Twitter mit Bildern und Gifs

Twitter mit Bildern und Gifs

Hei, hallo und herzlich willkommen,

Twitter ist keine reine Textangelegenheit. Dort kannst Du auch jederzeit Bilder oder auch Gifs veröffentlichen. Und sich mit diesem Thema zu beschäftigen kann sich durchaus lohnen.

Kurze Vorgedanken

Wenn Du eine Timeline hast, die mehr oder weniger nur aus Textwüsten besteht, kann ein Bild für entsprechende Aufmerksamkeit sorgen. Es zieht das Auge schon fast magisch an. Dadurch kannst Du Deine Follower auf die Bilder aufmerksam machen. Und darüber letztendlich auf Deinen Tweet.

Warum Bilder?

Wenn Du schon ein wenig auf Twitter bist, kannst Du Dir ja gerne Deine Timeline ansehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du dort viele Tweets mit Texten findest, dürfte sehr groß sein.

Es gibt einige, die liest man durch. Gerade, wenn sie von Leuten stammen, die man schätzt oder gerne hat. In meinem Fall achte ich durchaus darauf, welcher Avatar auftaucht, damit ich mir deren Tweets definitiv genauer ansehe.

Tauchen aber Bilder auf, dann springe ich sofort darauf an und schaue genauer hin. Zumindest ich bin ein sehr visueller Mensch. Daher fallen mir Tweets mit Bilder besonders auf.

Durch die Bilder neigen viele dann eher einmal, sich den Tweet genauer anzusehen. Damit kannst Du Deine Botschaft noch eher in die Welt tragen. Sei es eine wichtige Information, eine lustige Anekdote oder eben auch Deine Werbung.

Es ist also ein Magnet für die Augen. Und häufig ein sehr guter Magnet.

Welche Art von Bildern?

Theoretisch kannst Du jegliche Art von Bildern nehmen, solange Du mit der Veröffentlichung keine Urheberrechtsverletzung begehst. Meine persönliche Empfehlung ist, dass Du am besten Bildmaterial wählst, dessen Rechte komplett bei Dir liegen.

Zum Beispiel zeichne ich die Bilder zu frau schreibseele selbst. Sie sind jetzt nicht die höchste Form der Kunst, aber sie stammt aus meiner Feder. Und somit liegen die Rechte bei mir. Würde ich jetzt ein passendes Bild aus, sagen wir, einem Comicheft nehmen, würde ich eine Urheberrechtsverletzung begehen. Und das kann schlimmstenfalls teuer werden.

Natürlich ist das kein juristischer Rat (da ich keine entsprechende Ausbildung habe). Aber in den letzten Jahren habe ich schon so viele Geschichten diesbezüglich gehört, dass sogar Menschen abgemahnt wurden, die sogenannte gemeinfreie Bilder verwendeten. Von daher, würde ich da doch sehr vorsichtig sein.

Das Bild sollte natürlich von einer halbwegs guten Qualität sein. Also so gut, dass man erkennen kann, was darauf abgebildet ist. Eine Ausnahme wäre, wenn Du das nicht möchtest und es ein Teil der Kunst ist. Aber wir gehen einfach im weiteren Verlauf aus, dass Du möchtest, dass Deine Bilder erkannt werden wollen.

Dabei empfehle ich, dass die Bilder keine zu hohe Pixelzahl haben. Je besser die Qualität ist, desto länger kann es dauern, dass diese am Ende angezeigt werden. Am PC oder Laptop kann das noch in Ordnung sein. Wer aber mit dem Handy Twitter aufruft, könnte schlimmstenfalls schnell frustriert sein, dass Dein Bild nicht schnellstmöglich angezeigt wird. Dann wird das laden abgebrochen und die Leute wenden sich dem nächsten Tweet zu.

Dein Branding stärken

Persönlich sehe ich das ein wenig lockerer. Aber ich kann Dir trotzdem nur empfehlen, in erster Linie Dein eigenes Branding zu stärken. Wenn Du also Horror schreibst, finde ich es nicht passend, dass Deine Bilder mit Herzen und süßer Schmetterlinge vollgepackt sind. Das passt weniger (selbst, wenn es ein Thema in Deinem Buch ist).

Es darf durchaus ein wenig düsterer einhergehen. Anders natürlich, wenn Du Liebesromane schreibst. Da würde ich keine Horrorelemente erwarten. Sondern eben die Herzen und Schmetterlinge.

In meinen Augen kommt es bei der Bildersprache darauf an, wie Du Dich den Lesenden Deiner Tweets und am Ende Deiner Bücher präsentieren möchtest. Wer bist Du und wie möchtest Du wahrgenommen werden?

Wenn Du in mehreren Genres schreibst, würde ich Dir raten, jedes Genre in einem eigenen Bilderkleid zu verpacken. Fantasy hat eine Farbkombination und Bildersprache und Horror eine andere. Damit können Deine Lesende unterscheiden, mit was sie zu rechnen haben, wenn sie Deine Bilder sehen. Am Anfang nicht, aber irgendwann werden sie sicherlich Deinen Bildercode verstehen.

