Frauen in der Fantasy

Frauen in der Fantasy

Hei, hallo und herzlich willkommen#

in Fantasygeschichten können wir Drachen reiten, Monster jagen, mit positiven Gefühlen fliegen und mit einem Schiff zum Mond reisen. Aber wehe, wir stellen Frauen vernünftig dar, dann geht die Welt unter. Und damit meine ich nicht nur die Fantasywelt.

Kurze Vorgedanken

Vor Kurzem machte eine Serie sein großes Debüt. Und schon kamen die kleinen Moser mit ihrem noch kleineren Mimis und jammerten, dass Frauen doch nicht fechten können.

Dabei handelt es sich um eine Fantasyserie. Warum sollen Frauen nicht einen Zweihänder mit einer Hand nutzen können? Oder sie können einen Drachen bändigen, mit einem Finger?

In Fantasy ist alles möglich

Zumindest dachte ich es die ganze Zeit, dass es so wäre. Solange es logisch ist, dann könnte man über alles Schreiben, was mich als Autorin interessiert und*oder fasziniert.

Doch scheinbar ist es für viele absolut unlogisch, wenn Frauen vernünftig oder gar stärker dargestellt werden. So dürfen sie für viele am Spielfeldrand stehen und unserem Helden zujubeln. Aber sobald sie selbst das Feld betreten und selbst mitspielen wollen, ist Schluss mit lustig.

Frauen können …

Frauen können in Fantasyromanen genau das alles, was sie auch sonst können. Und durchaus einiges mehr. Immerhin befinden wir uns in einem Fantasyroman. Warum sollten sie also nicht die Magie beherrschen oder einem Riesen mit einem Tritt in den Popo zu Fall bringen.

Zwar gehören die meisten Fantasyfrauen zu den Menschen. Aber wir befinden uns nicht auf der Erde (meistens zumindest). Warum sollte dann das Kräfteverhältnis der Menschen der Erde gelten? Theoretisch könnten wir sagen, dass Frauen in der Fantasywelt X genauso stark oder sogar stärker sind, als die Männer.

Bisher wird aber immer ungefragt das gleiche physische Verhältnis unserer Welt auf die Fantasywelt übertragen. Genauso wie die Rolle der Frau. Er ist der, der die Hosen anhat. Und sie kommt nur an die Macht, wenn man diese ihr gibt oder sie sich diese irgendwie erschleicht.

Warum also nicht von vornherein eine Machtstruktur aufbauen, in denen alle Personen die gleichen Rechte haben? Eine Gesellschaft, in denen man Cis-Frauen (andere Geschlechter werden bisher kaum bis gar nicht vorgestellt, von daher) nicht das Recht des Regierens deswegen abspricht, weil sie Cis-Frauen sind. Sondern, weil sie korrupt, hinterhältig oder einfach nicht kompetent genug für diesen Posten sind.

Frauen dürfen …

Frauen dürfen alles in Fantasyromanen machen, was ihre Rolle voranbringt. Und am Ende auch die Geschichte. Sie müssen nicht andauernd das Schwert schwingen oder Schlachten anführen. Wenn sie nicht sehen kann oder in einem Rollstuhl sitzt, kann sie immer noch einen sehr starken Charakter darstellen.

Jedoch scheint es mir, dass Frauen nur klischeehafte weibliche Rollen einnehmen dürfen. Und das bedeutet, dass sie allerhöchstens unterstützen dürfen. Und zwar die Cis-Männer. Mehr nicht.

Aus sich selbst heraus scheinen die Frauen nichts zu können. Keine Entscheidungen treffen, keinen eigenen Weg gehen oder sonstiges. Nur, wenn ein Mann den Anfang macht, egal wie das aussieht, geht sie weiter. Oder sie wird aktiv, um eben einem Cis-Mann zu helfen. Oder sie stirbt für ihn.

Frauen spielen eine Rolle

Frauen dürfen, können und sollen eine Rolle spielen. Hinterfragen wir einfach unser bisheriges Bild von Frauen in der Fantasy. Nur, weil bisher die Sache so und so geschrieben wurde, bedeutet das noch lange nicht, dass das immer so weiter gehen muss.

