Für 2020 wird schon fleißig geplant

Hei, hallo und herzlich willkommen,

seit einigen Tagen plane ich schon das kommende Jahr. Und zumindest hab ich das Gefühl, dass ich mehr Ordnung in meinem persönlichen Chaos bringe. Hier eine kleine Übersicht, was ich gerade so plane:

Der Podcast

Im kommenden Jahr werde ich jede Woche ein Buch von Autorinnen aus dem Nornennetz vorstellen. Dafür habe ich mich auf der Internetseite bedient und tatsächlich sind noch viele Werke offen.

Daher kann es sein, dass diese Aktion noch weit bis ins Jahr 2021 hineinreicht. Eventuell werde ich dann auch noch die Romane der Märchenspinnerei miteinfließen lassen. Aber da lasse ich mich selbst überraschen.

In meiner Datei, die ich für das kommende Jahr angelegt habe, ist das ganze Jahr 2020 entsprechend verplant. Also weiß ich, welches Buch ich wann lesen darf. Und vor allem, wie der Stand der Vorbereitungen und derartiges ist.

Dann hoffe ich mal, dass das auch alles so klappt. Immerhin plane ich ja doch endlich mal.

Das Tarot

Im kommenden Jahr werde ich mehr auf die Arbeit mit dem Tarot eingehen. Auf meinen Social Media Kanälen werde ich anfangen die Bedeutungen der Tarotkarten vorzustellen. Dann gibt es auch Legemethoden.

Und auf langer Sicht werde ich auch eine monatliche Arbeit mit dem Tarot vorstellen. Da bin ich bis Ende Juni schon einmal verplant. Wenn alles glatt läuft, kommt in Juli die, ich nenne es mal so, Challenge.

Bezüglich der Challenge hab ich erst ein paar Ideen, aber noch nichts konkretes. Aber das wird schon noch was werden.

Dein Marketing

Klar, das Thema Marketing darf bei mir nicht fehlen. Zum einen, weil ich mich gerne damit auseinandersetze. Und zum anderen, irgendwann möchte ich das, was ich hier theoretisch erwähne, auch selbst praktisch anwenden.

Aktuell hab ich schon Beitragsideen bis Ende Juni. Von daher wird da einiges kommen. Für mich bedeutet das, sehr viel recherchieren.

Dein Schreiben

Natürlich gibt es auch weiter Beiträge zum Thema Schreiben, überarbeiten und Ähnliches. Immerhin ist es ja der Kern dieses Blogs.

Auch da bin ich aktuell bis Ende Juni mit den Themen gut eingedeckt. Das bedeutet, dass ich entsprechend die Beiträge auch schon vorbereiten kann. Wobei, Memo an mich, einen Plan erstellen, um die Beiträge vorzubereiten.

Was noch?

Vermutlich wäre ich nicht ich, wenn ich nicht noch viele andere Pläne hätte. Natürlich mein erstes Buchbaby zur Welt bringen. Und viele andere Dinge. Da werde ich mich aber zurückhalten und sehen, was das kommende Jahr alles bringt.

Daher, hoffe ich, Du folgst mir weiterhin. Es wird sich, hoffentlich, einiges ändern. Fangen wir an.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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[Newsletter] Werbung FÜR Deinen Newsletter

Hei, hallo und herzlich willkommen,

wenn es so weit ist und Du einen Newsletter hast, ist es natürlich wichtig, für diesen Werbung zu machen. Immerhin soll sich am Ende Deine Liste ordentlich füllen.

Kurze Vorgedanken

Nicht nur für Deine Bücher musst Du letztendlich Werbung machen. Sondern auch für Deinen Newsletter. Immerhin möchtest Du aller Wahrscheinlichkeit nach ja über diesen dann wieder Werbung für Deine Bücher machen. Am Ende, wenn Deine Liste gut gefüllt ist.

Es ist also ein Kreislauf, auf den Du Dich dann einlassen kannst und durchaus solltest. Mit einer guten Liste ist es dann wahrscheinlicher, dass Deine Bücher am Ende sich besser verkaufen. Wenn Du aus Deinen Lesenden zu richtigen Fans machen kannst.

Rechtzeitig anfangen

Vielleicht klingt das als Werbemaßnahme ein wenig seltsam, kann aber sehr wichtig sein. Denn einen Newsletter kurz vor der Veröffentlichung bereitzustellen ist zu spät.

Sobald Du weißt, dass Du eine Geschichte veröffentlichen möchtest, solltest Du anfangen, an Deinem Newsletter zu arbeiten. Also heute. Auf diese Weise haben die Menschen überhaupt eine Chance sich anzumelden und Deinen Weg zu verfolgen.

Natürlich kannst Du auch kurz vor Deiner Veröffentlichung diesen anmelden. Aber dann haben Menschen, die Dich gerne über dieses Medium unterstützen möchten, nicht die Möglichkeit. Und schlimmstenfalls verpassen sie Deine Veröffentlichung.

Gute Freebies

Auch wenn ich als Anmeldegeschenk kein Freebie mehr anbieten würde, finde ich, dass Freebies eine gute Idee sind. Und wenn sich herumspricht, dass Du interessante und sinnige Dateien anbietest, ist es gut möglich, dass sie gerne auf Deine Liste wollen.

Daher überlege Dir heute Abend noch mindestens fünf Ideen, woraus Du am Ende ein Freebie machen würdest. Und fange mit der ersten Idee an, diese umzusetzen.

Werbung IM Buch

Einer der wichtigsten Orte für die Werbung ist in Deinen Büchern. Du kannst sowohl am Anfang und*oder auch am Ende auf Deinen Newsletter hinweisen. Und das solltest Du durchaus auch machen.

Reserviere eine Seite (orientiere Dich hier an einem Printbuch) und stelle dort Deinen Newsletter vor. Ganz wichtig ist natürlich der Link, damit die interessierten Personen dorthin gelangen (nicht, dass Du diesen versehentlich vergisst).

Dann erzähle auf dieser Seite, warum sich die Leute für Deinen Newsletter anmelden sollen. Also, welche Inhalte bietest Du ihnen an. Wie oft erscheint er und was für Themen möchtest Du ihnen vorstellen.

Sei dabei so ausführlich wie nötig und so knapp wie möglich. Also erzähle alles, was wichtig ist. Und lasse alles unnötig weg. Immerhin hast Du nicht viel Platz. Zudem möchtest Du aller Wahrscheinlichkeit nach, sie nicht verschrecken, mit unnötig vielen Informationen.

Offline Werbung

Natürlich kannst und sollst Du auch offline Werbung für Deinen Newsletter machen. Dazu gehört ein Hinweis auf Deine Visitenkarte, Deiner Postkarte oder auch Deinem Lesezeichen. Da diese Dinge häufig in einem Printbuch landen (hoffentlich nicht nur in Deinem, damit Du auch in anderen Büchern in Erinnerung bleibst), werden sie sich vielleicht überlegen und sich anmelden.

Theoretisch kannst Du auch einen Flyer mit Deinen Büchern erstellen, für die Du Werbung machen möchtest. Und auf der Rückseite des Flyers informierst Du dann über Deinen Internetauftritt. Dabei kannst Du auch schreiben, ob Du einen Podcast hast oder eben auf Deinen Newsletter hinweisen.

Vor einigen Jahren habe ich gesehen, wie eine Autorin eine Liste herumreichte, um sich so für den Newsletter anzumelden. Dort musste man die E-Mail-Adresse eintragen und unterschreiben, dass man diesen empfangen möchte.

Inwiefern das in der Zeit der DSGVO noch geht, bin ich mir nicht sicher. Solltest Du an solch einer Aktion interesse haben, meine Empfehlung ist, erkundige Dich im Vorfeld nach der rechtlichen Lage. Sicher ist sicher.

Soziale Medien

Natürlich ist es wichtig, Deinen Newsletter auf Deiner Internetseite vorzustellen. Aber genauso ist es wichtig, darüber auf Deinen sozialen Kanälen zu schreiben.

