[ Newsletter] Werbung in Deinem Newsletter

Hei, hallo und herzlich willkommen,

sobald Du Deinen ersten Roman veröffentlicht hast, willst Du natürlich in Deinem Newsletter darüber berichten. Warum sonst solltest Du diesen anbieten?

Kurze Vorgedanken

Wenn Du innerhalb Deines Newsletters Werbung machst, so hab ich erfahren, musst Du auch einige Dinge beachten. Einige Hinweise wirst Du sicherlich schon kennen und vermutlich auch selbst schon anwenden. Andere vielleicht weniger.

Schauen wir uns das Thema aus der Sicht einer Person an, die nicht zu einem rechtsberatendenden Beruf gehört (also mir). Damit will ich sagen, dass ich keine Anwältin bin oder sonst wie befugt bin, eine rechtliche Beratung zu geben. Frage IMMER eine Anwältin oder einen Anwalt, wenn Du etwas zum Thema wissen möchtest. Hier biete ich Dir nur Grundlagenwissen an. Nicht mehr.

Gesetzte Links zu Büchern sind keine Affiliate-Links.

Was ist genau Werbung?

Vielleicht lachst Du darüber, weil Du Dir denkst, dass wir alle irgendeine Definition davon kennen. Lass uns trotzdem darüber kurz reden.

Im Grunde genommen handelt es sich dabei – sehr grob beschrieben – um eine Anpreisung eines Artikels oder einer Dienstleistung. Gelegentlich kann beides auch kombiniert werden. Werbung kann als Printversion erscheinen (zum Beispiel als Plakat), visuell (Werbespot im TV als Beispiel) oder mit Ton (ein Werbespot im Radio).

Dabei geht es darum, innerhalb von wenig Platz auf einem Plakat oder wenigen Sekunden im Spot eine Botschaft zu übermitteln. Dabei sind Bilder und Worte enorm wichtig.

Trotzdem muss man sich an gewisse Spielregeln halten, wenn man die Werbung schaltet. Zum Beispiel darf man ein anderes Produkt nicht schlechter darstellen (Mein Produkt ist besser als YZ). Oder Unwahrheiten behaupten (mit diesem Produkt wirst Du schön und reich). Und natürlich andere beleidigen (XYZ weigert sich das Produkt zu kaufen, und ist damit bescheuert).

Was leider immer noch zu einem pseudoguten Ton gehört ist leider rassistische und*oder sexistische Werbung. Tatsächlich gibt es Unternehmen, die bewusst diese Elemente nutzen, um zu provozieren. In meinen Augen geht das überhaupt nicht. Daher meine klare Empfehlung: Lass das!

Werbung in Deinem Newsletter

Was hat das nun mit Deinem Newsletter zu tun?

Natürlich sollst Du in Deinem Newsletter für Dein Buch werben. Dafür ist es am Ende da. Du bietest (hoffentlich) guten Content zwischen den Veröffentlichungen von zwei Büchern an. Dann darfst Du Dir auch mal gönnen, in einem Newsletter ausführlich über Dein neuestes Werk zu schreiben.

Aber theoretisch kannst Du auch für andere Werke oder auch Produkte bzw. Dienstleistungen Werbung machen. Das ist Dein gutes Recht. Vor allem, wenn Du dahinter stehst.

Solltest Du Werbung präsentieren?

Das ist natürlich eine Gewissensfrage. Möchtest Du überhaupt Werbung schalten? Oder bist Du eher dagegen? Darüber kannst Du Dir jederzeit Gedanken machen und die Ergebnisse Deiner Überlegungen auch ändern.

Wichtig ist aber, dass Du für Dich eine Haltung hast, mit der Du Dich auch wohlfühlst. Wenn Du zum Beispiel überhaupt keine Werbung aufnehmen möchtest, solltest Du Dich auch niemals dazu überreden lassen, es doch aufzunehmen.

Zudem solltest Du in Deine Überlegungen einschließen, wofür Du und Dein Newsletter stehen wollt. Also für welches Thema. Passt dann da Werbung hinein? Oder eher weniger?

Wie viel Werbung passt so?

Frag Dich selbst, wie viel Werbung Du in einem anderen Newsletter sehen willst. Sehr wahrscheinlich dürfte es nicht viel sein. Von daher kannst Du das dann als Maßstab sein.

Auf alle Fälle empfehle ich, nicht zu viel zu machen. Außer Du willst direkt regelmäßig einen Werbenewsletter versenden. Dann solltest Du dies auch entsprechend kommunizieren.

Welche Art von Werbung füge ich so ein?

Idealerweise solche, die zu Deinem Hauptthema passt. Wenn Du einen Büchernewsletter veröffentlichst, dürften Bohrmaschinen weniger passen. Außer in Deinen Büchern geht es um dieses Thema.

Also thematisch passende Werbung ist natürlich die beste Werbung. Sicherlich hast Du schon einige Gedanken dazu, wenn Du Dich für dieses Thema entscheidest.

Achtung! Recht!

Wie oben schon geschrieben, ich habe keinen rechtsberatenden Beruf. Daher sind folgende Punkte keine Rechtsberatung oder sonstige Empfehlung. Nutze sie als Grundlage für ein Gespräch bei einer Anwältin oder einem Anwalt oder wen auch immer.

Affiliate-Links

Affiliate-Links sind Links, die zu einem Partnerprogramm führt. Das bieten viele Online-Shops an. Du registriert Dich bei diesem Programm und generierst dann meistens über einen Tool einen Link zu einem Produkt. Wenn Deine Liste dann auf diesen Link klickt, registriert das Programm dies und bei einem Kauf kriegst Du einem bestimmten Prozentsatz.

Für die, die den Link als Kaufende nutzen, entsteht kein Nachteil. Der Preis bleibt gleich. Nur, dass Du einen Gewinn bekommst. Wobei, Nachteil. Eventuell werden hier Daten gesammelt. Zumindest könnte ich es mir vorstellen.

Wichtig ist aber, dass Du schreibst, dass es sich bei den gesetzten Links um Affiliate-Links handelt. Denn damit verdienst Du Geld. Solltest Du das nicht machen, könnte es schlimmstenfalls eine Abmahnung geben. Daher empfehle ich Dir, auch zu schreiben, wenn Du zwar Links zu einem, sagen wir, Buch setzt, dies aber kein Affiliate-Link ist.

Das Wort “Werbung”

Sobald Du mit einem Produkt Geld verdienen willst (dazu gehört auch, wenn Du Deine Liste bittest, Dein Buch zu kaufen), ist Dein Newsletter ein Werbenewsletter. So schnell kann es gehen.

In einem Buch, zum Thema E-Mail-Marketing las ich, dass in solchen Fällen das Wort “Werbung” in die Betreffzeile gehört. Und zwar am Anfang der Zeile, so dass ich es sofort erkennen kann. Eben nicht am Ende. Der Hintergrund ist der, dass man das Wort und damit den Hintergrund der E-Mail sofort erkennen kann.

