[Newsletter] Mein Weg zu einem Newsletter

Hei, hallo und herzlich willkommen,

nachdem die Vorgedanken durch sind, ist es Zeit, alles in die Praxis umzusetzen. Dazu gehört es nicht nur, sich über alles Gedanken zu machen, sich zu registrieren oder Werbung zu machen. Ganz wichtig ist es, den Mut zu haben, es wirklich umzusetzen.

Kurze Vorgedanken

Vielleicht hast Du Dir schon Gedanken gemacht, wie Dein Newsletter aussehen soll. Oder Du willst im Dezember, so zum Jahresschluss damit anfangen. Egal wann, meine Empfehlung ist ganz klar, mach einfach.

Du wirst sowieso Fehler machen (ich weiß, sehr aufbauend). Aber wenn Du gar nicht anfängst, wirst Du nie besser werden und sehen, was Du alles erreichen könntest. Daher ist es wichtig, den ersten Schritt zu tun. Und dann immer einen Schritt weiter gehen.

Gedanken und Vorbereitungen

Bevor Du Deinen ersten Newsletter versendest, kannst Du noch einmal durchatmen. Nimm Dir ein Stück Papier oder eine leere Schreibdatei und mach Dir Gedanken. Worüber möchtest Du schreiben und die anderen informieren.

Hast Du ein bestimmtes Thema, dann kannst Du auch schon einige Newsletter vorbereiten. Das ist durchaus legitim. Meine Empfehlung ist aber, dass Du die Datei offenlässt. Damit meine ich, dass Du Dir selbst immer noch Platz gönnst, um wichtige Informationen einzufügen.

Du hast spontan eine Kurzgeschichte auf Deine Seite veröffentlicht? Toll. Dann kannst Du diese verlinken. Oder wenn Du die Zusage zu einer Teilnahme an einer Anthologie hast. Auch so etwas kann in Deinen Newsletter eingefügt werden. Immerhin ist es Dein Newsletter. Da darfst und sollst Du Deine Lesende darüber informieren.

Solltest Du aber ein festes Thema haben, dann kannst Du die zukünftigen Mails durchaus vorbereiten. Schreibe alles, was Du mitteilen möchtest in verschiedenen Dateien (für jede E-Mail eine eigene Datei). Und alles, was spontan dazu kommen soll, ergänzt Du vor dem versenden.

Hast Du ein Thema, der eher aktuelle Mails benötigst, musst Du schauen, wie Du an die entsprechende Zeit kommst. Die Meisten von uns haben eher am Wochenende Zeit. Daher würde ich selbst dann ein Versendezeitraum wählen, statt einem Tag. Zum Beispiel jedes erste Wochenende im Monat. Oder, noch konkreter, jeden ersten Sonntag im Monat. Damit habe ich den Samstag noch Zeit, um die Mail zu schreiben.

Schaffen wir Fakten

Nutze die Vorbereitung aber nicht, um Dich vor dem großen Schritt zu drücken. Während Du sie schreibst, meldest Du Dich bei Deinem Wunschanbieter an. Bist Du Dir noch nicht sicher, wer das sein könnte, schau Dir die Anbieter anderer Autor*innen an. Welche nutzen sie und kommen sie für Dich im Frage (Tipp: Schau am besten im Fußbereich der Newsletter nach, häufig findest Du dort Hinweise auf die verschiedenen Anbieter).

Bei manchen brauchst Du ein wenig, um Dich einzuarbeiten. Daher empfehle ich Dir, Dich parallel zum Vorbereiten der Inhalte, Dich mit Deinem Anbieter auseinanderzusetzen. Damit sparst Du Dir Zeit. Und je besser Du Deinen Anbieter kennst, desto eher wirst Du Deine erste E-Mail los senden.

Die Seite vorbereiten

Auf Deiner Internetseite würde ich nun eine Seite vorbereiten. Stell dort Deinen Newsletter vor. Das kannst Du tatsächlich schon machen, auch wenn Du gar nicht soweit bist. Damit machst Du Werbung auf etwas, was noch in naher/weiter Zukunft ist.

Schreib dann ein Datum hin, ab wann Dein Versand erfolgt. Meine Empfehlung ist aber, es sollte nicht zu lange dauern. Also zwischen der Schaltung der Seite und dem Versenden der ersten E-Mail sollte nicht zu viel Zeit verstreichen.

Schlimmstenfalls denken die Leute, dass Du sie nur auf den Arm nehmen willst und ignorieren Dich irgendwann. Du kannst zwischenzeitlich auch die Möglichkeit zur Anmeldung zur Verfügung stellen. Dann werden sie nicht immer wieder auf Deine Seite schauen, sondern warten auf den Versand der E-Mail.

Wenn Du ein konkretes Datum festlegst, warten die Leute gegebenenfalls auch mal länger auf den ersten Versand. Lässt Du sie in der Luft hängen, könnte es schlimmstenfalls sein, dass sie Dich hängen lassen.

Erstell Dir einen Fahrplan, wie Du vorgehen willst und wann Du was erledigst. Und vor allem, halte Dich selbst daran.

Alles zusammenfügen

Du hast Dich also für einen Anbieter entschieden und registriert. Einige E-Mail-Inhalte wurden vorbereitet. Und Du hast Dich um Deine Seite gekümmert, wo sich Interessierte anmelden können.

Das sind wichtige Schritte. Nun melde Dich an und bereite alles vor. Wenn Du das alles getan hast, dann kannst Du alles versenden.

Ab wann darf es losgehen?

Wenn Du Dir ein Datum gesetzt hast, dann schau nach, ob sich schon jemand angemeldet hat. Dann würde ich die Mails los senden. Auch dann, wenn es tatsächlich nur eine einzige Person ist. Immerhin hat sich diese Person entschieden, Deine Mails zu bekommen. Belohne sie damit, dass sie auch diese bekommt.

Melden sich weitere Leute an, kannst Du entscheiden, ob sie die Mails ebenfalls erhalten. Oder Du sagst Dir, wer zuletzt kommt, bestraft das Leben. Das ist vollkommen Dir überlassen.

Abschlussgedanken

Es heißt immer wieder, wann war der beste Tag um etwas zu machen. Sagen wir es so, heute ist ein guter Tag, um Deinen Newsletter zu beginnen.

Während ich diesen Beitrag geschrieben habe, entschied ich mich für einen Newsletteranbieter und hab mich angemeldet. Damit hab ich selbst keine Ausrede mehr, um nicht die nächsten Schritte zu gehen.

Den heutigen Abend werde ich unter anderem damit verbringen, um die Seite vorzubereiten. Und dann geht es los. Wie sieht es bei Dir aus? Bist Du bereit?

Auf Deinen Newsletter freue ich mich schon.

Bis dahin alles Liebe

Deine frau schreibseele

Aufrufe: 20

[Newsletter] Die Gestaltung einer E-Mail

Hei, hallo und herzlich willkommen,

wenn Du Dir über alle Punkte Gedanken gemacht hast, also über die Inhalte, mögliche Freebies, Deinen Anbieter gewählt hast und wo Du Werbung machen möchtest, kommen wir endlich zu Deinem ersten Newsletter. Wie soll er aussehen und welche Inhalte möchtest Du veröffentlichen?

Kurze Vorgedanken

Theoretisch kannst Du Dir für jeden Newsletter ein neues Konzept ausdenken, wie Du es aufbauen möchtest. Damit meine ich optisch, als auch inhaltlich. Damit kannst Du durchaus Deinen Lesenden ein Highlight bieten. Denn sie werden jedes Mal von neuem überrascht, was Du ihnen dieses Mal bietest.

Jedoch hat es einen Grund, warum die meisten Newsletteranbietenden einen einheitlichen Stil anbieten. Darüber bauen sie sich als Marke auf. Und damit steigt der Wiedererkennungswert.

Farben, Formen und Bilder

In letzter Zeit beschäftige ich mich intensiver mit den ganzen Newslettern, die ich bekomme. Und was soll ich sagen, bei mir sind Namen häufig Schall und Rauch. Somit erkenne ich nicht unbedingt die Person hinter dem Newsletter, für den ich mich mal angemeldet habe.

Rufe ich aber die E-Mail auf, erkenne ich dann das Design des Newsletters. Und dann erinnere ich mich häufig, wer das überhaupt ist.

Dein Design

Idealerweise findest Du Dein Design, mit dem Du glücklich bist und der auch einige Jahre hält. Ansonsten kannst Du anfänglich ruhig ein wenig experimentieren. Nur irgendwann empfiehlt es sich, auf Dein Design zu kommen, damit Du einen Wiedererkennungswert bekommst.

Das Problem ist nur häufig so, wenn Du die kostenfreie Version nimmst, dass die Erstellung eines eigenen Designs durchaus eingeschränkt ist. Daher kann es natürlich schwierig sein, Deine Farben und Formen zu wählen.

Hier gibt es einen kleinen Trick. Und zwar kannst Du mit einer PDF-Datei arbeiten. Diese gestaltest Du so, wie Du sie haben möchtest. Dann lädst Du sie im Internet hoch (zum Beispiel über Google Drive) und verlinkst diese Datei am Ende.

Dann wählst Du ein Design für die E-Mail aus, mit denen Du Deine Liste anschreibst. Und in dieser verschickst Du Deinen Link. Kleiner Hinweis jedoch, schreib auf alle Fälle etwas in die E-Mail hinein. Es wäre doch sehr unhöflich, wenn Du einfach nur Links durch die Gegend schickst.

Deine Bilder

Das ist eher optional. Aber wenn Du halbwegs zeichnen kannst (kann ich nicht, trotzdem gibt es meine frau schreibseele), dann zeichne auch ruhig etwas. Damit kannst Du Deine Newsletters aufpeppen. Und Du zeigst damit, dass Du Dir Mühe gegeben hast.

Solltest Du Bilder aus Datenbanken verwenden, achte hier bitte auf das Urheberrecht. Gerade in freien Datenbanken werden wild Bilder hochgeladen, ohne zu berücksichtigen, dass es ein Urheberrecht verletzten könnte.

Das gilt übrigens auch, wenn Du eigene Bilder verwendest. Die Bilder selber unterstehen Deinem Urheberrecht. Aber nicht unbedingt das Motiv (Stichwort: Persönlichkeitsrechte, wenn Personen dort abgebildet sind).

Dein Inhalt

Nachdem Du Deinen Newsletter optisch gestaltet hast, kommen wir zu den Inhalten.

Die Begrüßung

Wenn Du die Namen der Leute auf Deiner Liste hast, kannst Du sie natürlich auch namentlich begrüßen. Viele Anbieter haben ihre Newsletter so programmiert, dass Du einen Code einfügen kannst, welchen dann die Namen ausliest. So fühlen sich die Personen direkt angesprochen, wenn sie die Mail aufmachen.

Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das durchaus Eindruck schinden kann. Häufig hab ich eine E-Mail allein deswegen geöffnet, weil ich dachte, es sei eine persönliche Nachricht für mich. Oder anders ausgedrückt, ich hab mich hereinlegen lassen.

Aber Achtung, das bedeutet trotzdem nicht, dass Du bei der Anmeldung den Namen zum Pflichtfeld machen darfst. Das muss weiterhin freiwillig bleiben. Denn Du benötigst nicht den Namen, um eine E-Mail zu versenden.

