Marketing: Dein Blog

Marketing: Dein Blog

Hei, hallo und herzlich willkommen,

es kann sein, dass Du Dir sagst, dass eine Internetseite an sich eine interessante Sache ist. Aber eben nicht für Dich. Für Dich kommt so etwas nicht infrage. Das mag daran liegen, dass Du keine Ahnung von HTML hast (und der Meinung bist, dass Du das benötigst). Und überhaupt ist ein Blog doch viel interessanter.

Oder Du weißt noch nicht, was interessanter für Dich sein könnte, eine Internetseite oder eben ein Blog. Darüber möchte ich heute mit Dir sprechen.

Kurze Vorgedanken

An dieser Stelle möchte ich keinen Beitrag darüber schreiben, welcher Blogbetreiber nun am besten ist. Die einen schwören auf WordPress, die anderen auf Blogspot und die Dritten auf einen völlig anderen.

Wenn Du Dir nicht sicher bist, welchen Anbieter Du wählen könntest, sprich mit den Leuten, welche die jeweiligen Anbieter gewählt haben und frag sie nach deren Vor- und Nachteilen. Es kann natürlich sein, dass Du es mit Hardcorefans zu tun bekommst. Das ist völlig in Ordnung. Ich gehe davon aus, dass Du trotzdem vernünftige Antworten erhältst.

Zusätzlich kannst und solltest Du noch bei den Anbietern selbst recherchieren, was sie Dir zu bieten haben. Du kannst auch einfach einen Probeblog anlegen, um zu sehen, wie es hinter der Bühne aussieht. Und danach kannst Du immer noch entscheiden.

Warum überhaupt ein Autor*innenblog und nicht nur eine Internetseite?

Ein Autor*innenblog ist um einiges direkter als eine Webseite. Eine Webseite ist eine zumeist statische Angelegenheit. Das bedeutet, Du erschaffst sie, aber häufig ist eine direkte Kommunikation mit Deinen Leser*innen etwas schwieriger (außer Du hast ein Gästebuch – eine eher aussterbende Angelegenheit).

Bei einem Blog sieht das meistens ein wenig anders aus. Denn hier hast Du die Kommentarfunktion. Wenn Du also einen Beitrag schreibst und veröffentlichst (und die Funktion nicht ausgeschaltet hast), dann können Deine LeserInnen direkt mit Dir in Kontakt treten.

Damit ist der Blog ein wenig näher an dem sogenannten Web 2.0. Deine Leser*innen konsumieren nicht nur, was Du ihnen bietest, sondern können dazu Stellung nehmen. Zwar in einem vorgegebenen Rahmen (sie werden aller Wahrscheinlichkeit in erster Linie auf Deine Beiträge reagieren), aber der Kontakt ist weitaus mehr gegeben, als bei einer Internetseite.

Daher kann es sich schon lohnen, zumindest darüber nachzudenken, ob Du nicht zu einem Blog greifst.

Entweder – Oder, oder doch beide zusammen?

Einigen stellt sich die Frage, ob sie nur eine Webseite erstellen sollen oder einen Blog. Andere hingegen entscheiden sich für beide Sachen. Das hat natürlich alles seine Vor- und Nachteile.

Eine Internetseite lässt sich um einiges leichter pflegen. Und zwar spätestens dann, wenn es etwas Neues von Dir gibt. Sei es eine neue Geschichte, ob Du irgendwo auftrittst (zum Beispiel auf Buchmessen) oder was auch immer Dir wichtig ist.

Ein Blog will hingegen regelmäßig gepflegt werden. Regelmäßig bedeutet nicht jede Woche ein oder zwei Beiträge. Das kann auch nur einmal im Monat sein. Aber es empfiehlt sich trotzdem eine Art Redaktionsplan zu erstellen, was Du wann veröffentlichen willst.

Damit verhinderst Du, dass bei Deinen Leser*innen sich ein gewisser Frust aufbaut. Wenn sie jede Woche nachschauen, ob ein neuer Beitrag online gestellt wurde und da keiner ist und sie nicht wissen, wann der nun kommt, dann werden sie immer weniger Deine Seite aufsuchen.

Daher ist es immer gut, solltest Du Dich für einen Blog entscheiden, dass Du klar machst, wann Deine Beiträge erscheinen. Das könnte der Erste eines Monats sein, oder immer montags oder immer etwas am Wochenende. Es ist egal, wann Du Deine Beiträge schreibst (auch wenn das Blogprofis vielleicht anders sehen dürften). Wichtig ist, dass Du regelmäßig schreibst und Deinen Leser*innen auch sagst, wann sie mit einem Blogbeitrag rechnen können.