Schauen wir uns einfach an, was bisher geschrieben wurde. Und dann können wir uns überlegen, wie wir es zukünftig anders schreiben können. Denn nur, weil alles bisher gut gewesen sein mochte, bedeutet das noch lange nicht, dass man es nicht besser machen kann. Und in meinen Augen kann man sehr vieles besser machen.

Abschlussgedanken

Das war mehr ein Aufruf, als ein Beitrag, wie man es besser machen kann. Ich gestehe. Aber in der Vergangenheit und in der Zukunft werde ich diesbezüglich noch einige Beiträge entsprechend verfassen. Denn es kann besser gehen. Gehen wir es gemeinsam an.

Dabei wünsche ich uns viel Erfolg.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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Diversität in der Fantasy

Diversität in der Fantasy

Hei, hallo und herzlich willkommen,

wenn wir an das Mittelalter denken und diese auf die Fantasy übertragen, dann sehen viele Menschen eines, weiße Menschen. Weiße Menschen, die zudem allesamt gesund sind und natürlich sich auch alle in das andere Geschlecht verlieben.

Und unabhängig der Tatsache, ob es tatsächlich so gewesen sein mag, muss es sich deswegen auch so in einem Fantasyroman abspielen?

Kurze Vorgedanken

Wie letzte Woche schon besprochen, sehe ich es nicht als eine mögliche Ausrede, dass es halt nun einmal so war. Also, dass es angeblich im Mittelalter (in welcher Phase auch immer), es eben so war. Daher müsse man es korrekt in den Fantasyromanen widerspiegeln.

In meinen Augen bedeutet Fantasy eben, dass man sich etwas ausdenken darf. Man kann so wild und frei denken und planen, wie man es möchte. Warum sollte ich mir dann irgendwelchen Grenzen aussetzen, nur um irgendwelchen vermuteten Tatsachen zu entsprechen?

Warum limitieren wir uns?

Seien wir mal ganz ehrlich, wir leben aktuell in vollkommen spannende Zeiten. Ein Klick und wir befinden uns virtuell auf den Straßen in Tokyo und können dort umher wandern. Oder wir lauschen Musik, die in der Mongolei aufgenommen wurde. Ein Film eines afrikanischen Regisseurs, der auch in Afrika gedreht wurde? Selbst da kann uns das Internet helfen.

Kurz geschrieben: Wir haben die Möglichkeit, die Vielfalt dieser Welt kennenzulernen. Und müssen dabei noch nicht einmal unseren Popo bewegen.

Trotzdem scheint sich nichts davon in den Geschichten wiederzufinden. Wenn man schon auf einen Charakter trifft, der schwul ist, bebt ja schon die Erde, weil das ein Novum ist. Von einem Ace Charakter möchte ich an dieser Stelle schon mal gar nicht sprechen.

Jetzt werden einige sagen, man muss ja schreiben, was der Markt verlangt. Doch seien wir mal ehrlich, an welche Bücher erinnerst Du Dich eher? An die, die sich an den Markt orientiert haben? Also die hundertste Version von Frau liebt Man und so weiter? Oder an Geschichten wie Twilight oder Harry Potter (unabhängig, wie man zu den Büchern selbst stehen mag).

Die eine Seite der Medallie wäre, dass wir mit ein wenig mehr Mut den nächsten Trend auslösen könnten. Die andere, und in meinen Augen wichtigere Seite wäre, dass die Menschen eine Stimme bekommen.

Vor einiger Zeit erzählte mir eine befreundete Autorin, wie sie Tränen in den Augen hatte, als sie eine Geschichte über einen Ace Charakter gelesen hatte. Es war das erste Mal für sie, dass sie als Ace eine Stimme bekam.

Schau mal genau hin – was fehlt?

Wenn Du Fantasy schreibst, gehe ich mal davon aus, dass Du durchaus diverse Fantasyromane gelesen hast. Sei mal ehrlich, wie viele der Charaktere hast Du als Weiße gesehen, obwohl sie es vielleicht nicht waren? Wie viele waren blind oder konnten nicht hören? Wie viele waren mollig oder richtig alt? Wie viele saßen in einem Rollstuhl? Oder hatte wer sogar eine psychische Erkrankung?

