig, dass Du Dir selbst nicht das Gefühl gibst, Dich unter Deinem Wert zu verkaufen.

Abschlussgedanken

In meinen Augen finde ich es wichtig, dass man für sich und die eigene Arbeit ein Gefühl des Respekts bekommt. Häufig haben wir das Gefühl, dass wir es nicht Wert sind, das zu verdienen, was wir verdienen. Damit respektieren wir aber nicht unsere eigene Arbeit.

Daher sei realistisch, aber nicht niederschmetternd gegen Dein eigenes Werk.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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[Podcast] Nike Leonhard – Codex Aureus

Hei, hallo und herzlich willkommen,

in diesem Beitrag stelle ich Dir alle Geschichten der Autorin Nike Leonhard, welchen sie unter ihren Laben Codex Aureus veröffentlicht hat. Diese sind so unterschiedlich, wie genial. Lasst euch darauf einfach ein.

Codex Aureus I – Der Esel als Pilger

Codex Aureus I: Der Esel als Pilger von Nike Leonhard
  • Dateigröße: 158 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 4 Seiten
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B01ATIV6IC

Codex Aureus II: Steppenbrand

  • Taschenbuch: 80 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 2 (14. Februar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3744896315
  • ISBN-13: 978-3744896313
  • Seitenzahl der E-Book-Ausgabe: 47 Seiten
  • ASIN: B01GOE9FVK

Es handelt sich hierbei um keine bezahlte Werbung. Das Urheberrecht des Covers liegt bei der*dem Ersteller*in. Der erste Satz wird als Zitat verwendet. Das Lied im Podcast hab ich legal von hier gekauft.

Viel Spaß beim lauschen.

Alles Liebe Deine frau schreibseele

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Für 2020 wird schon fleißig geplant

Hei, hallo und herzlich willkommen,

seit einigen Tagen plane ich schon das kommende Jahr. Und zumindest hab ich das Gefühl, dass ich mehr Ordnung in meinem persönlichen Chaos bringe. Hier eine kleine Übersicht, was ich gerade so plane:

Der Podcast

Im kommenden Jahr werde ich jede Woche ein Buch von Autorinnen aus dem Nornennetz vorstellen. Dafür habe ich mich auf der Internetseite bedient und tatsächlich sind noch viele Werke offen.

Daher kann es sein, dass diese Aktion noch weit bis ins Jahr 2021 hineinreicht. Eventuell werde ich dann auch noch die Romane der Märchenspinnerei miteinfließen lassen. Aber da lasse ich mich selbst überraschen.

In meiner Datei, die ich für das kommende Jahr angelegt habe, ist das ganze Jahr 2020 entsprechend verplant. Also weiß ich, welches Buch ich wann lesen darf. Und vor allem, wie der Stand der Vorbereitungen und derartiges ist.

Dann hoffe ich mal, dass das auch alles so klappt. Immerhin plane ich ja doch endlich mal.

Das Tarot

Im kommenden Jahr werde ich mehr auf die Arbeit mit dem Tarot eingehen. Auf meinen Social Media Kanälen werde ich anfangen die Bedeutungen der Tarotkarten vorzustellen. Dann gibt es auch Legemethoden.

Und auf langer Sicht werde ich auch eine monatliche Arbeit mit dem Tarot vorstellen. Da bin ich bis Ende Juni schon einmal verplant. Wenn alles glatt läuft, kommt in Juli die, ich nenne es mal so, Challenge.

Bezüglich der Challenge hab ich erst ein paar Ideen, aber noch nichts konkretes. Aber das wird schon noch was werden.

Dein Marketing

Klar, das Thema Marketing darf bei mir nicht fehlen. Zum einen, weil ich mich gerne damit auseinandersetze. Und zum anderen, irgendwann möchte ich das, was ich hier theoretisch erwähne, auch selbst praktisch anwenden.

Aktuell hab ich schon Beitragsideen bis Ende Juni. Von daher wird da einiges kommen. Für mich bedeutet das, sehr viel recherchieren.

Dein Schreiben

Natürlich gibt es auch weiter Beiträge zum Thema Schreiben, überarbeiten und Ähnliches. Immerhin ist es ja der Kern dieses Blogs.

Auch da bin ich aktuell bis Ende Juni mit den Themen gut eingedeckt. Das bedeutet, dass ich entsprechend die Beiträge auch schon vorbereiten kann. Wobei, Memo an mich, einen Plan erstellen, um die Beiträge vorzubereiten.