Einleitung

Wie Deine Einleitung aussieht, musst Du für Dich entscheiden. Entweder Du begrüßt Deine Liste einfach nur so. Oder Du stellst ihnen vor, was sie in diesem Newsletter erwarten dürfen.

Dabei kannst Du ganz standardisiert vorgehen. Oder jedes Mal von neuen und kreativ.

Dein Text

Je nach Thema Deines Newsletters kannst Du entweder auf Deine Bücher zu sprechen kommen. Oder alternativ auf Dein Thema. Denk auf alle Fälle an genügend Absätze.

Vor einiger Zeit habe ich einen Blog gefunden, der nur aus Textwüsten bestand. Irgendwann hab ich aufgegeben die Beiträge zu lesen. Es war mir einfach zu anstrengend. Die Person dahinter hab ich darauf hingewiesen, leider ohne Erfolg. Daher meine Empfehlung, mach es besser. Denn ich denke mal, Du möchtest, dass Deine Liste alles von Dir liest und nicht irgendwann einmal aufgibt.

In diesem Bereich kannst Du, sofern Du möchtest, auch den Link zu einer PDF-Datei setzen. Entweder zu einem Freebie. Oder, sofern Du das bevorzugst, zu dem Inhalt Deines Newsletters.

Der Abschluss

Freundlich und einladend, solltest Du die Leute dann entlassen. Und zwar so, dass sie Lust darauf haben, den nächsten Newsletter von Dir zu lesen.

Ob Du über den nächsten Newsletter schreibst oder einfach nur die Leute verabschiedest, ist Dir überlassen. Wichtig ist nur, wenn Du etwas ankündigst, empfiehlt es sich, dieses Versprechen dann auch einzuhalten. Ansonsten sind die Leute enttäuscht. Ein oder zwei Mal machen sie das mit. Irgendwann werden sie Dir aber dann die Treue kündigen.

Abschlussgedanken

Wichtig ist erst einmal, dass Du Dich mit dem Endergebnis wohlfühlst. Wenn Du sagst, ja, ich kann diese E-Mail versenden, ist schon einmal viel gewonnen. Denn Du kennst Deinen Geschmack wahrscheinlich am besten. Und Du weißt, was zu Dir und Deiner Marke passt. Und vor allem, was harmonisch aussieht.

Setz Dich einfach hin und probiere einiges aus. Und notfalls, frag ruhig andere nach deren Meinung. Mal sehen, was sie dazu sagen.

Dabei wünsche ich Dir viel Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

Aufrufe: 41

[Newsletter] Werbung FÜR Deinen Newsletter

Hei, hallo und herzlich willkommen,

wenn es so weit ist und Du einen Newsletter hast, ist es natürlich wichtig, für diesen Werbung zu machen. Immerhin soll sich am Ende Deine Liste ordentlich füllen.

Kurze Vorgedanken

Nicht nur für Deine Bücher musst Du letztendlich Werbung machen. Sondern auch für Deinen Newsletter. Immerhin möchtest Du aller Wahrscheinlichkeit nach ja über diesen dann wieder Werbung für Deine Bücher machen. Am Ende, wenn Deine Liste gut gefüllt ist.

Es ist also ein Kreislauf, auf den Du Dich dann einlassen kannst und durchaus solltest. Mit einer guten Liste ist es dann wahrscheinlicher, dass Deine Bücher am Ende sich besser verkaufen. Wenn Du aus Deinen Lesenden zu richtigen Fans machen kannst.

Rechtzeitig anfangen

Vielleicht klingt das als Werbemaßnahme ein wenig seltsam, kann aber sehr wichtig sein. Denn einen Newsletter kurz vor der Veröffentlichung bereitzustellen ist zu spät.

Sobald Du weißt, dass Du eine Geschichte veröffentlichen möchtest, solltest Du anfangen, an Deinem Newsletter zu arbeiten. Also heute. Auf diese Weise haben die Menschen überhaupt eine Chance sich anzumelden und Deinen Weg zu verfolgen.

Natürlich kannst Du auch kurz vor Deiner Veröffentlichung diesen anmelden. Aber dann haben Menschen, die Dich gerne über dieses Medium unterstützen möchten, nicht die Möglichkeit. Und schlimmstenfalls verpassen sie Deine Veröffentlichung.

Gute Freebies

Auch wenn ich als Anmeldegeschenk kein Freebie mehr anbieten würde, finde ich, dass Freebies eine gute Idee sind. Und wenn sich herumspricht, dass Du interessante und sinnige Dateien anbietest, ist es gut möglich, dass sie gerne auf Deine Liste wollen.

Daher überlege Dir heute Abend noch mindestens fünf Ideen, woraus Du am Ende ein Freebie machen würdest. Und fange mit der ersten Idee an, diese umzusetzen.

Werbung IM Buch

Einer der wichtigsten Orte für die Werbung ist in Deinen Büchern. Du kannst sowohl am Anfang und*oder auch am Ende auf Deinen Newsletter hinweisen. Und das solltest Du durchaus auch machen.

Reserviere eine Seite (orientiere Dich hier an einem Printbuch) und stelle dort Deinen Newsletter vor. Ganz wichtig ist natürlich der Link, damit die interessierten Personen dorthin gelangen (nicht, dass Du diesen versehentlich vergisst).

Dann erzähle auf dieser Seite, warum sich die Leute für Deinen Newsletter anmelden sollen. Also, welche Inhalte bietest Du ihnen an. Wie oft erscheint er und was für Themen möchtest Du ihnen vorstellen.

Sei dabei so ausführlich wie nötig und so knapp wie möglich. Also erzähle alles, was wichtig ist. Und lasse alles unnötig weg. Immerhin hast Du nicht viel Platz. Zudem möchtest Du aller Wahrscheinlichkeit nach, sie nicht verschrecken, mit unnötig vielen Informationen.

Offline Werbung

Natürlich kannst und sollst Du auch offline Werbung für Deinen Newsletter machen. Dazu gehört ein Hinweis auf Deine Visitenkarte, Deiner Postkarte oder auch Deinem Lesezeichen. Da diese Dinge häufig in einem Printbuch landen (hoffentlich nicht nur in Deinem, damit Du auch in anderen Büchern in Erinnerung bleibst), werden sie sich vielleicht überlegen und sich anmelden.

Theoretisch kannst Du auch einen Flyer mit Deinen Büchern erstellen, für die Du Werbung machen möchtest. Und auf der Rückseite des Flyers informierst Du dann über Deinen Internetauftritt. Dabei kannst Du auch schreiben, ob Du einen Podcast hast oder eben auf Deinen Newsletter hinweisen.

Vor einigen Jahren habe ich gesehen, wie eine Autorin eine Liste herumreichte, um sich so für den Newsletter anzumelden. Dort musste man die E-Mail-Adresse eintragen und unterschreiben, dass man diesen empfangen möchte.

Inwiefern das in der Zeit der DSGVO noch geht, bin ich mir nicht sicher. Solltest Du an solch einer Aktion interesse haben, meine Empfehlung ist, erkundige Dich im Vorfeld nach der rechtlichen Lage. Sicher ist sicher.

Soziale Medien

Natürlich ist es wichtig, Deinen Newsletter auf Deiner Internetseite vorzustellen. Aber genauso ist es wichtig, darüber auf Deinen sozialen Kanälen zu schreiben.

Wenn Du jetzt an Deinem Newsletter arbeitest, schreib einfach darüber. Eben, dass Du an diesem schreibst und vielleicht auch die eine oder andere Information, worüber Du schreibst. Natürlich aber auch, wann der versendet wird. In diesem Fall würde ich immer den Anmeldelink mitsenden. Damit haben Interessierte die Möglichkeit noch schnell auf Deine Liste zu hüpfen.

Und natürlich, poste in regelmäßigen Abständen den Link zu Deiner Seite, in der Du Deinen Newsletter vorstellst. Dort können sich die Leute über Dein Angebot informieren und sich halt anmelden.

Abschlussgedanken

Wichtig ist, über Deine Angebote zu sprechen. Dezent aber konsequent. Auf einigen sozialen Kanälen kannst Du öfters darüber posten (wie Twitter). Andere hingegen verlangen ein dezenteres vorgehen. Und natürlich, bereite die Informationsseiten auf Deiner Webseite und in Deinem Buch gut vor. Damit die Leute auch Lust haben sich anzumelden.

Kurz geschrieben, bleib dabei, bleib konsequent und biete Deiner Liste interessante Informationen. Dann wird sie sich fühlen. Langsam vielleicht, aber hoffentlich stetig.

Dabei wünsche ich Dir viel Erfolg.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

Aufrufe: 38

[ Newsletter] Werbung in Deinem Newsletter

Hei, hallo und herzlich willkommen,

sobald Du Deinen ersten Roman veröffentlicht hast, willst Du natürlich in Deinem Newsletter darüber berichten. Warum sonst solltest Du diesen anbieten?

Kurze Vorgedanken

Wenn Du innerhalb Deines Newsletters Werbung machst, so hab ich erfahren, musst Du auch einige Dinge beachten. Einige Hinweise wirst Du sicherlich schon kennen und vermutlich auch selbst schon anwenden. Andere vielleicht weniger.

Schauen wir uns das Thema aus der Sicht einer Person an, die nicht zu einem rechtsberatendenden Beruf gehört (also mir). Damit will ich sagen, dass ich keine Anwältin bin oder sonst wie befugt bin, eine rechtliche Beratung zu geben. Frage IMMER eine Anwältin oder einen Anwalt, wenn Du etwas zum Thema wissen möchtest. Hier biete ich Dir nur Grundlagenwissen an. Nicht mehr.

Gesetzte Links zu Büchern sind keine Affiliate-Links.

Was ist genau Werbung?

Vielleicht lachst Du darüber, weil Du Dir denkst, dass wir alle irgendeine Definition davon kennen. Lass uns trotzdem darüber kurz reden.

Im Grunde genommen handelt es sich dabei – sehr grob beschrieben – um eine Anpreisung eines Artikels oder einer Dienstleistung. Gelegentlich kann beides auch kombiniert werden. Werbung kann als Printversion erscheinen (zum Beispiel als Plakat), visuell (Werbespot im TV als Beispiel) oder mit Ton (ein Werbespot im Radio).

Dabei geht es darum, innerhalb von wenig Platz auf einem Plakat oder wenigen Sekunden im Spot eine Botschaft zu übermitteln. Dabei sind Bilder und Worte enorm wichtig.

Trotzdem muss man sich an gewisse Spielregeln halten, wenn man die Werbung schaltet. Zum Beispiel darf man ein anderes Produkt nicht schlechter darstellen (Mein Produkt ist besser als YZ). Oder Unwahrheiten behaupten (mit diesem Produkt wirst Du schön und reich). Und natürlich andere beleidigen (XYZ weigert sich das Produkt zu kaufen, und ist damit bescheuert).

Was leider immer noch zu einem pseudoguten Ton gehört ist leider rassistische und*oder sexistische Werbung. Tatsächlich gibt es Unternehmen, die bewusst diese Elemente nutzen, um zu provozieren. In meinen Augen geht das überhaupt nicht. Daher meine klare Empfehlung: Lass das!

Werbung in Deinem Newsletter

Was hat das nun mit Deinem Newsletter zu tun?