Meine Empfehlung, schau Dir die Kanäle von anderen Autor:innen an. Wie machen sie das? Was für Bilder posten sie und wie sind sie aufgebaut?

Dabei wirst Du feststellen, dass sich viele keine Gedanken darum machen. Natürlich kannst Du einfach so Bilder posten. Aber wenn Du eine Marke aufbauen möchtest, empfiehlt es sich durchaus, so früh wie nur möglich damit anzufangen. Damit ist der Farbcode genauso gemeint, wie der Bildercode.

Bilderbeschreibung

Twitter ist so freundlich und denkt an die, die wenig bis gar nicht sehen können. Daher ist es möglich, wenn Du ein Bild einfügst, auch eine Bildbeschreibung einzufügen.

Damit können die Geräte, auf die Personen mit einer Sehschwäche verlassen, die Texte vollständig auslesen. Und somit auch feststellen, was es mit dem Bild auf sich hat.

Meine Empfehlung ist, dass Du genau beschreibst, was man auf dem Bild sehen kann. Ein Beispiel wäre, auf dem Bild sind folgende Personen zu sehen, die Grimassen ziehen. Solltest Du Texte auf dem Bild haben, kannst Du diese ebenfalls in die Bildbeschreibung einfügen.

Das Tolle hierbei ist, dass Du Dir so gut wie keine Gedanken über die Länge machen musst. Denn dieser Bereich ist um vieles länger, als Du in Deinem Tweet schreiben kannst. Bisher bin ich selbst noch nie an die Grenze der Zeichenanzahl gekommen, auch wenn ich von anderen gehört habe, dass sie es geschafft haben. Aber sie haben auch sehr viel Text in die Bilderklärung eingefügt.

Damit erstellst Du nicht nur einen tollen Tweet mit einem Bild, sondern einen tollen Tweet mit einem Bild, der barrierefrei zu lesen ist.

Gif – Bilder

Gifs sind eine Sequenz von Bildern oder ein Ausschnitt aus einem Film, dass in einer Endlosschleife wiederholt wird. Meistens sind Gifs nur wenige Sekunden lang, selten länger.

Twitter bietet von sich aus unzählige Gifs an, die zum einen unter bestimmten Schlafwörter bereits sortiert sind. Oder Du suchst nach einem Gif, indem Du ein Wort oder eine ganz kurze Wortfolge (ich lache als Beispiel) eingibst. Bei zu vielen Wörtern gibt aber Twitter auf und gibt Dir keine Angebote. Und ja, Du kannst gerne auf Deutsch suchen.

Und seit Kurzem (von Februar 2020 aus gesehen), kannst Du auch für Gifs eine Bildbeschreibung einfügen. Auch hier empfehle ich, das zu nutzen. Zusätzlich kannst Du auch schreiben, warum Du dieses Gif ausgewählt hast.

Eigene Gifs erstellen

Zwischenzeitlich ist es möglich, dass Du online, ohne große Programmierkenntnisse eigene Gifs zu erstellen.

Hier findest Du einige Angebote, mit denen Du arbeiten kannst. Wobei ich keine Garantie für deren Qualität oder für alles andere. Mit dieser Seite habe ich selbst schon gearbeitet und durchaus gute Gifs bekommen.

Aber auch hier gilt, achte das Urheberrecht. Wenn Du fremdes Material verwendest, kann es natürlich Ärger geben.

Abschlussgedanken

Bilder verwenden kann einfach sein, Du musst nur die Richtigen verwenden. Ganz einfach kannst Du das mit dem Try and Error Verfahren herausfinden. Was kommt besonders gut an und was nicht.

An den Likes und Reaktionen wirst Du sicherlich sehen, was besser ankommt. Aber ich kann Dir nur ans Herz legen, ab und an ein Bild zu posten.

Dabei wünsche ich Dir kreativen Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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Twitter und die #Hashtags

Twitter und die #Hashtags

Hei, hallo und herzlich willkommen,

eine der wichtigsten Mittel, um mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, oder auch das eigene Anliegen darzustellen, sind die sogenannten Hashtags.

Schauen wir uns das doch mal näher an.

Kurze Vorgedanken

Hashtags gehören zu Twitter, wie die kurzen Nachrichten und dass taggen. Damit kannst Du eben mit anderen in Kontakt treten, Leute auf Dich aufmerksam machen oder sie auch um Hilfe bitten.

Und das tolle ist, ein Zeichen und aus jedem Wort kann ein Hashtag werden.

Was ist ein Hashtag?

Ein Hashtag besteht aus zwei Teilen. Einmal einem x-beliebigen Wort, wie zum Beispiel Hashtag. Davor, ohne ein Leerzeichen, kommt das Zeichen #. Das steht im deutschen für Nummer, im englischen halt für Hashtag. In unserem Beispiel würde das dann so stehen: #Hashtag.

Auf Twitter kannst Du dann die Hashtags als Links benutzen. Wenn Du auf diese Worte klickst, öffnet sich ein neuer Kanal (je nach Einstellung und mit welchem Programm Du arbeitest) und Du siehst alle Tweets, die mit einem bestimmten Hashtag veröffentlicht wurden.