Wenn Du beides miteinander mischst, dann kannst Du ein statisches Element mit einem dynamischen kombinieren. Das statische Element der Internetseite (die eher unregelmäßig aktualisiert wird) und das dynamische Element des Blogs (das regelmäßig einen Beitrag von Dir erwartet).

Der Vorteil eines Blogs

Mit einem Blog kannst Du Dich schreibtechnisch austoben. Du kannst Deine Meinung kundtun, Schnipsel aus Deinem aktuellen Projekt posten, Texte veröffentlichen, die sonst nie das Licht der Welt erblicken würden, Tipps und Tricks zum Schreibprozess geben oder was auch immer Dich so bewegt.

Als Autor*in kannst Du aus allem schöpfen, was Dich interessiert oder Dich gerade beschäftigt. Da gibt es keine Grenzen. Immerhin bist Du Schriftsteller*in, dass bedeutet, dass Du kreativ genug bist (oder zumindest sein solltest), um genügend Material zu haben, damit Dein Blog gefüllt wird.

Da die meisten Blogs eine Kommentarfunktion haben, können Deine LeserInnen auf die Beiträge reagieren und Du kannst entsprechend darauf antworten. Und damit ist es möglich, dass ihr miteinander in Kontakt tretet. Denn ein Blog lebt nicht nur von den Beiträgen, es lebt von der Kommunikation.

Zudem kannst Du schneller auf bestimmte Ereignisse reagieren, die aktuell in der Welt des Schreibens passieren. Nehmen wir an, es gibt eine wichtige Änderung in der SP-Szene oder der Verlagswelt und Du hast das Bedürfnis darüber etwas zu schreiben, Dein Blog ist der passende Ort dafür.

Natürlich könntest Du einen solchen Text auch auf Deiner Internetseite packen, das stimmt. Aber wenn Du regelmäßig so etwas schreibst, könnte es passieren, dass diese irgendwann unübersichtlich wird (dafür gibt es ja die Beitragsübersicht im Pull-down-Menü). Zudem kannst Du Dich nicht mit jemandem austauschen, die oder der ähnliche Erfahrungen wie Du gemacht hat, die Sache anders sieht oder nachfragen hat.

Und theoretisch könnte ein Blog auch eine Internetseite ersetzen. Es spricht also eine Menge für einen Blog.

Die Nachteile eines Blogs

Natürlich musst Du ihn regelmäßig füttern (auch wenn es nur einmal im Monat ist). Das bedeutet, Du musst Dich hinsetzen und etwas schreiben und es dann auch zu einem bestimmten Termin veröffentlichen.

Das bedeutet, dass Du ein Thema finden musst, um darüber zu schreiben. Gegebenenfalls musst Du recherchieren oder Deine Meinung argumentativ untermauern. Auf alle Fälle machen die Beiträge durchaus arbeit. Rechne gerne mit mehreren Stunden für einen halbwegs guten Beitrag.

Und natürlich will dieser auch überarbeitet werden (nicht immer ist es gut, die erste Fassung zu veröffentlichen). Denn Satzverwirrungen können sich einschleichen oder Du wiederholst Dich. Das kann alles vorkommen und kommt auch vor.

Weiterhin kann es durchaus auch frustrierend sein, wenn die Leute nicht auf Deinen Beitrag reagieren. Gerade am Anfang bedeutet das also, dass Du einen sehr langen Atem haben solltest.

Im ersten Jahr meines Bloglebens war es so, dass ich schon richtig glücklich war, wenn am jedem Tag der Woche überhaupt welche meinen Blog aufgesucht haben. Und wenn ich mehr als 10 Klicks am Tag hatte, ich war so glücklich wie eine Schneekönigin. Likes oder gar Kommentare waren trotzdem sehr rar gesät. Das sind schlichtweg Fakten, mit denen man sich durchaus beschäftigen sollte.

Erst nach und nach passierte es, dass ich jeden Tag Besucher*tnnen auf meinem Blog begrüßen darf und das sogar im hohen zweistelligen Bereich und auch teilweise im dreistelligen Bereich. Aber auch wenn Du Dich an die ganzen Tipps und Tricks von irgendwelchen Blogexpert*innen hältst, es wird immer eine gewisse Zeit dauern, bis Dein Blog berühmt wird.