Wenn Du jetzt an Deinem Newsletter arbeitest, schreib einfach darüber. Eben, dass Du an diesem schreibst und vielleicht auch die eine oder andere Information, worüber Du schreibst. Natürlich aber auch, wann der versendet wird. In diesem Fall würde ich immer den Anmeldelink mitsenden. Damit haben Interessierte die Möglichkeit noch schnell auf Deine Liste zu hüpfen.

Und natürlich, poste in regelmäßigen Abständen den Link zu Deiner Seite, in der Du Deinen Newsletter vorstellst. Dort können sich die Leute über Dein Angebot informieren und sich halt anmelden.

Abschlussgedanken

Wichtig ist, über Deine Angebote zu sprechen. Dezent aber konsequent. Auf einigen sozialen Kanälen kannst Du öfters darüber posten (wie Twitter). Andere hingegen verlangen ein dezenteres vorgehen. Und natürlich, bereite die Informationsseiten auf Deiner Webseite und in Deinem Buch gut vor. Damit die Leute auch Lust haben sich anzumelden.

Kurz geschrieben, bleib dabei, bleib konsequent und biete Deiner Liste interessante Informationen. Dann wird sie sich fühlen. Langsam vielleicht, aber hoffentlich stetig.

Dabei wünsche ich Dir viel Erfolg.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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[Newsletter] Ein paar rechtliche Dinge

Hei, hallo und herzlich willkommen,

wer einen Newsletter in die Welt entlassen möchte, sollte wissen, auch hier gilt Recht und Ordnung. Oder anders ausgedrückt, auch hier musst Du auf ein paar rechtliche Dinge achten.

Kurze Vorgedanken

Ehrlich gesagt, ich würde mich selbst am liebsten hinsetzen und meinen Beitrag schreiben und es als Newsletter in die Welt entlassen. Dass man sich immer und immer wieder mit dem Rechtskram auseinandersetzen muss, ist ermüdend. Gerade, wenn man nicht vom Fach ist.

Das Problem ist natürlich, mache ich das nicht, kann ich in einen sehr dicken Fettnapf treten. Und die Nachwirkungen könnten schlimmer sein, als wenn ich mich anfänglich mit dem Thema auseinandergesetzt hätte.

Schauen wir uns das Thema aus der Sicht einer Person an, die nicht zu einem rechtsberatendenden Beruf gehört (also mir). Damit will ich sagen, dass ich keine Anwältin bin oder sonst wie befugt bin, eine rechtliche Beratung zu geben. Frage IMMER eine Anwältin oder einen Anwalt, wenn Du etwas zum Thema wissen möchtest. Hier biete ich Dir nur Grundlagenwissen an. Nicht mehr.

Die wichtigen Punkte

Es gibt ein paar Punkte, auf die Du auf alle Fälle achten solltest. Vermutlich ist das nicht abschließend, aber für den Anfang Deiner Recherchereise sind die durchaus wichtig.

Vor der Anmeldung

Fangen wir ganz am Anfang an. Wenn Du jemanden einlädst, sich für Deinen Newsletter anzumelden, empfiehlt es sich, schon hier auf ein paar Dinge zu achten.

Inwiefern das rechtlich Relevant ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Aber häufig hab ich schon gelesen, dass man mögliche Abonennt*innen darüber informieren sollte, worum es sich beim Newsletter handelt.

Also, wie oft wird Dein Newsletter versandt? Mit welchen Inhalten? Wird auch etwas verkauft? Und vor allem, was ganz wichtig ist, was machst Du mit den E-Mail-Adressen?

Der letzte Punkt ist sehr wichtig. Denn Du solltest darüber informieren, inwiefern Du mit den Daten arbeitest. In dem Fall reicht die E-Mail-Adresse aus, nur um den Newsletter zu versenden. Meine Empfehlung ist, schreibe definitiv rein, dass Du die Adressen nicht verkaufst. Und natürlich, mach das nicht.

Gerade in einer Zeit, in der es undurchsichtig geworden ist, wer alles meine Adresse hat, sind solche Informationen wichtig. Gerade, weil eine mögliche Abmahnung schlichtweg teuer ist.

Schau Dir andere Seiten an, wo Du Dich für einen Newsletter anmelden kannst, was sie so eingefügt haben. Und überprüfe, ob das ausreichen könnte. Vor allem, ob das für Dich ausreicht. Dementsprechend kannst Du Deine Seite aufbauen.

Ja, ich empfehle hier tatsächlich, eine eigene Unterseite aufzubauen. Dort kannst Du Dich entsprechend austoben und gegebenenfalls direkt darauf verlinken. Zum Beispiel in Büchern, wenn Du dafür Werbung machst. Oder, wenn Du andere Leute auf Deinen Newsletter aufmerksam machen möchtest. Es lohnt sich in meinen Augen in mehrerer Art und Weise.

Daten, Daten, Daten

So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Das sollte Dein Credo bei der Sammlung von Daten sein.

Was benötigst Du also, um Deinen Newsletter zu versenden? Genau, nur die E-Mail-Adresse. Mehr nicht.

Wenn Du also die Felder vorbereitetst, mit denen die Leute sich für Deinen Newsletter anmelden können, solltest Du nur die E-Mail-Adresse als Pflichtfeld angeben. Natürlich kannst Du auch nach dem Vornamen fragen, damit Du die Leute persönlich anschreiben kannst. Aber mach bitte niemals daraus ein Pflichtfeld. Das bringt nur unnötigen Ärger.

Und mehr Daten solltest Du nicht sammeln. Denn, wofür brauchst Du die Privatadresse der Person? Bei einem möglichen Gewinnspiel kannst Du immer noch danach fragen.

Double-Opt-In

Um zu verhindern, dass ein paar Leute einfach so E-Mail-Adressen in einen Verteiler packen (das ist nur unter bestimmten Umständen möglich, aber geh am besten davon aus, dass Du als Einzelperson nicht von diesen Umständen betroffen bist), gibt es das Double-Opt-In Verfahren.

Das bedeutet, dass eine Person sich für Deinen Newsletter anmeldet. Sie oder er gibt die E-Mail-Adresse ein und bekommt dann eine Information. Danke für Deine Adresse, geh jetzt bitte in Dein E-Mail-Fach und bestätige die Anmeldung.

Erst, wenn ein Link in einer Extra zugesandten E-Mail bestätigt wird, bekommen sie zukünftig Deine E-Mails. Nicht vorher. So soll verhindert werden, dass man willkürlich E-Mails einfügt und dann an irgendwelche Leute, die vielleicht noch nie von Dir gehört haben, E-Mails versenden darf.

Das bedeutet auch, sollte die Person diese E-Mail löschen, wird sie nicht auf Deine Liste eingetragen. Dies habe ich selbst erfolgreich ausprobiert (nachdem ich mich gegen die Eintragung auf eine Liste entschieden habe).

Die meisten Anbieter von Newsletter stellen diese Funktion automatisch zur Verfügung. So musst Du Dir normalerweise keine Gedanken diesbezüglich machen.

Meine Empfehlung ist aber: Teste diese Funktion vorab selbst. Damit kannst Du sicher sein, dass alles so funktioniert, wie es eben funktionieren soll.

Das Impressum

Tatsächlich musst Du auch in Deinem Newsletter Dein Impressum zur Verfügung stellen. Meistens in dem Fußbereich. Bisher gibt es auch hier noch kein Urteil, aber sicherlich ist auch ein Impressumsdienst möglich.

Meine Empfehlung: Auch hier Augen und Ohren offen halten, ob sich daran etwas ändert. Und vor allem, sprich das mit Deinem Impressumsdienst ab, ob das in Ordnung geht oder weitere Kosten auf Dich zukommen.

Der Abmeldelink

In jeder E-Mail, die Du versendest, muss ein Abmeldelink zur Verfügung stehen. Oder zumindest einen Hinweis, wie Du aus dem Verteiler herauskommst. Du musst den Personen auf Deiner Liste die Möglichkeit geben, ohne viel Aufwand, sich abmelden zu können. Unterlässt Du es, kann es natürlich wieder Ärger geben.