Einen Hashtag erkennst Du daran, dass sie in blauer Farbe angezeigt werden. Genauso, wie ein Link. Hier ein Beispiel vom Nornennetz mit Links, Tags und eben Hashtags.

Warum kannst / solltest Du Hashtags benutzen?

Natürlich kannst Du Twitter benutzen, ohne jemals ein Hashtag zu benutzen. Irgendwie finden Dich die Leute auch, sofern sie nach Teilen aus Deinem Tweet suchen.

Vor etwas zwei Jahren schrieb ich über meinem Lieblingscomiczeichner. Dabei habe ich seinen Namen nicht als Hashtag benutzt, sondern nur als einfache Wörter aufgeschrieben. Trotzdem hat tatsächlich eben dieser Comicbuchautor einen Tweet gefunden und geliked (er stammt aus den U.S.A. nebenbei erwähnt). Das geht. Aber mit einem Hashtag ginge das sicherlich schneller.

Mit einem Hashtag kannst Du eine Bewegung unterstützen, wie zum Beispiel #MeToo. Du kannst Werbung für etwas machen, zum Beispiel Deinem Buch oder eine Aktion an der Du teilnimmst. Es können auch Netzwerke sein, wie zum Beispiel das #Nornennetz. Oder Du bittest mit einem Hashtag um Hilfe, zum Beispiel mit #PlsRT (also Please Retweet, bitte teile) oder #Followerpower (entweder, weil jemand um Antworten bittet oder um weiterverbreiten eines Tweets).

Du kannst Dich also mit einem Hashtag positionieren, Deine Einstellung zeigen, erklären, was Du gerade machst (#AmWriting) oder was auch immer Dir wichtig ist. Dadurch kannst Du ein Statement setzen. Oder Dich mit anderen verbinden.

Nehmen wir an, Du schreibst gerne #Steampunk Geschichten. Dann kannst Du diesen Hashtag benutzen, um Dich mit anderen Autor:innen zu verbinden, die ebenfalls dieses Genre mögen.

Sie können auf den #Steampunk Hashtag klicken und sehen dann irgendwann Deinen Tweet. Darüber finden Sie auch Dich. Wenn den Personen gefällt, was sie sonst noch auf Deinem Kanal finden, werden sie Dir folgen.

Klar, irgendwann könnte es sein, dass sie trotzdem auf Deinem Tweet kommen. Aber das ist nie garantiert. Und es würde um einiges länger dauern. Mit Hashtags kannst Du Dich mit anderen Leuten verbinden.

Lohnt sich ein Hashtag wirklich?

Regelmäßig teile ich Tweets, in denen um Hilfe gebeten wird oder, die doch bitte für die größere Reichweite geteilt werden soll, mit dem Hashtag #Followerpower. Es gibt einen Account, der automatisch alle Beiträge teilt, in dem dieses Hashtag auftaucht.

Dadurch sind auch Leute auf diese Tweets von mir aufmerksam geworden, die mir nicht folgen. Und diese haben die Tweets auch geteilt. Es hat sich in diesem Fall auf alle Fälle gelohnt.

In meinen Augen können sich Hashtags durchaus lohnen. Und wenn eines besonders häufig benutzt wird, kann es passieren, dass dieses in den Trends auftaucht. Damit kannst Du für ein bestimmtes Thema noch einmal Aufmerksamkeit generieren.

Es mag sein, dass es für Bücher schwerer ist, in den Trends aufzutauchen (diese siehst Du auf der Twitter Startseite). Aber nicht unmöglich.

Welche Hashtags kannst Du nutzen?

Theoretisch kannst Du jedes Wort in Deinem Tweet als Hashtag schreiben. Das ist aber etwas, was ich Dir nicht empfehlen kann. Deine Tweets werden unleserlich und schlimmstenfalls uninteressant. Ganz unter uns, ich würde solche Tweets schlichtweg ignorieren.

In einem #Tweet kannst Du jedes wichtige Wort in einem #Hashtag verwandeln. Damit sorgst Du schon einmal für #Aufmerksamkeit. Zudem kannst Du noch weitere #Hashtags getrennt einbauen. Wenn Du an Deinem #Roman schreibst, könntest Du #AmWriting oder #WritingFantasy nutzen, um nur zwei #Beispiele zu nennen.

Du kannst auch viele Hashtags aus dem Englischen nehmen. Diese finden im deutschsprachigen Raum durchaus ihre Beliebtheit. Und ja, ich muss gestehen, diese sind häufig auch kürzer.

Schreib Deine Genres als Hashtags. Deine Buchtitel oder auch Arbeitstitel. Alternativ Deinen Autor:innennamen. Oder Hashtags, die Du selbst erschaffen hast.

Ja, es ist auch völlig in Ordnung, wenn Du eigene Hashtags kreierst. Wichtig ist dann natürlich, dass Du diese regelmäßig benutzt. Damit baust Du Deinen Brand entsprechend nach und nach auf.

Einige wichtige Punkte zum Hashtag

Wenn Du ein Hashtag nutzt, wäre es schön, wenn Du einige Punkte beachten könntest.

