Laura Kier: Märchen statt Pralinen

Hei, hallo und herzlich willkommen,

in diesem Beitrag stelle ich Dir die Kurzgeschichten der Autorin Laura Kier vor, die sie unter dem Thema “Märchen statt Pralinen” veröffentlicht hat. Viel Spaß wünsche ich beim Lauschen und Lesen.

Blühende Steine

Laura Kier: Blühende Steine
  • Format: E-Book
  • Dateigröße: 2300 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 17 Seiten
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B07213NG56

Es handelt sich hierbei um keine bezahlte Werbung. Das Urheberrecht des Covers liegt bei der*dem Ersteller*in. Der erste Satz wird als Zitat verwendet. Das Lied im Podcast hab ich legal von hier gekauft.

Viel Spaß beim hören.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

Aufrufe: 31

Charakter Casting mit dem Tarot

Hei, hallo und herzlich willkommen,

wer mit dem Tarot arbeitet, hat durchaus verschiedene Möglichkeiten, dieses zu nutzen. Eine weitere Methode möchte ich Dir heute vorstellen.

Kurze Vorgedanken

Das Set der großen Arkana besteht aus 22 Karten. Also von 0 Dem Narren oder Der Närrin bis zu 21 Der Welt. Die Reise durch die 22 Karten wird auch die Reise des Narren bzw. der Närrin genannt.

Diese Reise können natürlich auch Deine Charaktere gehen. Aber für den Anfang kannst Du auch jede der Karten nehmen und einen Charakter entsprechend zuordnen.

Warum das machen?

Manchmal sitze ich da und denke mir, mmh, da fehlt noch ein Charakter. Oder ich könnte da noch jemanden gebrauchen. Da ich leider beim Schreiben durchaus zu schnell bin, also erst schreiben, dann plotten, kann das natürlich mal passieren.

Da kann es manchmal hilfreich sein, wenn ich mich an einen roten Faden halten kann und mit diesem arbeite. In dem Fall die 22 Karten der großen Arkana.

Das ist natürlich kein Muss, aber eine Möglichkeit eine Grundstruktur in die Charakterliste hineinzubringen. Ein wenig Vorarbeit ist aber notwendig.

Die Praxis

Bevor wir uns lange mit der Theorie beschäftigen, tauchen wir doch gleich in die mögliche Praxis hinein. Die Theorie selbst kommt mit der Praxisarbeit.

Sortiere die 22 Karten aus dem Deck

Wenn Du schon mit Deinem Deck gearbeitet hast, sollten die Karten ordentlich vermischt sein. Daher suche die Karten mit den römischen Zahlen heraus, also die große Arkana. Außer Du hast Dir ein Deck gegönnt, welches nur aus der großen Arkana besteht. Und ja, solche gibt es, wenn auch eher vereinzelt.

Hast Du diese, kannst Du sie in die richtige Reihenfolge bringen. Denn wir arbeiten sie nach und nach ab.

Bedeutungen der Karten grob kennen

Meistens wird mit jedem Tarotdeck zumindest das kleine weiße Büchlein mitgeliefert (im englischen liebevoll LWB also Little White Book genannt). Dort findest Du die Bedeutungen der Karten in der Übersicht. Mit wenigen Stichworten also.

Während der Arbeit mit den einzelnen Karten kannst Du gerne das LWB zumindest in der Nähe haben.

Die erste Karte

In über 95 Prozent der Tarotdecks ist die erste Karte die 0, also Die Närrin oder Der Narr. Schau in Deinem LWB, ob es auch hier so ist und fange dann mit dieser Karte an.

Schau Dir zuerst die Karte an und überleg Dir, wen Du dort siehst. Hast Du schon eine Idee, welche Figur durch die Karte 0 repräsentiert wird? Wenn ja, notiere Dir den Namen und weitere Punkte, sofern Du dies möchtest.

Häufig sagen die Bilder schon, was Du bereits weißt.

Hast Du aber gar keine Idee, wer sich hinter dem Bild verbergen könnte, schau Dir die Bedeutung an. Vielleicht sagt Dir das etwas, was Du als Idee für Deine Geschichte verwenden kannst.

Selbst gehe ich davon aus, dass Du tief in Deinem Inneren schon weißt, wer der Charakter ist. Es muss nur herausgekitzelt werden.

Du kommst nicht weiter?

Manchmal kann es aber sein, dass Du wirklich nicht weißt, wen die Karte repräsentiert. Das ist völlig in Ordnung. Und bevor Du Charaktere erschaffst, mit denen Du nicht arbeitest, überspringe sie einfach.

Karten ohne Personen

Die Karte X, welche für das Schicksalsrad steht. Oder die Karte XXI, also die Welt, sind Tarotkarten, die keine Personen repräsentieren. Du musst auch hier keine Person nehmen.