Gerade bei langen Betreffzeilen würde das Wort “Werbung” nach hinten rutschen und wäre fast unlesbar. Man käme der Verpflichtung zur Information nach. Aber wer würde das sehen? Vermutlich wenige.

Damit Deine Lesenden wissen, worauf sie sich bei Deinem Newsletter einlassen, gehört eben die richtige Bezeichnung dazu. Zusätzlich würde ich empfehlen, in einem kurzen Vorwort noch zu erwähnen, dass der nachfolgende Text eben Werbung und Affiliate-Links und derartiges enthält.

Mach es Deinen Lesenden so leicht wie nur möglich an alle Informationen zu kommen, die sie benötigen. Damit fährst Du am besten. Sie werden informiert und Du musst Dir keine Sorgen wegen irgendwelchen Rechtsbrüche machen.

Abschlussgedanken

Werbung ist durchaus in Ordnung. Gerade, wenn Du die Bücher von Kolleg*innen bewerben möchtest. Damit vernetzt Du Dich und die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass sie es auch für Dich tun.

Zudem bin ich eine Anhängerin davon, andere zu unterstützen, wenn ich sie oder ihre Werke mag. Auch ohne Gegenleistung.

Wichtig ist aber, dass Du Deine Rechten und Pflichten kennst. Dann kannst Du ohne Sorgen Deinen nächsten Newsletter versenden. Auch wenn ich bei Autor*innen bisher eher wenig bis gar keine Werbung in den E-Mails gesehen habe. Vielleicht ist hier eine Marketinglücke?

Egal wie Du es handhaben möchtest. Dabei wünsche ich Dir viel Spaß und Erfolg.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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Inhalte eines Printbuches bzw. E-Books

Hei, hallo und herzlich willkommen,

der Aufbau eines Printbuches kann sich von dem Aufbau eines E-Books unterscheiden. Daher möchte ich mir heute einige Gedanken machen, wie ich ein Buch entsprechend aufbauen würde. Und auch, warum.

Kurze Vorgedanken

Gerade lese ich mich durch meine Bibliothek sowohl im Printbereich, als auch auf meinem Reader. Und mir fällt dabei immer wieder auf, wie unterschiedlich gerade die E-Books aufgebaut sind.

Dadurch hab ich mir Gedanken gemacht, wie ich mein eigenes E-Book und teilweise auch mein Printbuch aufbauen würde. Dabei schreibe ich nicht vom Buchsatz oder Ähnliches. Das ist ein eigenes Thema für sich. Sondern davon, in welcher Reihenfolge ich was einfüge würde.

Kurze Vorgedanken

Dieser Beitrag richtet sich schon eher an die, welche Selfpublishing betreiben. Denn sie haben die meisten Freiheiten, was die Gestaltung ihres Buches betrifft.

Wenn Du aber etwas in Deinem Verlagsbuch einfügen möchtest, rede mit Deinem Verlag. Vielleicht finden sie Deine Idee so gut, dass sie es zukünftig immer übernehmen möchten. Es kann immer sein, dass sie bisher nicht daran gedacht haben. Auf einen Versuch kann es hier ankommen.

Vor der eigentlichen Geschichte

Damit meine ich den Teil, der kommt, bevor wir den Roman lesen können. Meistens überblättern wir dies in einem Printbuch, weil wir dorthin immer wieder zurückkehren können. Bei einem E-Book finde ich es selbst eher schwieriger.

Gerade bei älteren Modellen (mein Reader ist gut zehn Jahre alt, daher kann ich nicht sagen, wie es bei den Neueren aussieht) muss ich immer mit einem Button jede Seite umblättern. Daher finde ich es eher anstrengend, wieder nach vorne zu klicken, um zu sehen, was dort los ist.

Daher würde ich für meine Geschichte einige wichtige Punkte vor dem Roman einfügen. Damit solche Leute wie ich alles präsent haben, was wichtig ist. Und mich dann auf die Geschichte einlassen.

Das Cover

Ganz am Anfang gehört immer das Cover. Bei einem Printbuch ist es klar. Ohne ein Cover wird es schwerlich gedruckt. Aber auch in E-Büchern gehört, meiner Meinung nach, ganz vorne das Cover.

Gerade bei E-Büchern kann das notwendig sein. Auf meinem Reader befinden sich (Stand August 2019) über 100 Romane, Kurzgeschichten, Sachbücher und so weiter. Einige davon warten schon seit einigen Jahren darauf, von mir gelesen zu werden.

Wenn ich dann durch die Seiten klicke, um das nächste Buch zu lesen, kann ich nicht immer mit allen Titeln etwas anfangen. Daher rufe ich meistens das Buch auf und schaue mir das Cover an. Häufig fällt mir dann wieder ein, wobei es sich hierbei handelt.

Meistens trifft das aber auf wirklich individuelle Covers zu. Diese vielen nichtssagenden Covern, deren Stockbilder man zu oft genutzt haben, sagen mir dann weiter nichts. Und schlimmstenfalls lösche ich sie dann irgendwann, weil es mich nicht mehr anzieht. Und ich mich nicht mehr erinnere, warum ich das mal gekauft habe.

Mein Tipp:

Auf der ersten Position sollte daher immer Dein Cover sein. Nicht umsonst hast Du es Dir ja erstellen lassen und dafür einige Euros ausgegeben. Und im Idealfall ist es so individuell, dass sich Deine Lesenden immer daran erinnern, was sich hinter dem Cover für eine Geschichte versteckt.

Juristische Eckdaten

Wie immer gilt, ich übe keinen rechtsberatenden Beruf aus. Daher ist alles, was ich im folgenden Abschnitt erwähne, aus einer Laiensicht geschrieben. Solltest Du Fragen haben oder unsicher sein, dann wende Dich an die rechtsberatenden Leute (also zum Beispiel Anwält*innen). Ich übernehme keine Verantwortung für mögliche juristische Konsequenzen.

Kommt das Impressum nun vorne hin oder darf es doch ans Ende des Buches? Darüber scheiden sich tatsächlich die Geister. Aber nicht, dass da ein Impressum reingehört.

Am Anfang würde ich alle wichtigen Eckdaten erwähnen. Wer hat das Cover erstellt. Frag Dein*e Designer*in, welche Daten aufgenommen werden sollen. Damit bist Du auf der sicheren Seite.

Dann, wer hat das Lektorat und*oder Korrektorat gemacht. Hier würde ich neben den Namen auch die Internetseite aufführen. Wenn sie gute Arbeit geleistet haben, dann kann man auch gerne Werbung für sie machen.