Kurz und bündig ist immer gut

Natürlich kannst Du Hashtags benutzen, welche alle 280 Zeichen in einem Tweet ausnutzt. Das wäre aber schwer zu lesen. Daher empfehle ich, dass Dein Hashtag kurz und bündig ist. Das sorgt dafür, dass dieser lesbar ist und sich auch leicht zu merken ist. Und ja, auch von Dir selbst. Je komplizierter Dein Hashtag ist, desto schwerer kann es bei einigen Personen sein, dass sie sich an ihren eigenen Hashtag erinnern.

Es gibt auch längere Hashtags, die funktionieren. Wichtig ist aber, dass dieser in sich stimmig ist. Ansonsten würde ich das nicht machen. Also wäre es gut, wenn Du das ausgeglichen behältst.

Großbuchstaben

Nicht alle Menschen können gut sehen, oder überhaupt. Um trotzdem am Internetleben teilzunehmen, werden sie von Programmen unterstützt. Diese benötigen jedoch Unterstützung von Dir.

Daher ist es gut, wenn Du jedes neue Wort großschreibst. Ja, auch dann, wenn es grammatikalisch nicht korrekt ist. Denn diese Programme können diese Großbuchstaben besser finden und dann eine Pause einfügen. Damit wird das Wort leiser auswertbar für diese Programme.

Ein Beispiel: #ichprokrastinierejetzteinwenig

Seien wir mal ehrlich, das ist wirklich schwer zu lesen für Leute, die sehen können. Also ich hab damit Probleme. Jetzt will ich gar nicht wissen, wie es sich anhört, wenn ein Programm versucht, DAS vorzulesen versucht.

Daher wäre es toll, wenn Du dann solche Hashtags wie folgt schreibst: #IchProkrastiniereJetztEinWenig.

Ja, ich diskutiere nicht darüber, dass es grammatikalisch nicht richtig ist. In diesem Fall ist das aber auch völlig in Ordnung. Im restlichen Tweet kannst Du dann die korrekte Rechtschreibung verwenden. Da aber zwischen den Worten immer ein Leerzeichen zu finden ist, ist das kein Problem. Nur bei den Hashtags wäre es schön, wenn Du jedes Wort groß anfängst.

Es gibt Diskussionen, ob das erste Wort trotzdem klein geschrieben werden kann. Für mich habe ich entschieden, auch dieses Wort groß zu schreiben. Sicher ist sicher.

Abschlussgedanken

Hashtags sind glücklicherweise keine Wissenschaft. Probiere Dich einfach aus, um zu sehen, was für Dich funktioniert und welche Hashtags Du zukünftig nutzen möchtest.

Und wie immer, Social Media ist eine Mitmachesache. Bring Dich ein, nutze die Hashtags und sei ein Teil von allem. Alles andere gibt sich dann.

Dabei wünsche ich Dir viel Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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Wie kann man Twitter (am besten) nutzen?

Wie kann man Twitter (am besten) nutzen?

Hei, hallo und herzlich willkommen,

wenn man sich für einen Social Media Kanal entscheidet, kommen die ersten Fragen. Wie richte ich etwas ein? Wie arbeite ich damit? Und natürlich, was poste ich überhaupt?

Kurze Vorgedanken

Jeder Kanal hat seine eigenen kleinen Regeln. Ein Beispiel wäre, dass Du auf Facebook niemals neue Freund:inschaften sofort einlädst, Deine Seite zu liken. Zwischenzeitlich ist das für viele ein No Go geworden.

Wenn Du eine Zeitlang angemeldet bist und die anderen beobachtest, wirst Du vieles lernen. Auch die ungeschriebenen Gesetze eines Kanals (neben den Gesetzen des Betreibers selbst).

Aber lass Dich nicht verschrecken. Meistens ist eine offene und ehrliche Kommunikation immer das Beste, was Du tun kannst. Alles andere ergibt sich von selbst.

Wie Du Twitter (nicht) nutzen kannst

Auf Twitter hast Du 280 Zeichen Platz, um Deine Botschaft in die Welt zu schicken. Dabei bleiben mögliche Threads unberücksichtigt.

In diesen 280 Zeichen sollte idealerweise Deine Botschaft zu finden sein. Deine möglichen Tags (also andere User:innen ansprechen), Hashtags und gegebenenfalls Links. Das bedeutet, dass Du effizient schreiben lernen solltest. Oder anders ausgedrückt, Du solltest Deine Botschaft mit wenigen Zeichen vermitteln. Wenn das nicht klappt, bleibt Dir immer noch die Möglichkeit eines Threads.

Im folgenden möchte ich Dir einige Vorschläge machen, worüber Du tweeten kannst. Oder was Du in meinen Augen doch eher lassen solltest. Diese Punkte kannst Du trotzdem machen. Letztendlich werde ich es Dir nicht verbieten. Aber Du solltest damit rechnen, dass andere Leute Dir dafür die Quittung geben und Dir nicht mehr folgen werden.

Umgang mit Links

Vor Jahren passierte mir folgende Geschichte: Ein Account folgte mir zuerst und ich entschied mich sofort zurück zu folgen. In den darauffolgenden Monaten viel mir immer wieder auf, dass dieser Account andauernd einen Link postete.