Es könnte sein, dass das anders aussieht, wenn Du vorher schon eine gewisse Berühmtheit erlangt hast. Aber rechne einfach erst einmal damit, dass der Anfang schwer wird. Das sage ich nicht, um Dich zu entmutigen. Ganz im Gegenteil, je mehr Du an Dich und Deinen Texten arbeitest, desto schöner wird die Belohnung. Ich möchte Dich nur darauf hinweisen, dass die Sache eben ihre Zeit benötigt. Aber es kann sich durchaus lohnen.

Der rechtliche Kram

Da ich das schon in meinem Beitrag rund um die Internetseite erwähnt habe, möchte ich mich hier nicht wiederholen. Daher bitte ich Dich höflichst, dort alles Weiter nachzulesen, vielen Dank.

Die Kommentarfunktion

Da eine Internetseite nicht zwangsläufig über eine Kommentarfunktion verfügt, außer Du entscheidest Dich ein Gästebuch einzufügen, möchte ich an dieser Stelle gesondert darauf eingehen, da es hierbei durchaus was zu beachten geben kann.

Aber auch hier gilt, ich selbst bin keine Juristin oder hab eine juristische Ausbildung mit der Erlaubnis, eine entsprechende Beratung anzubieten. Wenn Du also weitere Fragen hast, bitte ich Dich, dass Du Dich damit an eine Fachanwältin oder einen Fachanwalt wendest. Dort wird Dir sicherlich bei speziellen Fragen geholfen.

Auch wenn sich das vielleicht komisch anhört, Du bist für die Kommentare der Anderen verantwortlich. Das bedeutet, was auch immer auf Deinem Blog als Kommentar hinterlassen und nicht von Dir kontrolliert wird, kannst Du dafür gegebenenfalls verklagt werden. Zumindest war das die Rechtsprechung vor einigen Jahren so (damals auch mit Gästebüchern und Foren).

Und ich befürchte, dass sich zwischenzeitlich nicht viel daran geändert hat. Immerhin gab es vor einigen Jahren (zumindest meine ich mich daran zu erinnern) ein Urteil, dass man auch dafür verantwortlich ist, was auf der eigenen Facebook-Seite geteilt wird. Warum sollte sich also daher die Sache auf dem Blog als Kommentar geändert haben?

Aber keine Panik, es gibt die eine oder andere einfache Methode, um das alles zu umgehen.

Keine automatische Freischaltung der Kommentare

Eine für mich wichtige Einstellung bezüglich der Kommentare ist die, dass diese nicht automatisch freigeschaltet werden. Auch dann nicht, wenn die entsprechende Person bereits auf meinem Blog kommentiert hat. Denn man weiß nie, mit was für Personen man es zu tun hat. Dann schaltest Du einen Kommentar frei, der an sich harmlos ist und beim nächsten Mal legt die Person so richtig zu und beleidigt Dich oder wen auch immer und dieser Kommentar wird automatisch freigeschaltet. Keine gute Idee.

Normalerweise solltest Du in Deinem Blog ein entsprechendes Häkchen setzen können, dass die Kommentare erst einmal gespeichert werden und Du sie manuell freischaltest.

Ein weiterer Vorteil ist auch der, dass Du jeden Kommentar nach und nach abarbeiten kannst. Nehmen wir an, dass Du zu denen gehörst, die viele Kommentare bekommt. Dann könnte es passieren, dass diese irgendwann untergehen. Schaltest Du sie erst dann frei, wenn Du sie beantwortest, kann Dir das nicht passieren.

Kommentare im Notfall auch mal zensieren

Wenn Du das Gefühl hast, dass ein Kommentar urheberrechtlich geschütztes Material beinhaltet oder einfach nur voller Beleidigungen ist, dann ist es möglich, diesen zensiert zu veröffentlichten. Meine Empfehlung ist dabei, dass Du die gelöschten Stellen mit folgenden Zeichen kenntlich machst: […].

Du kannst auch in den eckigen Klammern schreiben, was Du gelöscht hast (zum Beispiel, Text aus dem Roman, der Kurzgeschichte oder was auch immer bzw. eine Beleidigung). Damit wissen alle LeserInnen, warum Du Dich für diesen Weg entschieden hast.