Dann auch, wer der Distributor ist. Häufig bekommst Du Hilfestellungen, um diese Seite zu erstellen. Aber ich empfehle Dir, Dich entsprechend darüber zu informieren. Dann kannst Du überprüfen, ob die Daten so richtig sind oder da noch etwas fehlt.

Mein Tipp:

Informiere Dich gut, was alles an juristischen Sachen in Deine Bücher gehören. Und füge sie alle ein. Denn gerade im Bereich Recht kennen viele keinen Spaß.

Personenhinweis und Urheberrecht

Sicherlich kennst Du diese Sätze, die Figuren haben nichts mit realen Personen zu tun und so weiter. Bisher hab ich mich noch nicht damit beschäftigt, inwiefern es juristisch sicher ist, diesen Teil zu verwenden. Aber ganz unter uns, ich würde so etwas trotzdem verwenden.

Bei Sachbüchern käme noch hinzu, dass man alle Ratschläge und was auch immer Du in dem Buch aufgeführt hast, zwar sorgfältig geprüft hast, aber keine Garantie und so weiter übernehmen kannst. Und natürlich, dass Du kein Heilversprechen geben kannst, wenn Du etwas zum Thema geschrieben hast.

Und zu guter Letzt, dass das Urheberrecht bei Dir liegt und Du daher untersagst, dass Kopien erstellt werden. Sicher ist halt sicher.

Mein Tipp:

Auch hier gilt, gut informieren und alles einfügen, was auf Dich zutrifft. Lass Dich ruhig von anderen Büchern inspirieren. Und solange es lesbar ist, kannst Du gegebenenfalls auch eine kleinere Schriftgröße wählen, damit es nicht zu lang wird.

Klappentext

Das ist tatsächlich eher für Dein E-Buch geeignet. Oben erwähnte ich schon, dass es passieren kann, dass sich Deine Lesenden nicht unbedingt erinnern müssen, warum sie das Buch gekauft haben. Vielleicht sogar vor Jahren schon.

Bei einem Printbuch müssen sie es nur umdrehen und lesen den Klappentext. Häufig erinnern sie sich dann daran. Bei einem E-Book würde ich am Anfang noch einmal den Klappentext einfügen.

Wenn sie es überblättern, dann ist es ihre Entscheidung. Aber Du gibst ihnen die Möglichkeit, dass sie es lesen können. Und dann entscheiden, ob sie es jetzt lesen oder später. Oder auch gar nicht.

Jedoch ermögliche ich es so, dass die Leute die Chance haben, sich noch einmal den Klappentext durchzulesen. Und dann zu entscheiden, dass sie das Buch lesen.

Mein Tipp:

Hast Du Dir einmal die Arbeit gemacht, einen Klappentext zu erarbeiten, dann kannst Du ihn ruhig öfters verwenden. Gerade bei E-Books lohnt es sich durchaus, diesen am Anfang noch einmal einzufügen.

Inhaltsverzeichnis

Gerade bei Sachbüchern kann ich nur empfehlen, am Anfang das Inhaltsverzeichnis einzufügen. Denn hier ist es wichtig zu zeigen, dass Dein Buch die Lösung für das Problem Deiner Lesenden bietet. Wenn sie keinen Blick hineinwerfen können, dann können sie das nicht herausfinden.

Aber solche Lesende wie ich, mögen es, wenn am Anfang angezeigt wird, wie viele Kapitel die Geschichte hat. Denn ich teile mir gerne den Roman in täglich zu lesende Kapitel ein. Das ist eine Marotte von mir, die ich seit Jahren pflege. Und damit komme ich gut voran. Daher mag ich es sehr, wenn am Anfang das Inhaltsverzeichnis zu finden ist.

Mein Tipp:

Für einige sind Inhaltsverzeichnisse nichtssagend. Andere hingegen möchten diese haben. Da diese nicht viel Platz fressen und mit dem richtigen Programm automatisch erstellt werden können, ich würde sie aufnehmen.

Triggerwarnungen

Bevor der Roman beginnt, würde ich selbst meine Triggerwarnungen setzen. Denn selbst halte ich dieses Thema für enorm wichtig. Und daher kurz vor der Geschichte, damit ich quasi die Lesenden zwinge, sich das noch einmal anzusehen.

Ob sie es lesen oder sich daran halten, das kann ich nicht beeinflussen. Aber ich möchte mein Bestmögliches tun, damit sie die Chance haben, sich zu informieren. Und damit ihre persönliche Entscheidung zu treffen, wie sie mit dem Buch umgehen möchten.

Mein Tipp:

Über das Thema “Trigger” und “Triggerwarnungen” wird gerade sehr heftig diskutiert. Für mich ist es kein Thema die zu verwenden, ich werde es einfach tun. Hoffentlich Du auch.

Katania de Groot führt in ihrem Beitrag auf, wie man die Triggerwarnung mit dem Inhaltsverzeichnis verknüpfen kann. Das bedeutet, dass sie bei Kapitel 1 schreiben, was für mögliche Trigger dort warten könnten. Vielleicht eine Idee für Dich?

Die Widmung

Keine Pflicht, aber für viele gehört es doch dazu. Eine Widmung gehört für mich definitiv am Anfang. Damit alle es sehen können.

Da Widmungen nicht sehr lang sind, kannst Du es am Anfang setzen. Und sicherlich wird es die Person, der Du das Buch widmest, sich sehr darüber freuen.

Mein Tipp:

Häufig sind Widmungen zentriert und kursiv eingefügt. Vielleicht magst Du Dir ja Gedanken machen, diese optisch hübscher zu gestalten?

Sonstiges?

Wie oben erwähnt, finde ich es selbst eher schwierig in einem E-Buch hin- und herzuspringen. Daher kann es durchaus angenehmer sein, wenn zum Beispiel ein Glossar am Anfang eingefügt wird, um ein Beispiel zu nennen.

Wenn es nicht zu lang ist, dann kannst Du solche Elemente noch vorne einfügen. Nur irgendwann muss das ganze am Anfang auch ein Ende finden. Nicht, dass ich mich als Lesende erst einmal durch 15 Prozent klicken muss, nur um irgendwann mal zum Roman zu kommen.

Mein Tipp:

Überlege Dir genau, was Du noch am Anfang anfügen möchtest und was ruhig am Ende eingefügt werden kann.

Nach der eigentlichen Geschichte

Der Roman ist vorbei und hoffentlich fühlen sich Deine Lesende so wohl, dass sie nun total gerne eine Rezension schreiben. Das wünsche ich Dir auf alle Fälle.

Viele fügen am Ende des Buches noch einige Dinge an. Was es ist, das liegt an Dir.

Rezensionsbitte

Ehrlich gesagt, ich bin mir noch nicht sicher, ob ich selbst solch eine Bitte einfügen soll. Also, wenn den Lesenden das Buch gefallen hat, dass sie bitte eine Rezension schreiben soll. Zum einen stellt sich mir die Frage, warum sie nicht eine Rezension schreiben sollen, wenn es ihnen nicht gefallen hat.