Was noch?

Vermutlich wäre ich nicht ich, wenn ich nicht noch viele andere Pläne hätte. Natürlich mein erstes Buchbaby zur Welt bringen. Und viele andere Dinge. Da werde ich mich aber zurückhalten und sehen, was das kommende Jahr alles bringt.

Daher, hoffe ich, Du folgst mir weiterhin. Es wird sich, hoffentlich, einiges ändern. Fangen wir an.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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Laura Kier: Märchen statt Pralinen

Hei, hallo und herzlich willkommen,

in diesem Beitrag stelle ich Dir die Kurzgeschichten der Autorin Laura Kier vor, die sie unter dem Thema “Märchen statt Pralinen” veröffentlicht hat. Viel Spaß wünsche ich beim Lauschen und Lesen.

Blühende Steine

Laura Kier: Blühende Steine
  • Format: E-Book
  • Dateigröße: 2300 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 17 Seiten
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B07213NG56

Es handelt sich hierbei um keine bezahlte Werbung. Das Urheberrecht des Covers liegt bei der*dem Ersteller*in. Der erste Satz wird als Zitat verwendet. Das Lied im Podcast hab ich legal von hier gekauft.

Viel Spaß beim hören.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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Charakter Casting mit dem Tarot

Hei, hallo und herzlich willkommen,

wer mit dem Tarot arbeitet, hat durchaus verschiedene Möglichkeiten, dieses zu nutzen. Eine weitere Methode möchte ich Dir heute vorstellen.

Kurze Vorgedanken

Das Set der großen Arkana besteht aus 22 Karten. Also von 0 Dem Narren oder Der Närrin bis zu 21 Der Welt. Die Reise durch die 22 Karten wird auch die Reise des Narren bzw. der Närrin genannt.

Diese Reise können natürlich auch Deine Charaktere gehen. Aber für den Anfang kannst Du auch jede der Karten nehmen und einen Charakter entsprechend zuordnen.

Warum das machen?

Manchmal sitze ich da und denke mir, mmh, da fehlt noch ein Charakter. Oder ich könnte da noch jemanden gebrauchen. Da ich leider beim Schreiben durchaus zu schnell bin, also erst schreiben, dann plotten, kann das natürlich mal passieren.

Da kann es manchmal hilfreich sein, wenn ich mich an einen roten Faden halten kann und mit diesem arbeite. In dem Fall die 22 Karten der großen Arkana.

Das ist natürlich kein Muss, aber eine Möglichkeit eine Grundstruktur in die Charakterliste hineinzubringen. Ein wenig Vorarbeit ist aber notwendig.

Die Praxis

Bevor wir uns lange mit der Theorie beschäftigen, tauchen wir doch gleich in die mögliche Praxis hinein. Die Theorie selbst kommt mit der Praxisarbeit.

Sortiere die 22 Karten aus dem Deck

Wenn Du schon mit Deinem Deck gearbeitet hast, sollten die Karten ordentlich vermischt sein. Daher suche die Karten mit den römischen Zahlen heraus, also die große Arkana. Außer Du hast Dir ein Deck gegönnt, welches nur aus der großen Arkana besteht. Und ja, solche gibt es, wenn auch eher vereinzelt.

Hast Du diese, kannst Du sie in die richtige Reihenfolge bringen. Denn wir arbeiten sie nach und nach ab.

Bedeutungen der Karten grob kennen

Meistens wird mit jedem Tarotdeck zumindest das kleine weiße Büchlein mitgeliefert (im englischen liebevoll LWB also Little White Book genannt). Dort findest Du die Bedeutungen der Karten in der Übersicht. Mit wenigen Stichworten also.

Während der Arbeit mit den einzelnen Karten kannst Du gerne das LWB zumindest in der Nähe haben.

Die erste Karte

In über 95 Prozent der Tarotdecks ist die erste Karte die 0, also Die Närrin oder Der Narr. Schau in Deinem LWB, ob es auch hier so ist und fange dann mit dieser Karte an.

Schau Dir zuerst die Karte an und überleg Dir, wen Du dort siehst. Hast Du schon eine Idee, welche Figur durch die Karte 0 repräsentiert wird? Wenn ja, notiere Dir den Namen und weitere Punkte, sofern Du dies möchtest.

Häufig sagen die Bilder schon, was Du bereits weißt.