Vermutlich dürften so gut wie alle Fragen mit nein beantwortet werden. Denn die wenigsten Fantasybücher im Mainstream vertreten solche Themen. Dabei würden sie so viele Möglichkeiten bieten, Diversität in die Romane zu bringen. Menschen eine Stimme geben. Und ja, bestimmt Dir auch Lesende. Das wäre natürlich ein schöner Beigeschmack.

Wenn es zur Geschichte passt

Bestimmt kennst Du diesen Satz: “Wenn es zur Geschichte passt, kann man es ja benutzen.”

Damit wird gemeint, wenn ein lesbischer Charakter zur Geschichte passt, kann sie ja gnädigerweise lesbisch sein. Oder wenn die Rollifahrerin nicht zu sehr stört, darf sie eben doch auftreten.

Dazu sage ich nur: Nein, Nein, f****ing NEIN!!!

Niemand hat sich bis heute sicherlich gefragt, warum Captain America weiß sein musste. Oder noch besser, warum scheinen alle Kryptonier*innen weiß zu sein? Superman hätte durchaus auch eine dunkle Hautfarbe haben können. Das wird einfach so hingenommen. Doch sobald der Charakter kein weißer Cis-Het-Dude ist, wird die Rolle sofort hinterfragt.

Wenn Du willst, dass Dein Charakter eine afrikanische, lesbische, ace Frau ist, dann ist sie es einfach. Nicht, weil es dem Plot dient, sondern weil es ihr fiktionaler Charakter ist. Genauso wenig, wie der weiße Cis-Het-Dude dem Plot dient, muss unsere afrikanische, lesbische, ace Frau dem Plot dienen. Sie muss sich selbst genügen.

Diversität ist möglich

Mit ein wenig Mühe und ein wenig Anstrengung ist es möglich, in jede Geschichte Diversität hineinzubringen. Und diese endet nicht bei der Sexualität. Also wer kann sich in wen verlieben oder wie viele können miteinander gleichzeitig in die Kiste springen.

Es geht aber auch über die Hautfarbe hinaus. Weiter geht es mit der eigenen Identität, mit der eigenen Weltansicht, wie geht es der Person physisch oder eben auch psychisch. Welche Erfahrungen hat Dein Charakter in der Kindheit gemacht, die sich von allen anderen unterscheiden? Auch hier kannst Du Deinen Lesenden eine Stimme geben. Sei offen dafür.

Aber was werden die Anderen sagen?

Seien wir ehrlich, es wird immer Menschen geben, die der Meinung sind, die einzige glücklichmachende Wahrheit zu kennen. Hier ein kleiner Spoiler: Tun sie nicht. Das tun wir letztendlich auch nicht. Auch wenn wir es vielleicht glauben.

Damit will ich sagen, es wird immer Menschen geben, die Dich dafür kritisieren, was Du geschrieben hast. Oder auch, was Du nicht geschrieben hast. Wichtig ist in erster Linie, dass Du zu dem stehen kannst, was Du am Ende veröffentlichst.

Mein persönlicher Wunsch wäre es, wenn wir die Welt, in der wir gerade leben dürfen, so vielfältig und bunt in den Romanen darstellen können. Mit ihren verschiedenen Ansichten, mit ihren sexuellen Ausrichtungen, mit ihren Geschlechtsidentifikationen und so weiter und alles, was da noch ist.

Das ist mein Wunsch und mein Traum. Und ich wäre dankbar, wenn ich diesen epischen Fantasyroman lesen dürfte.

Abschlussgedanken

Diversität ist möglich. Und das, ohne ein Plot-Device sein zu müssen. Lass die Charaktere einfach aus sich heraus funktionieren. Dann läuft alles andere schon.

Sei mutig und wag Dich an dieses Thema heran. Ich bin mir sicher, am Ende können wir alle gewinnen.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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Lass uns mal über Fantasy reden

Lass uns mal über Fantasy reden

Hei, hallo und herzlich willkommen,

ehrlich gesagt, ich liebe Fantasy. Ich liebe es, in fremde Welten einzutauchen und völlig neue Umgebungen zu entdecken. Gerne auch neue Völker oder auch Gesellschaftssysteme.

Aber leider gibt es nicht immer die Vielfalt, die ich mir wünsche. Und was die Fantasy durchaus zulassen könnte. Und noch schlimmer ist, wenn Vielfalt in die Fantasy geholt wird, wird gemosert.