Zudem bin ich ziemlich schlecht darin, andere um solche Dinge zu bitten. Das liegt an meiner Persönlichkeit.

Mein Tipp:

Wenn Du das kannst, also um Rezensionen zu bitten, dann würde ich empfehlen, es neutral zu formulieren. Also nicht nur beim Gefallen, sondern dass sie überhaupt eine Rezension schreiben. Und ich würde es kurz halten.

Dankesseite

Eine Geschichte schreibt man sehr selten völlig alleine. Daher ist es schön, wenn man sich bei den entsprechenden Personen bedankt. Das kann gerne am Ende geschehen, weil sich nicht wirklich alle für diese Seite(n) interessieren. Häufig werden sie überflogen oder richtig überblättert.

Andere Personen lesen sie schon gerne. Daher würde ich mir durchaus hier Mühe geben und eine anlegen. Gerade für die Leute, die Dir geholfen haben.

Mein Tipp:

Leg ruhig eine Dankesseite ein. Lass Dir etwas Kreatives einfallen, damit diese Seite damit aufgewertet wird.

Mit Dir in Kontakt treten

Sei es, dass Du hier Deine Online-Präsenzen aufführst oder man mit Dir postalisch in Kontakt treten kann, ich würde alles aufführen, was Dir lieb ist.

Auf diese Weise kannst Du auf natürlichen Weg Deine Followerzahlen erhöhen. Und das häufig ganz nebenbei.

Mein Tipp:

Häufig werden Links abgekürzt. In diesen Fällen kann man auf diese klicken und die Seite wird automatisch aufgerufen. Doch denk daran, dass noch alte Geräte (wie meines) im Umlauf sind. Wenn Du also kein Linkungetüm hast, dann würde ich die Links komplett setzen.

Dein Newsletter

Immer häufiger sehe ich, gerade in englischsprachigen Büchern, dass Links zum Newsletter gesetzt werden. Das ist völlig in Ordnung. Das kannst Du auch gerne machen.

Setze aber nur dann einen Link, wenn Du dauerhaft vorhast Deinen Newsletter zu versenden. Es gibt nichts frustrierender, als wenn man einen Link aufruft und der ist tot.

Zudem würde ich nicht mehr mit einem sogenannten Freebie werben. Nach der DSGVO könnte das eine unschöne Sache werden. Aber dazu gesondert mehr.

Mein Tipp:

Wenn Du Werbung für Deinen Newsletter machen möchtest, kannst Du das im Rahmen Deiner Online-Präsenzen machen. Selbst würde ich das ein wenig gesondert machen, um auch zu sagen, warum die Leute meinen Newsletter empfangen sollen.

Leseproben

Wenn Du eine Reihe schreibst, kann es eine Überlegung Wert sein, vom nächsten Buch eine Leseprobe einzufügen. Oder von einem anderen Buch, das in diesem Genre geschrieben ist (besonders dann gut, wenn Du in mehreren schreibst). Oder ganz allgemein, von Deinem nächsten Roman.

Ehrlich gesagt, ich selbst lese nie Leseproben. Irgendwie finde ich sie nicht ansprechend. Wenn mir ein Roman gefallen hat, dann möchte ich auf alle Fälle den nächsten lesen. Da muss ich nicht erst heiß gemacht werden. Und wenn mir der Roman nicht gefallen hat, dann bringt es auch nichts mehr. Der nächste Roman ist für mich persönlich tabu.

Mein Tipp:

Du musst für Dich klären, ob Du eine Leseprobe einfügen möchtest oder nicht. Auf alle Fälle sollte dann das Buch natürlich auch erscheinen. Tatsächlich hab ich eine Geschichte gelesen, die eine Leseprobe vom nächsten Band enthielt. Nur ist bis heute dieser nicht erschienen. Und ich hab die Geschichte 2016 (!) gekauft.

Denk auch daran, wie es Deine Lesenden gerne haben könnte. Auf alle Fälle würde ich es nur nicht übertreiben. Denn eine Geschichte, die ich mal gelesen hatte, enthielt mehr Leseproben als Roman. Fand ich nicht überzeugend.

Bücherwerbung

Na klar, was gehört in ein Buch? Werbung für weitere Bücher aus der eigenen Feder. Bei einer Reihe würde ich nur auf das nächste Band aufmerksam machen. Und dann auf weitere Bücher. Nur würde ich es nicht übertreiben.

Wenn mich ein*e Autor*in interessiert, dann suche ich nach ihr*ihm schon selbst. Die Bücherwerbung soll in erster Linie nur zeigen, dass da definitiv noch mehr zu finden ist. Und was Du empfiehlst als nächstes zu lesen.

Mein Tipp:

Wähle mit Bedacht aus, welche Bücher Du als Werbung noch hinzufügst. In einem E-Buch kannst Du viel mehr einfügen, als in einem Printbuch. Trotzdem würde ich es nicht übertreiben.

Wichtig ist auch, dass man alles lesen kann. Tatsächlich hab ich in einem Verlagsbuch Werbung für andere Bücher gehabt, die so klein waren, dass ich sie nicht lesen konnte.

Sonstiges

Am Ende kannst Du Dich eher austoben, als am Anfang. Gerade bei einem E-Book. Finde zumindest ich. Denn der Roman ist ausgelesen und ich kann entscheiden, ob ich noch weiterlesen möchte oder nicht.

Trotzdem würde ich es auch hier nicht übertreiben. Wenn ich am Ende so viel geboten bekomme, dass zwanzig Prozent ausmacht, kann das Gefühl entstehen, dass ich für mein Geld nichts bekommen habe. Das würde ich eher vermeiden.

Also dezent austoben.

Mein Tipp:

Es ist immer ein Abwägen zwischen Werbung, Informationen und es nicht zu übertreiben. Schau genau hin und frag auch andere, wie sie den Aufbau Deines Buches bzw. Deines E-Books halten. Und wenn kritische Anmerkungen kommen, höre genau zu.

Abschlussgedanken

Natürlich sind all diese Elemente kein Muss. Daher kann ich Dir nur empfehlen, schau Dir andere Bücher an, wie sie es gemacht haben und dann entscheide für Dich, was Du davon übernehmen möchtest.

Und nein, die Liste ist nicht abschließend, aber jetzt weißt Du, wo Du anfangen kannst.

Und dabei wünsche ich Dir viel Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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Wie kannst Du Trash-Marketing verhindern?

Hei, hallo und herzlich willkommen,

und ja, ich gestehe, manchmal sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Das bedeutet ganz klar, ich verrenne mich häufig selbst, wenn ich mich für etwas begeistern kann. Da könnte es auch passieren, dass ich einen Marketingshop leerkaufen würde, nur, um Marketing zu betreiben. Doch wie verhindern, wenn man Spaß dabei hat?