Zuerst dachte ich mir nichts dabei. Der nächste Gedanke war dann, dass ich Pech gehabt habe, dass ich diesen Account immer dann erwische, wenn die Person dahinter eben diesen Link postet (wohlgemerkt, es war nur ein Link, an den man nicht erkennen konnte, wohin er führte, zudem fehlten auch noch Erklärungen).

Irgendwann reichte es mir dann doch und ich rief den Account auf und durchsuchte die Timeline. Und tatsächlich wurde über Monate hinweg nur dieser eine Link gepostet. Keine Retweets, keine Tweets, kein gar nichts.

Wenn Du Links postest, dann schreib bitte hinzu, was ich sehe, wenn ich diesen aufrufe. Damit verhinderst Du den Gedanken, dass Du ein:e Spammer:in bist, möglicherweise Virenseiten teilst und, dass ich kein Interesse habe, Dir weiter zu folgen. Daher, Link rein und dann einen kurzen Text schreiben, worum es geht. Das reicht schon völlig aus.

Dezente Werbung

Jetzt behaupte ich mal, so gut wie niemand mag Werbung. Zumindest zähle ich mich dazu. Zwar gibt es Werbetrailer, die ich mag, aber die lassen sich an einer Hand abzählen. Und zwar alle, die ich in meinem Leben gesehen habe.

Warum sollte ich mich also in den sozialen Medien aufhalten und dort andauernd mit Werbung belästigt zu werden? Für mich lautet die Antwort ganz klar: gar nicht!

Wenn Du Werbung für Deine Arbeit machst, ist das erst einmal in Ordnung. Solange Deine Tweets nicht ausschließlich aus Werbung besteht. Das ist der feine Unterschied.

Schreib ruhig, wie weit Du mit Deinem Roman bist. Oder auch, dass Du diesen demnächst veröffentlichst. Gerne auch, dass dieser auf Platz 1 der Bestsellerlisten ist. Oder sag einfach plump, dass es Dein Buch zu kaufen gibt.

In meinen Augen ist es aber wichtig, dass Du zwischenzeitlich auch andere Tweets absetzt. Wenn Du eine Katze hast, dann poste etwas über diese (immerhin wurde das Internet nur erfunden, um Katzenbilder und Videos zu teilen). Oder was Du an dem jeweiligen Tag gemacht hast. Und noch vieles mehr.

Zeig einfach zwischendurch Deine Persönlichkeit. Dann fallen Deine Werbetweets nicht so sehr auf.

Respektiere den Originaltweet

Es gibt da draußen so viele geniale Tweets, da werde ich manchmal ganz narrisch, warum mir so etwas nicht eingefallen ist. Diese teile ich dann. Entweder kommentarlos oder mit einer eigenen Interpretation des Tweets. Oder was mir auch gerade dazu einfällt.

Andere hingegen wandeln den Tweet ab und geben die Idee dahinter dann als eigene aus. Natürlich kann das durchgehen. Aber häufig habe ich schon gesehen, dass User:innen wissen, woher die Originalidee stammt. Und es kam bisher nicht wirklich gut an, wenn jemand das getan hat.

Auf Dauer kann ich Dir empfehlen, dass Du lieber den Originaltweet zitierst und etwas Neues lustiges dazu schreibst. Oder erfinde etwas Eigenes. Und setze das in die Welt. Nur Mut, ein wenig Übung und dann klappt das schon.

Sei offen – aber nicht ZU offen

Du gehst ins Kino? Schreib lieber darüber, in welchem Film Du gehst, anstatt in welches Kino. Du kochst in einem VHS-Kurs? Dann doch lieber Bilder von dem Rezept, als von den anderen Teilnehmer:innen.

Persönlich halte ich es immer so, dass ich zwar sage, dass ich unterwegs bin, aber nicht immer wohin genau. Vielleicht bin ich ein wenig paranoid. Aber ich möchte halt nicht, dass jemand dort steht und mich begrüßt. Oder ich schreibe erst, dass ich an einem Ort war, nachdem ich schon lange wieder zu Hause bin.

Meine Empfehlung ist, achte auf Deinen Datenschutz und auch auf den der Anderen. Auch wenn die Daten überall gesammelt werden, ich versuche wenigstens, den Anderen das Leben schwer zu machen.

Linktipp (kein Affiliatelink): Sicherheit im Internet

Bilder und Gifs und Videos

Du kannst selbsterstellte oder selbstgemachte Bilder hochladen oder aus Twitter Gifs auswählen und diese mit der Welt teilen. Natürlich gilt dies auch für Videos.

Bei Bildern und seit Kurzem auch bei Gifs, kannst Du einen Text einfügen, was dort gesehen werden kann. Für sehende Menschen spielt es keinen Unterschied, ob da was steht oder nicht. Aber für Menschen, die schlecht oder gar nicht sehen können, ist das unheimlich wichtig.

Sie arbeiten mit einem Programm, der für sie Tweets und eben solche Texte ausliest. Damit können sie nachvollziehen, was auf dem Bild steht. Eben, wenn Du es schreibst.