Hast Du aber gar keine Idee, wer sich hinter dem Bild verbergen könnte, schau Dir die Bedeutung an. Vielleicht sagt Dir das etwas, was Du als Idee für Deine Geschichte verwenden kannst.

Selbst gehe ich davon aus, dass Du tief in Deinem Inneren schon weißt, wer der Charakter ist. Es muss nur herausgekitzelt werden.

Du kommst nicht weiter?

Manchmal kann es aber sein, dass Du wirklich nicht weißt, wen die Karte repräsentiert. Das ist völlig in Ordnung. Und bevor Du Charaktere erschaffst, mit denen Du nicht arbeitest, überspringe sie einfach.

Karten ohne Personen

Die Karte X, welche für das Schicksalsrad steht. Oder die Karte XXI, also die Welt, sind Tarotkarten, die keine Personen repräsentieren. Du musst auch hier keine Person nehmen.

Bei der Welt ist es eigentlich einfach, was Du nimmst. Eben die Umgebung, in der Deine Geschichte spielt. Hier kannst Du Dir auch gerne Gedanken machen, wie Deine Welt aussieht. Erst einmal Stichworte, oder Du stürzt Dich sofort in die Arbeit hinein.

Bei den anderen Karten kannst Du Dich wieder auf das Bild konzentrieren. Was siehst Du und was will Dir das Bild sagen? Und was für ein Gefühl hast Du dabei? Da werde ich Dir nicht mit irgendwelchen Möglichen Deutungen hineinsprechen, um Dich nicht zu beeinflussen. Arbeite mit der Karte, mit der Bedeutung und vor allem, mit Deinem Bauchgefühl.

Wie geht es dann weiter?

Wenn Du damit fertig bist, hast Du erst einmal eine ordentliche Übersicht, über alle wichtigen Charaktere. Das bedeutet natürlich nicht, dass Du nicht weitere Charaktere hinzufügen kannst, auch wichtige Hauptcharaktere. Aber mit dieser Liste hast Du eine wichtige Grundlage geschaffen.

Gerade dann, wenn Du noch keinen Weg siehst, wohin Deine Geschichte geht, kann so etwas hilfreich sein. Von daher, probiere es einfach mal aus. Am Ende kannst Du natürlich auch Charaktere auslagern. Aber ein Anfang ist gemacht.

Abschlussgedanken

Häufig bietet diese Methode eine Struktur für Deine Charaktere. Manchmal aber auch ein Durchbruch für mögliche Blockaden. Oder einfach auch nur die Chance anzufangen.

Daher meine Empfehlung, einfach mal ausprobieren. Du wirst sehen, was Du am Ende dabei gewinnen kannst.

Dabei wünsche ich Dir viel Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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Das Tarot und die Legemethoden

Hei, hallo und herzlich willkommen,

wenn Du mit dem Tarot arbeiten möchtest, gibt es viele Möglichkeiten. Du kannst theoretisch für jedes Kapitel, gar für jeden Absatz eine Karte ziehen. Dann deutest Du entweder das Bild oder arbeitest mit der Bedeutung und schaust, wie es Deiner Geschichte hilft.

Oder Du arbeitest kontrollierter und vorhersehbarer.

Kurze Vorgedanken

Legemethoden werden zwar in erster Linie dazu verwendet, um zu einer bestimmten Frage oder Thematik die Antworten zu bekommen. Zum Beispiel soll ich die Stelle wechseln, werde ich mich bald verlieben oder wie sieht meine Zukunft aus.

Jedoch kannst Du solche Legemethoden entweder direkt oder auch abgewandelt für Deine Geschichte benutzen. Wie wäre es mit einer Legemethode aus dem Bereich “Beruf und Jobs”, um zu sehen, was Dein Charakter beruflich macht? Oder wir treffen sich Deine Charaktere zum ersten Mal in einem Liebesroman?

Was sind Legemethoden genau?

Eine Legemethode ist ein Bild mit verschiedenen Positionen, die jeweils eine Bedeutung haben. Ein einfaches Bild wäre:

  • Vergangenheit
  • Gegenwart
  • Zukunft

Für diese Legemethode ziehst Du drei Karten und legst sie nebeneinander. Dann drehst Du die Vergangenheit um und deutest die Vergangenheit (entweder Deine oder von einer anderen Person oder Charakter). Das machst Du dann auch mit der Gegenwart und der Zukunft.