Kurze Vorgedanken

Zugegeben, es gehört zu meiner Persönlichkeit zu übertreiben. Leider bin ich so. Daher kann ich die Autor*innen verstehen, die sehr gerne, sehr viel verschenken. Es macht mir Spaß, anderen Leuten eine Freude zu bereiten.

Aber wie schon erwähnt, bringt es auf Dauer nicht viel. Wie können wir also verhindern, vor lauter Leidenschaft es zu übertreiben?

Willst Du alles? Dann ist es schon zu viel!

Kennst Du dieses Gefühl? Wenn Du Dir denkst, dass Du dieses kaufen könntest und jenes, dann vielleicht noch das und dann noch das andere. Kommt dieses Gefühl auf, ist es sehr wahrscheinlich, dass Du übertreibst.

Natürlich darfst Du Dich austoben und Dir vorstellen, wie es wäre, wenn Du das alles kaufst und verteilst. Irgendwie gehört das dazu, finde ich zumindest.

Aber seien wir ehrlich, brauchen Deine Fans das alles wirklich? Es geht hier erst einmal um Deine Fans, nicht um Dich. Wenn Du es haben möchtest, klar, es macht Spaß. Doch am Ende sollen es Deine Fans nicht nur bekommen, idealerweise sollen sie es auch nutzen, was auch immer Du verschenkst.

Wie geschrieben, in Deinem Kopf (und im Einkaufskorb) darfst Du Dich erst einmal austoben. Doch bevor Du Dich dranmachst alles zu individualisieren, um es tatsächlich zu kaufen, stoppe erst einmal. Dann lauf die eine oder andere Runde durch Deine Wohnung und überlege Dir genau, was Du jetzt machen möchtest.

Willst Du das wirklich alles? Wenn ja, dann kauf es (ich meine das wirklich so, denn ich denke mir, dass Du dann dafür gute Gründe hast). Wenn nein, überlege Dir genau, was von den ganzen Dingen Du tatsächlich verschenken möchtest.

Lieber weniger, dafür hochwertigere Geschenke

Erinnerst Du Dich noch an das Beispiel mit dem Kugelschreiber? Hier zur Sicherheit eine kurze Zusammenfassung:

Es gibt ja (grob geschrieben) zwei Arten von Kugelschreibern. Die einen, welche man nur einmal benutzen kann, weil man die Mienen nicht austauschen kann. Wenn die Miene leer ist, muss man sie entsorgen. Und eben die, bei denen man die Miene austauschen kann. Damit sind sie dauerhafter nutzbar.

Wenn Du also die Wahl zwischen diesen Einmalkugelschreiber und einem Mehrfachkugelschreiber hast, ist meine Empfehlung ganz klar, lieber etwas teurer, dafür länger nutzbar. Und zwar nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Erinnerung der Person. Denn sie wird aller Wahrscheinlichkeit öfters Deinen Kugelschreiber verwenden, wenn sie die Miene austauschen kann. Gerade dann, wenn sich dieser gut in der Hand anfühlt.

Am Ende kannst Du natürlich weniger kaufen, weil solche Artikel ein wenig teurer sind. Aber es geht am Ende darum, dass Du diese Mittel sinnvoll einsetzt. Wir möchten ja dauerhaft in Erinnerung bleiben und nicht nur kurzfristig.

Häufig gewinnt das Naheliegendste

Womit kannst Du Bücherfans eine kleine Freude machen? Häufig muss man keine riesigen Gedankensprünge machen. Lesezeichen oder Postkarten gehört irgendwie dazu. Das landet im nächsten Buch und die Meisten freuen sich (so wie ich).

Auf Messen oder Convention könnte sich noch ein Beutel gut machen. Natürlich mit Deinem Logo oder Deinem Buchcover drauf. Auch wenn am Ende andere Bücher in dem Beutel landen, so werden alle sehen, mit was für einen Beutel die Person herumläuft. Und die Wahrscheinlichkeit, dass die Beobachtenden sich mit Dir und Deinem Werk beschäftigen, kann steigen.

Überhaupt sind solche Dinge mit Deinen Sachen durchaus interessant. Weil viele sich eher Bilder auf Messen oder Convention ansehen, als das geschriebene Wort. Es geht schneller.

Deine eigene Marke

Gibt es etwas, was Dich besonders fasziniert? Oder worüber Du besonders viel weißt? Die Autorin Katherina Ushachov liebt zum Beispiel den Fächer. Warum das nicht irgendwie in den Kanälen immer wieder erwähnen und dann daraus ein Marketingprodukt machen?

Unter dem Hashtag #SchreibseelesTarotForWriters poste ich aktuell auf Twitter alles rund um das Tarot fürs Schreiben. Warum nicht am Ende selbst ein Tarotdeck veröffentlichen? Das wäre auch eine Möglichkeit.

Natürlich ist der Aufbau einer solchen Marke nicht von heute auf morgen getan. Aber wenn Du nicht heute damit anfängst, kannst Du es nicht morgen nutzen.

Frag Deine Fans

Letztendlich wissen Deine Fans am besten, was ihnen gefällt. Daher frag sie einfach. Natürlich wird es immer Leute geben, die etwas exotisches haben wollen. Aber das gehört zum Leben dazu.

Doch sehr wahrscheinlich kannst Du die Sache eingrenzen und am Ende auf eine Lösung kommen, die für alle passend ist. Daher kannst Du eine Umfrage erstellen (es gibt viele kostenfreie Tools im Internet) und damit herausfinden, was am Ende Deine Fans von Dir möchten. Und so kannst Du zielgerichtet ihnen etwas anbieten.

Aber klar, überraschen darfst Du sie immer noch am Ende. Daher ist es gut, ihnen zuzuhören. Was schreiben sie unter anderen Tweets oder Beiträgen, was teilen sie auf ihren Accounts und so weiter.

Einen Onlineshop aufmachen

Es gibt verschiedene Anbieter im Internet, die es Dir ermöglichen, Dein Logo oder Dein Cover (oder was auch immer) auf den unterschiedlichsten Produkten zu packen und zu verkaufen. Du musst das Bild nur in einer entsprechenden Qualität hochladen und schon kann es losgehen.

Diesbezüglich musst Du Dir keine Gedanken machen, was Deine Fans wollen. Denn der Shop bestimmt die Bestückung und sie können auswählen was und wie viel sie wollen.

Bisher kenne ich noch nicht viele Autor*innen, welche einen eigenen Onlineshop haben. Aber zumindest eine Überlegung ist es Wert.

Abschlussgedanken

Gerade bei der ersten Messe oder Convention kann es passieren, dass man die Fans vor lauter Freude und Begeisterung mit kleinen Dankeschöns überschütten möchte. Denn nichts anderes sind diese Marketinggeschenke häufig. Ein kleines Dankeschön, dass die Fans Dich als Autor*in besuchen, Deine Bücher gekauft haben und Dich unterstützen.