Selbst gehöre ich zu den sehenden Personen. Aber ich habe immer wieder Probleme mit meinen Augen. Bis hin zu Entzündungen, bei denen ich tagelang nicht die Augen öffnen konnte. Daher kann ich zumindest im Hauch nachvollziehen, wie es ist, auf solche Technik angewiesen zu sein.

Sei daher fair und ermögliche nicht sehenden Menschen ein barrierefreies Internet. Danke.

Fülle Dein Autor:innenkarma

Du hast Dir ein Buch gekauft? Schreib darüber. Dir hat ein Buch gefallen? Schreib auch darüber. Du magst ein:e Autor:in? Tagge sie und schreib darüber.

Es ist jederzeit völlig in Ordnung, für andere Autor:innen Werbung zu machen. Du musst sie auch nicht taggen, wenn es Dir noch unangenehm ist. Bei deutschsprachigen Autor:innen habe ich selbst wenig bis gar keine Hemmungen. Bei englischsprachigen hingegen schon.

Jedoch ist es in Ordnung, wenn Du über ihre Bücher schreibst und den Autor:innennamen als Hashtag benutzt (mehr zu Hashtags in einem späteren Beitrag). Aber mach ruhig Werbung für sie.

Es werden niemals alle sich an Dich erinnern und Dein Buch empfehlen. Das kannst Du vergessen. Aber wenn andere Autor:innen sehen, dass Du fleißig für sie Werbung machst, werden sie eher geneigt sein, Dich mal zu retweeten.

Daher fang an, nachdem Du diesen Beitrag zu Ende gelesen hast, und empfehle allen, die Dir folgen, Deinen Lieblingsroman.

Und alles, was Dir so einfällt

Du kannst natürlich über alles tweeten, was Dir wichtig ist und einfällt. Daher empfehle ich Dir, einige Accounts zu folgen, um von ihnen zu lernen. Natürlich besonders Menschen, die Deiner Leidenschaft folgen. In unserem Fall also Autor:innen und Lektor:innen und alle, die in dieser Bubble zu finden sind.

Das Wichtigste ist, leg einfach los.

Abschlussgedanken

Du wirst nach und nach die Sprache von Twitter mitbekommen, wenn Du Twitter aktiv benutzt. Nach einiger Zeit findest Du Deinen eigenen Ton und Deine Besonderheit. Dann kannst Du einen Satz twittern und die Leute verstehen Dich. Und dementsprechend werden sie Deinen Tweet liken.

Manchmal reicht es bei mir zwischenzeitlich, dass ich tweete, dass ich eine Idee habe. Meine tollen Follower:innen kennen einige meiner Macken zwischenzeitlich und wissen, wie sie damit umgehen sollen. Und das färbt sogar auf die Eine oder den Anderen sogar ab.

Sei Du selbst und finde Deine Stimme. Dann wird Twitter sicherlich toll für Dich werden.

Dabei wünsche ich Dir viel Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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Allgemeines zu Twitter

Allgemeines zu Twitter

Hei, hallo und herzlich willkommen,

Twitter hat nach einer Studie circa 145 Millionen aktive Nutzer:innen täglich. Damit ist dieses Netzwerk weit abgeschlagen (im Gegensatz zu vielen anderen). Aber das bedeutet nicht, dass Du es ignorieren musst.

Kurze Vorgedanken

Sehr wahrscheinlich ist es, dass Du mit vielen anderen Social Media Kanälen wahrscheinlich mehr Personen erreichen dürfest. Sicher ist aber, dass die Leute hinter Twitter häufig zweifelhafte Entscheidungen treffen, wen sie sperren und wen nicht.

Trotzdem finde ich, dass es sich lohnt, trotzdem mit Twitter zu beschäftigen. Daher schauen wir uns im Februar mal diesen Kanal ein wenig genauer an.

Was genau ist Twitter eigentlich?

Twitter wird als sogenanntes Mikroblogging beschrieben. Das bedeutet, Du bloggst einen kurzen Beitrag und entlässt diesen in die Welt. Und alle, die diesen Beitrag lesen, können darauf antworten.

Ein Vorteil ist, dass alles schnell geht. Du rufst Twitter auf und schon kann es losgehen. Schreiben, was Du möchtest, einen Hashtag setzen, vielleicht einen Link, Leute darüber anschreiben geht auch und schon geht die Nachricht los.

Mit der Nachricht kannst Du nicht nur die erreichen, die Dir folgen. Sondern alle, die Deinen Kanal durchsuchen. Und diese können mit Dir interagieren, solange Dein Konto offen ist. Sie müssen Dir also nicht folgen.

Der große Nachteil dürfte wohl der sein, dass Deine Nachricht schneller verschwindet, als Du sie geschrieben hast. Bei circa 145 Millionen täglichen Nutzer:innen ist es schwer die entsprechende Aufmerksamkeit zu generieren.

Eine eigene Sprache

Wie viele Sachen, gibt es bei Twitter einige Wörter, die man durchaus kennen sollte. Daher führe ich hier die bekanntesten auf, damit Du verstehst, was ich im Folgenden schreibe.