Hier noch ein kleiner Tipp. Bei Kommentaren mit Beleidigungen oder sonstigen Inhalt, der sich nach einer Straftat anhören könnte, mach bitte immer vom Original ein Screenshot. Damit hast Du immer ein Beweis in der Hand, solltest Du Dich gezwungen sehen, doch die Person anzeigen zu müssen. Im Rahmen der DSGVO solltest Du jedoch keine IP-Adressen mehr speichern. Daher ist es fraglich, inwiefern das juristisch verfolgt werden kann. Die Polizei wird Dir sicherlich hier Auskunft geben können.

Kommentare dürfen auch mal gelöscht werden

Für mich gibt es durchaus Kommentare, die sehr wohl gelöscht werden dürfen. Immerhin ist es mein Blog und ich trag die Verantwortung dafür, was hier veröffentlicht wird. Das gilt letztendlich auch für die Kommentare.

Erst einmal habe ich mich selbst entschieden, keine reinen Werbekommentare mehr zu veröffentlichen. Das sind Kommentare, die nichts zum Inhalt des jeweiligen Beitrages sagen, sondern wirklich nur für die eigene Webseite oder für das aktuelle Buch Werbung machen. Da ich selbst keine Werbeplattform bin und dafür nicht bezahlt werde, fliegen sie raus.

Bitte missverstehe das nicht, ich unterstütze gerne Autor*innen bei der Werbung für ihre Bücher. Sprich mich an und ich schreibe sogar ein Beitrag für Dich oder mit Dir. Daran soll es nicht scheitern. Nur wenn ich das Gefühl habe, die Leute interessieren sich weder für mich als Person noch für mich als Autorin oder als Bloggerin, warum sollte mich dann ihr Kommentar interessieren?

Wenn Du aber einen sinnvollen Kommentar schreibst und dann zu Deinem Blog linkst, wo vielleicht ein Beitrag steht, der zum Thema passt, dann sehe ich von einer Löschung ganz klar ab. Das ist für mich keine Werbung, sondern lediglich eine Verlinkung. Auf diese Weise habe ich auch Nike Leonhardt kennengelernt und sie möchte ich auf keinen Fall missen.

Kommentare, bei denen man das Gefühl hat, dass die/der Verfasser*in sich nicht die Mühe gemacht hat, sich den Beitrag zu lesen oder gar die verlinkten Beiträge, aber irgendwie etwas verzapfen muss, warum soll ich sie freischalten? Ich wüsste nicht wieso. Aber das ist ein Thema, da muss jede*r selbst entscheiden, wie sie oder er damit umgeht.

Solltest Du das machen, sei Dir versichert, viele solcher Leute werden dann Deinen Blog nicht besuchen. Daher sollte man hier eher sparsam vorgehen. Andererseits, es ist meine kostbare Lebenszeit. Warum sollte ich sie als mit Leuten verbringen, die sich nicht die Mühe machen ihre kostbare Lebenszeit ein wenig zu verschwenden, um den Beitrag zu lesen?

Beleidigende, rassistische, sexistische oder ähnliche Kommentare gehören natürlich sofort gelöscht. Nachdem Du ein Screenshot gemacht hast. Denn so etwas eine Plattform zu geben, halte ich für unsinnig und in manchen Fällen kann das sogar ganz schön nach hinten losgehen.

Den Screenshot solltest Du natürlich auch dafür behalten, falls Du eine Anzeige erstatten möchtest. Gegebenenfalls, wenn Du den Beitrag sowieso nicht veröffentlichen möchtest, kannst Du ihn auch da belassen, dann hast Du direkte Beweise für die Polizei.

Zwei Hinweise

Es mag sich vielleicht anhören, als müsstest Du regelmäßig Kommentare löschen und Dich mit Anwält*innen und der Polizei auseinandersetzen. Dem ist nicht so. Bisher musste ich bisher noch nie die Polizei anrufen, weil ein Kommentar grenzwertig war. Und der Blog ist ein paar Tage alt und früher habe ich schon einige Blogs geführt.

Das sind nur Hinweise, falls es doch mal kommen sollte und Du nicht weißt, was Du nun tun sollst. Einige könnten dann spontan auf dem Schlauch stehen.

Und zum Zweiten kann es immer passieren, dass jemand Meinungsfreiheit brüllt und Du sie ja ach so böse verletzt. Es stimmt, Artikel 5 des Grundgesetzes schützt die Meinungsfreiheit. Artikel 1 des Grundgesetzes hingegen spricht von der Würde des Menschen und das sie unantastbar sind.