Natürlich sollst Du in Deinem Newsletter für Dein Buch werben. Dafür ist es am Ende da. Du bietest (hoffentlich) guten Content zwischen den Veröffentlichungen von zwei Büchern an. Dann darfst Du Dir auch mal gönnen, in einem Newsletter ausführlich über Dein neuestes Werk zu schreiben.

Aber theoretisch kannst Du auch für andere Werke oder auch Produkte bzw. Dienstleistungen Werbung machen. Das ist Dein gutes Recht. Vor allem, wenn Du dahinter stehst.

Solltest Du Werbung präsentieren?

Das ist natürlich eine Gewissensfrage. Möchtest Du überhaupt Werbung schalten? Oder bist Du eher dagegen? Darüber kannst Du Dir jederzeit Gedanken machen und die Ergebnisse Deiner Überlegungen auch ändern.

Wichtig ist aber, dass Du für Dich eine Haltung hast, mit der Du Dich auch wohlfühlst. Wenn Du zum Beispiel überhaupt keine Werbung aufnehmen möchtest, solltest Du Dich auch niemals dazu überreden lassen, es doch aufzunehmen.

Zudem solltest Du in Deine Überlegungen einschließen, wofür Du und Dein Newsletter stehen wollt. Also für welches Thema. Passt dann da Werbung hinein? Oder eher weniger?

Wie viel Werbung passt so?

Frag Dich selbst, wie viel Werbung Du in einem anderen Newsletter sehen willst. Sehr wahrscheinlich dürfte es nicht viel sein. Von daher kannst Du das dann als Maßstab sein.

Auf alle Fälle empfehle ich, nicht zu viel zu machen. Außer Du willst direkt regelmäßig einen Werbenewsletter versenden. Dann solltest Du dies auch entsprechend kommunizieren.

Welche Art von Werbung füge ich so ein?

Idealerweise solche, die zu Deinem Hauptthema passt. Wenn Du einen Büchernewsletter veröffentlichst, dürften Bohrmaschinen weniger passen. Außer in Deinen Büchern geht es um dieses Thema.

Also thematisch passende Werbung ist natürlich die beste Werbung. Sicherlich hast Du schon einige Gedanken dazu, wenn Du Dich für dieses Thema entscheidest.

Achtung! Recht!

Wie oben schon geschrieben, ich habe keinen rechtsberatenden Beruf. Daher sind folgende Punkte keine Rechtsberatung oder sonstige Empfehlung. Nutze sie als Grundlage für ein Gespräch bei einer Anwältin oder einem Anwalt oder wen auch immer.

Affiliate-Links

Affiliate-Links sind Links, die zu einem Partnerprogramm führt. Das bieten viele Online-Shops an. Du registriert Dich bei diesem Programm und generierst dann meistens über einen Tool einen Link zu einem Produkt. Wenn Deine Liste dann auf diesen Link klickt, registriert das Programm dies und bei einem Kauf kriegst Du einem bestimmten Prozentsatz.

Für die, die den Link als Kaufende nutzen, entsteht kein Nachteil. Der Preis bleibt gleich. Nur, dass Du einen Gewinn bekommst. Wobei, Nachteil. Eventuell werden hier Daten gesammelt. Zumindest könnte ich es mir vorstellen.

Wichtig ist aber, dass Du schreibst, dass es sich bei den gesetzten Links um Affiliate-Links handelt. Denn damit verdienst Du Geld. Solltest Du das nicht machen, könnte es schlimmstenfalls eine Abmahnung geben. Daher empfehle ich Dir, auch zu schreiben, wenn Du zwar Links zu einem, sagen wir, Buch setzt, dies aber kein Affiliate-Link ist.

Das Wort “Werbung”

Sobald Du mit einem Produkt Geld verdienen willst (dazu gehört auch, wenn Du Deine Liste bittest, Dein Buch zu kaufen), ist Dein Newsletter ein Werbenewsletter. So schnell kann es gehen.

In einem Buch, zum Thema E-Mail-Marketing las ich, dass in solchen Fällen das Wort “Werbung” in die Betreffzeile gehört. Und zwar am Anfang der Zeile, so dass ich es sofort erkennen kann. Eben nicht am Ende. Der Hintergrund ist der, dass man das Wort und damit den Hintergrund der E-Mail sofort erkennen kann.

Gerade bei langen Betreffzeilen würde das Wort “Werbung” nach hinten rutschen und wäre fast unlesbar. Man käme der Verpflichtung zur Information nach. Aber wer würde das sehen? Vermutlich wenige.

Damit Deine Lesenden wissen, worauf sie sich bei Deinem Newsletter einlassen, gehört eben die richtige Bezeichnung dazu. Zusätzlich würde ich empfehlen, in einem kurzen Vorwort noch zu erwähnen, dass der nachfolgende Text eben Werbung und Affiliate-Links und derartiges enthält.

Mach es Deinen Lesenden so leicht wie nur möglich an alle Informationen zu kommen, die sie benötigen. Damit fährst Du am besten. Sie werden informiert und Du musst Dir keine Sorgen wegen irgendwelchen Rechtsbrüche machen.

Abschlussgedanken

Werbung ist durchaus in Ordnung. Gerade, wenn Du die Bücher von Kolleg*innen bewerben möchtest. Damit vernetzt Du Dich und die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass sie es auch für Dich tun.

Zudem bin ich eine Anhängerin davon, andere zu unterstützen, wenn ich sie oder ihre Werke mag. Auch ohne Gegenleistung.

Wichtig ist aber, dass Du Deine Rechten und Pflichten kennst. Dann kannst Du ohne Sorgen Deinen nächsten Newsletter versenden. Auch wenn ich bei Autor*innen bisher eher wenig bis gar keine Werbung in den E-Mails gesehen habe. Vielleicht ist hier eine Marketinglücke?

Egal wie Du es handhaben möchtest. Dabei wünsche ich Dir viel Spaß und Erfolg.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

Aufrufe: 31

[Newsletter] Das Freebie

Hei, hallo und herzlich willkommen,

in diesem Beitrag geht es um mein Lieblingsthema, auch wenn ich manchmal die Umsetzung hasse. Aber darüber reden und schreiben tue ich gerne.

Kurze Vorgedanken

Vor einigen Jahren kam man als Newsletter-Anbieter*in nicht herum, sich Gedanken um das Freebie zu machen. Der Erfolg eines Newsletters wurde daran bemessen, wie gut das Freebie war. Wollte man eine große Liste haben, dann kam man eben nicht um dieses Thema herum.

Zugegeben, zwischenzeitlich verfolge ich nicht mehr so viele Dienstleistende, welche Dir zeigen wollen, wie man einen Newsletter am besten anbietet. Da hat sich bei mir eine Übersättigung eingestellt. Aber das Thema Freebie ist durchaus interessant.

Kurze Anmerkung: Links zu Büchern sind KEINE Affiliate-Links.

Definition: Was ist ein Freebie?

Ein Freebie ist zum Beispiel eine Datei mit einem bestimmten Inhalt, den Du, wenn Du Dich für einen Newsletter anmeldest, automatisch geschenkt bekommst. Dabei kann der Inhalt selbst variieren.

Die meisten Freebies, die mir über den Weg gelaufen sind, sind meistens PDF-Dateien, mit diversen Inhalten. So kam von einer Schreibseite ein Freebie, wie man ein Roman überarbeiten kann. Von einer der vielen, vielen Coachseiten könnte ein Freebie kommen, wie man ein eigenes Business in 30 Tagen umsetzt. Und so weiter.

Alternativ kannst Du auch einen Zugang zu einer Datenbank bekommen, eine Videoreihe erhalten oder Podcastfolgen. Der Kreativität ist hier überhaupt keine Grenze gesetzt.

Der Inhalt orientiert sich in erster Linie an die Person, welche den Newsletter versendet. Bist Du ein*e Autor*in, ist es wahrscheinlicher, dass Du eine Kurzgeschichte versenden wirst. Bietest Du Kurse zum Thema Achtsamkeit an, dann eher was in dieser Richtung. Und so weiter.

Mögliche rechtliche Schwierigkeiten (?!)

Wie oft schon erwähnt, ich gehöre keinem rechtsberatenden Beruf an. Daher bitte ich das Folgende mit Vorsicht zu genießen und gegebenenfalls den Rat einer*eines Anwältin*Anwalt einzuholen.

In einem Marketingbuch zum Thema Newsletter habe ich gelesen, dass es rechtlich als schwierig zu betrachten sei, wenn es so etwas wie ein Freebie oder Gutschein als Lockmittel gäbe. So sei die Entscheidung nicht ganz frei, ob man sich für diesen Newsletter anmeldet. Denn es gäbe ja einen Verlust, täte man es nicht. Man bekommt ja nicht anders an das Freebie oder den Gutschein.

Daher wurde empfohlen, dass man eben keine Freebies (egal welcher Art) anbieten soll. Damit sei man auf der sicheren Seite.

Aus diesem Grund habe ich für mich persönlich entschieden, nein, es wird kein Freebie als Geschenk angeboten. Damit meine ich, wenn sich jemand für meinen Newsletter anmeldet, gibt es nicht automatisch ein Geschenk, eben dafür, dass sich die besagte Person für meinen Newsletter angemeldet hat.

Vielleicht neige ich dazu, zu nervös zu sein und zu übertreiben. Aber ich fühle mich damit auf der sicheren Seite. Daher diese persönliche Entscheidung.

Was Du für Dich entscheidest, ist völlig Dir überlassen. Da werde ich Dir keine Ratschläge geben. Meine Empfehlung ist aber, recherchiere diesbezüglich oder hol Dir einen rechtlichen Rat ein. Damit solltest Du auf der sicheren Seite sein.

Freebie IN Deinem Newsletter

Im weiteren Verlauf des Beitrages gehe ich davon aus, dass Du ebenfalls kein Freebie als Anmeldegeschenk anbietest. Das bedeutet, dass sich die Leute in Deine Liste eintragen, dafür aber nichts bekommen, außer eben Deine Newsletter.

Das bedeutet aber nicht, dass Du nicht trotzdem kleine Geschenke (im weiteren Verlauf eben Freebie genannt) versenden kannst.

Kleine Geschenke erhalten die Freund*inschaft

Vielleicht ist es in Deinem Leben auch so. Wenn ich etwas sehe und an meine Freund*inschaften denke, dann warte ich nicht bis zu einem Geburtstag oder sonstigen Feiertag, um es der Person zu schenken. Häufig hole ich es sofort und überreiche es als kleine Überraschung.

So kannst Du es auch mit den Leuten auf Deinem Newsletter handhaben. Immerhin sind sie freiwillig auf Deiner Liste. Also völlig ohne Lockangebot. Von daher ist es in Ordnung, wenn sie ab und an kleine Geschenke von dir erhalten.

Ideen für Sachbuchautor*innen

Nicht jede*r Autor*in, welche einen Newsletter anbieten, sind automatisch Romanautor*innen. Von daher fallen in diesem Fall als Beispiel die Kurzgeschichten weg.

Wenn ich ein Sachbuch schreibe, dann kann man nicht von mir automatisch erwarten, dass ich mich im Bereich Prosa auskenne. Von daher muss ich auch keine entsprechenden Texte schreiben. Welche Alternativen bleiben mir dann?