Trotz allem würde ich Dir empfehlen, es nicht zu übertreiben. Einerseits, um Deinen Geldbeutel zu schonen. Aber auch, um Dir für weitere Messen Luft zu lassen, damit Du sie mit neuen Dingen überraschen kannst.

Bei Deinen Überlegungen wünsche ich Dir viel Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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Messen und Co: Warum dorthin gehen?

Hei, hallo und herzlich willkommen,

das neue Jahr hat begonnen und damit für viele auch die Messeplanung. Auf welche Messe gehe ich und was nehme ich mit. Manchen stellt sich aber die Frage, warum soll ich denn überhaupt auf eine Messe oder eine Convention oder einem BarCamp gehen?

Daher hier meine Ansicht dazu.

Katrin Ils: Buchmessein im Vergleich

Warum sich überhaupt Gedanken machen?

Jetzt könntest Du sagen, hei, ich hab noch kein Buch veröffentlicht, ich muss mir darüber noch keine Gedanken machen. Oder, es ist mir alles zu aufwändig, um irgendwo hinzufahren, daher bleibe ich lieber zu Hause und schreib an meinem nächsten Roman. Es könnte auch sein, dass Du Dir sagst, dass das alles zu teuer oder zu anstrengend ist, daher tust Du Dir das alles an.

Das sind Aussagen, die auch auf mich durchaus zutreffen. Trotzdem findest Du mich immer wieder auf diverse Veranstaltungen. Dabei ist es mir zwischenzeitlich fast sogar egal, ob ich ein Buch veröffentlicht habe oder nicht.

Denn nicht auf allen Messen, Convention oder BarCamps (mit welcher Ausrichtung auch immer) wirst Du Werbung für Dich und Dein Werk machen. Bei manchen ist das klar, dass das geht. Bei anderen hingegen gehört es nicht zum guten Ton, wenn Du kein*e offizielle*r Teilnehmer*in bist und trotzdem die Veranstaltung für Dich nutzt.

Es ist daher gut, wenn Du Dir überlegst, warum Du auf diese Messen gehst und mit welcher Intention. Dabei ist es wichtig, dass Du recherchierst, was Du dort überhaupt machen darfst und was nicht.

Ist Werbung explizit erlaubt, dann kannst Du das machen. Wenn nicht, kannst Du die Messen auch auf andere Art und Weise nutzen. Daher hier ein paar Gedanken:

Vernetzung

Klar, Du könntest natürlich auch im Internet nach Autor*innen suchen, um Dich mit denen zu vernetzen. Und das klappt hervorragend. Auf diese Weise lernst Du Menschen kennen, die Du im realen Leben nie treffen würdest. Denn viele können es sich nicht leisten, zu einer Messe zu fahren, um dabei zu sein.

Wenn man sich aber persönlich trifft, merkt man häufig, wenn eine gewisse Energie zwischen den Personen herrscht. Also die gewisse Energie. Dann ist man eher geneigt, mit dieser bestimmten Person an einem Projekt zu arbeiten. Oder man lernt sich auch endlich persönlich kennen und neigt dann eher dazu, miteinander zu arbeiten.

Über den persönlichen Kontakt kann man vieles klären, was über das Internet nicht so leicht geht. Unter anderem auch deswegen, weil man das Gesicht oder auch die Stimme der anderen Person wahrnimmt. Natürlich kann man miteinander über diverse Onlinemöglichkeiten Kontakt aufnehmen. Aber das Persönliche ist eben was ganz anderes.

Menschen real treffen

Hierbei geht es nicht um die Vernetzung, sondern einfach um das Treffen. Häufig hab ich mit Menschen im Internet Kontakt, die ich real noch nie getroffen habe. Das finde ich persönlich doch sehr schade. Auch wenn das häufig an meiner introvertierten Art wohl liegen mag.

Wenn Du und jemand anderes auf die gleiche Messe geht, dann ist es möglich, dass ihr euch dort trefft. Einfach mal zum Kaffee trinken oder um einen kleinen Plausch zu halten. Manchmal lohnt es sich, zu zweit über eine Messe zu tingeln. Gerade dann, wenn die andere Person etwas extrovertierter ist als ich.

Diese schleppen mich dann häufig zu den tollsten Ständen oder Menschen, mit denen ich selbst sonst nie in Kontakt getreten wäre. Daher ist das schon eine gute Sache. Und zudem, man trifft auch mal auf völlig andere Menschen, als die, die man sonst im eigenen Umfeld hat.

Werbung

Selbst wenn Du nicht als offizielle Messeteilnehmende auftrittst, kannst Du indirekt Werbung für Dich machen. Sogar dann, wenn es Dir verboten ist. Wenn Du es schaffst, zu sagen, hei, ich schreibe und hab sogar was veröffentlicht, kann es sein, dass man fragt, wer bist denn Du eigentlich. Dann kannst Du eine Visitenkarte geben oder was auch immer Du dabei hast und schon kennt Dich eine Person mehr.

Ideal ist es natürlich dann noch, wenn die fragende Person noch einen Buchblog hat, könnte es sein, dass sie nach Dir recherchiert. Da könnte sich wieder eine Vernetzung anbahnen. Oder sie sucht nach Deinem Buch bzw. Deinen Büchern und sieht, dass sie ihr gefallen. Und damit könntest Du ein*e neue*n Leser*in haben.

Auf solchen Messen, Convention und Co. kann man, wenn man sehr dezent bleibt, tatsächlich auch Werbung für sich machen. Dabei betone ich, dass es durchaus dezent sein sollte. Gerade dann, wenn die offiziell auftretenden Autor*innen viel Geld bezahlen, um dort zu sein, sollte man sich eher zurückhalten. Alles andere ist schlicht unhöflich.

Seien wir mal ehrlich, warum solltest Du von den Strukturen einen Nutzen haben, wenn andere dafür bezahlen müssen. Würdest Du zu den zahlenden Autor*innen gehören, wärst Du sicherlich auch nicht glücklich darüber, wenn andere die Convention als Werbeplattform benutzen würden.

Vor der Messe

In der nächsten Woche werde ich noch einmal intensiver auf die Zeit vor der Messe eingehen, daher hier nur ein paar kurze Gedanken.

Auf vielen Kanälen im Social Media Bereich siehst Du Tage und auch Wochen vor einer Messe, wie sich die Leute darauf vorbereiten. Dabei ist es fast egal, was es für eine Messe ist. Man plant die Anreise, trifft sich mit anderen und stellt dabei die eigenen oder andere Bücher vor.

Das kann häufig die eigene Motivation unglaublich steigern. Zum Beispiel mit dem Ziel, selbst mit einem Buch auf solch einer Messe zu erscheinen. Dadurch entsteht dann die Energie, dass man mehr Schreiben möchte, und tut es dann auch.