Auch dieser wird normalerweise automatisch von Deinem Anbieter generiert. Und ja, auch hier gilt, immer prüfen.

Hier noch ein kleiner Hinweis: Vor Jahren hatte ich mich für einen Newsletter angemeldet, den ich kaum bis gar nicht gelesen habe. Irgendwann schaute ich mir den dann doch genauer an und fand, dass der doch nicht so interessant war. Daher hab ich mal nach dem Abmeldelink gesucht.

Zuerst hab ich diesen nicht gefunden. Beim genaueren hinsehen hab ich dann entdeckt, dass der Autor sowohl sein Impressum, als auch den Abmeldelink in weißer Schrift auf weißem Hintergrund eingefügt hat.

Zugegeben, vorher hätte ich mir noch überlegt, ob ich mich wirklich abmelde oder nicht. Als ich das gesehen habe, hatte ich mich in diesem Augenblick geärgert, weil ich es frech fand. Immerhin will er mir die schnelle Möglichkeit nehmen, mich abzumelden, wann ich es will. Da hab ich mich aus Prinzip abgemeldet.

Unabhängig der Tatsache, dass das rechtlich sehr fragwürdig sein dürfte, empfehle ich Dir, lass die Finger von solchen Spielereien. Einerseits, wie schon geschrieben, finde ich das frech. Und schlimmstenfalls melden sich die Leute einfach aus Prinzip ab. Andererseits kann es halt auch sein, dass Du mit solch einer Aktion rechtliche Probleme bekommen kannst.

Der Inhalt

Erst einmal ist beim Inhalt alles erlaubt, was nicht gegen irgendwelche Gesetze verstößt. Sobald Du das aber tust, kann es natürlich haarig werden.

Hate Spech und ähnliches

Die Wahrscheinlichkeit, dass Du das machst, zumindest behaupte ich das Mal hier, dürfte wohl eher geringer sein. Daher nur zur Vollständigkeit.

Zwar haben wir in Deutschland die Meinungsfreiheit. Das bedeutet aber nicht, dass Du gegen die Menschenwürde einer anderen Person vorgehen darfst. Solltest Du also Deine Liste dafür missbrauchen, um gegen jemanden zu wettern (zum Beispiel einen Shitstorm auszulösen) oder derartiges, könntest Du Dich unter Umständen strafbar machen.

Vor allem kann es aber passieren, dass Du Dich unbeliebt machst. Und das ist manchmal schlimmer als alles andere. Selbst dann, wenn keine rechtlichen Konsequenzen drohen. Denn, wer unbeliebt ist, wird schlimmstenfalls nicht mehr gekauft.

Urheberrecht

Wenn Du kein Urheberrecht an einem Text oder Bild oder derartiges hast, würde ich erst einmal niemals in meinem Newsletter aufnehmen.

Bei meinem ersten Newsletter war ich einmal so begeistert von einem Bild, dass ich diesen verlinkt habe. Darüber hatte ich die Person dann auch informiert.

Natürlich ist es in Ordnung, zu fragen, ob man die Materialien verwenden darf. Aber ohne Erlaubnis würde ich nie eine Urheberrechtsverletzung begehen. Denn auch ein Newsletter ist kein rechtsfreier Raum.

Das Freebie oder sonstige Geschenke

Vor einiger Zeit kamst Du nicht an das Thema Newsletter vorbei, ohne mit dem Thema Freebie konfrontiert zu werden. Da ich dazu noch einen gesonderten Beitrag schreiben werde, möchte ich mich hier nur auf den rechtlichen Aspekt beschränken.

Tatsächlich hab ich gelesen, dass man keinen Verlust erleiden darf, wenn man sich gegen eine Anmeldung entscheidet. Oder anders ausgerückt, ich darf nicht mit Geschenken beworben werden.

Das bedeutet also, dass eigentlich nichts angeboten werden darf, damit die Leute sich genau deswegen anmelden. Oder auch, dass sie eben dieses besondere Geschenk nicht bekommen, nur weil sie sich eben nicht anmelden (der erwähnte Verlust).

Jedoch sehe ich immer wieder Newsletteranbietende, die eben genau das tun. Bei Online-Shops bieten sie entweder einen Gutschein oder ein Rabatt auf den ersten Einkauf an. Alternativ werden auch Kurzgeschichten bei Autor*innen mitgeschickt.

Entweder war meine Information nicht richtig, oder die Leute setzen sich darüber hinweg und hoffen, dass es schon schief gehen wird. Ganz ehrlich? Ich werde zukünftig auf ein Freebie als Geschenk für die Anmeldung verzichten. Damit dürfte ich wohl auf der sicheren Seite sein. Alles andere erfährst Du dann in dem entsprechenden Beitrag.

Abschlussgedanken

Wie schon geschrieben, habe ich keinen rechtsberatenden Beruf und darf damit eben keinerlei Rechtsberatungen geben. Daher kann es natürlich auch sein, dass ich Punkte (wie das mit dem Freebie) falsch interpretiere.

Aber es gibt, in meinen Augen, auch Dinge, die man vorsichtshalber tun kann. Das bedeutet eben auch mal auf etwas zu verzichten. Egal wie, Du solltest Dich auf alle Fälle immer informieren, wie die aktuelle Rechtslage ist. Damit bist Du definitiv auf der sicheren Seite. Dann macht das Newsletter versenden entsprechend Spaß.

Und den wünsche ich Dir mit Deinem Newsletter.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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[Marketing] Allgemeine Gedanken zum Newsletter

[Marketing] Allgemeine Gedanken zum Newsletter

Hei, hallo und herzlich willkommen,

zwar habe ich bereits einen Beitrag zum Thema Newsletter veröffentlicht. Doch ich möchte noch einmal intensiver auf dieses Thema eingehen. Daher dreht sich in den kommenden Wochen der Marketingteil um den Newsletter und alles, was damit zu tun hat.

Kurze Vorgedanken

Es gibt Autor*innen, die klar sagen, dass sie mehr Bücher über den Newsletter verkaufen, als über andere Kanäle. Andere hingegen nutzen (noch) nicht die Möglichkeiten und Dritte verkaufen nichts darüber.

Vorab meine Empfehlung: Finde Deinen Weg zu Deinem Newsletter. Dann wirst Du am erfolgreichsten. Davon bin ich überzeugt. Alles andere ist reines kopieren.

Was ist ein Newsletter

Wenn man den Gedanken hinter dem Newsletter herunterbricht, handelt es sich dabei lediglich um eine E-Mail. Diese E-Mail wird an mindestens zwei Personen gesendet (ab da, finde ich, verdient es am ehesten die Bezeichnung Newsletter).

Dabei wissen diese beiden Personen (oder wie viele Leute am Ende auf Deiner sogenannten Liste landen) nichts voneinander. Aber sie erhalten von Dir irgendwelche Informationen, die für sie interessant sind.

Theoretisch könntest Du Deinen Mailserver dafür benutzen und die Personen ins BCC nehmen. Alternativ ist es möglich, einen entsprechenden Anbieter zu verwenden, damit Du Vorlagen verwenden und eine Auswertung betreiben kannst.

Warum solltest Du Dir die Mühe machen?

In regelmäßigen Abständen sich hinsetzen und eine E-Mail schreiben, der informiert und fasziniert, kostet durchaus Zeit. Vermutlich könnten einige in der Zeit sogar eine Seite in einem Roman schreiben. Warum solltest Du also Dir die Mühe machen und das alles auf Dich nehmen?

In erster Linie geht es um den Kontakt. Die meisten Deiner Leser*innen werden zwar versuchen mit Dir über das Internet Kontakt aufzunehmen. Doch das kann sich manchmal als schwierig erweisen.

Wenn Du keine Fanseite auf Facebook hast, kann man mit Dir eventuell dort eine Freund*inschaft schließen. Aber das geht aktuell nur bis 5.000 Personen. Danach ist Schluss.