Kurze Vorgedanken

In diesem Beitrag möchte ich einfach mal die Möglichkeiten aufzählen, welche dieses Genre bieten kann. Und das ist in meinen Augen nicht wenig. In den kommenden Wochen möchte ich dann über die Kritik bei einigen Punkten sprechen, die es immer wieder gibt.

Und die bei mir die eine oder andere Hutschnur zum Platzen bringt.

Sie sollen fliegen? – Dann fliegen sie!

Theoretisch kannst Du in Deinem Fantasyroman alles, wirklich alles schreiben, was Dir Spaß macht. Wenn Du willst, kann ein Einhorn, mit rosa Mähne, blauem Bart, siebzehn Beinen, Fledermausflügeln und einem Elefantenschwanz auftreten, was 16,7 Sprachen beherrscht und flucht wie ein Müllkutscher.

Jetzt werden einige kommen und sagen, dass man es nicht übertreiben soll. Aber hei, warum nicht? Wenn es Spaß macht, hau in die Tasten und zeig mir, wie kreativ Deine Welt sein kann. Wenn die Geschichte gut ist, folge ich Dir auch auf diesem verrückten Einhorn.

Auch Dinge, Gegebenheiten oder politische Punkte, die Dir in der realen Welt nicht gefallen, kannst Du bearbeiten und aufnehmen. So erschaffst Du am Ende Deine Idealwelt. Oder kritisierst über Deine Geschichte die reale Welt, wenn Dir das liegt.

Deine Regeln gelten

In Deinem Fantasyroman legst Du die Regeln fest. Wenn in Deiner Welt die Magie durch einen Nieser ausgelöst wird, dann ist es so. Solange Du einen guten Grund dafür findest, werde ich als Leserin mit Dir mitgehen. Diesbezüglich musst Du Dir weniger Sorgen machen.

Solltest Du aber Deine eigenen Regeln, egal wie abgehoben sie auch sein mögen, brichst, verlierst Du mich. Bleiben wir beim Niesen. Solange Deine Leute nur beim Niesen zaubern können und es auch so geschieht, ist alles in Ordnung. Sollte jemand aber beim Husten zaubern können, werde ich aufmerksam.

Kannst Du das erklären, sagen wir, dass nur Personen mit blau-grünen Augen Husten können, damit sie überhaupt zaubern können, bin ich weiterhin bei Dir. Dann dürfen aber nur Personen mit blau-grünen Augen Husten, um zu zaubern. Kannst Du das nicht erklären oder es können auch Leute mit blau-schwarzen Augen beim Husten zaubern, verlierst Du mich.

Kurz geschrieben: Du kannst alle Regeln und Gesetze brechen, solange es nicht die sind, die Du für Deinen eigenen Roman aufgestellt hast.

Neue Charaktertypen

Natürlich kannst Du auch in anderen Genres völlig neue Charaktertypen einbauen. Aber ich finde, Fantasy eignet sich hervorragend dafür. Denn hier kann, muss aber nichts sein. Das gilt auch für die Charaktere.

Durch die Umgebung, die Du für Deine Welt komplett neu schaffen kannst, kannst Du auch einen völlig anderen Typ von Charakter schaffen. Wie wäre es, wenn in Deiner Welt die Männer zu Hause bleiben würden und die Frauen die Geschäfte leiten?

Das ist zwar eine umgedrehte Welt, kann aber für interessante Sichtweisen sorgen, wenn wir im Kopf eines solchen Charakters schauen. Ein Mann wird dann die Welt völlig anders sehen, als eine Frau. Und wenn sie dann auf andere Figuren aus Deiner Welt treffen, die eine völlig andere Umwelt haben, können kleine Konflikte entstehen. Das Salz in Deiner Geschichtssuppe.

Wenn Du also ein bestimmten Charaktertypen in einer Geschichte lesen wolltest und nie gefunden hast, ist hier Deine Chance. Schreib selbst über diesen Charakter.

Geschlechtervielfalt zeigen

Auch wenn viele das nicht lesen, so gibt es mehr als nur die Cis-Frau und den Cis-Mann als Geschlecht. Doch trauen sich viele noch nicht dies in ihren Romanen zu zeigen, die in unserer Welt spielt. Warum dann nicht in der Fantasy dies zeigen. Einfach, um einen Anfang zu machen.