Das Inhaltsverzeichnis

Mag sich jetzt ein wenig banal lesen, aber ich meine das tatsächlich ernst. Das Inhaltsverzeichnis Deines Sachbuches, erst recht, wenn es noch erscheint, kann durchaus ein Freebie wert sein.

Wer ein Sachbuch schreibt, tut das nicht nur, weil sie*er Wissen hat und dies der Welt präsentieren möchte. Es geht hierbei um die Lösung eines Problems. Wie schreibe ich einen Roman? Oder wie kann ich achtsam leben?

Suche ich nach einem Sachbuch, ist mir das Inhaltsverzeichnis immer sehr wichtig. Löst dieses Buch mein Problem? Oder hat es zu meiner Frage gerade eben nicht die Lösung?

Wenn Du Dein Inhaltsverzeichnis versendest, kannst Du Deine Liste auf Dein Sachbuch aufmerksam machen. Im Sinne von, schaut mal Leute, was auf euch zukommt. Und eventuell sind viele daran interessiert und kaufen am Ende eben Dein Sachbuch.

Ein weiterer Vorteil das Inhaltsverzeichnis zu versenden ist der, dass Du Deine Liste mit ins Boot holen kannst. Nehmen wir an, Du willst ein Sachbuch zum Thema “Wie schreibe ich einen Roman” schreiben. Dann kannst Du Deine Liste fragen, ob sie mit dem Inhaltsverzeichnis, und damit mit den aufgeführten Themen, zufrieden sind. Wenn ja, dann hast du eine Orientierung, dass Du Dein Buch so schreiben kannst. Wenn nicht, frag sie, was sie sich noch wünschen. Damit kannst Du Dich an ein reales Publikum orientieren.

Natürlich musst Du nicht alle Punkte, den Dir Deine Liste ans Herz legst, aufnehmen. Aber häufig bekommst Du so an Ideen, die Du sonst vielleicht nicht bekommen hättest. Eventuell bringt Dir das auch als Argumentation, wenn Du Dich mit Deinem Sachbuch bei einem Verlag bewerben möchtest.

Die wichtigen Hauptthemen – als Zusammenfassung

Nehmen wir an, Du hast zehn Punkte, die Du in Deinem Sachbuch besprichst. Diese kannst Du dann zusammenfassen und ebenfalls als Datei versenden.

Jetzt könntest Du sagen, Moment mal, dann werden die Leute ja nicht mein Buch mehr kaufen, wenn sie sowieso alles haben. Wenn Du nur die Hauptaussage mitteilst, aber nicht den kompletten Inhalt, werden viele vermutlich sehr interessiert sein, sich Dein Sachbuch doch zu holen. Sie wollen ja wissen, was Du noch für Weisheiten zusammengefasst hast. Um eben noch mehr davon zu profitieren.

Alternativ: Die ersten Themen als Zusammenfassung

Von den zehn Punkten, die ich als Beispiel genannt habe, kannst Du auch nur die ersten mitsenden. Sagen wir, dass Du die ersten vier Punkte zusammenfasst und als Datei versendest. Damit könnte Deine Liste schon arbeiten. Immerhin geht es ja darum, ihnen einen Mehrwert zu bieten.

Wollen sie noch mehr wissen, dann greifen sie eben zu Deinem Sachbuch.

Beispielkapitel

Du kannst natürlich auch ein komplettes Kapitel nehmen und mitsenden. Völlig ohne Schnitt oder Zusammenfassung. Du kopierst ein interessantes Kapitel aus Deinem Sachbuch heraus und stellst es Deiner Liste zur Verfügung.

Hier haben sie die Möglichkeit, Deinen Schreibstil zu sehen und zu überprüfen, ob sie damit warm werden können. Und vor allem, wenn sie mit dem Kapitel zufrieden sind, besteht durchaus die Möglichkeit, dass sie auch den Rest des Buches lesen wollen.

Leseliste

Wenn Du ein Sachbuch schreibst, ist es sehr wahrscheinlich, dass Du dazu sehr viele Bücher gelesen und mit ihnen Deine Recherche betrieben hast. Von daher kannst Du diese Bücher auch gerne empfehlen.

Nicht nur als reine Leseliste. Das gehört in Dein Buch rein. Sondern mit einer kurzen Vorstellung, worum es in diesem Buch geht. Und*oder auch, warum Du dieses Buch empfiehlst.

In regelmäßigen Abständen erscheinen Bücher zu Deinem Thema, die Du noch nicht gelesen haben kannst, als Dein Sachbuch erschien. Wenn Du sie hast und empfehlen kannst, hol das ruhig nach. Schreib, auf welches Sachbuch Du Dich beziehst (wenn Du mehrere veröffentlicht hast) und warum eben dieses Buch noch gelesen werden sollte.

So machst Du Werbung für Dein Sachbuch, in dem Du es in Erinnerung rufst. Aber auch für andere. Das ist durchaus eine Win:Win Situation.

Die Romanautor*innen

Wer einen Roman schreibt, kann sich andere Dinge überlegen, um die Liste zu erfreuen. Hier ein paar Vorschläge, die Du umsetzen könntest.

Kurzgeschichten

Unterschätzen wir es nicht, es ist nicht leicht, eine gute Kurzgeschichte zu schreiben. Dazu gehört durchaus Zeit und ein gewisses Können. Aber unmöglich ist es auch nicht.

Wenn Du Lust hast eine Kurzgeschichte zu schreiben, leg los. Es gibt Themen, die eigenen sich in meinen Augen nicht, dass man sie in einem Roman verarbeitet. Diese sind für die Kurzgeschichten regelrecht prädestiniert.

Und eben auch als Geschenk für Deine Liste. So können sie sehen, wie Du schreibst, und freuen sich eventuell noch mehr auf Deinen nächsten Roman.

Du kannst sowohl eine allgemeine Geschichte schreiben, worauf Du Lust hast. Oder auch zu den Charakteren aus Deinem Roman. Die Romanreihe zu “Ever After High” hat einige kostenfreie Leseproben zu diversen Charakteren veröffentlicht. Damit soll ich als Leserin Lust bekommen, die Romane dazu zu lesen.

Es gibt viele Möglichkeiten, was für Kurzgeschichten Du schreiben könntest. Meine Empfehlung ist, dass sie in sich geschlossen sein sollte. Damit enttäuschst Du die Lesenden nicht, die sich eine spannende Geschichte erhoffen und die Datei mit einem guten Gefühl schließen möchten. Aber zugleich so offen, dass sie Lust haben, auf den dazugehörigen Roman zu warten oder diesen sofort zu kaufen.

Wenn Du die Variante wählst, eine Kurzgeschichte zu Deinem Roman zu schreiben, solltest Du natürlich auch dann Werbung für diesen Roman machen. Ansonsten könnte der Effekt, den Du damit erzielen möchtest, schlichtweg verpuffen.

Hast Du am Ende genügend Kurzgeschichten zusammen, kannst Du diese auch veröffentlichen. Entweder als kostenfreie Leseprobe, um für Dich Werbung zu machen. Oder als Anthologie, um damit am Ende auch etwas zu verdienen. Aber ich würde immer empfehlen, dass zwischen dem versenden in Deinem Newsletter und dem Veröffentlichen eine gewisse Zeit dazwischen ist.

Damit sorgst Du dafür, dass Deine Liste immer exklusiven Zugang zu den neuesten Informationen von Dir hat. So bleiben die Leute gerne auf Deiner Liste und werden Dich vermutlich sogar noch intensiver unterstützen. Sie bekommen dafür etwas von Dir. Wobei ich auch sage, dass es Dinge geben darf, die nur sie bekommen und niemand anderes. Damit ist es noch lohnenswerter, auf die Liste aufgenommen zu werden. Es soll sich auf Dauer lohnen.

Leseproben

Gerade, wenn ein Roman noch nicht erschienen ist, kann es sich lohnen, daraus das eine oder andere Kapitel mitzusenden. Immerhin möchtest Du ja, dass sie sich für Deinen Roman interessieren und es bei der Veröffentlichung kaufen.

Zudem kannst Du auch von älteren Romanen, die Du vor Deinem Newsletter veröffentlicht hast, ebenfalls Leseproben versenden. Damit weißt Du darauf hin, dass es diese gibt. Und vielleicht interessieren sie sich dafür und kaufen am Ende auch diese Romane.

Die Resterampe

Sehr wahrscheinlich sind viele Szenen aus Deinem Roman geflogen. Diese bitte auf keinen Fall löschen. Einerseits könntest Du sie für eine andere Geschichte benötigen. Alternativ kannst Du sie auch Deiner Liste senden, damit sie sehen, was beinahe in Deinem Roman gelandet wäre.

Besonders lustig ist es dann, wenn diese Szene unvollständige Sätze oder wirre Konstellationen hat. Damit zeigst Du offen und ehrlich, ja, auch Du bist ein Mensch. Und Deine Liste hat was zum Schmunzeln. Es ist die erste Fassung, daher darf sie ruhig schlecht sein.

Weitere Ideen

Diese Ideen sind definitiv nicht abschließend. Aber als Inspiration sollen sie erst einmal ausreichen. Schau Dir ruhig an, was die anderen so mitsenden. Sammle Freebies (sofern sie noch versendet werden) und überleg Dir, wie Deine am Ende aussehen könnten.

Am Ende darf Dein Freebie zu Deiner Geschichte passen. Daher ist eine individuelle Überlegung wichtig. Schau, was bei Dir herauskommen kann. Und setze es dann um.

Wie oft sollte man Freebies verteilen?

Dazu kann ich keine Regel aufstellen. Zum einen hatte ich das bei meinem letzten Newsletter nicht gemacht. Zum anderen ist das natürlich eine Frage der Häufigkeit. Wenn Du zu selten Dateien versendest, kann das etwas besonderes sein. Oder einige Leute denken sich, Du bist zu geizig. Machst Du es zu häufig, werden sich einige freuen, andere werden schnell übersättigt sein.

Auf alle Fälle würde ich es zu den Veröffentlichungen Deiner Bücher machen, bzw. davor. Immerhin ist das ein wichtiges Marketinginstrument. Von daher solltest Du es auch nutzen. Sobald es klar ist, wann Dein Roman erscheint, würde ich mir überlegen, wann Du was Deiner Liste zusendest. Das darf ruhig einige Monate vorher geschehen.

Und wenn zwischen zwei Büchern eine größere Zeitlücke ist, kannst Du entweder eine Kurzgeschichte versenden oder eben auch mal nichts. Das musst Du dann schauen, was zu Dir und Deiner Veröffentlichungsart passt.

Darauf hinweisen?

Wenn Du die Informationen zur Verfügung stellst, wie oft Dein Newsletter erscheint, könntest Du darauf hinweisen, dass es mögliche Freebies geben könnte. Inwiefern das rechtlich einwandfrei ist, weiß ich nicht. Immerhin wäre das ja auch ein möglicher Grund, dass man sich gezwungen fühlt, sich für den Newsletter anzumelden.

Da ich bisher noch nie gesehen habe, dass jemand so etwas in die Hinweise des Newsletters geschrieben hat, bin ich tatsächlich ein wenig unsicher. Vermutlich würde ich darauf hinweisen, dass ich mir das zumindest offenlassen, entsprechende Dateien zu versenden.