Schwieriger wird es, wenn Du gar nicht auf Facebook oder sonst wo zu finden bist. Wie soll ich als Deine treue Leserin dann mit Dir irgendwie Kontakt aufnehmen, um Dich zu unterstützen.

Und unterschätze Deine Leser*innen nicht. Wenn sie Dich mögen, gar lieben, werden sie eine Menge tun wollen, um Deine Bücher zu bewerben. Das mag verrückt klingen, aber als Leserin kann ich das bestätigen.

Wenn sie aber Deinen Newsletter empfangen können, bleiben sie auf den neuesten Stand. Sie wissen, wann welche Geschichte von Dir erscheint (und gegebenenfalls auch wo, gerade bei Verlagen oder Anthologien interessant). Sie erfahren, wo man Dich persönlich treffen kann. Und auch ein wenig über Dich selbst.

Zu der Themenfindung werde ich jedoch gesondert noch einmal etwas schreiben.

Warum können Newsletter so wichtig sein?

Normalerweise lassen viele User*innen nur bestimmte E-Mails in ihr Postfach. Klar, Mails von der lieben Familie und engsten Freundschaften. Gelegentlich auch von der Arbeit. Aber da könnte man noch eine eigene Adresse registrieren.

Auf alle Fälle ist es meistens relativ schwierig, in die Briefkästen der Leute zu gelangen. Ist man erst einmal drinnen, dann bleiben die meisten auch dort. Oder wann hast Du Dich das letzte Mal von einem Newsletter abgemeldet?

Bist Du erst einmal im Postfach von Deinen Leser*innen, kannst Du sie mit interessanten Titeln anlocken. Denn das zweite Ziel ist natürlich, dass sie Deine E-Mail auch öffnen. Zu guter Letzt müssen sie nur noch Deine E-Mail lesen und dann Deinen Aufforderungen nachkommen. Zum Beispiel Dein Buch kaufen. Oder es rezensieren.

Häufig höre ich von Leuten, das hatte ich doch auf Twitter gepostet. Oder dazu gab es einen Beitrag auf Facebook. Und dann muss ich gestehen, dass ich mindestens einen oder zwei Tage nicht online war. Und damit sind diese Dinge an mir vorbeigezogen.

Doch eine E-Mail kann man auch Tage nach dem Erhalt lesen. Oder auch Jahre, wenn der Anbieter diese nicht nach einer Frist löscht. Das spricht eindeutig für einen Newsletter. Besonders dann, wenn nicht wirklich viele E-Mails in diesem Postfach landen.

Zumal viele Social-Media Kanäle dafür geschaffen wurden, dass man sie eher durchscrollt, sieht das bei E-Mails häufig anders aus. Da nehmen sich die Meisten immer noch ein wenig Zeit und schauen sich diese in Ruhe an.

Du siehst, es spricht also vieles dafür, sich mit dem Thema Newsletter ein wenig mehr zu beschäftigen.

Sie sollen sich erinnern – dann eventuell kaufen

Als unveröffentlichte Autorin verfolge ich natürlich auch andere Autor*innen. Und das auch per Newsletter. Bei einigen ist es so, dass sie zwischenzeitlich so unregelmäßig diesen versenden, dass ich die Person schlichtweg vergesse.

Wenn dann endlich mal wieder ein Newsletter auftaucht, fällt mir ein, ach ja, Person XY gibt es ja noch. Und dann neige ich durchaus, nach den aktuellen Werken oder auch älteren zu recherchieren. Gelegentlich bin ich dann auch so frei und bestelle mir das eine oder andere Buch.

Für mich ist der Newsletter erst einmal wichtig, um mich in Erinnerung und letztendlich auch ins Gespräch zu rufen. Wenn die Leser*innen sich auf meinen Newsletter freuen, oder zumindest lesen, dann kann ich auch verkaufen. Denn die E-Mail wird geöffnet und ein Blick riskiert. Das ist der wichtigste Schritt bei der Sache.

Über die weiteren Schritte werde ich dann in den kommenden Wochen entsprechend schreiben.

Abschlussgedanken

Das war nur eine kleine Einführung in das Thema. In den kommenden Wochen möchte ich da tiefer und tiefer gehen. Am Ende soll dann auch mein eigener Newsletter stehen. Es soll also eine praktische Anleitung sein.

Daher plane ich folgende Themen für die kommenden Wochen:

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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Und warum ist manchmal weniger viel mehr?

Hei, hallo und herzlich willkommen,

in den letzten Beiträgen habe ich es zwar öfters schon erwähnt, aber hier möchte ich es noch einmal gesondert aufführen. Und zwar, warum weniger Geschenke manchmal mehr sind.

Kurze Vorgedanken

Natürlich freuen sich die meisten Menschen über kleine Geschenke. Nicht umsonst heißt es, kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Du musst also nicht unbedingt darauf verzichten, wenn Du nicht möchtest.

In dieser Reihe ging es mir persönlich, darum aufzuzeigen, wie Du effizient Deine Geschenke auswählst. Und wann viel einfach zu viel ist. Hier fasse ich noch einmal zusammen, warum Du Dir überlegen möchtest, eben auch effizient zu schenken.

Wirtschaftliche Aspekte

Finanzielle Mittel für die Geschenke

Gerade als Neu-Autor*in kann es finanziell eine Herausforderung sein, überhaupt nur ein Marketinggeschenk zu finanzieren. Denn Du dürftest noch kein großes, finanzielles Polster besitzen, um dass alles zu bezahlen. Und selbst, wenn Du seit Jahren dabei bist, kann es sein, dass Du nicht die großen finanziellen Ressourcen besitzt.

Daher ist eine gezielte Auswahl von Marketinggeschenken die beste Möglichkeit, um Deinen Geldbeutel durchaus zu schonen. Aber auch, um Dich eher in Erinnerung zu bringen.

Wenn Du quasi nur 0-8-15 Geschenke verteilst, bleibst Du schlimmstenfalls so in Erinnerung, als 0-8-15 Autor*in. Da erwähne ich noch einmal den Kugelschreiber aus den letzten Beiträgen.

Manchmal ist so ein schicker Schlüsselanhänger oder ein wiederverwendbarer Kugelschreiber eben das Geschenk. Vielleicht auf den ersten Blick etwas teurer. Aber diese Dinge sind immer und immer wieder nutzbar. Und wenn ich solch einen Schlüsselanhänger nutze, denke ich immer wieder an Dich als Autor*in. Was kann es Besseres geben?

Portokosten eventuell sparen

Häufig ist es, dass man nicht in einem Shop alles bekommt, was man haben möchte. Das bedeutet, dass Du eventuell in zwei oder mehr Shops bestellen müsstest. Und häufig verlangen sie auch entsprechende Portokosten.

Klar, das kann auch passieren, wenn Du effizient bestellst. Aber ich würde die Wahrscheinlichkeit als geringer einschätzen. Und damit sparst Du eben auch an Portokosten. Manchmal ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor.

Ökonomische Aspekte

Umweltschutz

Wie schon öfters erwähnt, finde ich es persönlich besser einen Kugelschreiber (als banales Beispiel) zu bekommen, bei dem ich die Miene austauschen kann.

Vielleicht wirst Du jetzt sagen, dass ein einzelner Kugelschreiber nicht die Welt retten wird. Zumal man ja die Miene austauschen muss. Klar, da gebe ich Dir absolut recht. Aber jeder noch so kleine Beitrag zählt.

Und vielleicht inspiriert Dich dieser Gedanke auch ein paar umweltbewusste Geschenke zu planen und umzusetzen. Möglichkeiten gibt es ja.

Mehrere Pakete? Mehr Energie zum Versand und zur Zustellung

Wie oben erwähnt, wenn Du in zwei Shops etwas bestellst, musst Du meistens zwei Mal Porto bezahlen. Hinzu käme es ja noch, dass häufig die dann zwei Mal zugestellt werden müssen. Also zwei Mal Abgas von Autos. Als Beispiel.