Im Sozialkundeunterricht habe ich gelernt, dass die Rangfolge der Artikel im Grundgesetz eine Bedeutung hat. Je höher der entsprechende Artikel, desto wichtiger ist er. Das bedeutet, dass Deine Würde wichtiger ist, als die Meinungsfreiheit einer anderen Person. Sollte also jemand Deine Würde verletzten oder beschneiden wollen, hat sie oder er kein Recht dazu. Du hingegen hast das Recht die Meinungsfreiheit zu beschneiden. So einfach ist das.

Doch solche Gedanken könnten dann für Dich interessant werden, wenn Du über sehr kontroverse Themen schreibst. Das ist leider ein Fakt. Immer wieder verfolge ich Diskussionen auf Twitter (was hierzu nicht vergleichbar ist) und mir ist regelrecht die Kinnlade runtergefallen (Memo an mich, ich sollte einfach keine Kommentare mehr lesen). Da ging es sehr stark unter die Gürtellinie. Aber bei einem persönlichen Blog, indem es nur um Deine Bücher und Dein Leben als Autor*in geht, da sollte das eigentlich nicht passieren. Und wenn doch, keine Panik, hol Dir notfalls Hilfe und geh aufrecht in die Antwortfunktion.

Die Reiter

In einem Blog kannst Du mehrere „Reiter“ einfügen, in denen Du wichtige Informationen einfügen kannst (siehe bei meinem Blog oben die Reiter). Da ich mich dazu bereits in meinem Beitrag rund um die Internetseite dazu geäußert habe, wiederhole ich mich hier nicht. Bitte einfach dort notfalls noch einmal alles nachlesen. Danke schön.

Bücherrezensionen

Da ein Blog mehr Platz bietet, um verschiedene Beiträge zu schreiben, im Gegensatz zu einer Internetseite, möchte ich dieses Thema hier aufgreifen. Denn vor einiger Zeit wurde auf Twitter eine Frage zum Thema Buchrezension auf dem eigenen Autor*innenblog gestellt.

Und zwar ging es darum, ob man als Autor*in die Bücher anderer Autor*innen rezensieren darf bzw. sollte. Mein erster Gedanke war, ja klar, warum denn nicht? Doch eine andere Antwort leuchtet durchaus ein.

Wenn Dir ein Buch gefallen hat und Du eine positive Rezension schreibst, könnten einige auf den Gedanken kommen, dass es sich hierbei um eine Gefälligkeitsrezension handelt. Schreibst Du dagegen eine negative Rezension, bist Du natürlich nur neidisch.

Egal also, was Du machst, Du kannst nur verlieren. Daher wurde damals in der Diskussion empfohlen, eben keine Rezensionen auf einen Autor*innenblog zu veröffentlichen. Neuerscheinungen kannst Du ankündigen, dass wurde allgemein zugestimmt. Und Rezensionen gehört auf Dein Reziblog. Oder eben auf gewissen Onlineportalen.

Wie Du das letztendlich machst, wie so oft, ist am Ende Deine eigene Entscheidung.

Abschlussgedanken

Theoretisch gibt es zum Thema Blog noch eine Menge zu sagen. Aber Du kannst Dich auch einfach von den vielen anderen Autor*innenblogs inspirieren lassen und sehen, was am Ende dabei herauskommt. Mach Dir Notizen, mit welchen Kategorien Du arbeiten möchtest oder auch was für Beiträge Du verfassen willst.

Du kannst entweder eine Internetseite haben oder einen Blog. Mit beiden zusammen kannst Du durchaus mehr Leute erreichen. Denn eine Internetseite bietet nicht zwangsläufig viel Material, um die Leute dauerhaft dort zu binden. Haben sie einmal alles durchgelesen, dann ist eine Internetseite nicht mehr interessant. Aber wenn Du dazu noch einen Blog hast, dann werden Deine Leser*innen aller Wahrscheinlichkeit eher zurückkommen. Denn sie wollen Deinen neuesten Beitrag lesen.

Überleg Dir daher, ob Du Dir einen Blog anschaffen möchtest, und recherchiere dann, welcher Anbieter für Dich der richtige ist. Und dann leg einfach los.

Dabei wünsche ich Dir viel Spaß und noch mehr lesenden Besuch.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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