Bei der Welt ist es eigentlich einfach, was Du nimmst. Eben die Umgebung, in der Deine Geschichte spielt. Hier kannst Du Dir auch gerne Gedanken machen, wie Deine Welt aussieht. Erst einmal Stichworte, oder Du stürzt Dich sofort in die Arbeit hinein.

Bei den anderen Karten kannst Du Dich wieder auf das Bild konzentrieren. Was siehst Du und was will Dir das Bild sagen? Und was für ein Gefühl hast Du dabei? Da werde ich Dir nicht mit irgendwelchen Möglichen Deutungen hineinsprechen, um Dich nicht zu beeinflussen. Arbeite mit der Karte, mit der Bedeutung und vor allem, mit Deinem Bauchgefühl.

Wie geht es dann weiter?

Wenn Du damit fertig bist, hast Du erst einmal eine ordentliche Übersicht, über alle wichtigen Charaktere. Das bedeutet natürlich nicht, dass Du nicht weitere Charaktere hinzufügen kannst, auch wichtige Hauptcharaktere. Aber mit dieser Liste hast Du eine wichtige Grundlage geschaffen.

Gerade dann, wenn Du noch keinen Weg siehst, wohin Deine Geschichte geht, kann so etwas hilfreich sein. Von daher, probiere es einfach mal aus. Am Ende kannst Du natürlich auch Charaktere auslagern. Aber ein Anfang ist gemacht.

Abschlussgedanken

Häufig bietet diese Methode eine Struktur für Deine Charaktere. Manchmal aber auch ein Durchbruch für mögliche Blockaden. Oder einfach auch nur die Chance anzufangen.

Daher meine Empfehlung, einfach mal ausprobieren. Du wirst sehen, was Du am Ende dabei gewinnen kannst.

Dabei wünsche ich Dir viel Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

Aufrufe: 85

Das Tarot und die Legemethoden

Hei, hallo und herzlich willkommen,

wenn Du mit dem Tarot arbeiten möchtest, gibt es viele Möglichkeiten. Du kannst theoretisch für jedes Kapitel, gar für jeden Absatz eine Karte ziehen. Dann deutest Du entweder das Bild oder arbeitest mit der Bedeutung und schaust, wie es Deiner Geschichte hilft.

Oder Du arbeitest kontrollierter und vorhersehbarer.

Kurze Vorgedanken

Legemethoden werden zwar in erster Linie dazu verwendet, um zu einer bestimmten Frage oder Thematik die Antworten zu bekommen. Zum Beispiel soll ich die Stelle wechseln, werde ich mich bald verlieben oder wie sieht meine Zukunft aus.

Jedoch kannst Du solche Legemethoden entweder direkt oder auch abgewandelt für Deine Geschichte benutzen. Wie wäre es mit einer Legemethode aus dem Bereich “Beruf und Jobs”, um zu sehen, was Dein Charakter beruflich macht? Oder wir treffen sich Deine Charaktere zum ersten Mal in einem Liebesroman?

Was sind Legemethoden genau?

Eine Legemethode ist ein Bild mit verschiedenen Positionen, die jeweils eine Bedeutung haben. Ein einfaches Bild wäre:

  • Vergangenheit
  • Gegenwart
  • Zukunft

Für diese Legemethode ziehst Du drei Karten und legst sie nebeneinander. Dann drehst Du die Vergangenheit um und deutest die Vergangenheit (entweder Deine oder von einer anderen Person oder Charakter). Das machst Du dann auch mit der Gegenwart und der Zukunft.

Die leichteste Legemethode ist, wenn Du eine Karte ziehst. Das kann eine Tageskarte sein oder für eine Ja-Nein-Legung. Aber es soll auch Legemethoden geben, die tatsächlich alle 78 Karten des Tarotdecks verwenden. Doch ehrlich gesagt, diese ist mir noch nie untergekommen.

Mit den Legemethoden kannst Du dafür Sorgen, dass eine Sitzung in geordnete Bahnen gelenkt wird. Das bedeutet, wenn jemand mit einer Frage zu mir käme, dann könnte ich anhand der Legung herausfinden, wie die wahrscheinlichste Antwort ist. Natürlich geht es auch ohne, nur brauchen viele die Ordnung. Daher ist ein Muster immer das Beste, um auch nichts zu vergessen.

Wie arbeite ich an einem Roman mit einer Legemethode?

Zwischenzeitlich gibt es verschiedene Legemethoden in Büchern und Internet, die sich direkt für das arbeiten an einem Roman eignen. Der einzige Nachteil wäre wohl, dass bisher so gut wie alle Beiträge dazu nur auf englisch sind.

Für den Anfang kannst Du die verschiedenen Plotmethoden nehmen und damit arbeiten. Ein Beispiel wäre:

  • Erster Akt
  • Zweiter Akt
  • Dritter Akt

Beim klassischen Drei-Akter ziehst Du für jeden Punkt mindestens eine Karte (bei Bedarf empfehle ich persönlich maximal drei Zusatzkarten zu wählen, mehr könnte am Ende eher verwirren).