Also schützt Du auch die Umwelt damit, wenn Du weniger bestellst. Es sind kleine Dinge, aber es ist eben auch die kleinen Dinge.

Persönliche Aspekte

In Erinnerung bleiben

Wie schon öfters erwähnt, mit den richtigen Marketinggeschenken bleibst Du wahrscheinlich eher in Erinnerung, als wenn Deine Fans diese irgendwann wegschmeißen. Selbst wenn die Farbe abgegangen ist oder die Sache dreckig wurde oder was auch immer. Durch die regelmäßige Nutzung erinnern sich viele daran, von wem sie es bekommen haben.

Weniger Stress

Wenn Du nur ein oder zwei Sachen organisieren musst, ist das weniger Stress, als wenn es am Ende zehn sind. Je mehr Du haben willst, desto mehr Shops musst Du finden, vorbereiten, bestellen und zustellen lassen.

Und je näher das Event kommt, wofür Du die Sachen benötigst, desto nervenaufreibender kann das alles werden. Klar, wenn Du nur eine Sache bestellst und das geht in die Hose, hast Du gar nichts. Aber die Energie, die Du für die eine Sache sparst, kannst Du in die Problemlösung stecken.

Andere werden nicht unter Druck gesetzt

Nicht lachen, aber Du schützt nicht nur Dich, sondern auch andere ein wenig. Als ich auf der letzten Convention war, hab ich gesehen, wie einige Autorinnen losgelegt haben.

Das kann einige Autor*innen durchaus unter Druck setzen. Viele fragen sich dann durchaus, ob das tatsächlich Pflicht ist, so viel zu bringen. Und das setzt sie unter Druck, mit dieser Masse von anderen mitzuhalten.

Wenn Du also den ganzen Marketingapparat ein wenig herunterschraubst, hilfst Du auch anderen. Es mag sein, dass es indirekt ist. Aber es hilft allen.

Abschlussgedanken

Es ist ein Übersichtsbeitrag, warum weniger mehr ist. Denn in den letzten drei Beiträgen hab ich mich dazu ein wenig ausführlicher dazu geäußert. Aber Du siehst, es spricht vieles dafür, sparsamer zu sein. Zumal Du Deine Fans damit nicht überforderst.

Daher, schnapp Dir ein Stift und ein Blatt Papier und mach Dir Gedanken, was Du verschenken möchtest und was Du wirklich nutzen willst. Und schau mal nach, wo Du was findest. Damit kannst Du heute schon anfangen, auch wenn Dein Roman noch nicht erschienen ist.

Vorbereitung ist alles.

Dabei wünsche ich Dir viel Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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Wie kannst Du Trash-Marketing verhindern?

Hei, hallo und herzlich willkommen,

und ja, ich gestehe, manchmal sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Das bedeutet ganz klar, ich verrenne mich häufig selbst, wenn ich mich für etwas begeistern kann. Da könnte es auch passieren, dass ich einen Marketingshop leerkaufen würde, nur, um Marketing zu betreiben. Doch wie verhindern, wenn man Spaß dabei hat?

Kurze Vorgedanken

Zugegeben, es gehört zu meiner Persönlichkeit zu übertreiben. Leider bin ich so. Daher kann ich die Autor*innen verstehen, die sehr gerne, sehr viel verschenken. Es macht mir Spaß, anderen Leuten eine Freude zu bereiten.

Aber wie schon erwähnt, bringt es auf Dauer nicht viel. Wie können wir also verhindern, vor lauter Leidenschaft es zu übertreiben?

Willst Du alles? Dann ist es schon zu viel!

Kennst Du dieses Gefühl? Wenn Du Dir denkst, dass Du dieses kaufen könntest und jenes, dann vielleicht noch das und dann noch das andere. Kommt dieses Gefühl auf, ist es sehr wahrscheinlich, dass Du übertreibst.

Natürlich darfst Du Dich austoben und Dir vorstellen, wie es wäre, wenn Du das alles kaufst und verteilst. Irgendwie gehört das dazu, finde ich zumindest.

Aber seien wir ehrlich, brauchen Deine Fans das alles wirklich? Es geht hier erst einmal um Deine Fans, nicht um Dich. Wenn Du es haben möchtest, klar, es macht Spaß. Doch am Ende sollen es Deine Fans nicht nur bekommen, idealerweise sollen sie es auch nutzen, was auch immer Du verschenkst.

Wie geschrieben, in Deinem Kopf (und im Einkaufskorb) darfst Du Dich erst einmal austoben. Doch bevor Du Dich dranmachst alles zu individualisieren, um es tatsächlich zu kaufen, stoppe erst einmal. Dann lauf die eine oder andere Runde durch Deine Wohnung und überlege Dir genau, was Du jetzt machen möchtest.

Willst Du das wirklich alles? Wenn ja, dann kauf es (ich meine das wirklich so, denn ich denke mir, dass Du dann dafür gute Gründe hast). Wenn nein, überlege Dir genau, was von den ganzen Dingen Du tatsächlich verschenken möchtest.

Lieber weniger, dafür hochwertigere Geschenke

Erinnerst Du Dich noch an das Beispiel mit dem Kugelschreiber? Hier zur Sicherheit eine kurze Zusammenfassung:

Es gibt ja (grob geschrieben) zwei Arten von Kugelschreibern. Die einen, welche man nur einmal benutzen kann, weil man die Mienen nicht austauschen kann. Wenn die Miene leer ist, muss man sie entsorgen. Und eben die, bei denen man die Miene austauschen kann. Damit sind sie dauerhafter nutzbar.

Wenn Du also die Wahl zwischen diesen Einmalkugelschreiber und einem Mehrfachkugelschreiber hast, ist meine Empfehlung ganz klar, lieber etwas teurer, dafür länger nutzbar. Und zwar nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Erinnerung der Person. Denn sie wird aller Wahrscheinlichkeit öfters Deinen Kugelschreiber verwenden, wenn sie die Miene austauschen kann. Gerade dann, wenn sich dieser gut in der Hand anfühlt.

Am Ende kannst Du natürlich weniger kaufen, weil solche Artikel ein wenig teurer sind. Aber es geht am Ende darum, dass Du diese Mittel sinnvoll einsetzt. Wir möchten ja dauerhaft in Erinnerung bleiben und nicht nur kurzfristig.

Häufig gewinnt das Naheliegendste

Womit kannst Du Bücherfans eine kleine Freude machen? Häufig muss man keine riesigen Gedankensprünge machen. Lesezeichen oder Postkarten gehört irgendwie dazu. Das landet im nächsten Buch und die Meisten freuen sich (so wie ich).

Auf Messen oder Convention könnte sich noch ein Beutel gut machen. Natürlich mit Deinem Logo oder Deinem Buchcover drauf. Auch wenn am Ende andere Bücher in dem Beutel landen, so werden alle sehen, mit was für einen Beutel die Person herumläuft. Und die Wahrscheinlichkeit, dass die Beobachtenden sich mit Dir und Deinem Werk beschäftigen, kann steigen.

Überhaupt sind solche Dinge mit Deinen Sachen durchaus interessant. Weil viele sich eher Bilder auf Messen oder Convention ansehen, als das geschriebene Wort. Es geht schneller.

Deine eigene Marke

Gibt es etwas, was Dich besonders fasziniert? Oder worüber Du besonders viel weißt? Die Autorin Katherina Ushachov liebt zum Beispiel den Fächer. Warum das nicht irgendwie in den Kanälen immer wieder erwähnen und dann daraus ein Marketingprodukt machen?

Unter dem Hashtag #SchreibseelesTarotForWriters poste ich aktuell auf Twitter alles rund um das Tarot fürs Schreiben. Warum nicht am Ende selbst ein Tarotdeck veröffentlichen? Das wäre auch eine Möglichkeit.

Natürlich ist der Aufbau einer solchen Marke nicht von heute auf morgen getan. Aber wenn Du nicht heute damit anfängst, kannst Du es nicht morgen nutzen.