Die leichteste Legemethode ist, wenn Du eine Karte ziehst. Das kann eine Tageskarte sein oder für eine Ja-Nein-Legung. Aber es soll auch Legemethoden geben, die tatsächlich alle 78 Karten des Tarotdecks verwenden. Doch ehrlich gesagt, diese ist mir noch nie untergekommen.

Mit den Legemethoden kannst Du dafür Sorgen, dass eine Sitzung in geordnete Bahnen gelenkt wird. Das bedeutet, wenn jemand mit einer Frage zu mir käme, dann könnte ich anhand der Legung herausfinden, wie die wahrscheinlichste Antwort ist. Natürlich geht es auch ohne, nur brauchen viele die Ordnung. Daher ist ein Muster immer das Beste, um auch nichts zu vergessen.

Wie arbeite ich an einem Roman mit einer Legemethode?

Zwischenzeitlich gibt es verschiedene Legemethoden in Büchern und Internet, die sich direkt für das arbeiten an einem Roman eignen. Der einzige Nachteil wäre wohl, dass bisher so gut wie alle Beiträge dazu nur auf englisch sind.

Für den Anfang kannst Du die verschiedenen Plotmethoden nehmen und damit arbeiten. Ein Beispiel wäre:

  • Erster Akt
  • Zweiter Akt
  • Dritter Akt

Beim klassischen Drei-Akter ziehst Du für jeden Punkt mindestens eine Karte (bei Bedarf empfehle ich persönlich maximal drei Zusatzkarten zu wählen, mehr könnte am Ende eher verwirren).

Dann deutest Du die Karten und erarbeitest Dir darüber den entsprechenden Plot. Natürlich kannst Du dann tiefer und tiefer gehen, je nachdem, wie Deine Arbeitsmethode ist.

Bestehende Legemethoden umarbeiten

Es gibt bereits bestehende Legemethoden, mit denen Du arbeiten kannst. Für den Start habe ich einige herausgesucht. Jedoch übernehme ich für die Links oder deren Inhalt keine Gewährleistung.

Such Dir eine Methode heraus, die Deiner offenen Frage am nächsten kommt. Und schau Dir an, welche Positionen dort belegt sind. Eventuell reicht Dir das sogar schon aus. Dann musst Du nichts weiter machen, als Karten ziehen und mit denen arbeiten.

Alternativ streichst Du alle Punkte heraus, die Dir nicht weiterhelfen. Dafür notierst Du Dir die Punkte, die Du benötigst. Du kannst dabei so spezifisch sein, wie Du möchtest. Sprich, so spezifisch, wie Dein Romanprojekt es benötigt. Oder Du bist so allgemein, dass Du die Methode für andere Romane ebenfalls benutzen kannst.

Dann fügst Du alles zusammen und testest es aus. Es kann sein, dass Du das noch einmal nachbessern müsstest. Oder es klappt gleich von Anfang an gut. Das alles ist halt eine Try and Error Nummer.

Komplett eigene Legemethoden erfinden

Sagt Dir gar keine der Legemethoden zu und es hilft auch nichts, diese abzuändern, schreibst Du einfach Deine eigene.

Notiere Dir alle Punkte, die Du beantwortet haben möchtest. Daraus erstellst Du dann eine Frage, die Du dann mit einer Tarotkarte beantwortet bekommen möchtest.

Schreibe lieber zwei oder drei Legemethoden, bevor Du zu viel in eines hineinquetscht. Am Ende könnte es Dich eher verwirren, als Dir helfen.

frau schreibseeles Tipp

Dann kannst Du Dir noch überlegen, ob es in einem Muster bearbeitet werden soll. Oder ob Du das alles nach und nach ziehen möchtest. Und dann testest Du dieses Muster.

Warum ein Muster?

Wenn Du Dir einige der oben aufgeführten Links schon angeschaut hast oder tun wirst, dann siehst Du, dass die Karten in einem bestimmten Bild aufgebaut sind.

Theoretisch musst Du das nicht. Du kannst eine Karte nach der anderen ziehen und diese deuten. Aber bei vielen kann es durchaus gut sein, wenn man mit einem Bild arbeitet.

Denn häufig werden Karten, die sehr nahe beieinander liegen, auch zusammen gedeutet. Solltest Du ein Buch mit den Bedeutungen zur Hand haben, könnte es sein, dass dort steht, dass eine Karte eine Bedeutung hat. Diese wird aber verstärkt, wenn eine andere Karte in der Nähe ist.