Dann deutest Du die Karten und erarbeitest Dir darüber den entsprechenden Plot. Natürlich kannst Du dann tiefer und tiefer gehen, je nachdem, wie Deine Arbeitsmethode ist.

Bestehende Legemethoden umarbeiten

Es gibt bereits bestehende Legemethoden, mit denen Du arbeiten kannst. Für den Start habe ich einige herausgesucht. Jedoch übernehme ich für die Links oder deren Inhalt keine Gewährleistung.

Such Dir eine Methode heraus, die Deiner offenen Frage am nächsten kommt. Und schau Dir an, welche Positionen dort belegt sind. Eventuell reicht Dir das sogar schon aus. Dann musst Du nichts weiter machen, als Karten ziehen und mit denen arbeiten.

Alternativ streichst Du alle Punkte heraus, die Dir nicht weiterhelfen. Dafür notierst Du Dir die Punkte, die Du benötigst. Du kannst dabei so spezifisch sein, wie Du möchtest. Sprich, so spezifisch, wie Dein Romanprojekt es benötigt. Oder Du bist so allgemein, dass Du die Methode für andere Romane ebenfalls benutzen kannst.

Dann fügst Du alles zusammen und testest es aus. Es kann sein, dass Du das noch einmal nachbessern müsstest. Oder es klappt gleich von Anfang an gut. Das alles ist halt eine Try and Error Nummer.

Komplett eigene Legemethoden erfinden

Sagt Dir gar keine der Legemethoden zu und es hilft auch nichts, diese abzuändern, schreibst Du einfach Deine eigene.

Notiere Dir alle Punkte, die Du beantwortet haben möchtest. Daraus erstellst Du dann eine Frage, die Du dann mit einer Tarotkarte beantwortet bekommen möchtest.

Schreibe lieber zwei oder drei Legemethoden, bevor Du zu viel in eines hineinquetscht. Am Ende könnte es Dich eher verwirren, als Dir helfen.

frau schreibseeles Tipp

Dann kannst Du Dir noch überlegen, ob es in einem Muster bearbeitet werden soll. Oder ob Du das alles nach und nach ziehen möchtest. Und dann testest Du dieses Muster.

Warum ein Muster?

Wenn Du Dir einige der oben aufgeführten Links schon angeschaut hast oder tun wirst, dann siehst Du, dass die Karten in einem bestimmten Bild aufgebaut sind.

Theoretisch musst Du das nicht. Du kannst eine Karte nach der anderen ziehen und diese deuten. Aber bei vielen kann es durchaus gut sein, wenn man mit einem Bild arbeitet.

Denn häufig werden Karten, die sehr nahe beieinander liegen, auch zusammen gedeutet. Solltest Du ein Buch mit den Bedeutungen zur Hand haben, könnte es sein, dass dort steht, dass eine Karte eine Bedeutung hat. Diese wird aber verstärkt, wenn eine andere Karte in der Nähe ist.

Schau Dir daher die Originallegemethoden an, ob da irgendwelche Karten zusammen gedeutet werden sollen. Vielleicht möchtest Du das auch machen. Oder Du findest, dass zwei Positionen, die Du Dir selbst überlegt hast, zusammengehören. Also müssen auch diese zusammen gedeutet werden.

Abschlussgedanken

Mit den Legemethoden kannst Du häufig sehr tief in die Geschichte, in Deine Charaktere oder auch in die Umgebung der Szene eintauchen. Es kommt darauf an, für was Du die Legemethode verwendest bzw. geschrieben hast.

Meine Empfehlung, probier es einfach aus. Am Ende wirst Du sehen, ob es Dir hilft. Wobei ich der Meinung bin, ja, wird es. Eben, weil ich davon überzeugt bin.

Dabei wünsche ich Dir viel Spaß und noch mehr Erkenntnisse.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

Aufrufe: 29

[Podcast] Aliette de Bodard – The Tea Master and the Detective

[Podcast] Aliette de Bodard – The Tea Master and the Detective

Hei, hallo und herzlich willkommen,

in der heutigen Folge geht es um eine sehr, sehr interessante Interpretation eines sehr bekannten Detektiven.

  • Dateigröße: 3593 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 96 Seiten oder 112 Seiten
  • Verlag: JABberwocky Literary Agency, Inc. (2. April 2018 – E-Book)
  • Sprache: Englisch

Es handelt sich hierbei um keine bezahlte Werbung. Das Urheberrecht des Covers liegt bei der*dem Ersteller*in. Der erste Satz wird als Zitat verwendet. Das Lied im Podcast hab ich legal von hier gekauft.

Viel Spaß beim hören.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

Aufrufe: 53

Das Tarot und Dein Schreibprozess

Hei, hallo und herzlich willkommen,

seit meiner Kindheit ist das Tarot ein ständiger Begleiter von mir. Mal mehr und mal weniger intensiv. Je nach Lebenslage. Doch in den letzten Jahren wurde die Liebe zu den 78 bunten Karten immer intensiver. Nicht zuletzt, weil sie mir auch bei meinem Schreibprozess sehr wertvolle Hilfestellungen geben.