Denn seien wir mal ehrlich. Es ist einfach ein geiles Gefühl, wenn man selbst auf solch eine Messe geht und die eigenen Bücher vorstellen kann. Oder auf eine Convention geht und einen Vortrag hält und nebenbei erwähnen kann, dass man den Inhalt des Vortrages im eigenen Roman angewandt hat.

Dabei ist es egal, wie oft man sich sagt, man schreibt nicht für den schnöden Mammon oder für den Ruhm. Viele von uns wollen aber zumindest wahrgenommen werden. Und auf einer solchen Messe kann das natürlich passieren.

Die Energie nach der Messe & Co.

Noch heute kann ich mich an meine erste LoveLetter Convention erinnern. Danach hatte ich so viel Energie in den Händen, im Bauch und im Popo, dass ich unbedingt einen Roman fertig schreiben wollte. Und das nur, weil ich dort ebenfalls mal einen Panel halten möchte.

Da ich meine Planung nie unter Kontrolle hatte, funktionierte das bisher noch nicht wirklich gut. Aber auch von anderen habe ich gelesen, dass sie nach einem solchen Treffen so viel Energie haben, dass sie unbedingt weiterschreiben wollen und auch können.

Dabei ist es fast egal, ob Du alleine oder in einer (kleinen) Gruppe über die Messe, Convention & Co. flanierst. Diese Energie kann dann auftreten und Dich regelrecht nerven. Und zwar im Sinne von “Schreib endlich Deinen verpupsten Roman zu Ende“.

Daher kann ich Dir nur empfehlen, diese Energie, sofern sie auch bei Dir auftritt, mitzunehmen und zu nutzen. Idealerweise ist sie bis zur nächsten Messe noch da und dann kannst Du mit der neuen Energie weitermachen.

Abschlussgedanken

Vernetzung, Werbung oder auch die Energie, das sind alles gute Gründe, um auf eine Messe aufzuschlagen. Mach Dir heute Abend doch mal Gedanken darüber, welche Gründe Du haben könntest, um auf eine Messe, Convention, was auch immer zu gehen.

Danach kannst Du entscheiden, ob Du nicht dieses Jahr dann doch irgendwie auftauchst. Sicherlich wirst Du viel Spaß haben. Selbst dann, wenn Du introvertiert bist.

Bei Deiner Recherche und Entscheidung wünsche ich Dir viel Spaß.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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Warum sind Rezensionen wichtig?

Warum sind Rezensionen wichtig?

Warum sind Rezensionen wichtig?

Hei, hallo und herzlich willkommen,

vielleicht hast Du es schon mitbekommen, wer ein Buch veröffentlicht, bekommt häufig den Rat, sich zeitnah um die ersten Rezensionen zu kümmern. Doch warum ist das so? Kann man nicht abwarten, dass die Rezensionen nach und nach eintrudeln?

Schauen wir uns das Thema genauer an.

Kurze Vorgedanken

Idealerweise hat Dein Roman am Tag der Erscheinung die eine oder andere Rezension auf den bekanntesten Verkaufsplattformen aufzuweisen. Damit erhöhst Du die Wahrscheinlichkeit, dass Dein Roman eher verkauft wird.

So zumindest die gängige Meinung. Und diese Meinung hat durchaus was. Was es genau ist? Darüber möchte ich mit Dir in diesem Beitrag sprechen.

Rezensionen

Rezension vs. Rezession

Nur, um ganz sicher zu gehen, es gibt tatsächlich Leute, die vermutlich versehentlich die Rezension (die Bewertung eines Buches, zum Beispiel) mit der Rezession (Abschwung in der Konjunkturphase) verwechseln. Zwischen beiden Punkten gibt es himmelsweite Unterschiede.

Es gibt einige Leute, die diese Verwechslung noch mit Humor nehmen. Andere hingegen sehen dies schon fast als Beleidigung. Daher empfehle ich Dir, den Unterschied zu kennen und immer nach einer Rezension zu fragen.

Das sei aber nur am Rande erwähnt.

Rezension

Warum sind Rezensionen nun wichtig?

Ein Buch ohne Rezensionen ist so gut wie unsichtbar. Das ist zumindest die einhellige Meinung, wenn man viele Expert*innen fragt, warum denn Rezensionen wichtig sind.

Daher empfehlen sie, dass eben zum Erscheinungstag die ersten Rezensionen auf den Verkaufsplattformen, den Literaturblogs und/oder Bücherplattformen zu finden sind.

Dazu gehört natürlich auch eine gewisse Vorplanung. Immerhin musst Du die richtigen Menschen erreichen, um die gewünschten Rezensionen zu erhalten. Doch darum dreht sich der heutige Beitrag nicht.

Im Folgenden möchte ich Dir daher die Gründe aufzählen, die unter anderem als Begründung dienen, warum Rezensionen wichtig sind. Legen wir daher einfach mal los.

Sichtbarkeit

Wenn ich nach Bücher bei einer gewissen Verkaufsplattform suche, achte ich nicht nur auf den Titel oder das Cover. Automatisch scanne ich auch nach den entsprechenden Sternen. Also den Rezensionssternen. Um genau zu sein, gibt es überhaupt schon Sterne und wie gut wird das Buch bewertet.

Tatsächlich habe ich schon Bücher entdeckt, die vor einigen Jahren veröffentlicht wurde und noch keine einzige Rezension haben. Da frage ich mich schon automatisch, wie das kommt. Haben sich die Autor*innen keine Mühe und entsprechend Werbung für ihr Werk gemacht? Oder ist es so schlecht, dass es tatsächlich niemand bewerten wollte?

Auch wenn Letzteres vielleicht nicht wahrscheinlich ist (es gibt immer Leute, die ihre Bücher bewerten, egal ob es gut oder schlecht ist, andererseits gibt es Menschen, die Bücher nicht bewerten, wenn sie nicht mehr als drei Sterne geben können). Doch hat ein Buch keine einzige Bewertung, ist es sehr gut möglich, dass die Leute einen gewissen Bogen um das Werk machen.

Erst recht, wenn das Buch schon länger online ist. Und ja, ich gestehe, einigen dieser Bücher habe ich auch keine Chance gegeben. Es waren aber zumeist Sachbücher. Da hab ich eher den Büchern vertraut, die schon Bewertungen hatten.

Orientierung

Es dient auch zur Orientierung für Deine Leser*innen. Je besser ein Werk bewertet wird, desto wahrscheinlicher ist es auch, dass es gekauft wird. Besonders gut kommen durchaus ausführliche und (gefühlt) ehrliche Rezensionen an.

Unter gefühlt meine ich, dass sich die Rezension nicht so liest, als handelt es sich hierbei um eine Gefälligkeitsrezension. Oder auch um Gekaufte. Die kommen überhaupt nicht gut an. Und schlimmstenfalls wirst Du als Autor*in dann sogar abgestraft.