Abschlussgedanken

Ein Freebie kann durchaus eine schöne Geste sein. Es ist ein Geschenk an Menschen, die Dir erlauben, dass Du in deren E-Mail-Briefkasten darfst. Daher würde ich Dir ans Herz legen, dass Du Dir dabei so viel Mühe gibst, wie es möglich und notwendig ist.

Das bedeutet, so wenig Rechtschreibfehler wie nur möglich (lass notfalls jemand drüber lesen). Die Datei sollte so gut wie möglich formatiert sein und so weiter und so fort.

Wenn Du Dir Mühe gibst, werden die Leute es merken. Und es entsprechend honorieren. Von daher, es kann sich lohnen.

Bei Deiner Überlegung und Zusammenstellung des ersten Freebies wünsche ich Dir viel Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

Aufrufe: 139

[Newsletter] Mögliche Anbieter

Hei, hallo und herzlich willkommen,

zugegeben, mit konkreten Angeboten oder Dienstleistern tue ich mich persönlich immer schwer. Denn Anbieter von irgendwelchen Dienstleistungen können heute zweifelhaft sein und morgen weg. Oder sie entsprechen nicht den Richtlinien und bessern nach. Alternativ tauchen sie erst auf, nachdem Beiträge geschrieben sind. Daher möchte ich mich heute eher darauf konzentrieren, worauf Du achten solltest.

Kurze Vorgedanken

Wenn Du Dir einige Newsletters von anderen Autor*innen abonniert hast (was ich Dir bereits empfahl, ansonsten kannst Du es immer noch nachholen), wirst Du sicherlich schon einige Anbieter gesehen haben. Diese kannst Du nach und nach abgrasen und schauen, welche der Anbieter Dir persönlich gefallen.

Im Folgenden schreibe ich Dinge auf, die mir bei der Auswahl immer wichtig sind.

Leichte Arbeit im Hintergrund

Jetzt muss ich Dir ein Geständnis machen, meine Geduld kann sehr, sehr endlich sein. Was ich damit meine? Wenn etwas nicht so funktioniert, wie ich es möchte, kann mich das ziemlich auf die Palme bringen.

Daher möchte ich einen leichten Zugang zu der Technik, zur Software und was auch immer haben, um ganz einfach den Newsletter zu versenden. Wo muss ich was klicken, um meine E-Mail zu schreiben. Wie schaffe ich es, die Bilder hochzuladen und was tue ich, um den Text zu editieren.

Je einfacher für mich der Zugang zu der Technik ist, desto eher bin ich gewillt, mit dem Anbieter zu arbeiten. Oder je mehr Informationen es gibt.

Tatsächlich sind einige Newsletterdienstleister so beliebt, dass es zu deren Funktionalitäten nicht nur Internetseiten gibt, die es erklären. Sondern auch Online-Kurse oder gar Bücher. Wenn es also doch keinen intuitiven Zugang zum Dienstleister gibt, dann können solche Dinge helfen.

Vielleicht magst Du ja im Vorfeld schauen, wie gut die Informationen im Internet sind. Dann weißt Du, dass Du Dir entsprechend Hilfe besorgen kannst. Vor allem, wenn der Dienstleister aus dem englischsprachigen Raum kommt und Du nicht ganz so sicher in dieser Sprache bist.

Der Preis

Gerade, wenn Du noch keine Geschichte veröffentlicht hast, kannst Du vielleicht Hemmungen haben, für solche Dienstleister Geld auszugeben. Immerhin nimmst Du ja noch nichts ein.

Klar, darüber kann man diskutieren. Wer nichts ausgibt, kann nichts verdienen. Aber ich kann es verstehen, wenn man erst einmal zögerlich damit umgeht. Das bedeutet jedoch auch, dass Du gewisse Abstriche machen musst. Wer die kostenfreie Variante nutzt, kann durchaus mächtige Tools bekommen. Aber die wirklich wichtigen Tools sind hinter der Bezahlwand versteckt.

Wenn Du damit leben kannst, ist das in Ordnung. Ansonsten heißt es, weiter suchen. Oder eben ein paar Euros in die Hand nehmen und zahlen.

Schau Dir am besten genau an, was Du für welchen Preis bekommst. Häufig bieten Dir die Dienstleister ein gewisses Kontigent an monatlichen E-Mails erst einmal kostenfrei an. Sagen wir mal, Du hast 200 Personen auf Deiner Liste. Und diesen kannst Du einmal im Monat eine E-Mail versenden. Eben kostenfrei.

Gerade fürs Austesten und Probieren ist das erst einmal gut. Wer will schon die Katze im Sack kaufen, wenn man nicht weiß, ob das alles zu mir passt? Ich auf alle Fälle nicht.

Mein Tipp noch, schau Dir auf alle Fälle die Preislisten an. Es kann sein, dass Du eines Tages den kostenfreien Bereich verlassen möchtest oder sogar musst (weil Du die Bedingungen für den kostenfreien Bereich nicht mehr erfüllst). Dann ist es besser, wenn Du nicht überrascht wirst, weil Du auf einmal eine Summe im dreistelligen Bereich bezahlen musst.

Du kannst natürlich auch die kostenfreie Variante nutzen und dann zu einem anderen Dienstleister umziehen. Dafür musst Du nur wissen, wie das geht. Wenn Du Deine Liste einfach so mitnehmen kannst, ist das natürlich besser, als wenn Du diese bitten musst, sich neu anzumelden. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du einige dann verlierst, ist groß. Das ist dann leider der Faulheit geschuldet.

Rechtssicher

Wie schon erwähnt, muss Deine E-Mail einige rechtliche Dinge berücksichtigen. Zumindest für den deutschsprachigen bzw. für den EU-Bereich. Tut sie es nicht, kannst Du die Abhmahnung kassierst – sehr unwahrscheinlich, dass die Abmahnung Deinen Dienstleister trifft (gerade, wenn der Sitz im Ausland ist).

Daher ist und bleibt meine Empfehlung, teste vorher auch diese Punkte ausgiebig. Gibt es das Double-Opt-In Verfahren, siehst Du irgendwo das Impressum, kannst Du Dich ohne Probleme abmelden? Und so weiter und alles, was dazu gehört.

Wenn der Dienstleister sich nicht an die DSGVO hält. Oder plant, dieses abzuschaffen, ist meine Empfehlung diesen zu wechseln. Entweder gibt es die Möglichkeit, etwas zu installieren, sodass man diesen weiterhin nutzen kann (oder über den Text zu schreiben oder was auch immer). Oder Du musst Dir einen neuen Anbieter suchen.

Lieber einen angenehmen Dienstleister wechseln, als in einer möglichen Rechtshölle bleiben.

Design

Natürlich darf ein Newsletter auch optisch schön aussehen. Häufig bieten Dienstleister eine Auswahl von Designs an, mit denen Du arbeiten kannst. Oder du kannst sogar ein eigenes erstellen und mit diesen arbeiten.

Natürlich gilt auch hier, die kostenfreie Variante hat häufig eingeschränktere Möglichkeiten. Aber wenn Du ein einziges Design anlegen kannst, ist das schon ausreichend. Denn damit kannst Du Dein Logo hochladen, mit Deinen Farben arbeiten und was auch immer Dich optisch ausmacht.

Meine Empfehlung ist, dass Du darauf achtest, dass alles am Monitor lesbar ist. Blaue Schrift auf grünen Hintergrund ist halt schwer bis gar nicht lesbar. Und auch wenn ich es selbst nicht ausprobiert habe, doch dürfte dies auch für den Monitor gelten (tatsächlich hatte ich ein Buch mit dieser Schriftwahl, es war sehr schwer, den Text zu entziffern).

Und wenn Du ein vorbereitetes Design wählen musst, empfehle ich eines, was zu Dir passt, Dir gefällt und optisch ansprechend ist. Es mag sein, dass es nicht eins zu eins zu Dir und Deinem Branding passen mag, aber wenn es weitgehend Übereinstimmungen gibt, dann denke ich mal, kann man damit durchaus leben.

Ansonsten versuche Dein Design einzustellen, mit dem Du dann längerfristig arbeiten kannst. Das ist durchaus gut für Dein Branding.

Plugins

Für mich persönlich wäre das ein I-Tüpfelchen. Sollte Dein Dienstleister ein Plugin für WordPress oder andere Social-Media-Kanäle haben, erleichtert das durchaus die Arbeit.

Das bedeutet, dass Du das Plugin installierst und die Arbeit im Hintergrund läuft. Häufig musst Du nur noch entscheiden, wo das Plugin in Deinem Design sichtbar ist und der Rest läuft meistens von selbst.

Gibt es kein Plugin, dann ist das auch kein Problem. Es gibt andere Methoden, um Werbung für Deinen Newsletter zu machen (darauf komme ich später noch zurück). Daher ist das eine Kann-Sache, aber keine Muss-Sache.

Trotzdem kannst Du schauen, ob es ein Plugin gibt. Ansonsten, wenn der Rest stimmt, ist der Dienstleister in Ordnung. Auch ohne ein Plugin.

Abschlussgedanken

Am besten machst Du Dir eine Liste, was Dir an einem Anbieter wichtig ist. Arbeite mit meinen Vorschlägen und schau Dir die Newsletter anderer deutschsprachiger Autor*innen an, die Du abonniert hast. Was findest Du dort und was spricht Dich an?

Und denk daran, Du kannst Dir natürlich jederzeit einen anderen Anbieter suchen. Gegebenenfalls musst Du kündigen (wenn Du zahlst). Ansonsten einfach wechseln und weitermachen.

Bei der Suche wünsche ich Dir viel Spaß und Erfolg.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

Aufrufe: 46

[Newsletter] Ein paar rechtliche Dinge

Hei, hallo und herzlich willkommen,

wer einen Newsletter in die Welt entlassen möchte, sollte wissen, auch hier gilt Recht und Ordnung. Oder anders ausgedrückt, auch hier musst Du auf ein paar rechtliche Dinge achten.

Kurze Vorgedanken

Ehrlich gesagt, ich würde mich selbst am liebsten hinsetzen und meinen Beitrag schreiben und es als Newsletter in die Welt entlassen. Dass man sich immer und immer wieder mit dem Rechtskram auseinandersetzen muss, ist ermüdend. Gerade, wenn man nicht vom Fach ist.

Das Problem ist natürlich, mache ich das nicht, kann ich in einen sehr dicken Fettnapf treten. Und die Nachwirkungen könnten schlimmer sein, als wenn ich mich anfänglich mit dem Thema auseinandergesetzt hätte.

Schauen wir uns das Thema aus der Sicht einer Person an, die nicht zu einem rechtsberatendenden Beruf gehört (also mir). Damit will ich sagen, dass ich keine Anwältin bin oder sonst wie befugt bin, eine rechtliche Beratung zu geben. Frage IMMER eine Anwältin oder einen Anwalt, wenn Du etwas zum Thema wissen möchtest. Hier biete ich Dir nur Grundlagenwissen an. Nicht mehr.

Die wichtigen Punkte

Es gibt ein paar Punkte, auf die Du auf alle Fälle achten solltest. Vermutlich ist das nicht abschließend, aber für den Anfang Deiner Recherchereise sind die durchaus wichtig.

Vor der Anmeldung

Fangen wir ganz am Anfang an. Wenn Du jemanden einlädst, sich für Deinen Newsletter anzumelden, empfiehlt es sich, schon hier auf ein paar Dinge zu achten.