Kurze Vorgedanken

Schreibende haben manchmal keine Ideen für einen Plot oder eine Wendung. Manchmal hapert es am Dialog oder an der Beschreibung. Und manchmal kommt die elendige Schreibblockade und manche wissen nicht, wie sie diese umgehen könnten.

In solchen Fällen kann das Tarot durchaus eine wertvolle Hilfe sein. Natürlich ist es nicht unbedingt ein Allheilmittel. Aber es gibt Menschen, die das Tarot von der Planung bis zum Marketing nutzen.

Schauen wir uns das Tarot einmal etwas genauer an.

Was ist das Tarot?

Das Tarot ist ein Kartenspiel, welche aus 78 Karten besteht. Dieses ist dann noch in zwei Gruppen aufgeteilt. Einmal in die große Arkana (Arkana kommt von lateinischem Acaranum, was Geheimnis bedeutet). Dort findest Du 22 Karten (von 0 bis 21). Und dann die kleine Arkana.

Die kleine Arkana ist in die vier Elemente aufgeteilt, welche durch Symbole dargestellt werden. Kelche für das Wasser, Pentakel für die Erde, Schwerter für die Luft und Stäbe für das Feuer. Wobei die Elemente der Schwerter und Stäbe durchaus auch mal ausgetauscht werden.

Zudem sind die kleine Arkana noch einmal in zwei Hauptgruppen aufgeteilt. Einmal in die Zahlenkarten von Ass bis 10. Und dann noch einmal die Personenkarten. Unter anderem in Prinzessin, Prinz, Königin und König. Alternativ gibt es den Pagen, den Ritter, die Königin und der König.

Jede der Karte erzählt eine eigene Geschichte und steht zugleich im Zusammenhang mit den anderen Karten. Da das Tarot circa seit 500 Jahren existiert, konnte es sich im Laufe der Zeit dynamisch entwickeln und zudem werden, was es heute ist. Und sagen wir so, die Entwicklung ist nicht abgeschlossen.

Feine Unterschiede beim Tarot

Wenn Du Dich eingehender mit dem Thema beschäftigen und Dir ein Tarotdeck kaufen möchtest, solltest Du wissen, dass es da einen gewissen Unterschied bei der kleinen Arkana gibt.

Das sogenannte Marseille-Tarot zeigt bei den Zahlenkarten nur die Anzahl der Elemente. Um es konkreter zu erklären, wenn Du Dir als Beispiel die drei Kelche anschaust, dann siehst Du bei diesem Tarot tatsächlich nur drei Kelche. Nicht mehr. Keine Elemente, keine kleine Geschichte. Bei dem sogenannten Raider-Waite-Smith Tarot hingegen sind drei Frauen zu sehen, die jeweils einen Kelch in die Lüfte halten und miteinander tanzen bzw. feiern.

Es gibt durchaus Legemethoden, mit denen kannst Du nur mit den 22 Karten der großen Arkana arbeiten. Aber wenn Du mit allen 78 Karten arbeiten möchtest, was ich persönlich sehr empfehle, ist es wichtig, das zu wissen. Und vor allem lege ich Dir sehr nahe, ein Tarotdeck zu wählen, bei dem auch die kleine Arkana voll bebildert ist.

Eine liebe Freundin hat mit einem Tarotdeck gearbeitet, bei dem die kleine Arkana nicht voll bebildert war. Daher wusste sie nicht, wie sie mit diesen Karten arbeiten sollte. Natürlich kannst Du auch allein mit der Bedeutung arbeiten. Aber seit sie ein anderes Tarotdeck bekommen hat, sieht sie die Möglichkeiten, die dahinter stecken. In diesem Fall hat es sich gelohnt.

Wie anfangen?

Wenn Du mit der Tarotarbeit beginnen möchtest, empfehle ich, Dir ein entsprechendes Deck zu besorgen. Es muss nicht unbedingt das Teuerste sein. Aber idealerweise ist es eines, das Dich anspricht. Hier findest Du unzählige Decks und eine kleine Auswahl an Bildern. Schau sie Dir an und überprüfe, welches Dir am besten gefällt. Und dann besorge es Dir.

Wenn Du dann das Deck hast, schau Dir ruhig jede Karte einzeln an. So machst Du Dich mit den Karten vertraut. Meistens bekommst Du noch ein kleines weißes Buch mitgeliefert. Mit diesen kannst Du theoretisch die Bedeutungen der Karten nachlesen.

Das Nachlesen der Bedeutung musst Du aber gar nicht. Dafür hast Du ja die Bilder. Und häufig sprechen sie für sich schon alleine. Nur, wenn Du noch mehr Inspirationen möchtest, kannst Du mit den Bedeutungen arbeiten.