In meinen Augen haben wir noch viel zu wenig Diversität in den Fantasygeschichten. Das betrifft auch die Genderdarstellung. Daher kannst Du Dir überlegen, wie Du diese darstellen möchtest. Handelt es sich hierbei um eine Ausnahme, wenn jemand, zum Beispiel, Intersexuell ist? Oder ist eine ganze Umgebung von Geburt auf an Intersexuell?

Beziehungsvielfalt zeigen

Die monogame Beziehung ist für viele in Ordnung. Aber eben nicht die einzige Möglichkeit, sich in einer Beziehung oder sexuell auszuleben. Polyamore Beziehungen sind in vieler Munde. Aber es gibt sicherlich noch mehr.

Wenn das Thema Romantik bei Deiner Geschichte eine Rolle spielt, und sei es nur als Nebenstrang, dann kannst Du auch hier die verschiedenen Aspekte zeigen. Wenn Du es harmonisch einbaust, dann wirkt es organisch und nicht aufdringlich.

Politische Systeme

Aus irgendwelchen mysteriösen Gründen, scheint es in Fantasywelten nur die Monarchie zu geben. Bisher sind mir andere politische Systeme nicht wirklich über die Buchseiten gelaufen.

Scheinbar gibt es nur die Möglichkeit über König*innen zu schreiben. Ein demokratisches System, als eine banale Alternative, scheint einigen wohl nicht in den Sinn zu kommen. Dabei gibt es noch viel mehr Möglichkeiten.

Welches politische System ist für das Idealste? Schreib darüber und zeig mir als Leserin, warum Du das findest.

Es gibt mehr als nur Weiße

Wenn ich mir die meisten Fantasyfilme ansehe, dann sehe ich ein Meer von weißen Menschen. Wenn dort mal ein PoC auftaucht, dann ist das schon ein kleines Wunder. Dabei könnten in Fantasywelten auch Menschen mit einer rosa-blauen Haut auftauchen. Doch scheinbar sind dort allesamt weiß.

Selbst wenn explizit erwähnt wird, dass die Charaktere PoC sind, sehen selbst PoC dies nicht mehr. Und ich muss gestehen, mein Gehirn ist zwischenzeitlich auch sehr auf weißer Charakter gepolt, dass es mir auch schwerfällt, sie anders zu sehen.

Daher fände ich es aus diesen und anderen Gründen schön, wenn mehr PoC auftreten würden. Repräsentation zählt eindeutig.

Sexuelle Orientierungen

Von Asexualität bis zur Pansexualität kann man so viel zeigen. Doch so gut wie alle Charaktere sind heterosexuell. Gelegentlich taucht mal ein schwuler Charakter auf. Aber das ist dann schon das Höchste an Gefühlen, was viele aufbringen.

Doch wenn die Charaktere gegen Drachen und Monster kämpfen, warum können sich diese nicht in das eigene Geschlecht verlieben? Um eine Möglichkeit zu nennen.

Und ja, es ist auch völlig in Ordnung, Deinen Charakter in die Kiste zu schicken. Das macht aus Deinem Fantasyroman noch lange keinen erotischen Fantasyroman.

Weitere Felder

Es gibt bestimmt noch Dinge, Orte oder Bereiche, die Dich faszinieren. Du könntest Dir das alte Japan als Vorbild für das World Building nehmen. Das wäre außerhalb Europas, wo die meisten Fantasyromane emotional angesiedelt sind, und hast mehr Möglichkeiten, Deine Welt darzustellen.

Was auch immer es ist, zeig es in Deinem Roman. Ich bin mir sicher, dass die Vielfalt am Ende nur gewinnen kann.

Abschlussgedanken

Das ist eine mögliche Liste, mit der Du arbeiten kannst. Und ich gestehe, das ist auch eine kleine Wunschliste von mir. Es gibt noch viel mehr Möglichkeiten, mit denen Du Dich beschäftigen kannst. Was interessiert Dich, worüber möchtest Du gerne schreiben?

In den folgenden drei Wochen möchte ich noch über diese Themen schreiben:

Bis dahin wünsche ich Dir alles Liebe.

Deine frau schreibseele

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