Inwiefern das rechtlich Relevant ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Aber häufig hab ich schon gelesen, dass man mögliche Abonennt*innen darüber informieren sollte, worum es sich beim Newsletter handelt.

Also, wie oft wird Dein Newsletter versandt? Mit welchen Inhalten? Wird auch etwas verkauft? Und vor allem, was ganz wichtig ist, was machst Du mit den E-Mail-Adressen?

Der letzte Punkt ist sehr wichtig. Denn Du solltest darüber informieren, inwiefern Du mit den Daten arbeitest. In dem Fall reicht die E-Mail-Adresse aus, nur um den Newsletter zu versenden. Meine Empfehlung ist, schreibe definitiv rein, dass Du die Adressen nicht verkaufst. Und natürlich, mach das nicht.

Gerade in einer Zeit, in der es undurchsichtig geworden ist, wer alles meine Adresse hat, sind solche Informationen wichtig. Gerade, weil eine mögliche Abmahnung schlichtweg teuer ist.

Schau Dir andere Seiten an, wo Du Dich für einen Newsletter anmelden kannst, was sie so eingefügt haben. Und überprüfe, ob das ausreichen könnte. Vor allem, ob das für Dich ausreicht. Dementsprechend kannst Du Deine Seite aufbauen.

Ja, ich empfehle hier tatsächlich, eine eigene Unterseite aufzubauen. Dort kannst Du Dich entsprechend austoben und gegebenenfalls direkt darauf verlinken. Zum Beispiel in Büchern, wenn Du dafür Werbung machst. Oder, wenn Du andere Leute auf Deinen Newsletter aufmerksam machen möchtest. Es lohnt sich in meinen Augen in mehrerer Art und Weise.

Daten, Daten, Daten

So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Das sollte Dein Credo bei der Sammlung von Daten sein.

Was benötigst Du also, um Deinen Newsletter zu versenden? Genau, nur die E-Mail-Adresse. Mehr nicht.

Wenn Du also die Felder vorbereitetst, mit denen die Leute sich für Deinen Newsletter anmelden können, solltest Du nur die E-Mail-Adresse als Pflichtfeld angeben. Natürlich kannst Du auch nach dem Vornamen fragen, damit Du die Leute persönlich anschreiben kannst. Aber mach bitte niemals daraus ein Pflichtfeld. Das bringt nur unnötigen Ärger.

Und mehr Daten solltest Du nicht sammeln. Denn, wofür brauchst Du die Privatadresse der Person? Bei einem möglichen Gewinnspiel kannst Du immer noch danach fragen.

Double-Opt-In

Um zu verhindern, dass ein paar Leute einfach so E-Mail-Adressen in einen Verteiler packen (das ist nur unter bestimmten Umständen möglich, aber geh am besten davon aus, dass Du als Einzelperson nicht von diesen Umständen betroffen bist), gibt es das Double-Opt-In Verfahren.

Das bedeutet, dass eine Person sich für Deinen Newsletter anmeldet. Sie oder er gibt die E-Mail-Adresse ein und bekommt dann eine Information. Danke für Deine Adresse, geh jetzt bitte in Dein E-Mail-Fach und bestätige die Anmeldung.

Erst, wenn ein Link in einer Extra zugesandten E-Mail bestätigt wird, bekommen sie zukünftig Deine E-Mails. Nicht vorher. So soll verhindert werden, dass man willkürlich E-Mails einfügt und dann an irgendwelche Leute, die vielleicht noch nie von Dir gehört haben, E-Mails versenden darf.

Das bedeutet auch, sollte die Person diese E-Mail löschen, wird sie nicht auf Deine Liste eingetragen. Dies habe ich selbst erfolgreich ausprobiert (nachdem ich mich gegen die Eintragung auf eine Liste entschieden habe).

Die meisten Anbieter von Newsletter stellen diese Funktion automatisch zur Verfügung. So musst Du Dir normalerweise keine Gedanken diesbezüglich machen.

Meine Empfehlung ist aber: Teste diese Funktion vorab selbst. Damit kannst Du sicher sein, dass alles so funktioniert, wie es eben funktionieren soll.

Das Impressum

Tatsächlich musst Du auch in Deinem Newsletter Dein Impressum zur Verfügung stellen. Meistens in dem Fußbereich. Bisher gibt es auch hier noch kein Urteil, aber sicherlich ist auch ein Impressumsdienst möglich.

Meine Empfehlung: Auch hier Augen und Ohren offen halten, ob sich daran etwas ändert. Und vor allem, sprich das mit Deinem Impressumsdienst ab, ob das in Ordnung geht oder weitere Kosten auf Dich zukommen.

Der Abmeldelink

In jeder E-Mail, die Du versendest, muss ein Abmeldelink zur Verfügung stehen. Oder zumindest einen Hinweis, wie Du aus dem Verteiler herauskommst. Du musst den Personen auf Deiner Liste die Möglichkeit geben, ohne viel Aufwand, sich abmelden zu können. Unterlässt Du es, kann es natürlich wieder Ärger geben.

Auch dieser wird normalerweise automatisch von Deinem Anbieter generiert. Und ja, auch hier gilt, immer prüfen.

Hier noch ein kleiner Hinweis: Vor Jahren hatte ich mich für einen Newsletter angemeldet, den ich kaum bis gar nicht gelesen habe. Irgendwann schaute ich mir den dann doch genauer an und fand, dass der doch nicht so interessant war. Daher hab ich mal nach dem Abmeldelink gesucht.

Zuerst hab ich diesen nicht gefunden. Beim genaueren hinsehen hab ich dann entdeckt, dass der Autor sowohl sein Impressum, als auch den Abmeldelink in weißer Schrift auf weißem Hintergrund eingefügt hat.

Zugegeben, vorher hätte ich mir noch überlegt, ob ich mich wirklich abmelde oder nicht. Als ich das gesehen habe, hatte ich mich in diesem Augenblick geärgert, weil ich es frech fand. Immerhin will er mir die schnelle Möglichkeit nehmen, mich abzumelden, wann ich es will. Da hab ich mich aus Prinzip abgemeldet.

Unabhängig der Tatsache, dass das rechtlich sehr fragwürdig sein dürfte, empfehle ich Dir, lass die Finger von solchen Spielereien. Einerseits, wie schon geschrieben, finde ich das frech. Und schlimmstenfalls melden sich die Leute einfach aus Prinzip ab. Andererseits kann es halt auch sein, dass Du mit solch einer Aktion rechtliche Probleme bekommen kannst.

Der Inhalt

Erst einmal ist beim Inhalt alles erlaubt, was nicht gegen irgendwelche Gesetze verstößt. Sobald Du das aber tust, kann es natürlich haarig werden.

Hate Spech und ähnliches

Die Wahrscheinlichkeit, dass Du das machst, zumindest behaupte ich das Mal hier, dürfte wohl eher geringer sein. Daher nur zur Vollständigkeit.

Zwar haben wir in Deutschland die Meinungsfreiheit. Das bedeutet aber nicht, dass Du gegen die Menschenwürde einer anderen Person vorgehen darfst. Solltest Du also Deine Liste dafür missbrauchen, um gegen jemanden zu wettern (zum Beispiel einen Shitstorm auszulösen) oder derartiges, könntest Du Dich unter Umständen strafbar machen.

Vor allem kann es aber passieren, dass Du Dich unbeliebt machst. Und das ist manchmal schlimmer als alles andere. Selbst dann, wenn keine rechtlichen Konsequenzen drohen. Denn, wer unbeliebt ist, wird schlimmstenfalls nicht mehr gekauft.

Urheberrecht

Wenn Du kein Urheberrecht an einem Text oder Bild oder derartiges hast, würde ich erst einmal niemals in meinem Newsletter aufnehmen.

Bei meinem ersten Newsletter war ich einmal so begeistert von einem Bild, dass ich diesen verlinkt habe. Darüber hatte ich die Person dann auch informiert.

Natürlich ist es in Ordnung, zu fragen, ob man die Materialien verwenden darf. Aber ohne Erlaubnis würde ich nie eine Urheberrechtsverletzung begehen. Denn auch ein Newsletter ist kein rechtsfreier Raum.

Das Freebie oder sonstige Geschenke

Vor einiger Zeit kamst Du nicht an das Thema Newsletter vorbei, ohne mit dem Thema Freebie konfrontiert zu werden. Da ich dazu noch einen gesonderten Beitrag schreiben werde, möchte ich mich hier nur auf den rechtlichen Aspekt beschränken.

Tatsächlich hab ich gelesen, dass man keinen Verlust erleiden darf, wenn man sich gegen eine Anmeldung entscheidet. Oder anders ausgerückt, ich darf nicht mit Geschenken beworben werden.

Das bedeutet also, dass eigentlich nichts angeboten werden darf, damit die Leute sich genau deswegen anmelden. Oder auch, dass sie eben dieses besondere Geschenk nicht bekommen, nur weil sie sich eben nicht anmelden (der erwähnte Verlust).

Jedoch sehe ich immer wieder Newsletteranbietende, die eben genau das tun. Bei Online-Shops bieten sie entweder einen Gutschein oder ein Rabatt auf den ersten Einkauf an. Alternativ werden auch Kurzgeschichten bei Autor*innen mitgeschickt.

Entweder war meine Information nicht richtig, oder die Leute setzen sich darüber hinweg und hoffen, dass es schon schief gehen wird. Ganz ehrlich? Ich werde zukünftig auf ein Freebie als Geschenk für die Anmeldung verzichten. Damit dürfte ich wohl auf der sicheren Seite sein. Alles andere erfährst Du dann in dem entsprechenden Beitrag.

Abschlussgedanken

Wie schon geschrieben, habe ich keinen rechtsberatenden Beruf und darf damit eben keinerlei Rechtsberatungen geben. Daher kann es natürlich auch sein, dass ich Punkte (wie das mit dem Freebie) falsch interpretiere.

Aber es gibt, in meinen Augen, auch Dinge, die man vorsichtshalber tun kann. Das bedeutet eben auch mal auf etwas zu verzichten. Egal wie, Du solltest Dich auf alle Fälle immer informieren, wie die aktuelle Rechtslage ist. Damit bist Du definitiv auf der sicheren Seite. Dann macht das Newsletter versenden entsprechend Spaß.

Und den wünsche ich Dir mit Deinem Newsletter.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

Aufrufe: 52

Mögliche Inhalte für Deinen Newsletter

Mögliche Inhalte für Deinen Newsletter

Beitragsübersicht

Hei, hallo und herzlich willkommen,

wer mit einem Newsletter anfangen möchte, wird sich vielleicht am ehesten Fragen, welchen Anbieter man nehmen soll. Diese Frage halte ich persönlich für viel zu verfrüht. Daher machen wir uns um die wichtigen Fragen heute Gedanken: zum Inhalt.

Kurze Vorgedanken

Idealerweise erscheint ein Newsletter regelmäßig mit spannenden Inhalten. Was regelmäßig ist, entscheidest übrigens Du allein. Und ja, es kann auch sein, dass regelmäßig bedeutet, dass Dein Newsletter nur einmal im Quartal erscheint. Aber dafür erscheint er einmal im Quartal.

Wer aber noch keine Bücher veröffentlicht hat, oder zu den Autor*innen gehört, die eine kleine Bücherliste ihr*sein eigen nennt, könnte etwas verunsichert sein. Worüber soll im Newsletter berichtet werden?