Die ersten Schritte

Um zu sehen, wie die Arbeit funktioniert, kannst Du erst einmal klein anfangen. Misch die Karten, wie es für Dich am stimmigsten ist. Dann kannst Du die Karten auf einen Haufen legen oder sie vor Dir ausbreiten. Und dann ziehst Du eine Karte. Selbst ziehe ich immer mit der Hand, mit der ich nicht schreibe, also in meinem Fall mit der linken Hand.

Dann zieh eine Karte. Und dann arbeite mit dieser Karte einfach mal am Aussehen eines Charakters. Es ist für das Erste egal, ob Du mit diesem Charakter am Ende arbeiten möchtest oder nicht. Schau einfach mal, was Du daraus gewinnen kannst (über Karten, die nur Symbole haben, komme ich bei Gelegenheit zu sprechen).

Legemethoden

Mit den 78 Karten kannst Du natürlich nicht nur das Aussehen Deiner Charakter beschreiben. Sondern damit auch den Plot planen, die Charakterisierung vorantreiben und so weiter. Nehmen wir an, Du möchtest mit dem 7-Akter arbeiten. Dann kannst Du für jeden Akt eine Karte ziehen, mindestens.

Im Zusammenhang mit dem jeweiligen Akt schaust Du, was Dir die Karte verrät. Und dann erarbeitest Du Dir den Teil. Am Ende kannst Du sehen, was daraus wird.

Jedoch erarbeiten immer mehr Autor*innen im englischsprachigen Raum an Legemethoden, um einen Roman zu schreiben. Von daher ist hier nicht zwangsläufig Schluss.

Abschlussgedanken

Hier ist bei Weitem noch nicht einmal annähernd Schluss. In den nächsten drei Wochen möchte ich Dir noch kurze Einblicke geben, wie Du mit dem Tarot arbeiten kannst. Ab Januar 2019 ist ein Newsletter rund um dieses Thema geplant. Und zudem sollen noch viele andere Dinge dazu 2020 erscheinen.

In meinen Augen lohnt sich die Arbeit mit dem Tarot ungemein. Vielleicht magst Du es ausprobieren.

Dabei wünsche ich Dir eine Menge Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

Aufrufe: 102

Licht am Ende des Tunnels?

Hei, hallo und herzlich willkommen,

wie sieht es also aus, mit den ganzen Selbstzweifeln und einem Jahr, in dem nichts funktioniert hat. Zumindest nicht so, wie ich es ursprünglich geplant hatte. Es muss ja irgendwie weitergehen. Nur wie?

Eine E-Mail in meinem Postfach

In meinem E-Mail-Postfach fand ich eine Mail mit einem interessanten Anfang, den ich hier übersetzt zitiere:

250 Wörter in 15 Minuten.
250 Wörter für eine Seite.
10 Seiten am Tag.
100 Tage zu einer Novelle (oder Roman).
3 Romane im Jahr.

Diese Rechnung hat der Autor Anthony Trollope in seiner Autobiographie ausgerechnet.

Jedoch sollte man wissen, dass Anthony Trollope noch mit der Hand schrieb. Es ist also möglich, wenn Du und ich mit der Tastatur schreiben, einiges mehr zu schaffen. Theoretisch wäre das alles durchaus in einer Stunde machbar (wenn ich mich nicht ablenken lasse).

Realistisches Ziel?

Wie viel kann ich also in einer Stunde schreiben?

Um zehn Seiten am Tag zu schaffen, müsste ich also pro Tag mindestens 2.500 Wörter schreiben. Dass ich das schaffe, hab ich schon früher bewiesen. Und theoretisch kann ich das durchaus innerhalb einer Stunde schaffen.

Wenn ich jeden Tag dann schreibe, dann könnten drei Romane durchaus machbar sein. Und für den Anfang würde ich behaupten, dass es durchaus realistischer ist, als sechs oder gar zwölf.

Was plane ich kommendes Jahr?

Auf alle Fälle disziplinierter zu sein.

Meinen aktuellen Roman möchte ich bis Ende 2019 fertig schreiben. Da hab ich einen Deal mit der Autorin Elenor Avelle (sie will auch bis Ende des Jahres die Überarbeitung ihres aktuellen Romans fertig haben).

Im kommenden Jahr könnte ich mich dann um meine Märchenadaption kümmern. Dann um eine längere Novelle, an die ich dieses Jahr schon länger gearbeitet habe, aber die ich komplett neu schreiben möchte. Und dann hätte ich noch Zeit für eine dritte Idee.

Jetzt muss ich mich nur noch ranhalten und auf keinen Fall prokrastinieren.

Meine Arbeit mit dem Bullet Journal

Nächstes Jahr werde ich versuchen, alles richtig zu planen. Und da werde ich meinen Bullet Journal aktiver in die Planung miteinbinden. Immerhin arbeite ich täglich damit. Dann ist es naheliegend, diesen zu nutzen, um hoffentlich ans Ziel kommen.

Zudem werde ich mir einige Deadlines notieren, bis wann ich tatsächlich fertig sein werde. Ob es klappt? Das werde ich am Ende dann sehen.