Tweet

Wenn Du eine Nachricht in die Welt entlässt, dann handelt es sich dabei um einen Tweet. Im Folgenden ein Beispiel:

Ein Tweet kann maximal 280 Zeichen lang sein. Und in diesem Tweet kannst Du alles einfügen, was möglich ist. Deine Nachricht mit einem Hashtag, einem Link oder einem Tag. Sollte die Nachricht länger als 280 Zeichen sein, dann kannst Du diesen nicht abschicken. Das bedeutet, dass Du Deinen Tweet so lange bearbeiten musst, bis Du auf 280 Zeichen gekommen bist.

Retweet

Wenn Dir ein Tweet gefallen hat, dann kannst Du ihn aus Deinem Timeline quasi nehmen und ihn mit denen teilen, die Dir folgen.

Früher musstest Du Dir Deine 140 Zeichen (so fing Twitter mal an) mit dem Retweet teilen. Jetzt ist es nicht mehr so.

Ruf mal diesen Tweet auf. Dann siehst Du, dass ich den Originaltweet von @JudithCVogt retweetet habe. Dazu hab ich dann meinen Beitrag geschrieben. Damit kannst Du nicht mehr den Originaltweet verändern. Zudem frisst der Retweet nicht mehr Deine Zeichen.

Damit kannst Du Werbung für andere machen, indem Du sie retweetest (das ist die Aktion beim Retweet). Gleichzeitig kannst Du auch zeigen, wen Du kritisierst und warum.

Thread

Ein Thread ist, wenn Du mehrere Tweets aneinander reihst. Das kann wichtig sein, wenn Du etwas Wichtiges schreiben möchtest, aber das nicht in 280 Zeichen unterbringen kannst.

Der Vorgang ist einfach: Du schreibst den ersten Tweet und schickst diesen ab. Wenn er erscheint, antwortest Du auf diesen Tweet und schickst den ab. Beim ersten Tweet siehst Du (und alle anderen) dann, dass da noch mehr Beiträge kommen.

Der dritte Beitrag sollte dann auf dem zweiten Tweet folgen, nicht auf den ersten. So können alle Deinen Thread nach und nach durchlesen, ohne hin und her springen zu müssen.

Zwischenzeitlich hat sich ein Trend entwickelt. Und zwar wird jeder Tweet in der Reihenfolge durchnummeriert. Also der erste Tweet bekommt eine 1. Wenn weitere Beiträge folgen und Du weißt genau, dass es am Ende zwölf sind, dann schreibe 1/12. Wenn Du noch nicht weißt, wie viele Tweets es am Ende werden, dann kannst Du auch 1* schreiben. Beim letzten Tweet würde ich dann schreiben 6/6. Dann wissen die Meisten, dass Du mit Deinem Thread fertig bist.

Hashtag

Mit Hilfe eines Hashtags kannst Du Deine Tweets quasi organisieren. Du zeigst, in welche Richtung es mit Deinem Tweet gehen soll.

Ein Beispiel wäre #Autor_innenleben. Damit sehen die Leute, in welche Richtung Dein Tweet geht. Und wenn man diesen Hashtag anklickt (er benimmt sich wie eine Art Link), ruft Twitter für Dich alle Tweets mit diesem Hashtag auf. Daher Vorsicht bei Rechtschreibfehlern.

Mit den Hashtags hast Du die Chance, dass Leute mit einem ähnlichen Geschmack oder ähnlichen Gedanken Dir folgen können. Bedingung ist natürlich, dass sie dem Hashtag aufrufen. Aber darüber hast Du größere Chancen.

Follow

Follow bedeutet, dass Du einen anderen Account folgt. Die Tweets dieses Accounts tauchen dann automatisch in Deiner Timeline auf. Zumindest in der Theorie sollte Dir kein Tweet mehr entkommen. In der Praxis sieht das natürlich anders aus. Je mehr Du folgst, desto eher verschwinden auch die Tweets, wenn Du nicht Online bist.

Wichtig zu wissen ist, dass die Leute Dir nicht automatisch folgen müssen. Häufig kann das passieren, aber es ist kein Muss. Mein Tipp ist, dass Du mit den Leuten interagierst. Höflich, respektvoll und interessant. Dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass diese Leute Dir zurückfolgen.

Follower

Das sind die Accounts, die Dir am Ende folgen. Je mehr Du Interessantes tweetest, desto eher werden die Leute Dir folgen. Am Ende kann es passieren, dass Dir mehr Leute folgen, als Du. Außer Du folgst allen zurück, die Dir folgen.

Häufig sehen es viele als negativ an, wenn Du mehr Accounts folgst, als Dir folgen. Aber mach Dir keine Gedanken darum. Gerade am Anfang kann das völlig normal sein. Und wenn es dauerhaft ist, kannst Du Dir überlegen, das zu ändern. Oder es ist Dir egal, solange Du Dich damit wohl fühlst.

Dir wird irgendwann sicherlich auffallen, dass Deine Followerzahl steigt, nur um dann wieder zu sinken. Es gibt Leute, die nur deswegen Accounts folgen, damit diese Zurückfolgen. Solche Accounts haben letztendlich kein wirkliches Interesse an Deinen Tweets. Daher empfehle ich ganz klar, schau Dir die Accounts an. Wenn sie Dir zusagen, kannst Du denen folgen. Wenn nicht, dann lass es ruhig. Die Leute verschwinden schon wieder.