Frag Deine Fans

Letztendlich wissen Deine Fans am besten, was ihnen gefällt. Daher frag sie einfach. Natürlich wird es immer Leute geben, die etwas exotisches haben wollen. Aber das gehört zum Leben dazu.

Doch sehr wahrscheinlich kannst Du die Sache eingrenzen und am Ende auf eine Lösung kommen, die für alle passend ist. Daher kannst Du eine Umfrage erstellen (es gibt viele kostenfreie Tools im Internet) und damit herausfinden, was am Ende Deine Fans von Dir möchten. Und so kannst Du zielgerichtet ihnen etwas anbieten.

Aber klar, überraschen darfst Du sie immer noch am Ende. Daher ist es gut, ihnen zuzuhören. Was schreiben sie unter anderen Tweets oder Beiträgen, was teilen sie auf ihren Accounts und so weiter.

Einen Onlineshop aufmachen

Es gibt verschiedene Anbieter im Internet, die es Dir ermöglichen, Dein Logo oder Dein Cover (oder was auch immer) auf den unterschiedlichsten Produkten zu packen und zu verkaufen. Du musst das Bild nur in einer entsprechenden Qualität hochladen und schon kann es losgehen.

Diesbezüglich musst Du Dir keine Gedanken machen, was Deine Fans wollen. Denn der Shop bestimmt die Bestückung und sie können auswählen was und wie viel sie wollen.

Bisher kenne ich noch nicht viele Autor*innen, welche einen eigenen Onlineshop haben. Aber zumindest eine Überlegung ist es Wert.

Abschlussgedanken

Gerade bei der ersten Messe oder Convention kann es passieren, dass man die Fans vor lauter Freude und Begeisterung mit kleinen Dankeschöns überschütten möchte. Denn nichts anderes sind diese Marketinggeschenke häufig. Ein kleines Dankeschön, dass die Fans Dich als Autor*in besuchen, Deine Bücher gekauft haben und Dich unterstützen.

Trotz allem würde ich Dir empfehlen, es nicht zu übertreiben. Einerseits, um Deinen Geldbeutel zu schonen. Aber auch, um Dir für weitere Messen Luft zu lassen, damit Du sie mit neuen Dingen überraschen kannst.

Bei Deinen Überlegungen wünsche ich Dir viel Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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Warum ist Trash-Marketing keine gute Idee?

Hei, hallo und herzlich willkommen,

letzte Woche haben wir uns angesehen, was ich unter Trash-Marketing verstehe. Nun geht es um das Thema, warum ich es für keine gute Idee halte, im Rahmen des Offline-Marketing Müll zu fabrizieren.

Kurze Vorgedanken

Marketing um jeden Preis? Bei manchen scheint das ihr Motto zu sein. Dabei finde ich, dass es sehr gute Gründe gibt, die gegen Trash-Marketing sprechen. Drei Themen halte ich hier besonders für ausschlaggebend. Jedoch bin ich mir sicher, dass Du selbst auch noch ein paar Gedanken dazu hast. Also, warum man Trash-Marketing unterlassen könnte.

Dein Geldbeutel wird es Dir danken

Zwar heißt es in den Kreisen des Marketing sinngemäß, wenn man 1.000 EURO investiert, verbrennt man circa 500 EURO. Man weiß nur nicht, welcher Teil es ist.

Bei Offline-Marketing ist es fast genauso. Wenn ich jetzt Kugelschreiber, Lesezeichen, Leseproben und so weiter anbiete, weiß ich natürlich nicht, was davon wirklich gut ankommt. Zumal einige Leute Leseproben lieben und andere dies sofort aussortieren (das war auch ein Kommentar auf Twitter zu diesem Thema).

Wenn ich aber sinnlos Geld ausgebe, nur um eine breite Palette anbieten zu können, ich bin der festen Überzeugung, dass da durchaus eine Menge Müll anfällt. Denn ich bekomme immer öfters mit, dass viele Menschen in meiner näheren Umgebung ihre Wohnungen ausmisten und minimaler leben wollen. Und in dieser minimalen Welt passen hunderte von Marketingsachen der Lieblingsautorin oder des Lieblingsautor nicht mehr rein.

Daher ist eine zielgerichtete Auswahl von Marketingmittel auf Dauer günstiger. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Umwelt wird es Dir danken

Dass wir ein massives Umweltproblem haben, ist sicherlich kein großes Geheimnis. Eine der vielen Gründe, warum Schüler*innen jeden Freitag auf die Straße gehen, anstatt in die Schule (auch wenn die Nachrichten in letzter Zeit kaum noch darüber berichtet).

In diesem Zusammenhang finde ich es, dass es ein fatales Signal ist, wenn wir dann, im Rahmen des Marketing, auf Umweltbelange keinen Wert legen. Immerhin geht es uns auch etwas an. Dabei kann es durchaus leicht sein, ein paar Hebel zu bewegen, um etwas umweltfreundlicher aufzutreten.

Nehmen wir ein banales Beispiel: den Kugelschreiber. Bei meiner letzten Convention hatte ich einige Kugelschreiber als Geschenk dabei. Dabei gab es zwei unterschiedliche Versionen. Einen Kugelschreiber, bei dem ich die Miene jederzeit austauschen kann und einmal, den ich wegwerfen kann, wenn die Miene leer ist.

Klar, ist der Kugelschreiber, den ich irgendwann wegwerfen muss, nicht gerade umweltfreundlich. Es gibt aber noch ein weiteres Problem, wie ich das mal bezeichnen möchte. Wenn ich den Kugelschreiber irgendwann wegwerfe (je nach Gebrauch mal früher oder mal später), könnte es passieren, dass ich die Person dahinter vergesse.

Das ist gerade bei neuen Autor*innen schade. Nehmen wir an, ich gehe auf eine Messe, treffe auf ein*e neue*n Autor*in und bekomme so einen Einmalkugelschreiber. Bei mir ist es so, dass ich schlimmstenfalls zeitnah vergesse, dass ich die Person getroffen habe. Und fliegt irgendwann der Kugelschreiber aus dem Haus (warum soll ich Müll aufbewahren), vergesse ich definitiv auf Dauer die Person.

Bei Kugelschreibern, wo man die Mienen austauschen kann, ist die Wahrscheinlichkeit durchaus größer, dass man diese öfters benutzt. Gerade, wenn die Miene weich ist (also nicht kratzt). Zumindest ist es bei mir so. Der Vorteil ist dadurch ganz klar, dass die Person dahinter eher im Bewusstsein bleibt. Und das eben jedes Mal, wenn ich den Kugelschreiber in die Hand nehme.

Bei vielen ist es sogar so, dass sie sich an die Person dahinter erinnern, wenn schon die Farbe vom Kugelschreiber ab ist. Denn sie haben eine Art Verbindung dazu aufgebaut. Aus diesem Grund finde ich es gut, wenn auf Dauer eher auf qualitativ hochwertigere Produkte zurückgegriffen wird.

Ja klar, auf dem ersten Blick sind sie teurer. Aber ich bin der Überzeugung, dass sie auf Dauer mehr einbringen, als die Billigprodukte. Und immerhin kannst Du auch damit werben, dass Du etwas für die Umwelt tust.

Deine Fans / Leser*innen werden es Dir danken

Bücher haben nicht den gleichen Status wie, sagen wir mal, eines Autos. Im Normalfall kaufst Du Dir ein Auto zur gleichen Zeit (Abweichungen wie, ein Auto für Schatzi oder Autosammlungen, lasse ich mal hier außen vor, denn das wäre jetzt zu speziell). Bei Büchern hingegen sieht es anders aus.

Je nach Budget kannst Du Dir pro Monat mehrere Bücher kaufen (dazu zähle ich auch gebrauchte Bücher oder auch E-Books, die häufig um einiges günstiger sind). Dadurch kann es natürlich passieren, dass Du mehrere Lieblingsautor*innen hast.