Und Du?

Wie sehen Deine Pläne für das kommende Jahr aus? Du kannst jetzt schon anfangen zu planen. Und dann schauen wir Beide, ob wir das alles schaffen.

Ich bin an Deiner Seite.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

Aufrufe: 31

[Newsletter] Mein Weg zu einem Newsletter

Hei, hallo und herzlich willkommen,

nachdem die Vorgedanken durch sind, ist es Zeit, alles in die Praxis umzusetzen. Dazu gehört es nicht nur, sich über alles Gedanken zu machen, sich zu registrieren oder Werbung zu machen. Ganz wichtig ist es, den Mut zu haben, es wirklich umzusetzen.

Kurze Vorgedanken

Vielleicht hast Du Dir schon Gedanken gemacht, wie Dein Newsletter aussehen soll. Oder Du willst im Dezember, so zum Jahresschluss damit anfangen. Egal wann, meine Empfehlung ist ganz klar, mach einfach.

Du wirst sowieso Fehler machen (ich weiß, sehr aufbauend). Aber wenn Du gar nicht anfängst, wirst Du nie besser werden und sehen, was Du alles erreichen könntest. Daher ist es wichtig, den ersten Schritt zu tun. Und dann immer einen Schritt weiter gehen.

Gedanken und Vorbereitungen

Bevor Du Deinen ersten Newsletter versendest, kannst Du noch einmal durchatmen. Nimm Dir ein Stück Papier oder eine leere Schreibdatei und mach Dir Gedanken. Worüber möchtest Du schreiben und die anderen informieren.

Hast Du ein bestimmtes Thema, dann kannst Du auch schon einige Newsletter vorbereiten. Das ist durchaus legitim. Meine Empfehlung ist aber, dass Du die Datei offenlässt. Damit meine ich, dass Du Dir selbst immer noch Platz gönnst, um wichtige Informationen einzufügen.

Du hast spontan eine Kurzgeschichte auf Deine Seite veröffentlicht? Toll. Dann kannst Du diese verlinken. Oder wenn Du die Zusage zu einer Teilnahme an einer Anthologie hast. Auch so etwas kann in Deinen Newsletter eingefügt werden. Immerhin ist es Dein Newsletter. Da darfst und sollst Du Deine Lesende darüber informieren.

Solltest Du aber ein festes Thema haben, dann kannst Du die zukünftigen Mails durchaus vorbereiten. Schreibe alles, was Du mitteilen möchtest in verschiedenen Dateien (für jede E-Mail eine eigene Datei). Und alles, was spontan dazu kommen soll, ergänzt Du vor dem versenden.

Hast Du ein Thema, der eher aktuelle Mails benötigst, musst Du schauen, wie Du an die entsprechende Zeit kommst. Die Meisten von uns haben eher am Wochenende Zeit. Daher würde ich selbst dann ein Versendezeitraum wählen, statt einem Tag. Zum Beispiel jedes erste Wochenende im Monat. Oder, noch konkreter, jeden ersten Sonntag im Monat. Damit habe ich den Samstag noch Zeit, um die Mail zu schreiben.

Schaffen wir Fakten

Nutze die Vorbereitung aber nicht, um Dich vor dem großen Schritt zu drücken. Während Du sie schreibst, meldest Du Dich bei Deinem Wunschanbieter an. Bist Du Dir noch nicht sicher, wer das sein könnte, schau Dir die Anbieter anderer Autor*innen an. Welche nutzen sie und kommen sie für Dich im Frage (Tipp: Schau am besten im Fußbereich der Newsletter nach, häufig findest Du dort Hinweise auf die verschiedenen Anbieter).

Bei manchen brauchst Du ein wenig, um Dich einzuarbeiten. Daher empfehle ich Dir, Dich parallel zum Vorbereiten der Inhalte, Dich mit Deinem Anbieter auseinanderzusetzen. Damit sparst Du Dir Zeit. Und je besser Du Deinen Anbieter kennst, desto eher wirst Du Deine erste E-Mail los senden.

Die Seite vorbereiten

Auf Deiner Internetseite würde ich nun eine Seite vorbereiten. Stell dort Deinen Newsletter vor. Das kannst Du tatsächlich schon machen, auch wenn Du gar nicht soweit bist. Damit machst Du Werbung auf etwas, was noch in naher/weiter Zukunft ist.

Schreib dann ein Datum hin, ab wann Dein Versand erfolgt. Meine Empfehlung ist aber, es sollte nicht zu lange dauern. Also zwischen der Schaltung der Seite und dem Versenden der ersten E-Mail sollte nicht zu viel Zeit verstreichen.

Schlimmstenfalls denken die Leute, dass Du sie nur auf den Arm nehmen willst und ignorieren Dich irgendwann. Du kannst zwischenzeitlich auch die Möglichkeit zur Anmeldung zur Verfügung stellen. Dann werden sie nicht immer wieder auf Deine Seite schauen, sondern warten auf den Versand der E-Mail.