Muten

Muten bedeutet, dass Du die Tweets von anderen Leuten nicht siehst. Aber wenn Du einen Beitrag aufrufst, siehst Du, dass jemand unbekanntes geantwortet hat. Theoretisch kannst Du das muten aufheben und die Tweets der Person sehen.

Das muten kann besonders dann interessant sein, wenn jemand penetrant ist. Also immer wieder Dich mit Werbung belästigt oder Antworten schreibt, wo Du Dich fragst, was das mit Deinem Tweet zu tun hat.

Wichtig zu wissen ist, dass die Person, die gemutet wurde, gar nicht mitbekommt, dass Du deren Tweets nicht mehr liest. Sie oder er wird sich nur wundern, warum Du nicht antwortest. Aber das bekommst Du ja dann auch nicht mehr mit.

Blocken

Es gibt Leute, mit denen will man einfach keinen Kontakt haben. Und gelegentlich ist das muten nicht mehr hilfreich. Dann greifst Du zum härtesten Mittel. Du blockst die Leute, sodass sie Dir nie wieder eine Nachricht schreiben oder auf Deinen Kanal zugreifen können. Das bedeutet aber auch, dass Du das ebenfalls nicht kannst.

Im Gegensatz zum muten, sehen die Leute, dass sie geblockt wurden, wenn sie Dein Profil aufrufen. Damit ist das kein Geheimnis mehr. Und leider gibt es Kreise, die sich sogar damit brüsten, wenn sie geblockt wurden.

Hier zwei Empfehlungen rund um das Blocken:

  1. Wenn Du jemanden blocken willst, dann tue es. Keine Hemmungen, keine Schuldgefühle. Es ist Deine Zeit und es geht um Dein Wohlbefinden. Wenn Dir jemand nicht gut tut, blocke den Account. Du hast jedes Recht dazu.
  2. Erkläre und entschuldige Dich nicht dafür. Du hast jemanden geblockt, der oder die bei allen anderen beliebt ist? Dann ist es eben so. Mit Sicherheit hattest Du gute Gründe dafür. Damit müssen die anderen eben leben.
    Übrigens, auch ein Block kann gegebenenfalls aufgehoben werden.

Die ersten Schritte auf Twitter

Wie Du Twitter genau nutzen kannst, dazu gibt es noch einen eigenen Beitrag. Daher hier nur ein paar grobe Schritte.

Der erste Schritt ist natürlich, Du musst Dich registrieren. Wenn Du dort einfach nur ab und an Tweets lesen möchtest, ist das nicht notwendig. Willst Du aber richtig mitmischen, dann benötigst Du natürlich einen eigenen Account.

Neben einigen Standarddaten, wie Deine E-Mailadresse, musst Du noch einen Namen und einen Tagnamen eingeben. Willst Du unter einem Autor:innennamen bekannt werden, empfehle ich Dir, diesen zu wählen. Schau aber genau hin, ob dieser nicht schon vergeben ist.

Während der Tagname durchaus eindeutiger sein kann, kannst Du den Sichtnamen kreativ wählen. So kann dort auch stehen, wo Du als Nächstes auftauchen wirst. Also auf einer Buchmesse oder einer Convention.

Der zweite Schritt ist die Wahl eines guten Avaters und eines Banners. Es gibt viele Hinweise und Empfehlungen, denen Du, nach der Meinung anderer, nachkommen solltest. Tatsächlich ist es aber so, dass viele Leute quasi blind werden, wenn Du Dein Avaters änderst. Sie lesen nicht Deinen Namen, sondern sehen Dein Bild. Daher wäre es gut, wenn Du so wenig wie nur möglich Dein Avater änderst.

Der zweite Schritt ist den ersten Accounts folgen. Da ich jetzt seit über zehn Jahren bei Twitter bin, weiß ich nicht so genau, wie das heute ist. Von einigen habe ich schon gehört, dass Du zwangsweise anderen Accounts folgen musst. Ob das stimmt, ich bin mir da nicht sicher. Auch wenn, das ist kein Problem.

Eines ist sicher, Du kannst den Accounts genauso schnell entfolgen, wie Du ihnen gefolgt bist. Von daher kannst Du das mitmachen.

Und dann schickst Du einfach den ersten Tweet in die Welt. Der Klassiker dürfte wohl sicherlich “Hello World” sein. Warum nicht, schreib ihn und zeig allen, dass Du da bist.

Zeig allen, die Du kennst, dass Du Twitter hast, und verbinde Dich mit ihnen. Damit dürfest Du auch die ersten Follower haben. Was dann kommt, erfährst Du in den kommenden Wochen.

Abschlussgedanken

Twitter kann viele Möglichkeiten bieten. Aber es hat auch Schwächen. Von daher kann ich Dir nur empfehlen, Dich damit ein wenig zu beschäftigen. Wenn es etwas für Dich ist, dann bleib dabei. Wenn nicht, dann kannst Du Deinen Account auch wieder löschen.

Für den Februar sind folgende Beiträge geplant:

Dann wünsche ich Dir viel Spaß auf Twitter.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele (@fr_schreibseele)

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