Ein Labyrinth in meinem Kopf …

… oder, warum ich nicht ans Ziel komme.

Hei, hallo und herzlich willkommen,

zu einem zweiten Teil der ehrlichen Beiträge.

Wer einen Roman veröffentlichen möchte, muss sich irgendwann mal zeigen. Wir müssen irgendwann den einen Button drücken, der eine Geschichte in die Welt entlässt. Doch viele scheitern an diesem einen Punkt.

Sich im Labyrinth verirren

Manchmal hab ich das Gefühl, dass ich mich in einem Labyrinth befinde. Die ganze Zeit laufe und laufe und laufe ich, aber irgendwie komme ich nicht an.

Es scheint mir, dass ich zwar in meinem persönlichen Labyrinth irgendwie weiterkomme. Doch dann schaue ich auf und bin wieder am Anfang angekommen. Gefühlt bin ich keinen einzigen Meter weitergekommen. Vielleicht hab ich sogar einige Meter verloren. Und das jedes Mal, wenn ich wieder durch diesem Labyrinth gehe.

Das Labyrinth der Selbstzweifel

Vermutlich liegt es daran, dass die Selbstzweifel bei mir extrem groß sind. Dabei kann ich mir auch gut vorstellen, woher diese kommen (es würde aber zu weit führen, dass alles hier jetzt zu beleuchten).

Daher bin ich jedoch nie zufrieden mit dem, was ich bisher geschrieben habe.

In meinem bisherigen Leben hab ich durchaus schon viele Bücher lesen dürfen. Darunter auch Erstlingswerke. Dabei waren Werke, bei denen ich mir dachte, komm, wenn die sich trauen das zu veröffentlichen, kann ich das auch.

Und dann greife ich nach einem anderen Erstlingswerk und denke, nein, Du wirst nie wieder schreiben. Diese Bücher sind einfach so gut, dass ich mich lieber verkriechen möchte. Denn ich vergleiche mich automatisch mit anderen Autor*innen.

Dass das der falsche Weg ist, ist mir bewusst. Aber solch eine Einstellung abzustellen, ist auch nicht immer leicht. Oder anders ausgedrückt, es wird dauern.

Man kann also sagen, immer wenn ich ein Werk lese, was mich nicht beeindruckt, gibt es mir Mut. Lese ich dafür ein Werk, das mich umhaut, haut es mich tatsächlich um. Wobei das nicht positiv gemeint ist.

Wie komme ich durch den Labyrinth?

Selbstzweifel abzulegen ist, wie schon erwähnt, nicht einfach. Aber das Wichtige ist, ich bin nicht alleine damit. Es gibt sehr viele Menschen da draußen, die ebenfalls Selbstzweifel haben. Das ist ein Fakt.

Wichtig ist es aber, dass ich mich nicht dauerhaft einschüchtern lasse. Es muss weitergehen. Ansonsten werde ich es noch nicht einmal versuchen, einen Roman zu veröffentlichen.

Meine Kurzgeschichte

Aktuell arbeite ich an einer längeren Kurzgeschichte. Und tatsächlich finde ich sie bisher sogar relativ gut. In ihrer ersten Fassung.

Diese werde ich diesen Monat noch fertig schreiben. Dann überarbeite ich sie und werde sie dann tatsächlich ins Lektorat geben.

Veröffentlichung

Geplant ist dann zusätzlich auch eine Veröffentlichung. Vermutlich über diesen Blog. Aber mir ist es wichtig, dass ich sie veröffentliche. Damit zeige ich mir selbst, dass ich mich traue, etwas zu veröffentlichen. Und vor allem, mache ich mich damit angreifbar. Immerhin setze ich meine Geschichte der Kritik aus.

Ein Rundum-Sorglos-Paket

Tatsächlich werde ich auch meiner Geschichte ein passendes Cover gönnen. Wenn ich mich dann auf eine Messe hinstelle, könnte ich die Geschichte als Buch drucken lassen. Und eben verteilen.

Marketing

Wichtig ist es aber auch, dass ich dann Marketing betreibe. Sprich, den erwähnten Podcast, dann auf meinen Kanälen teilen und so weiter.

Doch warum das alles?

Jetzt könntest Du Dich vielleicht fragen, warum sollte ich das alles machen wollen? Oder ist das ein Beitrag, der eher Werbung für meine zukünftige Kurzgeschichte ist?

Das ist hier eher mein Plan für den Rest des Jahres. Damit zwinge ich mich, mich eben öffentlich zu zeigen. Wenn ich diesen Schritt gewagt habe, vielleicht klappt es dann mit dem nächsten Schritt. So möchte ich nach und nach in die Öffentlichkeit kommen.

Es geht nicht darum, es anderen zu zeigen. Hier geht es ausschließlich darum, es mir selbst zu beweisen, ich kann das, ich schaff das und ich mach das.

Das kommende Jahr

Wenn das geschafft ist, möchte ich versuchen, dass im kommenden Jahr dann endlich mein erster Roman veröffentlicht wird. Dieses Jahr war eindeutig nicht mein Jahr. Daher werde ich weiter dran bleiben und mich versuchen, aus dem Labyrinth zu befreien.

Auf alle Fälle harre ich der Dinge, die da noch auf mich zukommen werden.

Vielleicht bist Du nächstes Jahr auch dabei. Darüber würde ich mich sehr freuen.

Bis dahin, alles Liebe

Deine frau schreibseele

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