Wenn Du ein konkretes Datum festlegst, warten die Leute gegebenenfalls auch mal länger auf den ersten Versand. Lässt Du sie in der Luft hängen, könnte es schlimmstenfalls sein, dass sie Dich hängen lassen.

Erstell Dir einen Fahrplan, wie Du vorgehen willst und wann Du was erledigst. Und vor allem, halte Dich selbst daran.

Alles zusammenfügen

Du hast Dich also für einen Anbieter entschieden und registriert. Einige E-Mail-Inhalte wurden vorbereitet. Und Du hast Dich um Deine Seite gekümmert, wo sich Interessierte anmelden können.

Das sind wichtige Schritte. Nun melde Dich an und bereite alles vor. Wenn Du das alles getan hast, dann kannst Du alles versenden.

Ab wann darf es losgehen?

Wenn Du Dir ein Datum gesetzt hast, dann schau nach, ob sich schon jemand angemeldet hat. Dann würde ich die Mails los senden. Auch dann, wenn es tatsächlich nur eine einzige Person ist. Immerhin hat sich diese Person entschieden, Deine Mails zu bekommen. Belohne sie damit, dass sie auch diese bekommt.

Melden sich weitere Leute an, kannst Du entscheiden, ob sie die Mails ebenfalls erhalten. Oder Du sagst Dir, wer zuletzt kommt, bestraft das Leben. Das ist vollkommen Dir überlassen.

Abschlussgedanken

Es heißt immer wieder, wann war der beste Tag um etwas zu machen. Sagen wir es so, heute ist ein guter Tag, um Deinen Newsletter zu beginnen.

Während ich diesen Beitrag geschrieben habe, entschied ich mich für einen Newsletteranbieter und hab mich angemeldet. Damit hab ich selbst keine Ausrede mehr, um nicht die nächsten Schritte zu gehen.

Den heutigen Abend werde ich unter anderem damit verbringen, um die Seite vorzubereiten. Und dann geht es los. Wie sieht es bei Dir aus? Bist Du bereit?

Auf Deinen Newsletter freue ich mich schon.

Bis dahin alles Liebe

Deine frau schreibseele

Aufrufe: 20

Melanie Neubert: Kallis' Handel

Melanie Neubert: Kallis' Handel

Hei, hallo und herzlich willkommen,

in dieser Folge stelle ich Dir eine Kurzgeschichte vor, von der ich dachte, es sei ein Erstlingswerk. Ist es aber nicht. Lesenswert ist sie aber trotzdem.

Warum?

Das erfährst Du in der Folge.

  • Dateigröße: 515 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 36 Seiten
  • Verlag: neobooks (12. September 2019)
  • Sprache: Deutsch

Es handelt sich hierbei um keine bezahlte Werbung. Das Urheberrecht des Covers liegt bei der*dem Ersteller*in. Der erste Satz wird als Zitat verwendet. Das Lied im Podcast hab ich legal von hier gekauft.

Viel Spaß beim hören.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

Aufrufe: 47

Autor*innen und die Rechtschreibung

Hei, hallo und herzlich willkommen,

in diesem Beitrag geht es nicht um das Chaos in meinem Kopf. Sondern um das Chaos, dass ich häufig auf Papier verursache. Andere würden es schlicht Rechtschreibfehler nennen.

Jedoch ist das kein Plädoyer für das Erlernen der korrekten Rechtschreibung.

Ja, die Rechtschreibung ist wichtig!

Immer und immer wieder lese ich, dass Autor*innen bitte die Rechtschreibung beherrschen sollen. Ansonsten sollen sie bitte nicht schreiben. Manchmal wird diese Meinung freundlich rübergebracht, manchmal beleidigend. Im Sinne von, wenn Du keine Rechtschreibung beherrschst, darfst Du eben nicht schreiben.

Wenn ich einen fertigen Roman kaufe, dann möchte ich keine Rechtschreibfehler sehen. Und das sage ich, obwohl ich selbst eine Lese- und Rechtschreibschwäche habe. Aber auch ich erkenne einige Rechtschreibfehler.

Daher kann ich verstehen, dass in der fertigen Geschichte keine Rechtschreibfehler zu finden sein sollen. Aber das ist in meinen Augen etwas anderes.

Geld verdienen

Immerhin möchte ich ja mit meinem Buch Geld verdienen. Und in der freien Wildbahn hab ich schon Bücher gesehen, die für wenig Seiten durchaus viel Geld verlangen.

Wenn ich also Geld verdienen möchte, egal ob viel oder wenig, sollte ich ja auch ein gutes Produkt anbieten. Und am Ende ist meine Geschichte, mein Baby nichts weiter als ein Produkt. Ein Konsumgut (auch wenn jetzt einige Autor*innen die Decke entlangrasen und mir für diesen Absatz den Hals umdrehen möchten).