Schau Dir daher die Originallegemethoden an, ob da irgendwelche Karten zusammen gedeutet werden sollen. Vielleicht möchtest Du das auch machen. Oder Du findest, dass zwei Positionen, die Du Dir selbst überlegt hast, zusammengehören. Also müssen auch diese zusammen gedeutet werden.

Abschlussgedanken

Mit den Legemethoden kannst Du häufig sehr tief in die Geschichte, in Deine Charaktere oder auch in die Umgebung der Szene eintauchen. Es kommt darauf an, für was Du die Legemethode verwendest bzw. geschrieben hast.

Meine Empfehlung, probier es einfach aus. Am Ende wirst Du sehen, ob es Dir hilft. Wobei ich der Meinung bin, ja, wird es. Eben, weil ich davon überzeugt bin.

Dabei wünsche ich Dir viel Spaß und noch mehr Erkenntnisse.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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[Podcast] Aliette de Bodard – The Tea Master and the Detective

[Podcast] Aliette de Bodard – The Tea Master and the Detective

Hei, hallo und herzlich willkommen,

in der heutigen Folge geht es um eine sehr, sehr interessante Interpretation eines sehr bekannten Detektiven.

  • Dateigröße: 3593 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 96 Seiten oder 112 Seiten
  • Verlag: JABberwocky Literary Agency, Inc. (2. April 2018 – E-Book)
  • Sprache: Englisch

Es handelt sich hierbei um keine bezahlte Werbung. Das Urheberrecht des Covers liegt bei der*dem Ersteller*in. Der erste Satz wird als Zitat verwendet. Das Lied im Podcast hab ich legal von hier gekauft.

Viel Spaß beim hören.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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Das Tarot und Dein Schreibprozess

Hei, hallo und herzlich willkommen,

seit meiner Kindheit ist das Tarot ein ständiger Begleiter von mir. Mal mehr und mal weniger intensiv. Je nach Lebenslage. Doch in den letzten Jahren wurde die Liebe zu den 78 bunten Karten immer intensiver. Nicht zuletzt, weil sie mir auch bei meinem Schreibprozess sehr wertvolle Hilfestellungen geben.

Kurze Vorgedanken

Schreibende haben manchmal keine Ideen für einen Plot oder eine Wendung. Manchmal hapert es am Dialog oder an der Beschreibung. Und manchmal kommt die elendige Schreibblockade und manche wissen nicht, wie sie diese umgehen könnten.

In solchen Fällen kann das Tarot durchaus eine wertvolle Hilfe sein. Natürlich ist es nicht unbedingt ein Allheilmittel. Aber es gibt Menschen, die das Tarot von der Planung bis zum Marketing nutzen.

Schauen wir uns das Tarot einmal etwas genauer an.

Was ist das Tarot?

Das Tarot ist ein Kartenspiel, welche aus 78 Karten besteht. Dieses ist dann noch in zwei Gruppen aufgeteilt. Einmal in die große Arkana (Arkana kommt von lateinischem Acaranum, was Geheimnis bedeutet). Dort findest Du 22 Karten (von 0 bis 21). Und dann die kleine Arkana.

Die kleine Arkana ist in die vier Elemente aufgeteilt, welche durch Symbole dargestellt werden. Kelche für das Wasser, Pentakel für die Erde, Schwerter für die Luft und Stäbe für das Feuer. Wobei die Elemente der Schwerter und Stäbe durchaus auch mal ausgetauscht werden.

Zudem sind die kleine Arkana noch einmal in zwei Hauptgruppen aufgeteilt. Einmal in die Zahlenkarten von Ass bis 10. Und dann noch einmal die Personenkarten. Unter anderem in Prinzessin, Prinz, Königin und König. Alternativ gibt es den Pagen, den Ritter, die Königin und der König.

Jede der Karte erzählt eine eigene Geschichte und steht zugleich im Zusammenhang mit den anderen Karten. Da das Tarot circa seit 500 Jahren existiert, konnte es sich im Laufe der Zeit dynamisch entwickeln und zudem werden, was es heute ist. Und sagen wir so, die Entwicklung ist nicht abgeschlossen.

Feine Unterschiede beim Tarot

Wenn Du Dich eingehender mit dem Thema beschäftigen und Dir ein Tarotdeck kaufen möchtest, solltest Du wissen, dass es da einen gewissen Unterschied bei der kleinen Arkana gibt.