Jetzt gehen wir mal davon aus, dass Du drei Lieblingsautor*innen hast (auch wenn das die Autor*innen vielleicht nicht gerne hören, aber die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass man mehr als nur von einer Person sehr, sehr gerne die Bücher liest). Und jetzt stell Dir mal vor, alle drei Autor*innen schenken Dir einen Berg von Marketingsachen.

Und das eben nicht nur einmal (dann würde ich das gar nicht erwähnen), sondern auf jeder Messe oder auf jeder Convention. Dann gibt es ja noch Gewinnspiele und so weiter und so fort. Da kann durchaus was zusammenkommen.

Willst Du alles aufbewahren, dann kann es durchaus viel werden. Schlimmstenfalls landet alles in einer Kiste und Du vergisst es. Dadurch wird Stauraum in Beschlag genommen, welche die Lesenden durchaus für etwas anderes gebrauchen könnten. Aber da sie Dich als Autor*in zu sehr mögen, möchten sie es nicht wegwerfen. Es ist auf Dauer ein Teufelskreislauf.

Wenn Du zielgerichtet Geschenke vorbereitest, bringst Du Deine Lesenden nicht zur Sammelleidenschaft. Und vor allem, Du bleibst selbst eher in Erinnerung.

Du wirst es Dir vielleicht sogar selbst danken

Jetzt kenne ich nicht Dich und Deine Persönlichkeit. Aber wenn Du nur ein wenig wie ich bist, dann würde es Dir vermutlich wehtun zu sehen oder zumindest zu hören, dass Deine Geschenke in der Tonne gelandet sind.

Bei mir wäre es auf alle Fälle so. Seien wir mal ganz ehrlich. Wenn ich mir die ganze Zeit Gedanken mache, was meinen Lesenden gefallen könnte und viel Geld in die Hand nehme, um das alles zu realisieren, ich hätte es schon gerne, wenn es ihnen gefällt. Tut es nicht, mir würde es weh tun.

Klar, das ist eine reine Egosache, aber wir sind halt alle Menschen. Und es tut sicherlich uns allen gut, wenn unsere Arbeit auch auf dieser Ebene wertgeschätzt wird. Wenn nicht, mich würde es durchaus verunsichern. Das ist aber halt meine Persönlichkeit.

Würde aber alles, was ich in die Welt entlasse, gebraucht werden, ja, ich gestehe, meinem Ego würde das sehr, sehr gefallen. Daher wäre eine zielgerichtete Marketingaktion sicherlich um einiges attraktiver als blinder Aktionismus. Allein, für das persönliche Ego. Oder etwa nicht? 😀

Abschlussgedanken

Es gibt mindestens drei große und gute Gründe, warum man, meiner Meinung nach, Trash-Marketing vermeiden sollte. Klar, bei teureren Marketinggeschenken (wie der oben erwähnte Kugelschreiber) kratzen sicherlich an Dein Budget. Aber wenn Du weniger verschenkst, sieht die Sache anders aus.

Auf Dauer könntest Du vielleicht sogar Deinen Geldbeutel entlasten (weil die unendliche Masse wegfällt), die Umwelt wird entlastet (weil nicht jede zweite Sache weggeworfen wird) und letztendlich werden sogar Deine Lesenden entlastet, weil sie sich nicht um die Entsorgung kümmern müssen.

Und ja, wenn das Marketing gut ankommt, dann darf sich das persönliche Ego dabei durchaus wohl fühlen. Muss ja niemand wissen, außer Dir selbst.

Bei Deinem nächsten Marketingschritt wünsche ich Dir viel Erfolg.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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Was verstehe ich unter “Trash-Marketing”?

Hei, hallo und herzlich willkommen,

warst Du in letzter Zeit auf irgendwelchen Messen oder Conventions unterwegs? Vielleicht hast Du ja dort eine Tasche oder einen Beutel bekommen, der sehr viel Werbung enthalten hat. Und um diesen Inhalt geht es heute.

Kurze Vorgedanken

Auf viele Messen oder Conventions ist es schon Usus, dass man als Besuchende einen Beutel oder eine Tasche als Geschenk bekommt. Häufig sind sie ein Bestandteil der Eintrittskarte.

In diesen Taschen befindet sich in erster Linie Werbematerial, wie zum Beispiel Postkarten, Kugelschreiber, Lippenstifte, Schlüsselanhänger, Leseproben, Autogrammkarten, Bücher und so weiter.

Doch wird das alles wirklich gebraucht?

Was verstehe ich nun unter “Trash-Marketing”?

Als ich auf einer Convention war, bekam ich im Rahmen meines Tickets eine Tasche geschenkt. Und in dieser Tasche war so viel Zeugs drinnen, dass ich schon gar nicht weiß, was da alles war.

Auf der Veranstaltung hab ich dann gesehen, dass einige ihre Taschen entleert hatten und die Inhalte teilweise in die nächste Mülltonne warfen. Und ja, teilweise sogar die Taschen selbst. Es tut mir leid das zu sagen, ich kann es verstehen. Oder anders ausgedrückt, mein chaotisches Selbst kann es verstehen.

Genau das ist dann auch Trash-Marketing. Marketing, dass zeitnah oder sogar sofort eben im Trash, also dem Mülleimer landet. Und das teilweise, ohne sich sogar mit dem Werbemittel zu beschäftigen.

Warum?

Das kann tatsächlich viele Gründe haben. Schauen wir uns einige Mögliche davon an.

Uninteressante Inhalte

Kommen wir zu dem, für mich zumindest, naheliegendste Grund. Die Autor*innen suchen sich Werbematerialien aus, die einfach uninteressant sind. Warum sollte ich mich also als Lesende mit so etwas beschäftigen?

Ein Beispiel: Ich versuche meinen Schlüsselbund so mager, wie nur möglich zu halten. Das bedeutet also, dass ich mir niemals irgendwelche Schlüsselbundanhänger dran befestigen würde. Damit sind solche Werbegeschenke einfach uninteressant.

Würde ich also so etwas geschenkt bekommen, würde ich entweder Versuchen es jemanden zu geben, die oder der damit mehr anfangen kann (wenn ich es schon nicht ablehnen kann) oder es quasi frei lassen. Also auf der Messe irgendwo heimlich liegen lassen. Oder sonstwo auf einer Parkbank.

Aber rechne damit, dass andere sich nicht so viele Gedanken darüber machen würden. Vermutlich würden die meisten es sofort in den nächsten Mülleimer werfen. Für mich ist es sehr wahrscheinlich, dass sogar sehr viele das machen würden.

Hat nichts mit dem Buch zu tun

Wenn Werbematerialien nichts mit dem Buch zu tun hat, stehen viele Leute da und wissen damit nichts anzufangen.

Nehmen wir an, Du hast einen Roman über Rockstars geschrieben und als Geschenk gibt es eine Badekappe. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Erst recht, wenn Deine Band nicht ein einziges Mal schwimmen geht. Da würde ich mich schon fragen, was ich damit soll.

Mir würde einfach der Bezug zur Geschichte fehlen. Zudem drängt sich mir dann der Gedanke auf, dass die Autorin oder der Autor sich keine Gedanken über das Marketing gemacht hat. Hauptsache irgendwelche Geschenke.

Mehr, mehr und noch viel mehr

Bei manchen Autor*innen hab ich das Gefühl, dass es ihnen nicht nur darum geht, Marketing zu betreiben. Es geht ihnen viel mehr darum, als jemand zu gelten, die*der viele Geschenke macht. Da wird alles in den Beutel gepackt, was man in irgendwelchen Werbegeschenkeonlineshops findet.

Das ist natürlich nett, aber einfach zu viel. Wobei es auch häufig hier zu dem Fall kommt, dass durchaus einiges dieser Geschenke nichts mit dem aktuellen Roman zu tun hat. Zusätzlich ist das auch häufig einfach reine Materialverschwendung.

Welche Erfahrungen hast Du gemacht?

Jetzt überleg mal zurück zu Deine Beutel, die Du auf Messen oder Conventions bekommen hast. Was war da so alles drinnen? Hast Du wirklich alles genutzt? Oder hast Du auch was weggeschmissen?