Diverse Gründe für eine schwache Rechtschreibfähigkeit

Es gibt verschiedene Gründe, warum Menschen eine Rechtschreibschwäche haben. Manche hatten nicht die Möglichkeit zur Schule zu gehen. Oder sie sind zur Schule gegangen und hatten nicht die Möglichkeit, dort zu lernen. Oder sie haben andere Schwierigkeiten.

In meinem Fall besteht der große Verdacht auf ADHS (ich hab mich bisher nicht offiziell testen lassen, aber inoffiziell hab ich von einem Psychiater eine indirekte Diagnose). Das bedeutet, dass eine meiner Schwächen eben eine Lese- und Rechtschreibschwäche sein kann.

Es gibt sicherlich noch viel mehr Gründe. Aber darauf möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen. Nur bitte behalte das im Hinterkopf. Nicht alle Menschen sind so wie Du.

Schreibverbot?

Wenn ich mir so manche Meinungen durchlese, hab ich das Gefühl, dass ich, solange ich nicht das Handwerkszeug der Rechtschreibung beherrsche, eben nicht schreiben darf. Immerhin gehört das Eine zum Anderen.

Will ich Texte schreiben, muss ich nicht nur wissen, mit welchen Buchstaben ein Wort geschrieben wird. Sondern eben auch, in welcher Reihenfolge die Worte kommen (sicherlich sagt Dir noch der Lernhinweis Subjekt, Prädikat und Objekt etwas, um ein Beispiel zu nennen).

Es mag sein, dass ich mit der Beherrschung der Rechtschreibung bessere Texte schreibe. Darüber will ich nicht diskutieren. Aber ich kann auch ohne diese überhaupt Texte schreiben.

Das diese teilweise sogar gut sind, wurde mir durchaus bestätigt.

Wie kann ich vorgehen?

Also hab ich nun eine Lese- und Rechtschreibschwäche. Wobei Letzteres eher Einfluss auf meine Texte hat. Dann ist das eben erst einmal so.

Jetzt kann ich mich verstecken und das Schreiben nur noch als Hobby betreiben. Aber ganz ehrlich, warum sollte ich? Es gibt Alternativen, mit denen ich arbeiten kann.

Es gibt Programme, mit denen ich eine erste Version der Texte bearbeiten kann. Dazu zähle ich “Papyrus: Author”. Und sicherlich gibt es noch weitere Programme, mit denen ich arbeiten kann. Aber fürs Erste reicht es erst einmal aus.

Wenn ich mich dann eines Tages dann traue, endlich meine Geschichte zu veröffentlichen, geht es erst richtig los. Mit anderen Worten, ein Korrektorat ist für mich absolut Pflicht. Da werde ich nicht drumherum kommen. Und das ist definitiv ein Posten, bei dem ich niemals sparen werde.

Das ist etwas, mit dem ich arbeiten muss, weil es eben zu mir gehört. Die Lese- und Rechtschreibschwäche ist ein Teil von mir. Und vermutlich ein Teil, den ich nicht mehr so schnell loswerde. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass ich mich deswegen verstecken muss.

Ende des Versteckens

Tatsächlich waren meine eher schwachen Fertigkeiten im Bereich der Rechtschreibung für mich jahrelang ein Grund, dass ich mich versteckt habe.

Es fühlt sich noch heute an, als trüge ich eine Zwangsjacke, weil für mich das ein Problem ist. Natürlich mag es Leute geben, denen es am Allerwertesten vorbeigeht, dass sie eine Rechtschreibschwäche haben. Sie gehen trotzdem hinaus und leben ihr Leben. Etwas, was ich völlig in Ordnung finde.

In meinem Fall hab ich meine Entscheidungen getroffen, wie ich vorangehen werde. Auf alle Fälle stehe ich zu meiner eigenen Schwäche. Sie ist nun einmal da. Und ich kann mich ihretwegen entweder schämen. Oder ich mache weiter und suche mir Hilfe, damit ich meine Ziele erreichen kann. Dafür muss ich notfalls eben tiefer in meinen Geldbeutel greifen.

Mein Wunsch …!

Mein Wunsch ist, dass die Rechtschreibfanatiker*innen ein wenig gelassener sind. Nein, ihnen soll nicht das Recht verweigert werden, ein gutes und vor allem Rechtschreibfreies Buch zu erwarten. Das will ich ja auch.

Aber dieses Permanente, Du MUSST die Rechtschreibung (und was noch alles dazu gehört) perfekt beherrschen, ansonsten darfst Du nicht schreiben, ist eher belastend, als fördernd. Menschen sind unterschiedlich. Und aus diesem Grund, finde ich, sollte man sie auch individuell behandeln.

Wenn Du auch zu denen gehörst, die eine Rechtschreibschwäche hast (egal aus welchem Grund), lass Dich nicht vom Schreiben abhalten. Sei Dir nur bewusst, dass Du sie hast. Und arbeite mit anderen zusammen, die sie besser beherrschen als Du.

Dann werden wir Erfolg haben.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

Aufrufe: 254