Die Wahrscheinlichkeit, dass deine zukünftigen Leser*innen Dein Buch dann kaufen, ist um einiges größer. Das gilt teilweise auch für negative Rezensionen.

Nicht lachen, aber es gibt einige Menschen, die ein Buch aufgrund einer gut geschriebenen negativen Rezension durchaus kaufen. Sie möchten sehen, ob die Meinung so stimmt, oder ob das Buch doch besser ist, als die Rezension vermuten lässt.

Wenn Deine Leser*innen die Wahl zwischen zwei Büchern haben, können gut geschriebene Rezensionen den Ausschlag geben. Manche werden sich vielleicht beide Bücher kaufen. Aber das ist nicht immer garantiert.

Wertvolle Hinweise

Das Buch ist veröffentlicht und eigentlich möchte man mit dem Schreiben und der Überarbeitung abschließen. Trotzdem kann es in den Rezensionen immer noch wertvolle Hinweise geben, wie man das Buch hätte besser schreiben können.

Sind die Charaktere zu flach? Kommt das Ende zu schnell? Sind die Dialoge einfach zu unrealistisch? Selbst wenn man mit einem Lektorat zusammengearbeitet hat, bedeutet das noch lange nicht, dass das Buch wirklich gut ist.

Selbst wenn Du diese Hinweise nicht in Deinem aktuellen Werk einfließen lassen möchtest, für Deinen nächsten Roman sind sie wertvoll. Denn hier bekommst Du gratis von (hoffentlich) vielen Leser*innen Feedback, wie Deine Geschichte ankommt.

Dieses Feedback kannst Du dann benutzen, um Deine nächste Geschichte noch besser zu machen. Immerhin lernen wir ein Leben lang. Das gilt auch für das Schreiben.

Daher meine Empfehlung: Sehe Feedback nicht als persönlichen Angriff an. Auch wenn die Meinung ein wenig harscher geschrieben wurde. Atme einmal tief durch, mach einen Sparziergang um den Block und backe ein paar Kekse. Aber reagiere bitte gelassen auf das Feedback und lerne daraus. So gewinnst Du auf mehreren Ebenen.

Motivation

Seien wir doch mal ehrlich, wenn den Leser*innen gefällt, was wir Schreiben, dann motiviert es uns doch. Meine Geschichte kommt gut an. Also macht es mir noch einmal mehr Spaß die nächste zu Schreiben.

Dabei ist es komplett egal, ob ich eine Serie schreibe oder Einzelromane. Der aktuelle Roman kam gut an. Und die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich den nächsten kaufen werden, ist dadurch gewachsen.

Natürlich ist es wichtig, dass Dein nächster Roman genauso gut, wenn nicht sogar besser wird, als Dein Letzter. Nur so behältst Du Deine Fans. Aber wenn Du positive Rückmeldung bekommst, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass das passieren kann.

Ego streicheln

Und klar, seien wir ehrlich, wer sich positiv über unsere Werke äußert, streichelt gleichzeitig unser Ego. Damit meine ich wirklich das Ego streicheln, dass wir doch so genial sind, wie wir es die ganze Zeit gehofft und geglaubt haben.

Wenn Du also eine gute Rezension bekommst, genieße sie einfach. Druck sie Dir sogar aus, Rahme Deine erste fünf Sterne Rezension ein. Was auch immer Du machen möchtest, mach es.

Erstens, es wird das sowieso niemand sehen. Außer natürlich Du lädst jemand zu Dir ein und hast die Rezension prominent an die Wand gehängt. Aber das ist was anderes. Und Zweites, Du musst niemanden davon erzählen. Was in Deiner Wohnung passiert bleibt auch in Deiner Wohnung.

Rezensionen

Rezensionen nutzen

Wie oben schon beschrieben, kann man die Rezensionen nutzen, um daraus zu lernen und das eigene Ego ein wenig zu streicheln. Und das ist durchaus legitim. Autor*innen sind auch nur Menschen. Daher würde ich das nicht verurteilen.

Aber man kann das auch auf andere Art und Weise nutzen. Und zwar für Dein Marketing.

Rezensionen teilen

Wenn jemand Dein Buch bzw. Deine Bücher rezensiert hat, dann ist es eine tolle Möglichkeit, diese Rezension auf Deine Social Media Kanälen zu teilen. Damit lässt Du natürlich andere an Deinem Erfolg teilhaben. Und häufig freuen sich die anderen für Dich, wenn Du eine tolle Rezension bekommen hast.

Damit machst Du natürlich in erster Linie Werbung für Dich. Zugleich aber auch für die*der Rezensent*in. Diese Person hat in der eigenen Freizeit sich hingesetzt und nicht nur Dein Buch gelesen, sondern auch noch dazu eine Rezension geschrieben. Das ist nicht selbstverständlich.

Daher zeigst Du Deine Wertschätzung, wenn Du die Rezension teilst. Dabei ist es egal, ob diese auf einer Verkaufsplattform, einem Blog oder einer Buchplattform veröffentlicht wurde. Und zugleich machst Du auf Dich aufmerksam. Immerhin zeigst Du, dass da jemand Deine Geschichte gut fand.

Negative Rezensionen teilen

Oben erwähnte ich es bereits, es gibt Leute, die Bücher aufgrund einer negativen Rezension kaufen. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass es notwendig ist, eine negative Rezension zu teilen, oder?

Wenn es eine gut geschriebene Rezension ist, dann kannst Du diese auch durchaus teilen. Natürlich gehört dazu eine gewisse Überwindung. Das stimmt durchaus. Aber damit beweist Du durchaus Größe.

Denn vor einiger Zeit hatte sich ein*e Autor*in über zu wenig Sterne für den eigenen Roman aufgeregt. Das ging durchaus durch Twitter und viele schüttelten den Kopf. Wenn Du also auch eine nicht ganz so positiv ausgefallene Rezension teilst und dazu stehst, dann kommt das durchaus gut an.

Rezensionen

Abschlussgedanken

Es ist abhängig von der Person, welche Gründe Du für Dich auswählst, warum Rezensionen wichtig sind. Der Hauptgrund, damit Du sichtbar wirst und letztendlich auch Deine Verkäufe dadurch angekurbelt werden, ist natürlich ein wichtiger Hauptgrund.

Daher sollte in Deiner Planung, wie Du Dein Buch am besten vermarktest, dazu gehören, so schnell wie nur möglich an Rezensionen zu kommen. Wie Du dann mit denen umgehst, das werden wir uns noch einmal genauer anschauen.

Bis dahin, wünsche ich Dir viel Spaß beim überlegen, wie Du Rezensionen generierst. Und natürlich auch beim Schreiben.

Alles Liebe

Deine frau schreibseele

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