Du musst gerade den letzten Punkt nicht öffentlich beantworten. Aber wenn Du was in die Mülltonne geworfen hast, dann weißt Du genau, was Trash-Marketing ist. Denn, wenn man es so will, hast Du es in diesem Moment gelebt.

Wenn Du aber alles nutzen konntest, sage ich Glückwunsch dazu. Nur muss ich provokant fragen, wie viele Schlüsselanhänger kannst Du wirklich gebrauchen?

Wie geht es weiter?

In den nächsten drei Wochen schauen wir uns dazu noch folgende Themen an:

Bis dahin wünsche ich Dir kreative Gedanken zu diesem Thema.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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Formen Deiner Visitenkarte

Hei, hallo und herzlich willkommen,

die Überschrift mag vielleicht verwirrend klingen, daher hier die kurze Erklärung. Es geht um das Aussehen der Karte. Also das, was Du oder die empfangende Person am Ende in den Händen halten wird. Um genau zu sein, um mögliche Sonderformen.

Kurze Vorgedanken

Schließ mal kurz die Augen und stell Dir eine Visitenkarte vor. Wie sieht sie aus? Die Wahrscheinlichkeit, dass Du diese handgroßen Karten siehst, dürfte sehr groß sein. Das ist halt der Standard, den so gut wie alle nutzen.

In der Businesswelt kann es sehr wichtig sein, dass die Standardgröße eingehalten wird. Denn viele haben diese Visitenkartenhalter oder in ihren Kalender entsprechende Einlegezusatzdingens (ja, ich bin heute sehr wortgewandt 😀 ). Da kann es wichtig sein, nicht aus dem Rahmen zu fallen.

Aber Du willst aller Wahrscheinlichkeit keine Industriell*innen beeindrucken, sondern kreative Menschen. Daher darf Deine Karte auch gerne kreativ sein.

Die Standardform

Die Standardform (84mm x 55mm) hat sich nicht ohne Grund durchgesetzt. Und auch wenn wir im kreativen Bereich zu Hause sind, darfst Du gerne die Standardform benutzen.

Und es kann sich durchaus lohnen, darüber nachzudenken, diese zu wählen.

Gute Gründe für den Standard

Wenn Du Dich mit Agenturen, Verlagen oder Dienstleistern in Verbindung setzen möchtest, könnte es besser sein, diese mit einer Standardvisitenkarte zu versorgen. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie regelmäßig Dutzende von Karten bekommen. Und um diese ordentlich zu verstauen, dürften sie entsprechende Taschen haben (sei es einen Kartenhalter, Visitenseiten für ihre Kalender, was auch immer).

Natürlich könntest Du hier argumentieren und sagen, wenn ich mit einer Sondergröße aus dem Rahmen falle, dann falle ich ja auf. Und das stimmt. Hier sehe ich nur das Problem, dass sie Deine Karte in ihren Haltern nicht aufbewahren können (welche sie auch immer verwenden). Bestenfalls landet Deine Karte da, wo die anderen sind. Schlimmstenfalls irgendwo in eine Tasche und dann könnte diese verloren gehen.

Natürlich könnte Deine Visitenkarte neben den anderen auch untergehen. Da helfen besondere Farben und Schrifttypen, um aufzufallen. Aber auf alle Fälle landet Deine Karte neben den anderen. Sofern diese Leute so arbeiten, wie ich es tun würde.

Eine kleine Auflage reicht völlig aus

Je nachdem, mit wie vielen Leute Du in Kontakt treten möchtest, kann eine kleine Auflage völlig ausreichen. Und ich rede hier von 50 Karten (mehr oder weniger, je nachdem). Denn hier geht es um Dein Business (und auch Schreiben kann ein Business sein).

Häufig sind kleinere Auflagen durchaus teurer, das stimmt. Aber wenn Du schon Geld in die Hand nimmst, dann kannst Du hier so richtig klotzen. Mit Farben, Schrifttypen und Papierdicke. Damit besteht die Hoffnung, dass Du eher in Erinnerung bleibst, als bei normalen Karten.

Vor etwa zwei oder drei Jahren habe ich eine Visitenkarte von Ally J. Stone bekommen. Sie hatte als Idee ihre Werwolfreihe in ihrem Design einfließen lassen. So waren Krallenspuren darauf, die eine leichte Erhöhung auf der Karte hatten. Und bis heute erinnere ich mich daran, weil das eher selten ist.

Such nach diesem einen besonderen Element in Deiner Arbeit oder Deiner Idee oder was auch immer. Und dann füge sie in Deine Karte ein (lass Dir gegebenenfalls von einer*einem Designer*in helfen). Mit solchen kleinen Elementen kannst Du für Aufsehen erregen.

Sonderformate

Natürlich kannst Du auch Sonderformate an Agenturen, Verlagen oder auch Distributoren ausgeben, wenn Du möchtest. Diese Karten können aber eher für Deine Lesenden interessant sein.

Zum einen kannst Du hier viel mehr mit Farben, Formen oder Aussehen spielen. Durch das Sonderformat musst Du nicht zwangsläufig klotzen. Denn allein durch eine andere Größe kann es passieren, dass Du eher in Erinnerung bleibst. Deine Visitenkarte kann größer sein, als die Standardgröße.

Austoben

Du kannst Dich bei einer größeren Karte austoben. Zum einen mit Farben und Formen. Andererseits auch mit Deinen Daten. Zwar bin ich der Meinung, dass Deine Internetseite als Dein Hauptbahnhof dienen darf. Aber das bedeutet nicht, dass Du diesen Gedanken folgen musst. Gerne kannst Du jede Seite, die Du hast, auf Deine Karte aufführen.

Groß, größer, besser?

Große Visitenkarten haben mehrere Vorteile. Zum einen fallen sie eindeutig auf. Du kannst Dich auf verschiedene Art und Weise dort austoben (siehe oben). Zudem kannst Du Dein Logo prominent in Szene setzen. Und außerdem einen Bereich für ein Autogramm nutzen.

Das Beste wäre aber auch, dass Deine Visitenkarte als Lesezeichen benutzt werden könnte. Damit bleibst Du vielleicht sogar noch eher in Erinnerung, als wenn Du in irgendeine Visitenkartentasche landest.

Was ist richtig für Dich?

Letztendlich ist es Deine Visitenkarte. Du musst für Dich entscheiden, was sich gut anfühlt. Und natürlich auch, was Dir gefällt. Immerhin darfst*musst Du die Karte übergeben. Wenn Du Dich dabei nicht wohlfühlst, dann ist es nicht die richtige.

Daher hier eine kleine Hausaufgabe für Dich. Beim nächsten Zusammentreffen mit Schreibenden sammele Visitenkarten. Damit meine ich Buchmessen, Conventions und was auch immer.

Wenn Du dann Zeit hast (und das Treffen überlebt hast), schau Dir die Karten an. Analysiere sie. Was gefällt Dir und was nicht? Und vor allem, welche Elemente würdest Du auf Deiner Karte gerne sehen?

Zusätzlich schau Dir an, was die Anbieter von Visitenkarten für Druckmöglichkeiten haben. Es kann sein, dass Du etwas haben möchtest, aber es die meisten Anbieter nicht drucken können. Oder sie haben etwas auf Lager, woran Du nicht gedacht hast.

So kommst Du Stück für Stück zu Deiner Visitenkarte.

Abschlussgedanken

Du kannst natürlich komplizierte Recherchen betreiben. Oder Du druckst einfach drauf los. Denn eines ist sicher, mit jeder gestalteten Visitenkarte wirst Du an Erfahrung sammeln. Und damit wird diese immer besser und ausgefeilter.

Schau Dich um, schau Dir andere Visitenkarten an, was die Druckerei möglich machen und leg los. Und freue Dich, wenn Du die ersten Visitenkarten in den Händen hältst (behalte die erste ruhig).

Dabei wünsche ich Dir viel Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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