Vorarbeit ist wichtig

Idealerweise erscheint Dein Newsletter nicht nur für die kommenden Monate, sondern über einen längeren Zeitraum hinaus. Und zwar für Deine komplette schriftstellerische Karierre.

Viele Autor*innen erklären, dass sie über den Newsletter mehr Bücher verkaufen, als mit vielen anderen Werbemitteln. Eben, weil die E-Mail in den Postfach kommt. Und häufig so eine völlig andere Beziehung zu den Lesenden aufgebaut werden kann.

Und diese will natürlich gepflegt werden.

Nichts ist selbstverständlich

Vielleicht hast Du es schon mitbekommen. In vielen Bereichen wird um Neukund*innen einen erheblichen Aufwand betrieben. Doch kaum sind sie Kund*innen geworden, werden sie links liegen gelassen.

Darin sehe ich einen gewaltigen Fehler.

Denk immer daran, im Bereich des Newsletters reicht ein Klick und sie werden nie wieder eine E-Mail von Dir empfangen. Das abmelden geht sogar schneller, als das anmelden. Daher kann ich Dir nur empfehlen, pflege Deine sogenannte Liste (damit sind die Menschen gemeint, denen Du Deinen Newsletter senden darfst).

Daher kann ich Dir nur ans Herz legen, respektiere jede einzelne Person auf Deiner Liste. Nein, Du musst jetzt nicht alle per Namen nennen oder derartiges. Aber sorge dafür, dass sie sich so wohl wie nur möglich fühlen.

Der Wohlfühlfaktor

Das bedeutet natürlich, dass Du mit jeder E-Mail, die Du versendest, immer Dein Bestes gibst. Es soll einfach nicht dahin gerotzt werden, nur weil Du jetzt einen Newsletter aussenden musst. Das werden die Leute irgendwann merken und Dir den Rücken zukehren.

Du kannst Dich mit Deinem Newsletter natürlich austoben. Aber hab auch immer Deine Lesende im Blick. Was könnte sie interessieren und warum haben sie sich für Deine Liste angemeldet. Je mehr Du Dich um sie kümmerst, desto eher wird auch etwas zurückkommen.

Vorab ein paar Gedanken

Um Deine Lesenden bei Laune zu halten, kann ich Dir nur ans Herz legen, vorab eine grobe Planung zu machen. Das bedeutet nicht, dass Du auf ewig an diesen ersten Plan festhalten musst. Es heißt lediglich, dass Du Dir erst einmal überlegst, worüber Du am Anfang schreiben kannst.

Je mehr Bücher Du veröffentlicht hast, auf je mehr Messen Du gehst und an je mehr Projekten Du teilnehmen möchtest, wird sich der Inhalt Deines Newsletters immer wieder ändern. Daher geht es nur um den Anfang.

Werbung, Werbung, Werbung.

Worum sollte es in einem Newsletter von Autor*innen gehen? Natürlich um ihre Bücher. Das ist ja der Sinn und Zweck der ganzen Geschichten. Oder etwa nicht?

Klar, Dein Newsletter, Deine Werbung. Du hast jedes nur erdenkliche Recht, Deine Bücher und Deine Produkte zu bewerben. Dafür machst Du Dir ja die Mühe.

Trotzdem kann ich Dir nur raten, es nicht zu übertreiben.

Wenn Du öfters fernseh schaust, dann wirst Du die massige Werbeflut sicherlich mitbekommen haben. Was passiert, wenn ein Werbeblock ewig lange dauert? Ganz klar, wie alle schalten irgendwann weg. Auf einem anderen Sende läuft hoffentlich was interessantes, dass die Zeit überbrücken kann (oder wir gehen aufs Klo).

Es kann also passieren, wenn Du zu viel Werbung versendest, dass die Leute ebenfalls wegschalten und sich abmelden. Daher ist in meinen Augen die gesunde Mischung sehr entscheidend.

Dein Blog

Das gilt auch für Deinen Blog. Vor einiger Zeit hatte ich einige Newsletter von Autor*innen und Bloger*innen empfangen. Was mich persönlich genervt hat, war, wenn sie in einem Newsletter nur ihren aktuellen Blogbeitrag empfohlen habe.

Solltest Du einmal in der Woche einen Blogbeitrag schreiben, bekomme ich von Dir also vier E-Mails mit den Hinweis, hei Leute, ich hab mal wieder gebloggt. Und da ich, zum Beispiel, nicht immer schaffe, die E-Mails sofort zu lesen, bekomme ich vier Nachrichten, die für mich keinen Mehrwert bieten.

Mit Mehrwert meine ich, dass die E-Mail mir mehr bieten sollte, als das ich über einen RSS-Feader bekomme. Klar, Du darfst und sollst für Deine Blogbeiträge Werbung machen. Aber biete Deinen Lesenden auch Beiträge innerhalb Deines Newsletters an, die sie niemals auf Deinen Blog lesen werden.

So hab ich bei meinem letzten Newsletter Beiträge zum Thema “Weltenbau” angeboten. Diese haben sie nur in meinem Newsletter bekommen und nirgends sonst. Und gleichzeitig hab ich ihnen noch geschrieben, was sich sonst auf meinem Blog so getan hat. Das war eine Win:Win Situation.

Daher sage ich ganz klar, die Mischung macht den Gewinn aus.

Worüber schreiben?

So, Werbung ist ja schön und gut. Doch wenn Du, so wie ich, noch keine Veröffentlichung hast, dann ist das Thema schon einmal vom Tisch. Und wenn Du nicht bloggst, sowieso. Worüber könntest Du also schreiben?

Zumal wir ja auf Dauer es hinbekommen wollen, dass Du Deine Bücher bewerben kannst. Das ist am Ende unser oberstes Ziel.

Ein Blick auf Deine Leidenschaft

Worüber schreibst Du in Deinen unveröffentlichten Werken? Oder welche Themen interessieren Dich? Was sind die Topics, über die Du in einer Dauerschleife schreiben und reden könntest?

Überlege Dir dann, wie Du diese Leidenschaft vermitteln kannst, ohne dass Du die falschen Leute anziehst (wir möchten ja Deine zukünftigen Leser*innen anlocken).

Nehmen wir eine zweite Liebe von mir, Wrestling. Jetzt könnte ich natürlich einen Newsletter aufsetzen und darüber schreiben. Welche Promotion plant was und welche Wrestler*innen sind dort überhaupt unterwegs.

Würde mich das als Autorin weiterbringen? Vermutlich im Bereich Recherche. Aber in meiner Liste könnten sich am Ende eher Leute befinden, die sich mehr fürs Wrestling interessieren, als für meine Bücher (selbst wenn sich das eine oder andere Wrestlingbuch darunter befände, die anderen wären vermutlich uninteressant).

Daher wäre es gut, wenn ich dieses Thema im Zusammenhang mit meinem Schreiben angehe. Zum Beispiel, wenn mich das Thema Wrestling vom Schreiben abgehalten hat. Oder, wenn ich aufgrund einer Sache in einer Promotion eine Idee für meine Geschichte habe (was mir tatsächlich vor kurzem passiert ist).

Blick über die Schulter

Was aber die Meisten am ehesten interessieren dürfte, ist sicherlich ein Blick über Deine Schulter. Also über den Blick einer*eines Autor*in.

So kannst Du mal aus einem Tag Deines Lebens berichten. Wie leicht oder wie schwer war es, mal den ganzen Tag zu schreiben? Oder hast Du mal versucht, an einem Tag 10.000 Wörter zu verfassen? Und wie sieht es mit Schreibblockaden aus? Wie gehst Du mit ihnen um?

Übrigens, Du musst keinen Bericht schreiben, als würdest Du einen Blogbeitrag verfassen. Schreib einfach drauf los, als würdest Du einem vertrauten Menschen über Dich erzählen. Natürlich kannst Du gerne die ganz peinlichen Dinge weglassen.

Outtakes, Schnipsel und einen Blick in Dein Buch

Hat es eine Szene nicht in Dein Buch geschafft, dann kannst Du diesen gerne mit Deinen Lesenden teilen. Gerade, wenn Dein Roman veröffentlicht wurde. Dann kann man sehen, wie sehr sich die Idee von Dir mit dem Ergebnis unterscheidet.

Aber auch wenn Deine Geschichte noch nicht das Licht der Welt gesehen hat, können solche Schmankerl versendet werden. So machst Du Deine Lesende heiß auf Deine Geschichte. Wenn sie sehen, was Du rausgeworfen hast, wollen sie vielleicht am Ende sehen, was dafür in Deine Geschichte gekommen ist.

Schnipsel sind ganz kleine Ausschnitte aus Deiner Geschichte, die am Ende Deine Lesende auch in den Händen halten können. Damit soll der Heißhunger geschürt werden. Wenn ihnen ein Satz oder ein Absatz so gut gefällt, dass sie Lust auf mehr haben, werden sie hoffentlich Deinen Roman kaufen.

Kleine Geschenke

Du kennst sicherlich den Spruch “Kleine Geschenke erhalten die Freund*inschaft”. Das gilt natürlich auch für Menschen, die Du vielleicht niemals im realen Leben treffen wirst. Also die Lesenden Deiner Newsletter.

Wie wäre es, wenn Du ihnen mal eine Kurzgeschichte schickst, die Du nur für sie geschrieben hast? Diese darf dann natürlich nirgends anders erscheinen. Gut, erst einmal. Wenn Du möchtest, kannst Du nach einigen Jahren diese Geschichten nehmen und daraus eine Anthologie machen. Aber das würde ich selbst erst machen, wenn sich die Meisten auf Deiner Liste gar nicht mehr an die Geschichte erinnern.

Ergänzend könntest Du auch von Deiner Neuerscheinung das erste Kapitel versenden. Also eine Leseprobe. Damit lockst Du Mögliche Lesende an. Das Ziel ist nicht nur, dass Du ihnen etwas gibst, sondern sie hoffentlich am Ende so neugierig auf Deine Arbeit sind, dass sie das Ergebnis unbedingt haben wollen.

Sicherlich fallen Dir hier noch ein paar Ideen ein, die Du umsetzen könntest. Leg los.

Außerhalb Deiner Welt?

Damit meine ich alles, was Du selbst nicht kontrollieren kannst. Also andere Autor*innen, andere Blogs, eben andere Personen.

Wie sieht es aus, wenn Du andere Personen in Deinem Blog empfiehlst, weil Du sie gut findest? Könnte das ein Problem werden? Oder geht das in Ordnung?

Wenn wir zum Beitrag über die möglichen Fallstricke im rechtlichen Sinne kommen, werde ich noch auf ein paar Punkte eingehen. Daher möchte ich mich hier eher kurz äußern.

Natürlich kannst Du erst einmal alles empfehlen, was Dir gefallen hat. Dabei ist es immer wichtig, dass Du das Urheberrecht berücksichtigst. Also keine Kopien aus dem Werk, die mehr als über das zitieren hinausgeht.

Suchst Du bei Bücherempfehlungen nach Hinweisen, kann ich Dir nur die Bücherblogs ans Herz legen. Dort siehst Du, wie weit sie gehen und wann genug ist. Auch wenn das kein rechtlicher Rat ist (weil das keiner sein kann, weil ich diesen nicht geben darf), so orientiere ich mich schon daran. Ansonsten, such Dir für alle Fälle juristischen Rat.