Das sogenannte Marseille-Tarot zeigt bei den Zahlenkarten nur die Anzahl der Elemente. Um es konkreter zu erklären, wenn Du Dir als Beispiel die drei Kelche anschaust, dann siehst Du bei diesem Tarot tatsächlich nur drei Kelche. Nicht mehr. Keine Elemente, keine kleine Geschichte. Bei dem sogenannten Raider-Waite-Smith Tarot hingegen sind drei Frauen zu sehen, die jeweils einen Kelch in die Lüfte halten und miteinander tanzen bzw. feiern.

Es gibt durchaus Legemethoden, mit denen kannst Du nur mit den 22 Karten der großen Arkana arbeiten. Aber wenn Du mit allen 78 Karten arbeiten möchtest, was ich persönlich sehr empfehle, ist es wichtig, das zu wissen. Und vor allem lege ich Dir sehr nahe, ein Tarotdeck zu wählen, bei dem auch die kleine Arkana voll bebildert ist.

Eine liebe Freundin hat mit einem Tarotdeck gearbeitet, bei dem die kleine Arkana nicht voll bebildert war. Daher wusste sie nicht, wie sie mit diesen Karten arbeiten sollte. Natürlich kannst Du auch allein mit der Bedeutung arbeiten. Aber seit sie ein anderes Tarotdeck bekommen hat, sieht sie die Möglichkeiten, die dahinter stecken. In diesem Fall hat es sich gelohnt.

Wie anfangen?

Wenn Du mit der Tarotarbeit beginnen möchtest, empfehle ich, Dir ein entsprechendes Deck zu besorgen. Es muss nicht unbedingt das Teuerste sein. Aber idealerweise ist es eines, das Dich anspricht. Hier findest Du unzählige Decks und eine kleine Auswahl an Bildern. Schau sie Dir an und überprüfe, welches Dir am besten gefällt. Und dann besorge es Dir.

Wenn Du dann das Deck hast, schau Dir ruhig jede Karte einzeln an. So machst Du Dich mit den Karten vertraut. Meistens bekommst Du noch ein kleines weißes Buch mitgeliefert. Mit diesen kannst Du theoretisch die Bedeutungen der Karten nachlesen.

Das Nachlesen der Bedeutung musst Du aber gar nicht. Dafür hast Du ja die Bilder. Und häufig sprechen sie für sich schon alleine. Nur, wenn Du noch mehr Inspirationen möchtest, kannst Du mit den Bedeutungen arbeiten.

Die ersten Schritte

Um zu sehen, wie die Arbeit funktioniert, kannst Du erst einmal klein anfangen. Misch die Karten, wie es für Dich am stimmigsten ist. Dann kannst Du die Karten auf einen Haufen legen oder sie vor Dir ausbreiten. Und dann ziehst Du eine Karte. Selbst ziehe ich immer mit der Hand, mit der ich nicht schreibe, also in meinem Fall mit der linken Hand.

Dann zieh eine Karte. Und dann arbeite mit dieser Karte einfach mal am Aussehen eines Charakters. Es ist für das Erste egal, ob Du mit diesem Charakter am Ende arbeiten möchtest oder nicht. Schau einfach mal, was Du daraus gewinnen kannst (über Karten, die nur Symbole haben, komme ich bei Gelegenheit zu sprechen).

Legemethoden

Mit den 78 Karten kannst Du natürlich nicht nur das Aussehen Deiner Charakter beschreiben. Sondern damit auch den Plot planen, die Charakterisierung vorantreiben und so weiter. Nehmen wir an, Du möchtest mit dem 7-Akter arbeiten. Dann kannst Du für jeden Akt eine Karte ziehen, mindestens.

Im Zusammenhang mit dem jeweiligen Akt schaust Du, was Dir die Karte verrät. Und dann erarbeitest Du Dir den Teil. Am Ende kannst Du sehen, was daraus wird.

Jedoch erarbeiten immer mehr Autor*innen im englischsprachigen Raum an Legemethoden, um einen Roman zu schreiben. Von daher ist hier nicht zwangsläufig Schluss.

Abschlussgedanken

Hier ist bei Weitem noch nicht einmal annähernd Schluss. In den nächsten drei Wochen möchte ich Dir noch kurze Einblicke geben, wie Du mit dem Tarot arbeiten kannst. Ab Januar 2019 ist ein Newsletter rund um dieses Thema geplant. Und zudem sollen noch viele andere Dinge dazu 2020 erscheinen.

In meinen Augen lohnt sich die Arbeit mit dem Tarot ungemein. Vielleicht magst Du es ausprobieren.

Dabei wünsche ich Dir eine Menge Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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