Wenn Du ein Buch empfiehlst, dann sei nicht nur ehrlich, warum es Dir gefallen hat. Sondern auch, solltest Du dieses Werk als Rezensionsexemplar bekommen oder dafür eine finanzielle Entschädigung erhalten haben. Damit zeigst Du nicht nur Transparenz für Deine Lesende, sondern kommst damit auch rechtliche Erfordernissen nach.

Bei Linkempfehlungen rate ich Dir, genau hinzusehen. Ist der Blog oder die Internetseite wirklich zu empfehlen? Oder kommt Dir etwas seltsam vor? Bei Letzteren sage ich klar, Finger weg. Lieber noch einmal drüber schauen, als dass Du etwas verbreitest, was nicht verbreitet gehört. Und im nächsten Newsletter ist sicherlich noch Platz für die Empfehlung.

Rund um die*den Autor*in

Es möge schnell geschehen, aber egal wann, eines Tages ist es soweit, Du bist ein*e veröffentlichte*r Autor*in. Das bedeutet natürlich, dass Du vor der Veröffentlichung gerne mal sehr ausführlich über Deinen Roman berichten darfst.

Das bedeutet, dass Du den Klappentext einstellen darfst, Ausschnitte aus Deinem Roman oder auch das Cover. Gerne kannst Du das auch über mehrere Newsletter machen, um die Leute heiß zu machen.

Eventuell möchtest Du auch Leute einladen, die Dich als Betaleser*innen unterstützen. Oder denen Du ein Rezensionsexemplar zukommen lassen willst. Auch das ist natürlich möglich.

Ein Beispielnewsletter

An dieser Stelle möchte ich diesen Beispielnewsletter beschreiben. Natürlich für einen Newsletter. Der nächste könnte völlig anders aussehen. Und tun wir so, als würde ich diesen Newsletter versenden.

Anfangen könnte ich damit, dass ich über meinen Schreibprozess des letzten Monats schreibe (sofern ich den Newsletter einmal im Monat veröffentliche). Dazu würde ich erwähnen, wie ein Wrestlingmatch mich zu einem Charakter inspiriert hat. Dabei würde ich aber eher kurz auf dieses Wrestlingmatch eingehen, da ich nicht davon ausgehen kann, dass alle Lesende meine Leidenschaft fürs Wrestling so intensiv teilen.

Dann würde ich vielleicht noch auf ein Thema eingehen, über das ich in meinen Newsletter verarbeiten möchte (das Thema enthülle ich hier noch, sobald es konkret wird). Danach würde ich erzählen, was auf meinem Blog passiert ist (als Zusammenfassung und mit den Links direkt zu den entsprechenden Beiträgen).

Als Nächstes wäre dann die Buchwerbung dran (entweder für mich oder für andere). Und zu guter Letzt, sofern da was wäre, wo ich mal real zu treffen wäre (zum Beispiel auf einer Buchmesse).

Von anderen Autor*innen lernen

Ganz klar, lerne von denen, die schon vor Dir einen Newsletter veröffentlicht haben. Am besten von deutschsprachigen Autor*innen, weil sie sich an die gleichen gesetzlichen Grundlagen halten müssen, wie Du.

Schau Dir genau an, was sie schreiben und was sie veröffentlichen. Und vor allem, was Dir gefällt und Du auf Deine Art und Weise übernehmen möchtest. Natürlich sollst Du nicht kopieren, Du sollst Dich am besten inspirieren lassen.

Natürlich kannst Du auch die Newsletter von englischsprachige Autor*innen empfangen. Solltest Du vielleicht sogar, einfach, um zu sehen, was sie so machen. Doch sehe das, was sie schreiben, mit einem etwas kritischeren Blick. Denn in Ländern außerhalb der EU herrschen andere Gesetze. Und das zeigt sich auch in den Newslettern.

Abschlussgedanken

Mein Wunsch war es Dir zu zeigen, dass Du auch ohne ein veröffentlichtes Werk einen Newsletter anbieten kannst. Denn es geht letztendlich auch darum, eine Liste aufzubauen. Und wenn Du mit diesen Menschen dann Deine erste Veröffentlichung feierst, dann kann es passieren, dass Dein Werk in den Online-Shops eher zu sehen ist.

Deswegen, fang doch gleich mit der Planung an. Was würdest Du anbieten wollen? Und wie würdest Du einen Blick über Deine Schulter ermöglichen. Vielleicht magst Du sogar schon Deinen ersten Newsletter schreiben?

Auf alle Fälle wünsche ich Dir dabei viel Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

Aufrufe: 66

[Marketing] Allgemeine Gedanken zum Newsletter

[Marketing] Allgemeine Gedanken zum Newsletter

Hei, hallo und herzlich willkommen,

zwar habe ich bereits einen Beitrag zum Thema Newsletter veröffentlicht. Doch ich möchte noch einmal intensiver auf dieses Thema eingehen. Daher dreht sich in den kommenden Wochen der Marketingteil um den Newsletter und alles, was damit zu tun hat.

Kurze Vorgedanken

Es gibt Autor*innen, die klar sagen, dass sie mehr Bücher über den Newsletter verkaufen, als über andere Kanäle. Andere hingegen nutzen (noch) nicht die Möglichkeiten und Dritte verkaufen nichts darüber.

Vorab meine Empfehlung: Finde Deinen Weg zu Deinem Newsletter. Dann wirst Du am erfolgreichsten. Davon bin ich überzeugt. Alles andere ist reines kopieren.

Was ist ein Newsletter

Wenn man den Gedanken hinter dem Newsletter herunterbricht, handelt es sich dabei lediglich um eine E-Mail. Diese E-Mail wird an mindestens zwei Personen gesendet (ab da, finde ich, verdient es am ehesten die Bezeichnung Newsletter).

Dabei wissen diese beiden Personen (oder wie viele Leute am Ende auf Deiner sogenannten Liste landen) nichts voneinander. Aber sie erhalten von Dir irgendwelche Informationen, die für sie interessant sind.

Theoretisch könntest Du Deinen Mailserver dafür benutzen und die Personen ins BCC nehmen. Alternativ ist es möglich, einen entsprechenden Anbieter zu verwenden, damit Du Vorlagen verwenden und eine Auswertung betreiben kannst.

Warum solltest Du Dir die Mühe machen?

In regelmäßigen Abständen sich hinsetzen und eine E-Mail schreiben, der informiert und fasziniert, kostet durchaus Zeit. Vermutlich könnten einige in der Zeit sogar eine Seite in einem Roman schreiben. Warum solltest Du also Dir die Mühe machen und das alles auf Dich nehmen?

In erster Linie geht es um den Kontakt. Die meisten Deiner Leser*innen werden zwar versuchen mit Dir über das Internet Kontakt aufzunehmen. Doch das kann sich manchmal als schwierig erweisen.

Wenn Du keine Fanseite auf Facebook hast, kann man mit Dir eventuell dort eine Freund*inschaft schließen. Aber das geht aktuell nur bis 5.000 Personen. Danach ist Schluss.

Schwieriger wird es, wenn Du gar nicht auf Facebook oder sonst wo zu finden bist. Wie soll ich als Deine treue Leserin dann mit Dir irgendwie Kontakt aufnehmen, um Dich zu unterstützen.

Und unterschätze Deine Leser*innen nicht. Wenn sie Dich mögen, gar lieben, werden sie eine Menge tun wollen, um Deine Bücher zu bewerben. Das mag verrückt klingen, aber als Leserin kann ich das bestätigen.

Wenn sie aber Deinen Newsletter empfangen können, bleiben sie auf den neuesten Stand. Sie wissen, wann welche Geschichte von Dir erscheint (und gegebenenfalls auch wo, gerade bei Verlagen oder Anthologien interessant). Sie erfahren, wo man Dich persönlich treffen kann. Und auch ein wenig über Dich selbst.

Zu der Themenfindung werde ich jedoch gesondert noch einmal etwas schreiben.

Warum können Newsletter so wichtig sein?

Normalerweise lassen viele User*innen nur bestimmte E-Mails in ihr Postfach. Klar, Mails von der lieben Familie und engsten Freundschaften. Gelegentlich auch von der Arbeit. Aber da könnte man noch eine eigene Adresse registrieren.

Auf alle Fälle ist es meistens relativ schwierig, in die Briefkästen der Leute zu gelangen. Ist man erst einmal drinnen, dann bleiben die meisten auch dort. Oder wann hast Du Dich das letzte Mal von einem Newsletter abgemeldet?

Bist Du erst einmal im Postfach von Deinen Leser*innen, kannst Du sie mit interessanten Titeln anlocken. Denn das zweite Ziel ist natürlich, dass sie Deine E-Mail auch öffnen. Zu guter Letzt müssen sie nur noch Deine E-Mail lesen und dann Deinen Aufforderungen nachkommen. Zum Beispiel Dein Buch kaufen. Oder es rezensieren.

Häufig höre ich von Leuten, das hatte ich doch auf Twitter gepostet. Oder dazu gab es einen Beitrag auf Facebook. Und dann muss ich gestehen, dass ich mindestens einen oder zwei Tage nicht online war. Und damit sind diese Dinge an mir vorbeigezogen.

Doch eine E-Mail kann man auch Tage nach dem Erhalt lesen. Oder auch Jahre, wenn der Anbieter diese nicht nach einer Frist löscht. Das spricht eindeutig für einen Newsletter. Besonders dann, wenn nicht wirklich viele E-Mails in diesem Postfach landen.

Zumal viele Social-Media Kanäle dafür geschaffen wurden, dass man sie eher durchscrollt, sieht das bei E-Mails häufig anders aus. Da nehmen sich die Meisten immer noch ein wenig Zeit und schauen sich diese in Ruhe an.

Du siehst, es spricht also vieles dafür, sich mit dem Thema Newsletter ein wenig mehr zu beschäftigen.

Sie sollen sich erinnern – dann eventuell kaufen

Als unveröffentlichte Autorin verfolge ich natürlich auch andere Autor*innen. Und das auch per Newsletter. Bei einigen ist es so, dass sie zwischenzeitlich so unregelmäßig diesen versenden, dass ich die Person schlichtweg vergesse.

Wenn dann endlich mal wieder ein Newsletter auftaucht, fällt mir ein, ach ja, Person XY gibt es ja noch. Und dann neige ich durchaus, nach den aktuellen Werken oder auch älteren zu recherchieren. Gelegentlich bin ich dann auch so frei und bestelle mir das eine oder andere Buch.

Für mich ist der Newsletter erst einmal wichtig, um mich in Erinnerung und letztendlich auch ins Gespräch zu rufen. Wenn die Leser*innen sich auf meinen Newsletter freuen, oder zumindest lesen, dann kann ich auch verkaufen. Denn die E-Mail wird geöffnet und ein Blick riskiert. Das ist der wichtigste Schritt bei der Sache.

Über die weiteren Schritte werde ich dann in den kommenden Wochen entsprechend schreiben.

Abschlussgedanken

Das war nur eine kleine Einführung in das Thema. In den kommenden Wochen möchte ich da tiefer und tiefer gehen. Am Ende soll dann auch mein eigener Newsletter stehen. Es soll also eine praktische Anleitung sein.

Daher plane ich folgende Themen für die kommenden Wochen:

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

Aufrufe: 271